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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, z.B. ein Gesetzentwurf für flächendeckende Gurtpflicht. Also echt, dieses Land. Da kannst manchmal nur den Kopf schütteln.
ist in den usa nur nicht ganz so "einfach" wie bspw. in deutschland. hat einfach damit zu tun, dass die einzelnen bundesstaaten sehr viel autonomer sind als in deutschland und es weniger national einheitliche regulierungen gibt (z.b. sind führerscheine staatensache, kann passieren, dass du nen neuen führerschein machen musst, wenn du in einen anderen staat ziehst). auf nationaler ebene können die usa da recht wenig tun, das müsste wohl jeder einzelne bundesstaat selbst beschließen.
und da ist das problem dann immer, wenn die bürger mit "but muh freedom" ankommen. in vielen bereichen will man sich einfach nichts vorschreiben lassen, egal ob es sinn macht oder nicht. und da in den usa in single-member districts gewählt wird, ist die verantwortbarkeit der abgeordneten ggü. ihren wähler recht hoch. wer also wiedergewählt werden möchte, passt sich in dem szenario den interessen seiner wählern besser an, als bspw. ein politiker, der über einen listenplatz gewählt wird. und wenn es um ihre persönliche freiheit der wähler geht, egal in welchem lebensbereich, gibt es da fast keine kompromisse und man will sich als politiker daran nicht die finger verbrennen.

sinn würde eine gurtpflicht natürlich machen, aber die umsetzung ist halt schwierig. die usa sind nicht europa.

so, hoffe ich hab nicht zu viel bullshit erzählt :D
 
Aufkleber auf die Fahrertür und gut ist.

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http://www.spiegel.de/spiegel/tesla-chef-elon-musk-der-illusionskuenstler-a-1179908.html

Relativ kritischer Spiegel Artikel.

Als Elon Musk aus einem silberfarbenen Elektrotruck herabsteigt, fangen erwachsene Männer zu kreischen an. Sie strecken ihre Hände aus, um ihr Idol für einen Sekundenbruchteil berühren zu können. Ein Zuschauer in der ersten Reihe hält ihm einen Teddybär entgegen. "Elon for President", brüllt ein anderer.

Die Begeisterung gilt einem Mann, der sich schon beim Wort "willkommen" verhaspelt. Musk spricht hastig und undeutlich. Sätze beendet er oft mit einem merkwürdigen Glucksen. Mimik und Bewegungen haben etwas Roboterhaftes. Seine Zuhörer reißt Musk, 46, trotzdem mit.

Für sie ist Elon Musk ein Guru, ähnlich wie früher Steve Jobs bei Apple. Er hat eine Marke geschaffen, die vor ein paar Jahren noch keiner gekannt hat: Tesla baute Elektroautos mit flottem Design und großer Reichweite - und ließ damit Konzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen plötzlich ziemlich alt aussehen.

Am Donnerstag vergangener Woche folgte die nächste Kampfansage. Musk lud dafür ausgewählte Kunden, Mitarbeiter und Journalisten in einen Flugzeughangar nach Hawthorne, Kalifornien, ein. Diesmal kündigt er an, die Lkw-Branche aufzumischen - mit elektrifizierten Trucks, die besonders kostengünstig fahren sollen.

Bei Musk klingt das so: Wer künftig noch Diesellastwagen fahre, betreibe "ökonomischen Selbstmord". Sein Ziel sei es, den Autos mit Verbrennungsmotor eine Niederlage zuzufügen. Ach was, eine "Hardcore-Niederlage"!

Die Menge johlt, als Musk noch eine Überraschung hervorzaubert: Aus einem der Lkw-Anhänger rollt, umhüllt von künstlichem Nebel, ein knallroter Sportwagen. Der Roadster beschleunigt von 0 auf 100 angeblich in 1,9 Sekunden. Es ist eine Kampfansage an Sportwagenhersteller wie Porsche.

Musk polarisiert, und das ist Teil des Tesla-Markenkerns. Seine Anhänger "würden sich sogar das Logo auf die Stirn tätowieren", lästert ein Kollege Musks. Daneben aber wächst die Schar der Zweifler, die Musk für einen Wichtigtuer halten.

Seine Botschaften sind Kalkül, genau wie der Zeitpunkt ihrer Verkündung. Zweimal hatte Musk zuvor die Präsentation der E-Trucks verschoben, obwohl die Prototypen längst fertig waren. Er will Tesla weiterhin als kreativen Zerstörer in Szene setzen, als Angreifer auf die traditionelle Autoindustrie. Gerade jetzt, da der Elektroautopionier selbst in einer Krise steckt.

