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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist doch Unsinn. Hab vor ca 10 Jahren bei der Barmer angefragt, die wollten damals über 400€ an Beitrag haben.
Ist doch Unsinn. Hab vor ca 10 Jahren bei der Barmer angefragt, die wollten damals über 400€ an Beitrag haben.

Klar aber nur als Selbständiger. Man kann aber auch angestellt und selbstständig sein...

Wer mit max. 53 nicht aus der PKV in die GKV wechselt kann sich mehr wie ein Strick im Alter bereitlegen...
 
Ich war noch nie im KH, kein Knochenbruch, keine Op, kein gar nichts. Und so etwas wie ne Blinddarm Op kost auch nicht die Welt.
soll ich dir mal vorrechnen, was mein vater zahlen musste, als er es am herzen hatte? mach was du meinst, aber wie gesagt: jammer hinterher nicht rum. zumal deine beiträge und auch dein selbstbehalt wirklich human sind.
 
Ich war noch nie im KH, kein Knochenbruch, keine Op, kein gar nichts. Und so etwas wie ne Blinddarm Op kost auch nicht die Welt.
Oh, na dann wird sowas ja auch in der Zukunft auf keinen Fall vorkommen. Du bist sicher, für den Rest deines Lebens. Es ist ja auch erwiesen, daß man mit zunehmendem Alter immer gesünder wird, die hohen Kosten hat man immer in jungen Jahren.

Aber mal ehrlich, das ist eine bescheuerte Idee! Selbst wenn Du auf Alles acht gibst und Dich um deine Gesundheit hervorragend kümmerst (Essensthread - lol), kann es Dich trotzdem erwischen. Und Du legst doch nie das Geld jetzt über die nächsten Jahre zur Seite, um im Notfall gewappnet zu sein. Früher oder später landet das Ganze dann doch im Lego-Shop. Ich kann von sowas nur abraten...
 
Das dürfte in Österreich dann doch etwas attraktiver sein. Ich zahle für mich und meine Frau zusammen 200€ und wir haben keinen Selbstbehalt (oder Eigenanteil wie es in DE heißt). Und da ist fast Alles abgedeckt mit Anspruch auf Einzelzimmer, usw. Und allein für sämtliche Arztrechnungen im Zuge der aktuellen Schwangerschaft (150€ für jeden, monatlichen Besuch beim Gynäkologen) hat sich das schon ausgezahlt. Von der Entbindung in der Privatklinik ganz zu schweigen; das wird nochmal um die 5-7k kosten (wird aber zum Glück direkt abgerechnet).

Ist das in DE wirklich so teuer? Ich bin 35 und meine Frau 30.
Sagen wir so: In eurem Alter und gesund könnte man auch in DE an günstige Raten kommen.
Das ändert sich aber schnell, wenn man mal 60 ist, evtl. erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hat etc. Dann ist man auf einmal Hochrisikoversicherungsnehmer und darf ordentlich latzen.

Und ich weiß nicht wie es in AU ist, aber bei uns ist der Wechsel zurück in die gesetzliche KV schwer bis unmöglich. Einmal privat, immer privat.
Und da lassen sich eben viele junge, gesunde Gutverdiener locken, man zahlt ja nicht sooo viel und hat tolle Leistungen, und im Alter schaut man sich um, wie man die Rate zahlen soll.

Zudem halt ich von dieser Zweiklassengesellschaft nix. Ne Freundin von uns ist als Lehrerin privat versichert. Hat ein Kind bekommen, im Krankenhaus gabs aber grade keine Einzelzimmer auf der Wochenbettstation. Für sie war das kein Problem, ist sie halt in ein Doppelzimmer gekommen, die andere Patientin war gesetzlich versichert.
Irgendwann kommt der Arzt rein, sieht ihre Akte und meint "Sie sind doch privatversichert?? Da dürfen sie doch nicht mit gesetzlich Versicherten in ein Zimmer kommen! Ich organsier Ihnen gleich was". (das natürlich in Anwesenheit der anderen Frau)
Fand sie total unangenehm, quasi über den gesetzlichen "Pöbel" gestellt zu werden. Und das würd mir auch so gehen.
 
Sagen wir so: In eurem Alter und gesund könnte man auch in DE an günstige Raten kommen.
Das ändert sich aber schnell, wenn man mal 60 ist, evtl. erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hat etc. Dann ist man auf einmal Hochrisikoversicherungsnehmer und darf ordentlich latzen.

Und ich weiß nicht wie es in AU ist, aber bei uns ist der Wechsel zurück in die gesetzliche KV schwer bis unmöglich. Einmal privat, immer privat.
Und da lassen sich eben viele junge, gesunde Gutverdiener locken, man zahlt ja nicht sooo viel und hat tolle Leistungen, und im Alter schaut man sich um, wie man die Rate zahlen soll.

