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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auf ein Bier hör ich, neben anderen Podcasts auch gern, auf dem Weg zur Arbeit zB.
Nachts, oder zum Einschlafen eher schwierig...wie machst du das? Über nen Lautsprecher? Da wirds schon schwierig, weil ich damit meine Frau nerven würde und über Kopfhörer würde mich nerven...

Meine Frau hat mir so Melatoninspray aus der Apotheke mitgebracht. Keine Ahnung ob das geholfen hat, oder ob ich nach 2 schlaflosen Nächten einfach nur so übermüdet war, dass ich eingeschlafen bin, aber bis um 2 hab ich gut geschlafen, danach bin ich immer mal wieder wach geworden, aber insgesamt wesentlich besser als die Tage davor...
Ich kenne die von Dir beschriebenen Probleme nur zu gut und hatte bzw. habe (wenn auch immer weniger) auch damit zu kämpfen, wenn das Kopfkino zu groß wird. Ich habe da einige Tipps für Dich, die Dir vielleicht in diesen Phasen auch helfen können.

Einschlafen:

Keinen abendlichen Alkohol

Falls Du das nicht schon sowieso machst, ist das ein ganz wichtiger Punkt. Er hilft zwar in der Einschlafphase, aber belastet Dich umso mehr, wenn Du nachts wach wirst, da die Adrenalin- und Cortisol-Produktion dadurch zusätzlich angeregt wird. Oftmals ist das dann so schlimm, das Du direkt aufstehen kannst, weil an Schlafen überhaupt nicht mehr zu denken ist - mit den Auswirkungen am nächsten Morgen, die Du ja bestens beschreibst.

Kleiner Exkurs, weil das wahrscheinlich auch viele hier im Forum betrifft: Abendlicher Alkohol ist auf Dauer sowieso brandgefährlich, weil der Körper fast keine Erholungsphasen mehr hat, ohne dass man das in den ersten Jahren merken muss. Ein Schaden des gesamten metabolischen Systems ist vorprogrammiert, wie bei allen "Entspannungsalkoholikern" - und das sind leider sehr viele. Die ersten Auswirkungen können dann irgendwann bspw. Rythmusstörungen, Immunschwäche oder Gewichtszunahme sein und dann geht die Fahrt munter weiter.

Keinen Bildschirm mehr eine Stunde vor dem Schlafengehen

Das Licht (und leider auch die Nachtfunktionen) hemmen die Melatonin-Produktion und gaukeln Dir noch den Tag zu lange vor, was das Einschlafen behindert.

Podcasts oder Hörbücher (nicht spannend) sind gut, aber probiere doch auch mal Apps wie Calm o. ä.

Das Schlafzimmer sollte immer richtig dunkel sein

Jedes noch so kleine Licht kann stören. Viele merken das, viele merken das nicht und viele glauben, dass sie es nicht merken, aber der Körper reagiert trotzdem darauf.

Meine Einschlafphasen sind durch Ashwaganda (indische Schlafbeere) besser geworden. Das kannst Du ja auch mal ausprobieren.


Wachphase:

Wenn es dann trotzdem soweit ist, und Du pünktlich gegen 2 Uhr die Wachphase inkl. Ausschüttung der Melatonin-Gegenspieler bekommst, gibt es auch ein paar Tipps:

Möglichst keine kalten Getränke als Durstlöscher

Ich bin in der Vergangenheit immer oft aufgestanden und habe ein Glas kaltes Wasser getrunken. Mach Dir ggfs. lieber einen Tee oder trink das Wasser lauwarm. Der Körper geht dann nicht sofort in den Wachmodus, weil die Erwärmung des Kaltgetränks Deinen Körper sofort Energie kostet. Das ist in diesen Fällen oft kontraproduktiv.

Setz Dich nicht vor den Fernseher

Dann ist die Nacht für Deinen Körper so gut wie vorbei - Das sollte klar sein.

Der wichtigste Punkt: Die Atmung

Der Gamechanger zumindest in meinem Fall war die richtige Atmung. Das ist immer einen Versuch wert.

