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Ich fänds ja lustig wenn die das jeden tag an jeder autobahnausfahrt machen. Die machen ja nix, ist ja friedlicher protest, gute sache. Jeden tag überall.

oder? Das ist doch das was man gut findet oder?

und so setzt man künftig jedes eigene interesse durch.
 
das is bei vielen urteilen so.. die leute gehen aus dem gericht, sind frei und können tun, was sie wollen. viele werden erneut straffällig. überraschung. und wenn du das erste mal straffällig wirst, ist die strafe häufig nierdriger. ob du dich auf die strasse klebst oder was anderes anstellst.

Das macht es nicht besser. Anyway, wir drehen uns hier im Kreis und gefühlt stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber. Also staut sich der Frust bei allen weiterhin auf und wird sich irgendwann auf die ein oder andere Weise entladen. Vorher wird sich das Problem aber womöglich auch auf ganz andere Weise "lösen". Denn bald werden die Kosten der Energiewende für den einzelnen Bürger derart hoch, dass so oder so die Akzeptanz schwindet. Das wird sich in den Wahlergebnissen niederschlagen und energiepolitisch wird zurückgerudert. Deutschland ist eh gerade dabei sich wirtschaftlich komplett selbst zu demontieren (Stromkosten, Steuern, Bürokratie), da kann es irgendwann nur knallen. Am Ende wird den meisten Bürgern der eigene Lebensstandard wichtiger sein als das grüne Gewissen. Und die Politik wird sich danach richten. Auch wenn das viele momentan vermutlich noch nicht wahrhaben wollen.
 
Das macht es nicht besser. Anyway, wir drehen uns hier im Kreis und gefühlt stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber. Also staut sich der Frust bei allen weiterhin auf und wird sich irgendwann auf die ein oder andere Weise entladen. Vorher wird sich das Problem aber womöglich auch auf ganz andere Weise "lösen". Denn bald werden die Kosten der Energiewende für den einzelnen Bürger derart hoch, dass so oder so die Akzeptanz schwindet. Das wird sich in den Wahlergebnissen niederschlagen und energiepolitisch wird zurückgerudert. Deutschland ist eh gerade dabei sich wirtschaftlich komplett selbst zu demontieren (Stromkosten, Steuern, Bürokratie), da kann es irgendwann nur knallen. Am Ende wird den meisten Bürgern der eigene Lebensstandard wichtiger sein als das grüne Gewissen. Und die Politik wird sich danach richten. Auch wenn das viele momentan vermutlich noch nicht wahrhaben wollen.

Vielleicht wirst du damit temporär sogar recht haben. Nicht, weil der eigene Lebensstandard tatsächlich durch ein herrlich ineffizientes und langfristig unglaublich teures Auto, das man mit eFuels betreibt (vs. E-Auto) oder einer herrlich ineffizienten Gasheizung, die ebenfalls langfristig unglaublich teuer ist (vs. Wärmepumpe), erhalten bleibt, sondern weil man glaubt, dass es so ist.

Das Problem an dem ganzen Thema ist, dass viele glauben, dass es die letzten 50 oder 100 Jahre doch super gelaufen ist und man doch bitte einfach so weitermachen kann. Dem ist nicht so. Das muss einfach in die Köpfe rein. Und wer das jetzt noch nicht verstanden hat und nicht zumindest kurz davorsteht, wird die nächsten Jahre und Jahrzehnte jede Menge auch finanzielle fatale Entscheidungen treffen (z.B. noch schnell ne Gasheizung hamstern) und dann in 5, 10 oder 15 Jahren verzweifelt nach Subventionen schreien und behaupten, dass es doch nun wirklich nicht absehbar war, dass die Kilowattstunde CO² neutral hergestelltes Methan 10, 15, 20 Cent kostet. Doch, war es.