Zudem halt ich von dieser Zweiklassengesellschaft nix. Ne Freundin von uns ist als Lehrerin privat versichert. Hat ein Kind bekommen, im Krankenhaus gabs aber grade keine Einzelzimmer auf der Wochenbettstation. Für sie war das kein Problem, ist sie halt in ein Doppelzimmer gekommen, die andere Patientin war gesetzlich versichert.
Irgendwann kommt der Arzt rein, sieht ihre Akte und meint "Sie sind doch privatversichert?? Da dürfen sie doch nicht mit gesetzlich Versicherten in ein Zimmer kommen! Ich organsier Ihnen gleich was". (das natürlich in Anwesenheit der anderen Frau)
Fand sie total unangenehm, quasi über den gesetzlichen "Pöbel" gestellt zu werden. Und das würd mir auch so gehen.
Fängt doch schon mit einem Termin an. Ach nur Kasse? In drei Monaten ist was frei. - Ach Sie sind privat? Morgen früh um neun geht's.
 
Oh, na dann wird sowas ja auch in der Zukunft auf keinen Fall vorkommen. Du bist sicher, für den Rest deines Lebens. Es ist ja auch erwiesen, daß man mit zunehmendem Alter immer gesünder wird, die hohen Kosten hat man immer in jungen Jahren.

Aber mal ehrlich, das ist eine bescheuerte Idee! Selbst wenn Du auf Alles acht gibst und Dich um deine Gesundheit hervorragend kümmerst (Essensthread - lol), kann es Dich trotzdem erwischen. Und Du legst doch nie das Geld jetzt über die nächsten Jahre zur Seite, um im Notfall gewappnet zu sein. Früher oder später landet das Ganze dann doch im Lego-Shop. Ich kann von sowas nur abraten...
Auf jeden Fall!

Und von wegen "in meiner Familie gibts keinen Krebs". Das senkt höchstens das Risiko, schließt es aber längst nicht aus. Und ne richtige, ausgewachsene Krebsbehandlung ist teuer. Sehr teuer. Da kommt allein schon mal für ein MRT-Bild n vierstelliger Betrag raus. Dann noch u.U. mehrere, komplexe OPs, Monate an Chemotherapie mit sehr, sehr teuren Medikamenten, Bestrahlung und etliche Tage im Krankenhaus. Das kann auch mal sechsstellig werden.
 
Sagen wir so: In eurem Alter und gesund könnte man auch in DE an günstige Raten kommen.
Das ändert sich aber schnell, wenn man mal 60 ist, evtl. erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hat etc. Dann ist man auf einmal Hochrisikoversicherungsnehmer und darf ordentlich latzen.

Und ich weiß nicht wie es in AU ist, aber bei uns ist der Wechsel zurück in die gesetzliche KV schwer bis unmöglich. Einmal privat, immer privat.
Und da lassen sich eben viele junge, gesunde Gutverdiener locken, man zahlt ja nicht sooo viel und hat tolle Leistungen, und im Alter schaut man sich um, wie man die Rate zahlen soll.

Zudem halt ich von dieser Zweiklassengesellschaft nix. Ne Freundin von uns ist als Lehrerin privat versichert. Hat ein Kind bekommen, im Krankenhaus gabs aber grade keine Einzelzimmer auf der Wochenbettstation. Für sie war das kein Problem, ist sie halt in ein Doppelzimmer gekommen, die andere Patientin war gesetzlich versichert.
Irgendwann kommt der Arzt rein, sieht ihre Akte und meint "Sie sind doch privatversichert?? Da dürfen sie doch nicht mit gesetzlich Versicherten in ein Zimmer kommen! Ich organsier Ihnen gleich was". (das natürlich in Anwesenheit der anderen Frau)
Fand sie total unangenehm, quasi über den gesetzlichen "Pöbel" gestellt zu werden. Und das würd mir auch so gehen.
ganz so schlimm isses nicht. solange man kein beamter oder über 55 ist, gibt es immer einen weg zurück. ggfls muss man etwas tricksen.
 
Sagen wir so: In eurem Alter und gesund könnte man auch in DE an günstige Raten kommen.
Das ändert sich aber schnell, wenn man mal 60 ist, evtl. erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hat etc. Dann ist man auf einmal Hochrisikoversicherungsnehmer und darf ordentlich latzen.

Und ich weiß nicht wie es in AU ist, aber bei uns ist der Wechsel zurück in die gesetzliche KV schwer bis unmöglich. Einmal privat, immer privat.
Und da lassen sich eben viele junge, gesunde Gutverdiener locken, man zahlt ja nicht sooo viel und hat tolle Leistungen, und im Alter schaut man sich um, wie man die Rate zahlen soll.

