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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich sitze gerade nach langem Urlaub wieder im Büro und denke mir nur was soll der Scheiss?!

Es ist jetzt nicht so, dass mich hier extrem viel stressige Arbeit erwartet hat, mir fehlt es gerade nur komplett an Motivation zu verstehen, warum ich das alles machen soll.

Das kenne ich. Und das obwohl ich seit Corona fast nur noch im Home-Office bin und eigentlich nen ziemlich entspannten Job habe. Ich bin jetzt im 37.ten Arbeitsjahr und habe einfach keine Lust mehr.
 
Ich hab auch immer wieder Phasen in denen ich alles hinterfrage. Ich führe ein gutes Leben, ohne Frage. Aber ich bin nicht der geborene Arbeitnehmer und sehe meinen Job fast ausschließlich als Mittel zum Zweck. Ich erwische mich manchmal bei dem Gedanken alles zu kündigen und zu verkaufen, die Koffer zu packen und irgendwo in der Sonne ein spartanisches Selbstversorgerleben ohne weitere Verpflichtungen zu führen. Meine Frau könnte ich dafür vermutlich sogar begeistern, aber meinen Sohn aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen und ihm unserer "neuen" Lebensstil aufzuzwingen wäre undenkbar.
Aber ich denke immer mehr darüber nach, ob es irgendeinen Weg gäbe mit 50 in "Rente" zu gehen.
 
Ich hab auch immer wieder Phasen in denen ich alles hinterfrage. Ich führe ein gutes Leben, ohne Frage. Aber ich bin nicht der geborene Arbeitnehmer und sehe meinen Job fast ausschließlich als Mittel zum Zweck. Ich erwische mich manchmal bei dem Gedanken alles zu kündigen und zu verkaufen, die Koffer zu packen und irgendwo in der Sonne ein spartanisches Selbstversorgerleben ohne weitere Verpflichtungen zu führen. Meine Frau könnte ich dafür vermutlich sogar begeistern, aber meinen Sohn aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen und ihm unserer "neuen" Lebensstil aufzuzwingen wäre undenkbar.
Aber ich denke immer mehr darüber nach, ob es irgendeinen Weg gäbe mit 50 in "Rente" zu gehen.
Dito. Meine Frau zb ist aus Leidenschaft Ärztin und geht auch aus Bestimmung auf Arbeit. Ich geh nur auf Arbeit, hart gesagt, weil ich muss. Wenn mir einer jeden Monat 3000 Euro gibt für nichts würde ich nicht mehr arbeiten gehen. Klar macht es noch Spaß aber je älter man wird umso nerviger und anstrengender wird es und ich könnte da gut darauf verzichten wenn's gehen würde
 
Bin gerade vom Golfplatz zurück :lol:.

Aber hab heute Überstunden abgesetzt, damit der Sonntags- bzw. Montagsblues nicht ganz so rein haut.

Kann das aber alles ausnahmslos verstehen, besonders die Rente mit 50 @Frequenzberater !

Arbeit ist für mich ebener Mittel für geisteskranken Konsum um dem Lebensstandard.
Meine Frau hat ihre eigene Praxis. Sie arbeitet gern und das find ich gut. Wenn ich einmal auf Arbeit bin geht es, gerade mit den Kindern isses schon cool. Doch wenn ich den Geldbaum schütteln könnte, würde ich morgen sofort aufhören.

:waah:
 
Dito. Meine Frau zb ist aus Leidenschaft Ärztin und geht auch aus Bestimmung auf Arbeit. Ich geh nur auf Arbeit, hart gesagt, weil ich muss. Wenn mir einer jeden Monat 3000 Euro gibt für nichts würde ich nicht mehr arbeiten gehen. Klar macht es noch Spaß aber je älter man wird umso nerviger und anstrengender wird es und ich könnte da gut darauf verzichten wenn's gehen würde
Wenn deine Frau Ärztin ist, wozu brauchst du dann ernsthaft noch einen Job wo man 3000 Euro verdient? wieso nimmst du dir dann nicht einen teilzeitjob um etwas Abstand zum arbeitsstress zu haben? Wenn es sich einer leisten kann, dann du. Als Ärztin verdient man doch eigentlich mehr als genug für eine ganze Familie.