Du kannst starten mit normaler 4711-Atmung. 4 Sekunden durch die Nase einatmen - 7 Sekunden durch die Nase ausatmen (kann auch nachher gerne länger werden) - das machst Du 11mal (kann auch länger sein). Du bekämpfst dadurch die zwei wesentlichen Effekte, die Dich am Wiedereinschlafen behindern. Zum einen schweifen Deine Gedanken weg von dem Problem hin zur Konzentration auf Deine Atmung wie beim Schäfchenzählen. Und zum anderen erhöhst Du den CO2-Gehalt (durch das lange Ausatmen) im Blut und verlangsamst gleichzeitig die Cortisolausschüttung. Probier das auf jeden Fall mal aus - das hat mir ganz viel geholfen. Und achte bitte dabei nur auf die "gute" Atmung durch die Nase.
EDIT: @Mandos

Das Grundproblem sind ja Deine Sorgen und Gedanken dazu. Du musst Dir darüber klar werden, dass Du z. B. nicht alle Dinge beeinflussen kannst, wenn das ein Problem sein sollte. Autosuggestion bzw. autogenes Training ist in diesen Fällen sehr hilfreich und das kann man ja auch lernen.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und drücke die Daumen, dass das wieder bald besser wird, denn auch Melatoninspray kann auf Dauer nicht die Lösung sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne die von Dir beschriebenen Probleme nur zu gut und hatte bzw. habe (wenn auch immer weniger) auch damit zu kämpfen, wenn das Kopfkino zu groß wird. Ich habe da einige Tipps für Dich, die Dir vielleicht in diesen Phasen auch helfen können.

Einschlafen:

Keinen abendlichen Alkohol

Falls Du das nicht schon sowieso machst, ist das ein ganz wichtiger Punkt. Er hilft zwar in der Einschlafphase, aber belastet Dich umso mehr, wenn Du nachts wach wirst, da die Adrenalin- und Cortisol-Produktion dadurch zusätzlich angeregt wird. Oftmals ist das dann so schlimm, das Du direkt aufstehen kannst, weil an Schlafen überhaupt nicht mehr zu denken ist - mit den Auswirkungen am nächsten Morgen, die Du ja bestens beschreibst.

Kleiner Exkurs, weil das wahrscheinlich auch viele hier im Forum betrifft: Abendlicher Alkohol ist auf Dauer sowieso brandgefährlich, weil der Körper fast keine Erholungsphasen mehr hat, ohne dass man das in den ersten Jahren merken muss. Ein Schaden des gesamten metabolischen Systems ist vorprogrammiert, wie bei allen "Entspannungsalkoholikern" - und das sind leider sehr viele. Die ersten Auswirkungen können dann irgendwann bspw. Rythmusstörungen, Immunschwäche oder Gewichtszunahme sein und dann geht die Fahrt munter weiter.

Keinen Bildschirm mehr eine Stunde vor dem Schlafengehen

Das Licht (und leider auch die Nachtfunktionen) hemmen die Melatonin-Produktion und gaukeln Dir noch den Tag zu lange vor, was das Einschlafen behindert.

Podcasts oder Hörbücher (nicht spannend) sind gut, aber probiere doch auch mal Apps wie Calm o. ä.

Das Schlafzimmer sollte immer richtig dunkel sein

Jedes noch so kleine Licht kann stören. Viele merken das, viele merken das nicht und viele glauben, dass sie es nicht merken, aber der Körper reagiert trotzdem darauf.

Meine Einschlafphasen sind durch Ashwaganda (indische Schlafbeere) besser geworden. Das kannst Du ja auch mal ausprobieren.


