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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du kannst mir glauben, die Autohersteller haben nichts verpennt. Die Dinger sind seit Jahren in den Schubladen der Hersteller. Aber guck mal, wieviele Prius du auf der Strasse siehst. Und dann guckst du, wieviele normalen Verbrenner. Die Hersteller bauen und verkaufen, was der Kunde will! Und da der Staat / die Staaten keine gesetzlichen Rahmenbedigungen geschaffen haben, gab es auch da lange Jahre keinen Anreiz.

Sicher! Zulange in Schubladen liegen lassen ist auch "verpennt"...

Beim Dieselpartikelfilter mussten erst die Franzosen kommen - wurden von der Deutschen Autoindustrie ausgelacht - aber dann als die Nachfrage dadurch "durch die Decke"ging kamen die deutschen Hersteller aus dem Quark - über 1,5 Jahre später!

Ich weiß nicht mehr wer von den deutschen Herstellern am meisten gelästert hat aber der Tenor war "Die Franzosen können halt keinen sauberen Diesel ohne ein Hilfsmittel bauen so wie wir" und später dann " denen ihr minderwertiges DPF System mit Zusatztank"...

Das ist dasselbe Thema wie das die Autoindustrie auch vor 25 Jahren schon nen "Golf" hätten bauen können der 5 Liter Sprit braucht - das war aber eben gar nicht gewollt!

Natürlich ist Tesla kein Massenhersteller - ABER es bleibt (gerade) trotzdem blamabel für die deutsche Auto-Elite (Audi/BMW/Mercedes) das Tesla
denen gezeigt wie man ein E Auto baut...
 
Das ganze Thema ist viel zu komplex, um es auf ein paar Sätze und Phrasen runter zu brechen.

Wir sprechen uns in 5 Jahren nochmal, wo dann die E-Mobilität steht, Tesla und der Rest der Autowelt. Tesla tut viel für die E-Mobilität, keine Frage.
 
Das sollte keine leere Phrase sein. Ich hab tagtäglich mit dem Thema zu tun und was einem da für 100k+ und mehr geboten wird, würde kein deutscher Kunde bei nem deutschen Premiumhersteller akzeptieren.
 
Das sollte keine leere Phrase sein. Ich hab tagtäglich mit dem Thema zu tun und was einem da für 100k+ und mehr geboten wird, würde kein deutscher Kunde bei nem deutschen Premiumhersteller akzeptieren.

Ich meinte nicht dich, sorry.

Wir hatten in Barcelona die Möglichkeit, mit unserem deutschen Entwicklungschef zu sprechen und der plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. Wer glaubt, BMW/Audi/Mercedes wären zu blöd ein Auto wie Tesla zu bauen, der irrt. Ich schätze, du kennst eure Projekte und Testfahrzeuge ja auch. Wer mal die "Ehre" hatte in den halb geheimen Bereich des BMW FIZ zu kommen, dem fallen schon die Augen aus dem Kopf.

Wann ein Auto wie auf den Markt kommt hängt aber nur zu einem geringen Teil von der technischen Machbarkeit ab.
 
@Zimtzicke Dann sollte das entsprechende Auto aber auch langsam mal kommen. Wenn ich an Autos denke, dann denke ich zuerst an Mercedes, Audi, BMW oder VW. Wenn ich aber an Elektroautos denke, dann kommt mir zuerst Tesla in den Sinn. Was die sich an Mindshare in den vergangenen Jahren gesichert haben, ist mit Geld kaum aufzuwiegen. Und dazu sichern sie sich know-how und Kapazitäten für Batterien und Co., während bei BMW und Co. gefühlt nichts bei rumkommt.
Elektromobilität ist die Zukunft - nur sehe ich das bei den deutschen Autoherstellern (abgesehen von Werbeslogans) nicht.
 
Das Problem werden nicht die Autos sein, sondern die Infrastruktur in den jeweiligen Ländern. Wenn ich mir zB die Ladestationen, verteilt in AT ansehen bzw. vor allem in Wien, dann liegt hier noch ein großes Stück Arbeit vor uns.
 
Das Problem werden nicht die Autos sein, sondern die Infrastruktur in den jeweiligen Ländern. Wenn ich mir zB die Ladestationen, verteilt in AT ansehen bzw. vor allem in Wien, dann liegt hier noch ein großes Stück Arbeit vor uns.

Das ist ein Teil des Problems, warum E-Autos noch garkeinen Massenmarkt bedienen könn(t)en. Dann die komplette Umrüstung auf Hochvolt bei allen Händlern. Der Strom selbst würde aktuell zum Problem werden, denn auch da fehlt schlicht die nötige Einspeisung. Die 3 Tesla-Fahrer in Deutschland nehmen ihren Strom einfach aus dem Netz, aber wenn man zigtausende E-Autos fahren, brauchen wir mehr Strom. Und das am besten nicht aus neuen AKWs...