edit: Wenn man das hier alles so liest fragt man sich echt wieso ihr euch mehr probleme als nötig macht. scheinbar habt ihr alle mehr als genug Kohle um euch euer Leben so schön wie möglich machen zu können, vorallem da eure Partner scheinbar mehr Geld als nötig verdienen. Gibt genug Leute die mit ihrem Lohn nicht mal ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab auch immer wieder Phasen in denen ich alles hinterfrage. Ich führe ein gutes Leben, ohne Frage. Aber ich bin nicht der geborene Arbeitnehmer und sehe meinen Job fast ausschließlich als Mittel zum Zweck. Ich erwische mich manchmal bei dem Gedanken alles zu kündigen und zu verkaufen, die Koffer zu packen und irgendwo in der Sonne ein spartanisches Selbstversorgerleben ohne weitere Verpflichtungen zu führen. Meine Frau könnte ich dafür vermutlich sogar begeistern, aber meinen Sohn aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen und ihm unserer "neuen" Lebensstil aufzuzwingen wäre undenkbar.
Aber ich denke immer mehr darüber nach, ob es irgendeinen Weg gäbe mit 50 in "Rente" zu gehen.

:D
 
Wenn deine Frau Ärztin ist, wozu brauchst du dann ernsthaft noch einen Job wo man 3000 Euro verdient? wieso nimmst du dir dann nicht einen teilzeitjob um etwas Abstand zum arbeitsstress zu haben? Wenn es sich einer leisten kann, dann du. Als Ärztin verdient man doch eigentlich mehr als genug für eine ganze Familie.

edit: Wenn man das hier alles so liest fragt man sich echt wieso ihr euch mehr probleme als nötig macht. scheinbar habt ihr alle mehr als genug Kohle um euch euer Leben so schön wie möglich machen zu können, vorallem da eure Partner scheinbar mehr Geld als nötig verdienen. Gibt genug Leute die mit ihrem Lohn nicht mal ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Weil es die Finanzen nicht zulassen und nein ich werde jetzt nicht meine Zahlen offen legen. Und er denkt dass ein Arzt alleine genug verdient um Partner und Familie zu versorgen und gut leben zu können irrt gewaltig
 
Weil es die Finanzen nicht zulassen und nein ich werde jetzt nicht meine Zahlen offen legen. Und er denkt dass ein Arzt alleine genug verdient um Partner und Familie zu versorgen und gut leben zu können irrt gewaltig
ernsthaft? Mit knapp 6000 minimum im Monat kommt ihr als Familie nicht hin? Dann solltet ihr vielleicht mal euren Lebensstandard hinterfragen. letztendlich scheint es dir ja mit deiner Arbeit gesundheitlich oder mental nicht besonders gut zu gehen und mit diesem geldpolster von der Frau wäre mir mein Seelenheil lieber als noch weitere 3000 Euro im Monat.
 
ernsthaft? Mit knapp 6000 minimum im Monat kommt ihr als Familie nicht hin? Dann solltet ihr vielleicht mal euren Lebensstandard hinterfragen. letztendlich scheint es dir ja mit deiner Arbeit gesundheitlich oder mental nicht besonders gut zu gehen und mit diesem geldpolster von der Frau wäre mir mein Seelenheil lieber als noch weitere 3000 Euro im Monat.

Was ist das denn für eine Aussage? Du weist doch gar nicht, was seine Frau verdient. 6000 Euro einfach mal in den Raum geworfen? Hast du überhaupt Ahnung, was Ärzte tatsächlich verdienen? Die Spanne ist weit und als Assistenzarzt verdient man kaum mehr als eine Pflegekraft. Dazu kommen noch Anstellungen in größeren Praxen, die meist auch nicht grad hochdotiert sind. Da ist es schon was anderes, wenn man eine eigene Praxis hat und auch dort gibt es Unterschiede, ob du "popliger" Hausarzt, oder Zahnarzt, oder gar eine eigene Röntgenpraxis hast.

