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MOVIE Der Marsianer (Matt Damon, von Ridley Scott)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

War gerade eben auch im Kino (mit so ein paar komsichen Leuten aus dem Forum hier) hat mir gut gefallen. Hab von dem Film gar nichts gewusst, Buch nicht gelesen und keine Trailer etc gesehen. Am Anfang war ich skeptisch, aber wurde dann schnell ziemlich geil. Allerdings war 3D extrem unnötig. Gefallen hat mir das Matt am Ende dann ziemlich 'abgemagert' war, da war ich mir nicht sichber ob sie das so zeigen würden, aber das mussten sie eigentlich. Dazu war das Essensthema zu sehr Handlungspunkt.

Und: Matt Damon hat ne komische Nase.
 
Deinem "Kritikpunkt" im Spoiler kann ich nur zustimmen. Der Film hat ein sehr hohes Tempo, es müssen ja auch 500+ Tage in zwei Sunden zusammengefasst werden, wodurch einiges an potentieller Anspannung verloren geht. Ein wenig schade finde ich auch, dass sie
die komplette Reise zur ARES4 Landezone übersprungen haben. Er baut die Rover um und in der nächsten Szene ist er auch schon am Ziel. Die beschwerliche Fahrt, den Sturm, das Problem der Energiegewinnung, den Überschlag, das ist im Film sozusagen nie passiert.

Ädert nichts daran, dass der Film für sich genommen richtig gut funktioniert und die Leute, die das Buch nicht gelesen haben, werden das logischerweise auch nicht vermissen. Ich finde aber, da hat man einiges an Spannung verschenkt. Im Buch war dieser Teil sogar das eigentliche Finale für mich.

Andererseits hat der Film ganz bewusst diesen leichtgängigen "Flow". Es ist ziemlich offensichtlich, dass Scott eben kein schwerfälliges Survival-Drama, sondern einen kurzweiligen Blockbuster wollte. Das Buch ist ja auch nichts anderes. Und das ist ihm ganz hervorragend gelungen.

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Schau mir die Review aber erst am Donnerstag an :B

Philipp gibt auch ne plausible erklärung warum diese Szenen vielleicht auch geziehlt fehlen. Wie gesagt ich finds leicht schade ist aber okay. Kann mir auch vorstellend das mir der Film beim 2. mal schauen noch bisschen besser gefällt.
 
War gestern auch drin. Toller Film, aber kein Meisterwerk. Matt Damon ist klasse, die Geschichte unterhält und die Szenenbilder sind schön.

Matt Damon ist Mars!

9/10
 
War gerade eben auch im Kino (mit so ein paar komsichen Leuten aus dem Forum hier) hat mir gut gefallen. Hab von dem Film gar nichts gewusst, Buch nicht gelesen und keine Trailer etc gesehen. Am Anfang war ich skeptisch, aber wurde dann schnell ziemlich geil. Allerdings war 3D extrem unnötig. Gefallen hat mir das Matt am Ende dann ziemlich 'abgemagert' war, da war ich mir nicht sichber ob sie das so zeigen würden, aber das mussten sie eigentlich. Dazu war das Essensthema zu sehr Handlungspunkt.

Und: Matt Damon hat ne komische Nase.
:gerri:
 
So, nun stelle ich mein Review auch noch hier rein.

Ich kenne das Buch nicht und bewerte nur den Film.
Der Marsianer ist vor allem ein Matt Damon Spektakel. Er ist sowieso einer meiner Lieblingsschauspieler und es ist eine Freude ihm die 140 Minuten zuzusehen, wie er auf dem Mars ums überleben kämpft. Auch für die Szenen auf der Erde hat man ein gutes Cast aufgeboten (Jeff Daniels, Sean Bean, Chiwetel Ejiofor). Der Beginn kommt in Kino klasse rüber, der Mars strahlt immer eine schaurig schöne Bedrohung aus und der Film hat einige ruhige Szenen. Dies gefiel mir sehr gut. Allerdings klappt bei Watney einfach zu viel ohne grosse Probleme. Er haut lockere Sprüche am Laufband raus (was eigentlich auch gut ist, da es eine gute Auflockerung gibt) und jedes Problem kann er lösen. Er ist so etwas wie der MacGyver des 21. Jahrhunderts. Die Spannungsschraube zieht im zweiten Teil an, was dem Film gut tut. Das Ende fand ich etwas zu schnell.
Vor allem die Fahrt mit dem Rover habe ich mir komplizierter vorgestellt... Er bereitet sich ja sehr lange darauf vor und die Risiken sind gross, aber im Film kommt das wie ein schöner Sonntagsausflug auf dem Mars rüber.
Und die NASA hat ja mal fette Bürokomplexe... Dachte immer die müssen sparen... :roll:

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Film mit einem genial Matt Damon und tollem Soundtrack. Definitiv sehenswert, aber kein Meisterwerk oder ein Film der das Genre verändert. Vor allem im Kino sollte man sich den Film geben. Weiss nicht, ob er dann zu Hause auch so rüberkommt.

9/10
 
Allerdings klappt bei Watney einfach zu viel ohne grosse Probleme. Er haut lockere Sprüche am Laufband raus (was eigentlich auch gut ist, da es eine gute Auflockerung gibt) und jedes Problem kann er lösen. Er ist so etwas wie der MacGyver des 21. Jahrhunderts. Die Spannungsschraube zieht im zweiten Teil an, was dem Film gut tut. Das Ende fand ich etwas zu schnell.

Im Buch ist er auch ein Sprücheklopfer und Freigeist. :D Das haben sie also nur übernommen und das macht seinen Charakter meiner Meinung nach auch so liebenswert. Anstatt da ewig rumzuheulen, macht er das beste aus der Situation. Dass zu viel glatt geht ist hingegen nur ein "Problem" des Films. Im Buch geht gerade zum Ende hin auch mal so einiges schief, was in der Verfilmung leider komplett übergangen wurde. Stört nicht wirklich, weil der Film das mit Charme und seinem hohen Tempo überspielt, aber da hätte man sicher noch ein bisschen mehr Thrill rauskitzeln können.


Finde übrigens gut, dass der Film auch bei Nicht-Kennern des Buches so gut funktioniert. Ist immer schwer einzuschätzen, wie er wirken würde, wenn man die Vorlage nicht gelesen hat. Ich hatte da nämlich den Verdacht, dass er für "Neulinge", aufgrund der ganzen technischen Inhalte und gerafften Entwicklungen, zu "wirr" sein könnte. Im Buch ist das alles ja doch noch mal einige Nummern detaillierter und nachvollziehbarer.
 
Finde übrigens gut, dass der Film auch bei Nicht-Kennern des Buches so gut funktioniert. Ist immer schwer einzuschätzen, wie er wirken würde, wenn man die Vorlage nicht gelesen hat. Ich hatte da nämlich den Verdacht, dass er für "Neulinge", aufgrund der ganzen technischen Inhalte und gerafften Entwicklungen, zu "wirr" sein könnte. Im Buch ist das alles ja doch noch mal einige Nummern detaillierter und nachvollziehbarer.
Das wird ja oft einfach übersprungen. Gross technisch erklärt werden seine Einrichtungen ja nicht gerade. Was auch gut ist, da der Film sonst viel zu langatmig werden würde. Auch für die Glaubwürdigkeit finde ich es so besser, da es irgendwie obskur wäre, wenn Matt alleine auf dem Mars den ganzen technischen und wissenschaftlichen Backgorund für sein Videotagebuch aufnehmen würde.
 
Ich hab die ersten 50 Seiten vom Buch jetzt mal gelesen und ja, es gefällt. Für so wissenschaftliche Ausführungen und Technikkram bin ich eigentlich immer zu begeistern in Büchern und Filmen. Vor allem gefällt mir aber dieser dauerhafte humoristische Unterton. Hatte die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht, obwohl die Umstände ja eher traurig sind. Andererseits kam dadurch, zumindest bis jetzt, noch nicht so dieses Verloren sein im All rüber, aber vielleicht kommt das ja noch.
Jedenfalls schon mal ein klasse Buchtipp der auch richtig Lust auf den Film macht. :dhoch:
 
War gestern drin...