Zudem halt ich von dieser Zweiklassengesellschaft nix. Ne Freundin von uns ist als Lehrerin privat versichert. Hat ein Kind bekommen, im Krankenhaus gabs aber grade keine Einzelzimmer auf der Wochenbettstation. Für sie war das kein Problem, ist sie halt in ein Doppelzimmer gekommen, die andere Patientin war gesetzlich versichert.
Irgendwann kommt der Arzt rein, sieht ihre Akte und meint "Sie sind doch privatversichert?? Da dürfen sie doch nicht mit gesetzlich Versicherten in ein Zimmer kommen! Ich organsier Ihnen gleich was". (das natürlich in Anwesenheit der anderen Frau)
Fand sie total unangenehm, quasi über den gesetzlichen "Pöbel" gestellt zu werden. Und das würd mir auch so gehen.
Darum sind wir auch froh, die private KV entsprechend Früh abgeschlossen zu haben, weil wir auch eine entsprechende Prämiengarantie haben und ab 50 überhaupt nur noch 50% Prämie zahlen müssen (sofern der Vertrag bestehen bleibt). Zusätzlich gibt es bei uns am Ende des Jahres eine Prämienrückerstattung, wenn nichts in Anspruch genommen wurde.

Und obendrauf ist die private KV bei uns nur ein Zusatz, denn die gesetzliche KV bleibt weiterhin bestehen. Ich hab mir nicht gedacht, das diesbezüglich die Unterschiede SO eklatant sind.
 
Oh, na dann wird sowas ja auch in der Zukunft auf keinen Fall vorkommen. Du bist sicher, für den Rest deines Lebens. Es ist ja auch erwiesen, daß man mit zunehmendem Alter immer gesünder wird, die hohen Kosten hat man immer in jungen Jahren.

Aber mal ehrlich, das ist eine bescheuerte Idee! Selbst wenn Du auf Alles acht gibst und Dich um deine Gesundheit hervorragend kümmerst (Essensthread - lol), kann es Dich trotzdem erwischen. Und Du legst doch nie das Geld jetzt über die nächsten Jahre zur Seite, um im Notfall gewappnet zu sein. Früher oder später landet das Ganze dann doch im Lego-Shop. Ich kann von sowas nur abraten...

Jetzt erzähl dem Zerfikka nicht Essen hat was mit der Gesundheit zu tun, das habe ich in zwei Jahren nicht mal Ansatzweise geschafft und in Sachen Geld zurück legen, naja. :gerri:

Nein Fikka nicht ausrasten, aber musste schon laut los lachen bei Cale seiner Antwort, auf den Punkt und so... :ugly:
 
Das dürfte in Österreich dann doch etwas attraktiver sein. Ich zahle für mich und meine Frau zusammen 200€ und wir haben keinen Selbstbehalt (oder Eigenanteil wie es in DE heißt). Und da ist fast Alles abgedeckt mit Anspruch auf Einzelzimmer, usw. Und allein für sämtliche Arztrechnungen im Zuge der aktuellen Schwangerschaft (150€ für jeden, monatlichen Besuch beim Gynäkologen) hat sich das schon ausgezahlt. Von der Entbindung in der Privatklinik ganz zu schweigen; das wird nochmal um die 5-7k kosten (wird aber zum Glück direkt abgerechnet).

Ist das in DE wirklich so teuer? Ich bin 35 und meine Frau 30.

OT, aber ist die Privatklinik zufällig in Döbling? :D
 
Sagen wir so: In eurem Alter und gesund könnte man auch in DE an günstige Raten kommen.
Das ändert sich aber schnell, wenn man mal 60 ist, evtl. erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hat etc. Dann ist man auf einmal Hochrisikoversicherungsnehmer und darf ordentlich latzen.

Und ich weiß nicht wie es in AU ist, aber bei uns ist der Wechsel zurück in die gesetzliche KV schwer bis unmöglich. Einmal privat, immer privat.
Und da lassen sich eben viele junge, gesunde Gutverdiener locken, man zahlt ja nicht sooo viel und hat tolle Leistungen, und im Alter schaut man sich um, wie man die Rate zahlen soll.

Zudem halt ich von dieser Zweiklassengesellschaft nix. Ne Freundin von uns ist als Lehrerin privat versichert. Hat ein Kind bekommen, im Krankenhaus gabs aber grade keine Einzelzimmer auf der Wochenbettstation. Für sie war das kein Problem, ist sie halt in ein Doppelzimmer gekommen, die andere Patientin war gesetzlich versichert.
Irgendwann kommt der Arzt rein, sieht ihre Akte und meint "Sie sind doch privatversichert?? Da dürfen sie doch nicht mit gesetzlich Versicherten in ein Zimmer kommen! Ich organsier Ihnen gleich was". (das natürlich in Anwesenheit der anderen Frau)
Fand sie total unangenehm, quasi über den gesetzlichen "Pöbel" gestellt zu werden. Und das würd mir auch so gehen.

ich zitiere dazu mal meinen Beitrag ausm Politikthread

Thats the way, es wäre ja imo auch sinnig die Mwst zu erhöhen für alle Nicht-Grundbedürfnisse. Dafür lieber die Sozialabgaben oder was Anderes senken. Die Mwst ist imo ne ziemlich faire Steuer.

Dazu noch die Obergrenzen für Einkommenssteuer und Versicherungen weg bzw stark erhöhen, die PK weg, dafür ne Bürgerversicherung für ALLE, die Beamten sollen in Zukunft auch etwas für ihre Rente tun ab einem gewissen Einkommen/Sold whatever und wir haben ein gerechteres Land.
 
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