Mal von seinen Lebensumständen abgesehen...Miete, Essen, Auto...das kostet alles und ist in den Kosten auch so individuell wie jeder hier. Meine Güte regt mich dein Beitrag grad auf...
 
JEDER/JEDE Arzt/Ärztin in Deutschland bekommt also minimum 6000 Euro netto. Egal, bei welchem Stellenumfang, welcher Tätigkeit, wie viel Berufserfahrung oder in welcher Region.
Wieder was gelernt! :)

Edit: oder ist damit das gesamte Einkommen des Haushalts gemeint? Auch das fußt doch auf keiner Grundlage?
 
Die 6000 sind der Mindestlohn eines popeligen Arztes auf dem Lande laut Google.
Ich will ihm ja nichts unterstellen und mir steht es nicht zu seinen Lebensstil zu kritisieren, aber scheinbar ist er ja unglücklich mit seiner Arbeit oder er ist zumindest genervt davon, was vielen Leuten ähnlich geht.
Aber wenn jemand mit einer Ärztin in der Familie beruflich nicht kürzer treten kann, dann frage ich mich schon ob das jetzt nur jammern auf hohem niveau ist und ob er oder allgemein hier die leute im forum euch mal fragen solltet, ob es euch vielleicht doch etwas zu gut geht und euer materielle Konsum doch vielleicht ein wenig außer Kontrolle geraten ist, das euch 6000 im Monat nicht ausreichen.

Es gibt genug Familien die nichtmal mit der Hälfte hinkommen müssen.

Aber gut ich gebe dir recht, zu 100% weiß ich natürlich nicht ob seine frau 66000 jährlich als Ärztin bekommt. wenn dem nicht so sein sollte entschuldige ich mich natürlich.
 
JEDER/JEDE Arzt/Ärztin in Deutschland bekommt also minimum 6000 Euro netto. Egal, bei welchem Stellenumfang, welcher Tätigkeit, wie viel Berufserfahrung oder in welcher Region.
Wieder was gelernt! :)

Edit: oder ist damit das gesamte Einkommen des Haushalts gemeint? Auch das fußt doch auf keiner Grundlage?
Völliger Blödsinn was er redet. Sorry. Ohne uns Detail zu gehen aber da steht keine 4 vorne als Assistentins Ärztin. Und das auch nur wegen den 24 Stunden Diensten die um auch das Mal klar zu sagen lächerlich bezahlt werden. Diese Anmaßung zu sagen jeder Arzt hat genug Kohle und muss doch easy klar kommen ist einfach unwissend und albern. Wenn wie bei uns zb noch Kredite dazu kommen usw bleibt auch bei jemanden wie uns wenig übrig. Wir sind im offiziellen Stand Mittelständer und können uns aktuell keine großen Sprünge leisten
 
Völliger Blödsinn was er redet. Sorry. Ohne uns Detail zu gehen aber da steht keine 4 vorne als Assistentins Ärztin. Und das auch nur wegen den 24 Stunden Diensten die um auch das Mal klar zu sagen lächerlich bezahlt werden. Diese Anmaßung zu sagen jeder Arzt hat genug Kohle und muss doch easy klar kommen ist einfach unwissend und albern. Wenn wie bei uns zb noch Kredite dazu kommen usw bleibt auch bei jemanden wie uns wenig übrig. Wir sind im offiziellen Stand Mittelständer und können uns aktuell keine großen Sprünge leisten
ok dann entschuldige ich mich für die Annahme das Ärzte allgemein sehr viel verdienen.

Dann scheint allgemein etwas schief zu laufen hier in unserem Land wenn nicht mal sehr gut ausgebildete und studierte Ärzte für ihren Job nicht genug entlohnt werden und es zu solchen extremen unterschieden durch Region und Einsatzgebiet kommt.
 