Bin als riesiger SciFi Fan mit großen Erwartungen ins Kino und habe den Saal ziemlich enttäuscht wieder verlassen. Irgendwie hatte ich mir einen TOP SciFi erwartet aber bekommen habe ich einen aalglatten Hollywood Blockbuster, der kaum ein Kino Klischee auslässt. Die Comedy Einlagen dieses Films zum Beispiel. Recht viel kalkulierter und platter hätten die eigentlich gar nicht ausfallen können und dennoch waren sie absolute Crowd-pleaser, dem Gelächter im Kino nach zu urteilen. Dann diese billige Musikuntermalung (ich sag nur die Queen Einspielung),...die Liste könnte ich jetzt beliebig fortführen, aber da bekomme wieder nur einen Grant.

Man merkt dem Film an, dass er zu 100% darauf getrimmt wurde einem breiten Publikum für einen Abend durch einen tiefen Griff in die etablierten/verifizierten Klischees Hollywoods zu gefallen und fühlte sich dabei schrecklich substanz- und charakterlos an. Völlig glatt gelecktes Popcorn Kino halt.

Spannung aufzubauen war übrigens auch etwas das dem Marsianer nicht gelang. Es waren zwar durchaus dramatische Momente enthalten aber so richtig konnte keiner von ihnen zünden.

Scott hat ein paar wirklich tolle Filme, allen voran Blade Runner und einige weniger tolle Streifen. The Martian gehört leider in die zweite Kategorie.

Klingt jetzt alles viel schlechter als es eigentlich ist. Der Film ist im Grunde ja OK für verregnete Sonntag Nachmittage. Ich hatte mir halt einfach etwas anderes erwartet und bekam ein Sammelsurium dessen, was mir am aktuellen Hollywood Zeitgeist immer wieder negativ auffällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
War gestern drin...

Bin als riesiger SciFi Fan mit großen Erwartungen ins Kino und habe den Saal ziemlich enttäuscht wieder verlassen. Irgendwie hatte ich mir einen TOP SciFi erwartet aber bekommen habe ich einen aalglatten Hollywood Blockbuster, der kaum ein Kino Klischee auslässt. Die Comedy Einlagen dieses Films zum Beispiel. Recht viel kalkulierter und platter hätten die eigentlich gar nicht ausfallen können und dennoch waren sie absolute Crowd-pleaser, dem Gelächter im Kino nach zu urteilen. Dann diese billige Musikuntermalung (ich sag nur die Queen Einspielung),...die Liste könnte ich jetzt beliebig fortführen, aber da bekomme wieder nur einen Grant.

Man merkt dem Film an, dass er zu 100% darauf getrimmt wurde einem breiten Publikum für einen Abend durch einen tiefen Griff in die etablierten/verifizierten Klischees Hollywoods zu gefallen und fühlte sich dabei schrecklich substanz- und charakterlos an. Völlig glatt gelecktes Popcorn Kino halt.

Spannung aufzubauen war übrigens auch etwas das dem Marsianer nicht gelang. Es waren zwar durchaus dramatische Momente enthalten aber so richtig konnte keiner von ihnen zünden.

Scott hat ein paar wirklich tolle Filme, allen voran Blade Runner und einige weniger tolle Streifen. The Martian gehört leider in die zweite Kategorie.

Klingt jetzt alles viel schlechter als es eigentlich ist. Der Film ist im Grunde ja OK für verregnete Sonntag Nachmittage. Ich hatte mir halt einfach etwas anderes erwartet und bekam ein Sammelsurium dessen, was mir am aktuellen Hollywood Zeitgeist immer wieder negativ auffällt.