Wachphase:

Wenn es dann trotzdem soweit ist, und Du pünktlich gegen 2 Uhr die Wachphase inkl. Ausschüttung der Melatonin-Gegenspieler bekommst, gibt es auch ein paar Tipps:

Möglichst keine kalten Getränke als Durstlöscher

Ich bin in der Vergangenheit immer oft aufgestanden und habe ein Glas kaltes Wasser getrunken. Mach Dir ggfs. lieber einen Tee oder trink das Wasser lauwarm. Der Körper geht dann nicht sofort in den Wachmodus, weil die Erwärmung des Kaltgetränks Deinen Körper sofort Energie kostet. Das ist in diesen Fällen oft kontraproduktiv.

Setz Dich nicht vor den Fernseher

Dann ist die Nacht für Deinen Körper so gut wie vorbei - Das sollte klar sein.

Der wichtigste Punkt: Die Atmung

Der Gamechanger zumindest in meinem Fall war die richtige Atmung. Das ist immer einen Versuch wert.

Du kannst starten mit normaler 4711-Atmung. 4 Sekunden durch die Nase einatmen - 7 Sekunden durch die Nase ausatmen (kann auch nachher gerne länger werden) - das machst Du 11mal (kann auch länger sein). Du bekämpfst dadurch die zwei wesentlichen Effekte, die Dich am Wiedereinschlafen behindern. Zum einen schweifen Deine Gedanken weg von dem Problem hin zur Konzentration auf Deine Atmung wie beim Schäfchenzählen. Und zum anderen erhöhst Du den CO2-Gehalt (durch das lange Ausatmen) im Blut und verlangsamst gleichzeitig die Cortisolausschüttung. Probier das auf jeden Fall mal aus - das hat mir ganz viel geholfen. Und achte bitte dabei nur auf die "gute" Atmung durch die Nase.

Das Grundproblem sind ja Deine Sorgen und Gedanken dazu. Du musst Dir darüber klar werden, dass Du z. B. nicht alle Dinge beeinflussen kannst, wenn das ein Problem sein sollte. Autosuggestion bzw. autogenes Training ist in diesen Fällen sehr hilfreich und das kann man ja auch lernen.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und drücke die Daumen, dass das wieder bald besser wird, denn auch Melatoninspray kann auf Dauer nicht die Lösung sein.

Danke für die Tipps, aber bei vielen Punkten kann ich dich beruhigen, die mach ich schon so.

Ich trinke generell nur sehr selten Alkohol, vlt. 1-2x im Quartal und auch dann nur selten mehr als ein Bier, oder einen Whiskey am Abend. Aber auch da merke ich, wie sich das negativ auswirkt, aber wie gesagt mach ich das nur sehr selten. Dieses Jahr hatte ich zB noch gar keinen Alkohol.

Vor dem Schlafengehen les ich immer noch ausgiebig. Ich versuche auch eine Stunde vorher kein Handy und kein Bildschirm, was mir mal besser, mal schlechter gelingt, je nachdem wie fesselnd grad ein Game ist. Aber wie gesagt les ich vorher noch mindestens ne halbe Stunde.

Podcasts oder generell Musik ist halt so ne Sache, da ich zum einen meine Frau nicht stören will. Zum anderen komm ich aber mit Kopfhörern im Bett nicht klar. Da müsste ich also im Wohnzimmer pennen. Es ist ja sicher nicht gedacht, dass man dann kurz vorm wegnicken die Kopfhörer wieder ablegt, dann wäre ich ja instant wieder munter.

Ashwaganda hab ich dastehen, aber es hatte bei mir irgendwie nicht so den Erfolg. Aber ich kann ja nochmal einen 2. Anlauf versuchen, weg müssen die Tabletten ja eh...besser werden sie vom Rumstehen auch nicht.

Schlafzimmer ist auch dunkel. Die einzige Steckerleiste, die Licht absondert, ist unter dem Hundebett versteckt, also leuchten tut nix.