Langfristig werden sich Wind und Solar durchsetzen, weil sie einfach zu billig sind, um die Leute dauerhaft davon zu überzeugen, dass man durch deren Nutzung ihren Lebensstandard zerstört. Und das wird m.E. auch für das E-Auto gelten, wenn den Leuten endlich klar wird, dass nen Liter eFuels selbst mit verzweifelten Subventionen nicht unter 2 Euro zu bekommen ist und man mit der gleichen Menge an Strom, die man für die Erzeugung von eFuels benötigt mit einem E-Auto 4-5 mal so weit kommt.
 
Die paar Clowns auf der Straße nehmen sich einfach das Recht heraus über die Zeit anderer zu bestimmen.
Sie sehnen sich nach Aufmerksamkeit und bekommen ihre Show in den Medien, sie haben nur noch nicht begriffen, dass die Leute schon genug gebeutelt und angepisst von der ganzen Klima Agenda aus der Politik sind.
Eine Minderheit versucht das ganze Land als Geisel zu nehmen und ist der Meinung, dass wir alle unser Leben nach ihren Vorstellungen auszurichten haben.

Die wären so dämlich, dass sie im Jahr 2035 ganz friedlich ihren Kleber auf der Straße schnüffeln, während die E-Fahrer bei 39 Grad im Stau stehen und genervt auf ihren Akkustand starren.

Zur selben Zeit gehen Leute aus der rechten DFA Szene auf dem Seitenstreifen spazieren, da sie gegen die Einschränkungen wegen der neuen Variante X9421879451 demonstrieren.
Die politischen Berichterstatter fordern härter gegen die Spaziergänger durchzugreifen, da sie schlauer waren und ausreichend Wasser mitgenommen haben, während die Kleberschnüffler wie verdurstete Vampire in der Sonne verbrannt sind.

Man kann über den ganzen Zirkus nur noch lachen :lachweg:
 
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Vielleicht wirst du damit temporär sogar recht haben. Nicht, weil der eigene Lebensstandard tatsächlich durch ein herrlich ineffizientes und langfristig unglaublich teures Auto, das man mit eFuels betreibt (vs. E-Auto) oder einer herrlich ineffizienten Gasheizung, die ebenfalls langfristig unglaublich teuer ist (vs. Wärmepumpe), erhalten bleibt, sondern weil man glaubt, dass es so ist.

Das Problem an dem ganzen Thema ist, dass viele glauben, dass es die letzten 50 oder 100 Jahre doch super gelaufen ist und man doch bitte einfach so weitermachen kann. Dem ist nicht so. Das muss einfach in die Köpfe rein. Und wer das jetzt noch nicht verstanden hat und nicht zumindest kurz davorsteht, wird die nächsten Jahre und Jahrzehnte jede Menge auch finanzielle fatale Entscheidungen treffen (z.B. noch schnell ne Gasheizung hamstern) und dann in 5, 10 oder 15 Jahren verzweifelt nach Subventionen schreien und behaupten, dass es doch nun wirklich nicht absehbar war, dass die Kilowattstunde CO² neutral hergestelltes Methan 10, 15, 20 Cent kostet. Doch, war es.

Langfristig werden sich Wind und Solar durchsetzen, weil sie einfach zu billig sind, um die Leute dauerhaft davon zu überzeugen, dass man durch deren Nutzung ihren Lebensstandard zerstört. Und das wird m.E. auch für das E-Auto gelten, wenn den Leuten endlich klar wird, dass nen Liter eFuels selbst mit verzweifelten Subventionen nicht unter 2 Euro zu bekommen ist und man mit der gleichen Menge an Strom, die man für die Erzeugung von eFuels benötigt mit einem E-Auto 4-5 mal so weit kommt.