Da kann ich dir nur zustimmen. Als Liebhaber hochglanzpolierter Blockbuster, hat er natürlich genau meinen Geschmack getroffen. :D Aber ja, man darf wirklich kein intelligentes, das Genre neu definierendes Epos erwarten. Das ist einfach ein perfektionierter Mainstreamblockbuster. Kurzweilig, witzig, actionreich, aber sicherlich nichts, was nun länger nachhallt als irgendein Superheldenfilm.
 
ich fand den film genial. hat jedem gefallen der im kino war. auch der humor war meins. clever und nicht zu sehr aufgesetzt. eher in die richtung: ich sterbe eh, dann kann ich auch scheiss machen ^^

habe 9,5 bzw 10/10 gegeben. mich hat er top unterhalten und war super spannend
 
Im Buch ist er auch ein Sprücheklopfer und Freigeist. :D Das haben sie also nur übernommen und das macht seinen Charakter meiner Meinung nach auch so liebenswert. Anstatt da ewig rumzuheulen, macht er das beste aus der Situation. Dass zu viel glatt geht ist hingegen nur ein "Problem" des Films. Im Buch geht gerade zum Ende hin auch mal so einiges schief, was in der Verfilmung leider komplett übergangen wurde. Stört nicht wirklich, weil der Film das mit Charme und seinem hohen Tempo überspielt, aber da hätte man sicher noch ein bisschen mehr Thrill rauskitzeln können.


Finde übrigens gut, dass der Film auch bei Nicht-Kennern des Buches so gut funktioniert. Ist immer schwer einzuschätzen, wie er wirken würde, wenn man die Vorlage nicht gelesen hat. Ich hatte da nämlich den Verdacht, dass er für "Neulinge", aufgrund der ganzen technischen Inhalte und gerafften Entwicklungen, zu "wirr" sein könnte. Im Buch ist das alles ja doch noch mal einige Nummern detaillierter und nachvollziehbarer.
ich fand die ausführungen im film ausreichend. zu viel ist für nen film zu langweilig. das fande ich top gelöst hier
 
War gerade eben auch im Kino (mit so ein paar komsichen Leuten aus dem Forum hier) hat mir gut gefallen. Hab von dem Film gar nichts gewusst, Buch nicht gelesen und keine Trailer etc gesehen. Am Anfang war ich skeptisch, aber wurde dann schnell ziemlich geil. Allerdings war 3D extrem unnötig. Gefallen hat mir das Matt am Ende dann ziemlich 'abgemagert' war, da war ich mir nicht sichber ob sie das so zeigen würden, aber das mussten sie eigentlich. Dazu war das Essensthema zu sehr Handlungspunkt.

Und: Matt Damon hat ne komische Nase.
Sagt der komische Typ mit seinem Schneidebrettchen... :P
 
Wie so oft ist der Film natürlich nur die light Version zum Buch.
Sie haben viel von Marks Überlebenskampf auf dem Planeten weglassen müssen und haben praktisch alle technischen und chemischen Erläuterungen gestrichen, die das Buch in gewisser Weise auch besonders gemacht haben.
Aber das ist nun mal für einen 2 Stunden Film normal. Mir hat einfach das Feeling des Überlebenskampfes und noch viel mehr das Gefühl der absoluten Einsamkeit auf dem Planeten gefehlt. Der Film versucht das zwar immer wieder einzubringen aber dafür stimmt einfach die Screentime vom Mars nicht.
Im Buch würde ich das Verhältnis der Geschichte von Mars und Erde mit 80 zu 20 beschreiben. Es handelt absolut vom Marks Kampf auf dem Mars. Im Film kommt praktisch alles von der Nasa/ Hermes Geschichte vor, was auch im Buch steht. Dafür fehlt im Film viel von der Mars Zeit.
Dafür fehlt einfach die Zeit. Somit geht das ganze ein gutes Stück Richtung Unterhaltung und das muss nicht schlecht sein.
Mir hat der Film gut gefallen und das tut er bestimmt auch vielen anderen, weil er auch vielen gefallen will und so konzipiert wurde.
 
Ist der marsianer wieder so ein ekelhafter happy end alles gut Film oder eine eher nüchterne, sachliche Erzählung mit realistischerem Touch.
So ein armageddon happy end wuerde mich zum kotzen bringen :-)
 
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