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Der "Ich hab die Schnauze voll und muss dringend was in meinem Leben ändern" Thread
Und von wegen man kennt sich im RL nicht.... Ich denke da nur an Ditas Lanparty im September Danach wird man zu manchen Usern sicher ein ganz anderes Feeling haben als vorher...
Was machste denn jetzt eigentlich? War das nich son Medienzeugs?
/edit:
Achso, ja @topic: Naja, Schule fertig, Änderung kommt jetzt von selbst. Bin eigentlich sehr zufrieden, auch wenn ich will, dass es endlich weitergeht. Aber gut, das tut es ja jetzt. In persönlichen Belangen bin ich mehr oder weniger konsequent dabei, mich zu verbessern, das passt also.
Nunja, wie schwer ist es auch, als Schüler nen angenehmes Leben zu haben...
aber wo anfangen? ich wart einfach lieber ab, bis jetz hat sich alles von alleine irgendwie geregelt... un wenn's doch nie werden sollte, gibbet immernoch die option des ganze zu beenden
Und von wegen man kennt sich im RL nicht.... Ich denke da nur an Ditas Lanparty im September Danach wird man zu manchen Usern sicher ein ganz anderes Feeling haben als vorher...
Naja letzte zeit lief nicht so rund. Um ehrlich zu sein lief beschissen.
Aber ich bin mir fast sicher das es ab nun wieder bergaufgehen muss. Also packe ich zur Zeit die Gelegenheit am schopf
und bügel so einiges Glatt was ich verbockt habe. Sozusagen der große RESET knopf.
Zur zeit entschuldige ich mich gerade bei n paar Mädels bei denen ichs... nun ja.... ähhhmm... zu denen ich nicht unbedingt nett war.
Ich hab auch noch einiges mehr vor.
Was es mir bringt? Man fühlt sich einfach sau gut Mit sich selbst wieder ins reine kommen... es ist super.
Es ist ja nicht so, dass ich es noch nie versucht hätte, aber vielleicht wird es was, wenn ich es niederschreibe. So langsam kann ich mich selbst nicht mehr ausstehen.
Für die kommende Zeit: Kein Alkohol, keine Drogen, kein stundenlanges Internetgechille, mich täglich den Menschen und Dingen widmen, die mir wirklich wichtig sind.
Eigentlich müsste ich noch mehr ändern, aber versuchen wir es erst einmal damit.
Wie findet man eigentlich diese Uraltthreads in der Versenkung? Sucht man danach oder gehst du einfach die ganzen Subs durch?
Ich muss nicht wirklich was ändern aber Ende des Jahres, anfang nächsten Jahres will ich mich langsam beruflich um orientieren und zweigleisig fahren. Glücklich bin ich mit meinem, Job nicht mehr wirklich, befriedigt mich in keinster Weise außer dass ich den Lohn schätze.
Der Thread wurde im Thread "Geschichten die das Leben schreibt" angezeigt und fiel mir damals auf. Wobei ich zugeben muss schon einmal das OffTopic-Sub etwas durchgeklicktzu haben.
Eindeutig ja. Da gab es zwei große Kapitel in meinem Leben. Das erste ist recht einfach und schnell erklärt:
Drogen.
Hab mich damals regelmäßig mit fast allem vollgeknallt was der Chemiemarkt so hergegeben hat. Ich hatte sowieso schon immer n Hang zu Übertreibungen. Irgendwann kam dann der Tag an dem ich zur falschen Zeit ans falsche Zeugs geraten bin. Dachte ich muss verrecken und als ich Stunden später von diesem Höllentrip runter war, hatte ich wochenlang mit übelsten Depressionen und Panikattaken zu tun. Das war dann der Zeitpunkt als ich eingesehen habe dass es so nicht weitergehen kann und das sich was ändern muss. Hab bis heute nie wieder was angerührt.Das ganzen ist jetzt ca 6 Jahre her.
Das zweite is ne ziemlich komplexe Geschichte die sich schlecht auf n paar Sätze reduzieren lässt.Aber ich versuchs mal:
Einige hier im Forum können sich vielleicht noch dran erinnern dass ich mal in Baden Württemberg gelebt habe. Meine damalige Freundin hatte zuerst mit mir zusammen in NRW gewohnt. Sie hatte aber schwere psychische Probleme (Borderline). Weil ich sie aber aus tiefstem Herzen geliebt habe, beschloss ich mit ihr wieder zurück in ihre Heimat BaWü zu ziehen in der Hoffnung dass er ihr dort besser gehen wird.Gings aber nicht. Es wurde eher noch schlimmer so dass sie regelmäßig für mehrere Monate in irgendwelche quer im Land verteilte Kliniken musste. Hieß für mich im endeffekt dass ich meinen Job nachgehen musste, mich um unsere Haustiere (Hund und Katzen) kümmern musste, den Haushalt schmeissen und die restliche Energie in meine Freundin investieren musste. Das ging fast n ganzes Jahr so. Dann irgendwann im Winter war ich am Ende. Mein Chef hatte mich an eine Firma verliehen die ungefähr 100 Km von meinem Wohnort entfernt war. Hieß im Endeffekt dass ich folgenden Tagesablauf hatte:
- früh Morgens aufstehen und sich um die Tiere kümmern.
- 1 Stunde im dunkeln zur arbeit fahren
- 10 Stunden arbeiten
- 1 stunde im dunkeln zurück fahren
- Einkaufen gehen, Tiere versorgen, Haushalt
- Restenergie zusammenkramen, in die Klinik fahren und meiner Freundin Kraft geben.
