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APPLE Der iPhone Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Haha, nachdem ich jahrelang mit einem defekten Lautlos-Schalter an meinem iPhone 3GS leben konnte (Jailbreak sei dank!) und nun seit zwei Wochen auch die Power-Taste nur noch ab und zu auf Eingaben reagierte, habe ich mich nun doch an die furchterregende Eigenreparatur gemacht. Habe ja schon viel an dem Gerät getauscht (Display, Dock-Modul mit Mikro und Lautsprecher sogar mehrfach), aber vor dieser OP hatte ich Angst! Am zu tauschenden Kabel hängt nämlich nicht nur Power und Lautlos, sondern die komplette Kopfhörer-Buchse und die Laut/Leise-Wippe mit dran.

Aber nach einer Stunde halbinformierten Fummelns ist das iPhone endlich wieder eins und alles klappt wie am ersten Tag. :ruby: Den Akku habe ich bei der Gelegenheit auch ersetzt. Sieht so aus als würde ich das 3GS nach nun bald 4 Jahren Dauereinsatz und schätzungsweise wöchentlich zwei bis drei mal fallen lassen doch noch nicht in Rente bzw. auf den Müll schicken können. Kostenaufwand: 12€ für Ersatzkabel und Akku.

Werd dann mal iOS 6 draufknallen. :haha:
 
Das Gute M schrieb:
Ham sie was an der Lücke getan, oder gibts wieder nur neue Smileys?

WhatsApp stopft Sicherheitsloch – und verlangt Abo-Gebühren

Der Betreiber der beliebten SMS-Alternative WhatsApp hat heimlich Änderungen an seinem Dienst vorgenommen, um eine seit längerer Zeit bekannte Schwachstelle zu stopfen. Auf viele Nutzer wartete jedoch gleich die nächste böse Überraschung: Die WhatsApp-Nutzung kostet auf den meisten Smartphone-Plattformen ab sofort Geld.

Über zwei Monate lang konnte ein möglicher Angreifer WhatsApp-Accounts anderer Nutzer dauerhaft kompromittieren, wenn er leicht zugängliche Informationen – die Seriennummer (IMEI) eines Android-Smartphones oder die MAC-Adresse eines iPhones – herausbekommen hat. Sicherheitsexperten fanden heraus, dass WhatsApp daraus mit einem primitiven Algorithmus das zur Anmeldung am Server nötige Passwort generierte. Als Benutzername diente die Handynummer, die ebenfalls alles andere als geheim ist.


Guck mal, wer das spricht: Bis vor kurzem konnte man über WhatsApp kinderleicht im fremden Namen kommunizieren. Eine einfache Möglichkeit, den Schwindel zu entdecken, gab es nicht. Kurz nachdem dieser Mangel bekannt wurde, kursierte auch schon ein PHP-Skript im Netz, mit dessen Hilfe jedermann kinderleicht fremde Accounts übernehmen konnte, um Nachrichten im fremden Namen zu senden und zu empfangen. Auf dessen Grundlage baute ein deutscher Entwickler einen Webclient auf, über den nach Eingabe von Handynummer und IMEI beziehungsweise MAC-Adresse WhatsApp-Nachrichten mit fremden Absendernummern verschickt werden konnten.

Das ist höchst problematisch, weil sich WhatsApp zu diesem Zeitpunkt bei vielen Smartphone-Nutzern längst als SMS-Ersatz etabliert hatte. Die Statistik von Google Play hat Downloads im dreistelligen Millionenbereich und 1.816.560 Bewertungen gezählt, etliche weitere Nutzer haben den Messenger-Client in Apples App Store gekauft.

