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Der dumme Auto & Zweirad-Fragen-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich würde andersherum an das "Problem" herangehen... ;)
Wobei man dazu natürlich erst mal wissen muss, wofür das Zweitfahrzeug sein soll.

"Spaßfahrzeug"?
Da hilft wohl nur eine Saisonszulassung- wobei du dich vorher erkundigen solltest, wie groß der Unterschied am Ende wirklich ist.
Mein altes Trike hatte Saisonskennzeichen 4-10. Mein neues habe ich das ganze Jahr angemeldet.
Warum? Der Unterschied betrug gerade mal knappe 35€... :O_o:

"Ersatzfahrzeug"?
Also für Notfälle, falls das andere Defekt ist usw...
Dann würde ich eher eine generell günstige Versicherung suchen, und mich beraten lassen welches Auto eine niedrige Klasse hat.
Anders gesagt: Nicht (nur) nach Optik gehen, sondern eben eher nach "Wirtschaftlichkeit".
 
Ich leg mal die Eier auf'n Tisch und sag, was Sache ist:

Ich erfülle mir endlich einen langjährigen Traum und lege mir eine Mercedes-Limousine 200E zu, Erstzulassung zwischen 1985 und 1990. Ich habe da ein schönes Objekt im Blick und schaue mir das nächste Woche an. Ich habe eigentlich gar nicht so viel Ahnung von Autos, daher hier mal meine Eckpunkte, an denen ich mich orientieren möchte:

- ich will über eine Dekra-Werkstatt den Wagen prüfen lassen, ehe ich zuschlage
- habe mich im Internet schon eingelesen und kenne die üblichen Verdächtigen, was Rost angeht. Dahingehend werde ich den Wagen auf Herz und Nieren selbst prüfen
- möglichst wenig Sonderausstattung (was das aktuelle Objekt auch hat). Ich habe keine Lust, mich mit einem Bordcomputer Baujahr 1990 herumschlagen zu müssen o.Ä.

Worauf sollte ich sonst achten?
 
Ich würde mir an deiner Stelle, zusätzlich zum KT, ein spezielleres Forum suchen mit dieser Frage.
Gibt ja heute zu jeder Marke und zu jedem Fahrzeugtyp eine eigene Fangemeinde.
Die Spezis dort überschlagen sich meistens förmlich vor Hilfsbereitschaft, wenn sie merken, dass Du Interesse an ihrem Hobby hast.

Generell würde ich bei diesen Jahrgängen versuchen, ein Fahrzeug zu bekommen, das bereits eine H-Zulassung hat. Wenn nicht, würde ich mich vergewissern, dass die technischen Voraussetzungen vorliegen, um eine H-Zulassung zu bekommen, sobald das 30 Auto-LebensJahr erreicht ist.
 
Danke für eure Rückmeldungen.

Ein spezielles Thema in Spezi-Foren muss ich nicht mehr eröffnen, da es derartige Themen schon gibt und ich mich sehr gut einlesen konnte.
Was das H-Kennzeichen angeht, versuche ich gerade ein Fahrzeug zu ergattern, das noch keines bekommen kann (vom Alter her), aber nah dran ist, da ich beim Vergleichen die Erfahrung gemacht habe, dass sich ein vorhandenes oder bereits mögliches H-Kennzeichen derbe im Preis niederschlägt (ich hoffe daher auch auf eine kleine Wertsteigerung).
Der mit der EZ 1990 wäre zum Beispiel ab 2020 berechtigt, sofern er weitestgehend original ist. Das werde ich natürlich prüfen.

Andere Frage: Der, den ich im Auge habe, ist mit einem Kilometerstand von 135.000 angegeben. Da geht also noch was. Was ist eigentlich eine gesunde jährliche Laufleistung für so ein Auto, um auf der einen Seite es auch zu bewegen, auf der anderen Seite aber den Wert nicht zu sehr zu schmälern?
 
Ich bin leider kein wirklicher Fachmann, was den Old- und Youngtimer-Markt angeht, obwohl ich solche Fahrzeuge sehr mag.
Wer ein Fahrzeug als Wertanlage kauft, fährt damit i.d.R. gar nicht, sondern packt das Schätzchen in Watte.
Wenn Du ein Auto fährst, regelmäßig warten lässt und versicherst, würde ich nicht wirklich darauf spekulieren, nach ein paar Jahren mit Gewinn aus der Sache herauszugehen.

Hast Du Dir schon Gedanken gemacht, wie Du das Auto über den Winter bringst? Wenn Werterhalt eine gewisse Rolle spielt, ist diese Frage auf jeden Fall wichtig.
 
Ja, vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt: In erster Linie kaufe ich das Auto als Zweitauto und weil es ein kleiner Traum von mir ist. Eine Wertsteigerung wäre natürlich schon, ist aber nicht Prio 1. Ich glaube aber, dass wenn ich ihn pflege, dass ich in ein paar Jahren zumindest noch den Kaufpreis für den Wagen bekommen kann. Wir reden hier ja auch nur von einem niedrigen vierstelligen Betrag.
 