Ich bin echt mal gespannt was Tesla macht, sollte ihr Modell 3 ein Verkaufserfolg werden. Was mach ich denn als Kunde, wenn ich mal einen Defekt habe oder schlicht einen Unfall, wo die Karosserie repariert werden muss? Kunden sind es gewohnt, zum Händler zu fahren. Wieviele Tesla-Werkstätten gibt es in DE? Wer hat Lust, jedes Mal 200 Kilometer in die Werkstatt zu fahren? Den Hol- und Bring-Luxus des Modell S werden sie sich beim Modell 3 nicht mehr leisten können.

Dazu kommt noch die mangelnde Akzeptanz der Kunden. Selbst Hybride dümpeln noch vor sich hin, und die haben viele Probleme des reinen E-Autos nicht.
 
Dazu kommt noch die mangelnde Akzeptanz der Kunden.
Liegt vielleicht auch daran, dass es fast kein Hersteller schafft ein "normal" aussehndes E-Auto zu bauen.
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Das ist ein Teil des Problems, warum E-Autos noch garkeinen Massenmarkt bedienen könn(t)en. Dann die komplette Umrüstung auf Hochvolt bei allen Händlern. Der Strom selbst würde aktuell zum Problem werden, denn auch da fehlt schlicht die nötige Einspeisung. Die 3 Tesla-Fahrer in Deutschland nehmen ihren Strom einfach aus dem Netz, aber wenn man zigtausende E-Autos fahren, brauchen wir mehr Strom. Und das am besten nicht aus neuen AKWs...

Ich bin echt mal gespannt was Tesla macht, sollte ihr Modell 3 ein Verkaufserfolg werden. Was mach ich denn als Kunde, wenn ich mal einen Defekt habe oder schlicht einen Unfall, wo die Karosserie repariert werden muss? Kunden sind es gewohnt, zum Händler zu fahren. Wieviele Tesla-Werkstätten gibt es in DE? Wer hat Lust, jedes Mal 200 Kilometer in die Werkstatt zu fahren? Den Hol- und Bring-Luxus des Modell S werden sie sich beim Modell 3 nicht mehr leisten können.

Dazu kommt noch die mangelnde Akzeptanz der Kunden. Selbst Hybride dümpeln noch vor sich hin, und die haben viele Probleme des reinen E-Autos nicht.

jein .. Verbesserungen braucht es (um das Netz hinsichtlich Reisen zu verbessern), genug Strom ist allerdings prinzipiell schon vorhanden, bzw beträgt der Mehrverbraucht nicht so viel wie es sich anhört. Das täuscht ziemlich ...


http://www.m-e-nes.de/de/elektromobilitaet/vorurteile.html

http://emcaustria.at/faqs/
 
Wobei das eher ein deutsches Problem ist. In anderen Ländern verkaufen sich Hybride besser, aber selbst bei uns ist es mittlerweile Toyota intern die meistverkaufte Antriebseinheit.

Laut Toyota selbst haben sie 2015 209.000 Hybridfahrzeuge in EU verkauft. Damit sind sie Marktführer. Gleichzeig wurden aber 14,2 Millionen Autos in EU 2015 zugelassen.

Es ist und bleibt (noch) eine Nische.
 
Laut Toyota selbst haben sie 2015 209.000 Hybridfahrzeuge in EU verkauft. Damit sind sie Marktführer. Gleichzeig wurden aber 14,2 Millionen Autos in EU 2015 zugelassen.

Es ist und bleibt (noch) eine Nische.

BEV und PHEV auf jeden Fall:

Insgesamt wurden im Jahr 2016 3.361.607 Fahrzeuge zugelassen.Davon waren 11.410 reine Elektroautos und 13.744 Plug-In Hybridautos.


:D
 
Ich sehe das halt alles nicht so skeptisch. E und Hybrid sind zweifelsohne die Zukunft. Aber die ist noch nicht in der Masse angekommen und das wäre auch nicht anders, wenn VW einen E-Passat für 35.000 Euro hätte. Das Auto selbst ist ja nur ein Teil des Ganzen.

Wie bereits gesagt habe ich vollsten Respekt vor der Leistung von Tesla. Sie tun auch viel für das ganze Thema. Aber ich sehe halt Stand jetzt noch keine Blamage für deutsche Hersteller (und andere auch nicht), bei Erfolg sehe ich noch viele Probleme auf Tesla selbst zukommen und ich sehe die Zeit auch noch nicht reif für einen Frontalangriff der E-Autos auf den Massenmarkt. Damit das Konzept erfolgreich wird, müssen die Rahmenbedingungen stimmen, damit die Besitzer auch zufrieden sind. Und da rede ich halt nicht von 80.000 auf der ganzen Welt.
 
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