Solar, Strom und Wind werden für die meisten Menschen erst dann eine ernsthafte Option sein, wenn sie billiger und auch mindestens genauso bequem sind wie fossile Energieträger. Beim Strom bewegen wir uns aktuell in die komplette Gegenrichtung, der wird immer knapper und teurer. Und mit der Abschaltung unserer AKWs wird sich die Situation weiter verschärfen. Wie um alles in der Welt soll die für Elektroautos notwendige Infrastruktur zum einen versorgungstechnisch und zum anderen preislich für den Durchschnittskonsumenten verkraftbar betrieben werden? Das sehe ich aktuell einfach nicht. Und die Leute dadurch indirekt vom eigenen Auto abzubringen, geht wieder gegen den angesprochenen Lebensstandard. Auch wird man wohl kaum die Straßenränder mit Ladestationen zupflastern, damit Mieter ihre Elektroautos über Nacht aufladen können. Hier braucht es also auch eine logistische Lösung, welche man aber womöglich durch entsprechende Schnellladestationen (und hierbei meine ich wirklich "schnell" und nicht erst 30 Minuten warten) an Tankstellen erreichen könnte.

Thema Solar: Das ist ein schöner Gedanke für Häuslebauer, von denen es aufgrund der bekannten Entwicklungen auf dem Häusermarkt aber immer weniger gibt. Und bestehende Kraftwerke durch Solaranlagen ersetzen? Meines Wissens nach gibt es da ein Effizienz- und auch Speicherproblem. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Versteht mich nicht falsch: Grundsätzlich halte ich die Transition hin zu erneuerbaren Energieträgern auch für notwendig und sinnvoll, aber dies muss mit Augenmaß erfolgen. Das geht nicht mit der Brechstange, sondern braucht Zeit und entsprechende Technologien, die in Sachen Output und Kosten mit fossilen Energieträgern konkurrieren können. Ansonsten werden die Kosten für die Bürger derart hoch, dass es Akzeptanzprobleme geben wird.

Und auch wenn dieses Argument nun niemand hier hören möchte und ich dafür wahrscheinlich gleich wieder in der Luft zerrissen werde: Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt mickrige 2%. Ob wir uns nun für eine sozial verträgliche Energiewende 10 Jahre mehr oder weniger Zeit lassen, macht für die weltweite CO2-Bilanz unter dem Strich keinen Unterschied. Es macht aber einen großen Unterschied für unser Land, was Akzeptanz und sozialen Frieden betrifft.
 
Strom aus erneuerbaren ist doch jetzt schon günstiger als Atomstrom, Problem Deutschlands war doch eher das einfach noch nicht genug ausgebaut wurde weil man in Deutschland viele förderungen zwischenzeitlich eingestellt hatte.
Und Atomkraft ist ja auch nicht unbedingt zuverlässig, Frankreich musste letzten Sommer viele Kraftwerke runterfahren weil die Flüsse nicht genug Wasser zur Kühlung hatten und diesen Sommer wird es wohl wieder ähnlich aussehen
 
Sozialer Frieden ist überbewertet. Man darf den Reichen ruhig auch mal tief in die Tasche greifen, um das Ummögliche zu finanzieren.

Jetzt muss ich da doch nochmal was zu schreiben: Ich bin mir nicht sicher wie genau Du "Reich" definierst, aber Dir ist schon klar, dass in Deutschland die 20% Top-Verdiener fast 75% der gesamten Lohn- und Einkommenssteuer sowie 99% des Solidaritätszuschlags zahlen?

Aber meine Vermutung ist, dass Dich derart sachliche Argumente eh nicht interessieren und es Dir nur darum geht, Deinen billigen Stammtischparolen zu fröhnen. Ist ja auch bequemer als eventuell mal nachzudenken. Das Deine "Reichen" eventuell auch was für ihren Wohlstand geleistet und gleichzeitig vielen anderen Menschen einen vernünftigen Lebensstandard durch die Schaffung neuer Jobs überhaupt erst ermöglicht haben, interessiert dabei vermutlich weniger. Natürlich gibt es wie überall auch Blutsauger und schwarze Schafe, aber mit derartigen Verallgemeinerungen gegen "die Reichen" zu poltern, zeugt nicht gerade von einer besonders differenzierten Sichtweise.
 
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