Obwohl Kommunikation das Geschäft von WhatsApp ist, zeigte sich das Unternehmen so gar nicht gesprächsbereit, als wir es mehrfach in einem Zeitraum von mehreren Wochen um eine Stellungnahme zu dem kritischen Sicherheitsproblem baten. Als Antworten bekamen wir lediglich Support-Tickets, die nicht bearbeitet wurde. Einen Ansprechpartner für Pressefragen hat WhatsApp nicht. Der Betreiber hat sich nie öffentlich zu dem Sicherheitsproblem geäußert und seine hunderte Millionen Nutzer auch nicht vor dem drohenden Account-Missbrauch gewarnt.

Die Situation war so bedrohlich, dass sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) davor gewarnt hat, den Messenger zu nutzen. Der Betreiber versuchte offenbar die Ausmaße einzudämmen, indem er dem Entwickler der PHP-API, durch die das Übernehmen fremden Accounts möglich war, mit rechtlichen Schritten drohte. Die Entwickler entfernten ihr Skript daraufhin von GitHub; aus dem Netz konnten sie es jedoch nur schwerlich wieder löschen.

Angesichts der bisherigen Kommunikationsstrategie des Betreibers ist es wenig verwunderlich, dass die Änderungen am WhatsApp-Protokoll nicht im Changelog der App auftauchen. Ob der Betreiber aus seinen Fehlern gelernt hat und jetzt eine sichere Authentifizierung einsetzt, darüber lässt sich nur spekulieren.


Für die Jahrespauschale in Höhe von 99 US-Cent kann man bei so manchem Netzbetreiber gerade mal drei SMS-Nachrichten verschicken. Für einige Android-Nutzer brachte das Update auf die aktuelle – und abgesicherte – Version der App eine unangenehme Überraschung mit sich: Das Unternehmen hat nämlich damit begonnen, Abo-Gebühren für die Nutzung des Dienstes einzutreiben. WhatsApp verlangt von Nutzern mit Android-, BlackBerry-, Windows-Phone- und Nokia- ab sofort 99 US-Cent Jahresgebühr nach dem ersten Jahr. Bei der iPhone-Version sind die Nutzungsgebühren weiterhin mit dem einmalig anfallenden Kaufpreis der App in Höhe von 89 Cent abgegolten, wie WhatsApp in seinen FAQ erklärt. (rei)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/WhatsApp-stopft-Sicherheitsloch-und-verlangt-Abo-Gebuehren-1753088.html
 
Ah, gut zu wissen.
Bei mir hat es nun GTalk weichen müssen.
Ich werde wohl auch erstmal nicht zurückkehren.

Und immer die SMS Gebühren zum Vergleich heranzuziehen ist etwas kurz gedacht.
Wer ein Smartphone hat, hat mannigfaltige Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten, auch ohne SMS und ohne Whatsapp.

Wer kein Smartphone hat, hat auch kein Whatsapp, demjenigen muss man auch weiterhin "teure" SMS schreiben.

Von daher passt der Preisvergleich nur bedingt.
Einzig die Verbreitung spricht für Whatsapp. Aber ich muss nicht unbedingt wissen, wer von meinen Bekannten das noch nutzt.
Wenn ich mit demjenigen sowieso nie schreibe, tue ich das auch mit Whatsapp nicht. Wenn ich öfter mit demjenigen kommuniziere, habe ich auch alternative Kontaktdaten, die ich benutzen kann.

Also Whatsapp muss mir jetzt mal wirklich was tolles bieten, bevor ich es wieder draufhaue.
 
Die Leute, mit denen ich regelmäßig kommuniziere, haben GTalk oder garkein Smartphone.

Ich kenne niemanden, der ausschließlich über Whatsapp erreichbar ist.

Also bin ich nicht auf WA angewiesen.

Achja, GTalk kann man auch mit den handelsüblichen Multimessengern benutzen. Auch auf nem iPhone. Und man ist auch bei Bedarf am PC erreichbar. Das geht mit Whatsapp nicht, oder nur über Umwege.
 
WhatsApp nutzt nun mal fast jeder und daher werde ich es auch weiterhin nutzen. Alle anderen Apps sind Lappalien im Vergleich.
 
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