Generell konsumieren wir zu viel Unsinn. War bei mir früher auch so, mittlerweile macht mich dieser Konsum müde und ich will so wenig Zeug wie möglich in der Bude haben. Hab schon meinen halben Hausstand verkauft und ist mir immer noch zu viel. Brauche nur noch Küche,Bett, TV, Sessel und Konsole. :D
 
Vielleicht sollte man dabei auch bedenken, dass man bei z.B. 6000€ br deutlicher höhere Abgaben hat, man sich netto schnell anderen Einkommensverhältnissen nähert. Allein die KV würde da bei über 1200€ liegen. Bei der sehr hohen Inflation in den letzten 3 Jahren (deutlich höher als die offizielle Zahl, da der zu Grunde liegende Warenkorb veraltet ist) kommt mit 6k br eine Familie über die Runden, aber ein Luxusleben bzw. überdurchschnittliches Leben kann man damit sicher nicht führen.

Trotzdem ist die Frage, warum eine Assistenzärztin unterbezahlt ist. Kommt natürlich darauf an, wer Arbeitgeber ist. Krankenhäuser unterliegen meistens dem TV-ÖD, da sind es glaub ich 5,5k minimum. Ist zufällig ein Thema, was in meinem Umfeld auch gerade aktuell ist.
 
Vielleicht sollte man dabei auch bedenken, dass man bei z.B. 6000€ br deutlicher höhere Abgaben hat, man sich netto schnell anderen Einkommensverhältnissen nähert. Allein die KV würde da bei über 1200€ liegen. Bei der sehr hohen Inflation in den letzten 3 Jahren (deutlich höher als die offizielle Zahl, da der zu Grunde liegende Warenkorb veraltet ist) kommt mit 6k br eine Familie über die Runden, aber ein Luxusleben bzw. überdurchschnittliches Leben kann man damit sicher nicht führen.

Trotzdem ist die Frage, warum eine Assistenzärztin unterbezahlt ist. Kommt natürlich darauf an, wer Arbeitgeber ist. Krankenhäuser unterliegen meistens dem TV-ÖD, da sind es glaub ich 5,5k minimum. Ist zufällig ein Thema, was in meinem Umfeld auch gerade aktuell ist.
Auch das stimmt nicht das 5,5k Minimum sind. Das geht nicht Mal nach Dauer oder so wo du sagen kannst es steigt. Das ist der normale Regeltarif und selbst als Facharzt kommt nur unwesentlich mehr raus musste ich mir erklären lassen. Erst ab einer Oberarzt Stelle lohnt sich das und du gehst mit 8 bis 9k raus. Tja unterbezahlt als Arzt? Wenn du gerade Mal etwas über 3k für die Verantwortung, körperliche und emotionale Belastung bekommst ist das einfach ein Witz. Zumal Ärzte glaub ich die einzigen sind die 24 Stunden durch arbeiten müssen und dann der Stundenlohn nach den regulären 8 Stunden ein schlechter Scherz ist... Aber wie gesagt ich will da nicht weiter ins Detail gehen, hab da schon zu viel gesagt dazu

ok dann entschuldige ich mich für die Annahme das Ärzte allgemein sehr viel verdienen.

Dann scheint allgemein etwas schief zu laufen hier in unserem Land wenn nicht mal sehr gut ausgebildete und studierte Ärzte für ihren Job nicht genug entlohnt werden und es zu solchen extremen unterschieden durch Region und Einsatzgebiet kommt.
Das Gesundheitssystem ist völlig kaputt. Mein Frau hat ja durch ihr Studium Praktika in anderen Krankenhäusern gemacht wie Bremen zb und überall das selbe, zu wenig Personal, zu große körperliche und emotionale Belastung. Und wie versuchen Krankenhäuser das aufzufangen? Mit Honorarärzten, was die bekommen sage ich euch Mal lieber nicht
 
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