- Nach hause fahren und schlafen gehen
- früh Morgens aufstehen und sich um die Tiere kümmern.
- .....
Hinzu kam dann noch dass ich tierisches Heimweh hatte und meine Familie sowie meine Freunde vermisste. Mir gings immer beschissener, bis ich mir irgendwann n Krankenschein holen musste weil ich völlig fertig war. Körperlich sowie seelisch. Ich hatte meine sämtlichen Energie reserven verballert und war selber kurz dafor in tiefste Depressionen abzurutschen. Da hab ich mich dann entschlossen die Notbremse zu ziehen. Hab meine Mom und meinen besten Kumpel angerufen und verkündet dass ich wieder zurück nach NRW komme. Hab mich von meiner Freundin getrennt (das war die härteste Trennung meines Lebens) und war 2 Monate später wieder in meiner Heimat.
Hier hab ich schnell n super Job gefunden, ne schicke Bude und hatte endlich wieder meine Familie/Freunde um mich rum. Bin jetzt seit über 2 Jahren wieder hier und im Nachhinein weiß ich dass ich völlig richtig gehandelt habe. Mir gehts wieder prächtig
Dieses Lied hier ist damals übrigens in den angesprochenen 2 Monaten entstanden, in denen ich meine Heimkehr organisiert habe. Made from pure Homesickness:
Krass. So ein Tagesablauf geht bestimmt richtig an die Substanz. Aber brauchst dir echt nix vorwerfen lassen weil du sie verlassen hast. Sowas auszuhalten.... das schaffen nur ganz selten Paare.
Ja wir haben noch Kontakt. Ihr gehts aber mehr schlecht als Recht. Hat ne neue Beziehung in der sie sich aber nicht wirklich wohl fühlt...Ist immer noch viel in Kliniken unterwegs und versucht diese Teufelskrankheit in den Griff zu kriegen. Wie schwer das ganze ist sieht man ja auch an einem Stammuser hier (Name absichtlich nicht genannt).
Sie hat mir neulich noch gesagt dass sie sich bis heute nicht verzeihen kann, dass sie es damals so weit kommen lassen hat, dass ich die Beziehung ihres Lebens war und dass Sie nie wieder zulassen wird, dass ihre Krankheit so viel Macht über sie hat. War schon ein sehr intensives Gespräch
Blackacidevil138 schrieb:
Krass. So ein Tagesablauf geht bestimmt richtig an die Substanz. Aber brauchst dir echt nix vorwerfen lassen weil du sie verlassen hast. Sowas auszuhalten.... das schaffen nur ganz selten Paare.
Ja das war echt sau heftig. Bin eigentlich ein stehts fröhlicher Mensch. Aber damals hätte man mich wohl nicht wieder erkannt. Ist ja nicht so dass das erst in BaWü losging. Wir waren ja vorher schon 2 Jahre zusammen und die Zeit war auch schon schwer. Hatte ja nur auf Besserung gehofft wenn sie wieder in ihrer Heimat ist.
Respekt Frequenzi, da haste ne harte Zeit durchgemacht. So abgeschnitten von Familie und Freunden ist es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, so etwas auf Dauer durchzustehen. Ausser du bist ne Maschine.
Die Sache hatte aber auch was positives. Ich bin daran gewachsen. Vorher war ich n Kindskopf (Remember Hardtechno-opfer). Mittlerweile würd ich mich aber doch schon zu den erwachsenen Menschen zählen
Mein Leben ist momentan einfach nur scheisse, aber ich weiß nicht, was ich machen soll.
Kann sein, ich bin recht bald völlig pleite, dann hab ich nen hohen Schuldenberg und krieg wahrscheinlich noch ne Anklage wegen Insolvenzverschleppung.
Kann aber auch sein, dass wir die Kurve kratzen, momentan weiß das keiner.
Also irgendwas muss sich auch bei mir ändern, ist vielleicht nicht so krass wie bei vielen anderen hier (hab nicht viel gelesen) aber ich muss demnächst eine Entscheidung fällen und ich weiß nicht so wirklich was ich machen soll ...
Bin jetzt seit gut ner Woche arbeitlos und auch als solcher gemeldet, davor hab ich eine Berufsbildende Schule mit Matura gemacht und danach Zivildienst (bis vor gut einer Woche halt )
So mein Plan war eigentlich, dass ich im September nen Tageskurs zum Netzwerkaadministrator mache, mit Prüfung, Zertifikat und allem Pi Pa Po. (dauert so 2-3 Monate)
Jetzt isses halt so, dass ich beim AMS war und die mir nicht gerade viel Hoffnung gemacht haben, dass das was wird (mit nem Job im IT Bereich, auch wenn ich den Kurs gemacht habe), ich also nen anderen Job suchen soll (Plan B). Nur hab ich irgendwie keine Lust zwanghaft irgend eine Arbeit anzunehmen nur, dass ich eine Arbeit habe, es soll mir ja auch irgendwo Spaß bereiten und ich soll die Arbeit gerne machen.
Jetzt überleg ich stark ob es nicht doch besser wär ein Studium anzufangen... war ja auch schon vorher mal eine Überlegung von mir, nur war ich die letzten Monate eigentlich immer darauf aus mir ne Arbeit zu suchen... bzw. hab ich das auch allen gesagt und so erwarten es nun eigentlich auch alle von mir
Keinen Plan was ich jetzt wirklich machen sollte, nen Job suchen und finden, der mir keinen Spaß macht oder doch weiterlernen und vielleicht in Zukunft, dann wirklich das zu finden was mir Spaß macht.