Wenn Dir der Betrag nicht zu dolle weh tut und Du das Auto wirklich haben willst, dann kauf Dir den Hobel.
Ich weiß... man neigt in solchen Fällen dazu, sich den Kauf mit vernünftigen Argumenten schön zu reden (Wertsteigerung und so),
aber eigentlich kauft man sich so ein Auto nur, weil es einem Spaß bereitet.
Und das ist auch ok... die gesteigerte Lebensqualität kann man sowieso nicht messen. :)

Die wirklich wichtigen Fragen hast Du ja offensichtlich eh längst alle abgeklärt (laufende Kosten, technischer Zustand usw.)
 
Ich habe mir wie gesagt einen Mercedes w124 200 E gekauft, Bj 89. Jetzt möchte ich auch lernen, ein bisschen was selbst am Auto zu erledigen bzw. mir das selbst beibringen. Einen Sensor habe ich schon erfolgreich ausgetauscht, nun aber suche ich noch einige andere Teile.
Wie genau kann ich, wenn ich z.B. auf Ebay suche, feststellen, ob das Teil passt. Bei dem W124 habe ich das Problem, dass der in fast allen Listen der Händler nicht geführt wird, bzw. erst ab dem Bj 93, wo Mercedes den in E-Klasse umbenannt hat. Muss aber dann nicht zwangsweise auch für den 89er gelten, zumal dazwischen auch noch eine Modellpflege liegt.
Konkret suche ich nach einem Becker-Radio und einem Türband rechts.

Wie geht ihr denn vor, wenn ihr Ersatzteile sucht?
 
Wie geht ihr denn vor, wenn ihr Ersatzteile sucht?

Ein w124 sollte eigentlich kein Problem darstellen, was original Ersatzteile angeht. Auf jeden Fall ein Auto was einen guten Erhaltungszustand verdient hat ( Glückwunsch übrigens! ) .

Ich gehe einfach zu einem Händler in meiner Nähe gehen und frage beim dortigen Teiledienst nach dem Artikel bzw. der fahrzeugspezifischen Teilenummer. Mit dieser dann online auf die Suche gehen.
 
War gerade beim Mercedes-Händler vor Ort und die Mitarbeiter dort waren supernett (vielleicht geht denen auch das Herz auf, wenn ein alter aber sehr gepflegter W124 dort aufschlägt). Jedenfalls konnten die mir zumindest zwei andere Teile, die ich brauche bestellen, und berechnen dafür nicht mal 15€. Hatte schon mit nem Monatsgehalt gerechnet, ist immerhin MB...
 
Super Thread! Meine dumme Frage: ich habe einen Wagen vom Arbeitskollegen übernommen. Der ist noch angemeldet und ich werde die Ummeldung am Mittwoch selbst vornehmen. Die Website der Zulassungsstelle in Köln sagt mir, dass ich eine unterschriebene Vollmacht + original Ausweisdokument des Vorbesitzers brauche. Ist das korrekt & nach wie vor notwendig und richtig? Möchte vermeiden, dass mir irgendein essentielles Papier fehlt.
 
Hey ich hole mal den thread hervor weil ich eine Situation hatte, wo ich selber nicht wüsste, ob ich recht gehabt hätte.

Fahre bei mir daheim in die Nebenstraße. Eine fahrspur für beide Richtungen, links und rechts Parkplätze.

Ich will rechts in die Parklücke rückwärts rein fahren, da kommt nen Motorrad angebrettert und meint, die Lücke zwischen mir und den parkenden Autos nutzen zu müssen und durch mein ausscheren ich hätte auf ihn achten müssen.

M. E. Hätte er warten müssen.
 
Du wolltest auf der "Richtungsfahrbahn" auf der du dich befunden hast rechts rückwärts einparken? Hast du geblinkt?
Und der wollte rechts bei dir vorbeifahren?

Also meiner Meinung nach bist du im Recht und der nachkommende Verkehr hat Wartepflicht.

Außerdem: Rechts überholen? Ist er lebensmüde?
 
Du wolltest auf der "Richtungsfahrbahn" auf der du dich befunden hast rechts rückwärts einparken? Hast du geblinkt?
Und der wollte rechts bei dir vorbeifahren?

Also meiner Meinung nach bist du im Recht und der nachkommende Verkehr hat Wartepflicht.

Außerdem: Rechts überholen? Ist er lebensmüde?

Er wollte links an mir vorbei in der Lücke die sich da auftrat.
 
Ich glaub ich steh auf der Leitung.

Meinst du mit Nebenstraße einfach eine "kleine" Straße, oder eine Nebenfahrbahn?

Eine fahrspur für beide Richtungen, links und rechts Parkplätze.

Also keine Einbahn (Nebenfahrbahn), sondern "normale" Straße mit Gegenverkehr?
Welche Lücke hat soll sich da aufgetan haben? Die Restbreite der Fahrbahn, weil du für das Einparken ganz an den rechten Rand gefahren bist?

Hab jetzt spontan nix konkretes zum Rückwärts einparken gefunden, nur allgemein zum Rückwärtsfahren.
Da ist die Rede, dass man dabei besondere Vorsicht walten lassen soll. (sprich man im Schadensfall schnell der Schuldige ist)

Aber wenn ihn das "Ausscheren" der Motorhaube so sehr behindert hat, würde ich mal behaupten dass er mit zu wenig Seitenabstand überholt hat.
 
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