Habe viele Allergien, aber so langsam habe ich gescheckt was mein Körper verträgt und auf was er wie reagiert.
Das ist die Aussage, auf die es ankommt!
Ich habe, wenn ich die letzten Jahre meines Lebens bedenke, einen langen und schwierigen Leidensweg hinter mir. Kurz gefasst: Angefangen mit ständigen Magenschmerzen, heftigem Sodbrennen, mehrfachen Grad 3 Entzündungen der Speiseröhre und in Folge dessen / mutmaßlich daraus entstandenen chronischen Atemwegserkrankungen, bin ich heute an einem Punkt angekommen, der mich sehr intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen lässt...
Zuvor hatte ich auch versucht, mich überwiegend "gesund" zu ernähren, was heutzutage leider gar nicht so einfach ist!! Gleichzeitig habe ich mich mit PPI zugedröhnt (Magensäurehemmer, falls jemand damit nichts anfangen kann) und immer wieder auch Cortison für die Atemwege... Einige Beschwerden wurden besser, andere kamen dazu (z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nährstoffmangel mit ensprechenden Folgeerscheinungen usw.). Ich war irgendwann an einem Punkt, wo ich das Gefühl hatte, ein Wirbelsturm tobt durch meinen Körper und irgendwie war alles durcheinander geraten.. Ich hatte versucht mehrfach die PPi abzusetzen, mit dem Ergebnis das ich mich immer wieder mit krassen Magen- und Entzündungsbeschwerden komfrontiert sah. Aber ich hole zu weit aus...
Seit einiger Zeit ernährt sich meine Familie fast ausschließlich von frisch zubereiteteten Speisen aus überwiegend unbehandelten / naturbelassenen Produkten. Wenn man aufgrund von Unverträglichkeiten, z.B. aufgrund eines verminderten Histaminabbaus durch Mangel biogener Amine, das Produktportfolio weiter einschränken muss, ist das gar nicht so leicht. Im ersten Moment muss man gefühlt auf 80 % des Supermarktbestandes verzichten und kauft am besten nur noch im Reformhaus ein.
Wenn man irgendwann aber realisiert hat, dass 80 % des Supermarktbestandes zusammengeschusterte, unnatürliche und mit Chemie bearbeitete Scheiße ist, ist alles gar nicht mehr so schlimm.
Nach einer langen Eliminationsdiät und in Folge dessen Beseitigung der meisten "Symptome" erhalte ich meine gesunde Lebens- und Ernährungsweise zwar bei, bin aber wesentlich unempfindlicher geworden was meine Intoleranzen angeht, sofern man es nicht übertreibt (das Fass darf gefüllt, aber eben nicht zum Überlaufen gebracht werden, wenn die "Giftstoffe" nur langsam abfließen.
Jetzt, wo ich keine Medikamente mehr nehme, werden keine Symptome mehr verschleiert.
Ich merke unmittebar, wenn ich etwas nicht vertrage.
Der Grund war dann entweder das Lebensmittel selber, oder aber die Menge.
Eigentlich möchte ich nur dafür plädieren: Schaut euch eure Lebensmittel an, nicht nur was vorne auf der Packung steht, sondern auch hinten! Entziffert die Hieroglyphen und findet raus, was für einen Dreck euer Essen enthält! Muss es immer Fleisch sein? Dann legt wenigstens Wert auf die Anschaffung nachhaltiger Produkte!
Das Thema Milch wurde ja auch schon angesprochen. Wir verwenden auch noch Milch, wobei ich für die meisten Zubereitungen auf pflanzliche Alternativen umgestiegen bin (es gibt ja nicht nur Soja).
Ich vertrete auch die Meinung, dass Milch Nahrung für Säuglinge ist. Und ich kann nicht gutheißen, was der Mensch mit seiner Umwelt anstellt, um z.B. unnatürlich Große Mengen dieser weißen Flüssigkeit einem Tier abschöpfen zu können. Könnte jetzt noch ewig weiterschreiben, aber vermutlich interessierts hier im Thread die wenigsten.
Gibts nen Ernährungsthread?