Es ist halt wirklich eine Situation in meinem Leben, die mich so massiv zum Grübeln bringt, über die ich aber hier nicht schreiben mag. Ich fühle mich dahingehend auch nicht handlungsfähig, kann also aktiv nichts daran ändern. Ich kann nur hoffen, dass sich entweder etwas an der Situation an sich ändert, oder ich einfach lerne damit umzugehen. Im moment ist es aber warscheinlich einfach der Leidensdruck, der zu groß ist. Im Dezember war ich meinem Empfinden nach kurz davor, mich mit der Situation abzufinden und konnte wieder besser schlafen, aber seit Anfang des Monats kam das alles wieder massiv hoch...
 
Es ist halt wirklich eine Situation in meinem Leben, die mich so massiv zum Grübeln bringt, über die ich aber hier nicht schreiben mag. Ich fühle mich dahingehend auch nicht handlungsfähig, kann also aktiv nichts daran ändern. Ich kann nur hoffen, dass sich entweder etwas an der Situation an sich ändert, oder ich einfach lerne damit umzugehen. Im moment ist es aber warscheinlich einfach der Leidensdruck, der zu groß ist. Im Dezember war ich meinem Empfinden nach kurz davor, mich mit der Situation abzufinden und konnte wieder besser schlafen, aber seit Anfang des Monats kam das alles wieder massiv hoch...
Das wird dann das Entscheidende sein.
Dann kann ich eigentlich aktuell nur die Atmung empfehlen, wenn es nachts wieder "hochkommt". Das Problem ist eben immer die Cortisol-Ausschüttung, und die kann man irgendwann steuern bzw. eindämmen, so wie Du es ja schon mal durch die Akzeptanz geschafft hast.
 
Das wird dann das Entscheidende sein.
Dann kann ich eigentlich aktuell nur die Atmung empfehlen, wenn es nachts wieder "hochkommt". Das Problem ist eben immer die Cortisol-Ausschüttung, und die kann man irgendwann steuern bzw. eindämmen, so wie Du es ja schon mal durch die Akzeptanz geschafft hast.

Danke. Das mit der Atmung schau ich mir mal an.
 
war denn bei euch irgendwas?
Bei uns in BW war nix, gar nix.

Ok, das es evtl. glatt sein könnte wenn es auf den kalten Boden regnet, sagt einem der gesunde Menschenverstand.

Aber was die WarnApps und Nachrichten wieder abgezogen haben..
 
Und Morgen auch die Schulen zu. Die spinnen doch wegen so einwenig Schnee zwei Tage wieder keine Schule. Früher hat man hin zurück ne schneeballschlacht gemacht und sich gefreut. Heute traut man niemandem mehr was zu. Katastrophale Entwicklung…
Als es hier zwei Tage glatt war, haben die Krankenhäuser aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Nicht auszudenken, was wäre, wenn mal eine Pandemie ausbrechen sollte...
 
Hier (Unterfranken) waren die Schulen auch geschlossen. Kinder hat's gefreut. Nötig wär's nicht gewesen. Außer Dauerregen war nichts. Nachbarn haben präventiv zum Teil kiloweise Salz auf den Bürgersteig gekippt.

Für heute Nacht sind Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt angesagt. Mal sehen, wie's morgen früh aussieht.
 
Hier war nix, nicht eine Schneeflocke.
Hab vorhin ein Meeting mit meinem Chef gehabt und er hat mal seine cam gedreht... Er hat 80cm Schnee im Garten..Dabei wohnt der gar nciht mal so weit weg. (eifel irgendwo)
 
Bei uns hats auch total zugeschneit obwohl wir in der Stadt sind. Echt krass. Vor 2 Stunden auf die Arbeit gegangen und es war gar nix. Kein Eis, da alles weggetaut ist und kein Schnee. Und jetzt ist alles weiß wenn ich ausm Fenster schaue.
 
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https://www.faz.net/aktuell/

Leider hinter Paywall. Aber der Text sagt eigentlich schon alles...
 
Kann keine Texte mehr ernst nehmen die Panikmache beinhalten.
Nur weil es in seinem Vorgarten ruhig war...

und wie mandos sagt, was wäre denn ohne warnung passiert, man weiß es nicht, aber Panikmache scheint halt klicks zu ziehen.
 
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