Eigentlich wollte Tesla dieses Jahr den Aufstieg vom Anbieter teurer Luxuswagen zum Massenhersteller schaffen. Musk versprach, jede Woche bis zu 5000 Stück des neuen Mittelklasseautos Model 3 zu produzieren. Doch der Plan, dafür eine Großserienfertigung aufzubauen, hat bislang nicht funktioniert. Die magere Bilanz: 260 Autos - in drei Monaten.

Nun geht es um die Frage, ob Tesla überhaupt in der Lage ist, den Weltmarkt mit erschwinglichen Elektroautos zu versorgen, oder ob Musk daran scheitert.

Wie weit Hoffnung und Realität bei Tesla derzeit auseinanderklaffen, zeigt sich an der Börse. Im Sommer wurde der US-Konzern teilweise höher bewertet als General Motors oder BMW. Eine gewagte Wette auf die Zukunft, denn Tesla verkaufte im vergangenen Jahr weniger als 80.000 Autos, BMW hingegen zwei Millionen. Und während BMW fast zehn Milliarden Euro Gewinn erzielt hat, macht Tesla derzeit sechs Millionen Euro Verlust - pro Tag.

Analysten von Großbanken wie Goldman Sachs oder UBS raten mittlerweile vom Kauf der Aktie ab. Sie warnen vor einem Tesla-Hype und bezweifeln, dass der Konzern dauerhaft der dominante Anbieter für E-Autos bleibe.



Denn Tesla droht seinen technischen Vorsprung zu verlieren. Wachgerüttelt vom Rivalen aus Kalifornien, haben Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen Gegenoffensiven angekündigt. Sie investieren zweistellige Milliardenbeträge in Dutzende neuer Elektroautos. "Wir haben die Chance, Tesla im Volumensegment zu stoppen", sagt VW-Markenchef Herbert Diess.

Musk setzt nun alles auf die Strahlkraft der Marke - und seiner Person. Anders formuliert: Er baut auf den Überschwang seiner Kunden. Zu Hunderttausenden bestellen Kaufinteressenten Modelle vor, zahlen sie sogar mit 1000 Euro an, obwohl der Auslieferungstermin des Model 3 noch offen ist.

Musk kommt zugute, dass er nach herkömmlichen betriebswirtschaftlichen Kriterien nur schwer zu bewerten ist. Er vermittelt seiner Fangemeinde das Gefühl, nicht in Quartalen, sondern in Jahrzehnten zu denken. Seine Ankündigungen sind oft vage, klingen aber derart spektakulär, dass Investoren ihm trotzdem Milliarden anvertrauen. Schon jetzt gilt er vielen als Erfolgsinvestor: Der Wert seiner Firmenanteile wird auf mehr als 20 Milliarden Dollar geschätzt.

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Wer immernoch Milliarden in diese Firma investiert, der hat es auch nicht besser verdient.

Tesla hat ziemlich genau zwei Jahre Zeit (wovon mit Sicherheit ein Jahr vergeht, um die Produktion des Modell 3 in den Griff zu bekommen). Dann fluten so ziemlich alle Hersteller weltweit den Markt mit E-Autos in allen Klassen und Preisregionen. Dann sind die Pionierzeiten vorbei.

Und da das nichtmals ein offenes Geheimnis ist, kommen in der Wirtschaft nun auch vermehrt die kritischen Berichte.
 
Letzte Woche wurde er also vorgestellt, der Nachfolger vom Vantage. Auf 12 Jahre voller indiskutabler und unerreichter Schönheit, folgt eher eine Revolution als eine Evolution. Als Aston Martin Fan habe ich beim Anblick der ersten Bilder doch dreimal nachgelesen, ob das wirklich der neue Vantage ist. Um euch den Einstieg zu erleichtern beginne ich mit zwei Bildern in grau. So sieht er gleich viel normaler aus :) . (initiale vorstellung war in grell gelb)


am6_asset_04.jpg


aston-martin-vantage_tungsten-silver_10.jpg


am6_asset_11.jpg

am6_asset_09.jpg


am6_asset_08.jpg



Ganz ehrlich, Liebe auf den ersten Blick ist es bei mir nicht. Gemessen an den letzten Schönheiten (DB9, Vantage, DB11; in ausnahmslos all ihren Variationen :)) ist hier mMn schon ein Stilbruch zu sehen. Viel mehr Aggressivität auf Kosten der unerreichten Eleganz.
Ich freue mich, die ersten Autos live zu sehen! Ich habe ja noch ein wenig Zeit um mir Gedanken zu machen, ob ich nun kaufen will oder nicht. Geplant ist der Kauf in frühstens 10 Jahren :D

R.I.P beauty!
astonmartin-v8vantage-coupe.jpg
 
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