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Der Boulevardpresse Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Trayal schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Du sagst es doch selbst. Eine gewisse Sicherheit und das nach jahrelangem Training.

Und welche komplexeren Dinge sind im Leben ohne die nötige Übung zu bewerkstelligen, ohne Zutun eines lucky punch?

Ich rede nicht von einem lucky punch, den gibt es immer. Ich rede von einer gewissen Wahrscheinlichkeit, die kein ernsthafter Kampfsportler abstreiten wird. Ich weiß auch, dass Kampfsport nicht gleich Kampfsport ist und ich hab sicherlich nicht von Kickboxern geredet. Der Punkt ist aber einfach der, dass man 1. solche Ausbildungsstände nicht von einem Wald-und-Wiesen-Polizisten erwarten kann, weil die einfach Allarounder sein müssen. Die müssen sich nicht nur gegen bewaffnete Verbrecher zur Wehr setzen können, sondern auch wissen, welche Zuständigkeiten sie haben, wenn Nachts um drei einer die Musik zu laut hat.

Und es gibt keine Sicherheit gegen jemanden mit einem Messer, das ist einfach ein Fakt. Willst du mir erzählen, dass ein Streifenpolizist sein Leben riskieren soll, weil ein Irrer mit einem Messer herumfuchtelt? Was wäre passiert, hätte der Polizist nicht geschossen? Im schlimmsten Fall hätten wir dann jetzt einen toten Beamten und einen Irren mehr hinter Gittern. Dann lieber den Verrückten abknallen, ganz ehrlich.

Auch dein Vergleich mit Spezialeinheiten hinkt. Das sind Menschen, die sich ganz und gar ihrem Job verschrieben haben, die massig Überstunden machen und viel mehr Zeit für Ausbildung haben, da sie eben nicht Streife laufen müssen, aber die bezahlen dass auch oft mit Scheidung und familiären Problemen. Nicht umsonst haben sämtliche Spezialeinheiten in DE massive Nachsuchprobleme. Das ist ein Job der Extreme und dass kann man einer Handvoll zumuten, aber keinen 200.000 Beamten, die nun mal täglich gebraucht werden, um unsere Städte sicher zu machen.

Bei der Polizei gilt nun mal zu aller erst der Selbstschutz. Anders als von Soldaten kann von Polizisten nicht gefordert werden, ihr Leben zu riskieren. Darum war der Schuss in der auf dem Video zu sehenden Situation die einzige richtige Lösung. Bei allen anderen Varianten hätten wir jetzt vielleicht einen toten Beamten zu beklagen gehabt. Das ist Fakt.
 
Weasel1988 schrieb:
Bei allen anderen Varianten hätten wir jetzt vielleicht einen toten Beamten zu beklagen gehabt. Das ist Fakt.


kein fakt. vermutung. aber man kann wohl davon ausgehen, dass es anders ausgegangen wäre, wenn der polizist nicht in den brunnen gestiegen wäre.
wenn man für die situation nicht ausgebildet ist, verursacht man eher mehr schaden, als zu nutzen...
 
Es ist Fakt, dass es vielleicht einen toten Beamten geben hätte. Wo ist da das Problem? Es ist also Fakt, dass eine gewissen Wahrscheinlichkeit bestand, dass der Beamte das nicht überlebt hätte.

Und wie gesagt, die Vorgeschichte sehe ich auch kritisch, soweit sich das aus unserer Position beurteilen lässt. Da bleibt einfach abzuwarten, was die Ermittlungen ergeben. Allerdings darf die Polizei halt auch nicht dabei zuschauen, wie sich jemand die Glieder aufritzt.
 
naja.. du sagst im prinzip, dass es mit sicherheit eine wahrscheinlichkeit gegeben hätte.. mit der logik kann man alles zu einem fakt erklären. es ist fakt, dass der typ wahrscheinlich aufgegeben hätte... macht genausoviel sinn ;)
 
Um zu merken, dass hier gehörig was schiefgelaufen ist, braucht man allerdings keinen Trayal, der mit irgendwelchen Floskeln um sich wirft und an utopische Massnahmen appelliert. Der Vorfall endete in einem unnatürlichen Tod eines Beteiligten und ganz gleich wer diese Person nun auch ist, setzt ein solches Resultat grundsätzlich einen Fehler voraus - die grundliegende Frage ist jetzt nur, wo und durch welche Person oder Umstand diese gemacht wurde. Wie Weasel es schon angedeutet hat, ist es schlicht kontraproduktiv, sich vor die Masse zu stellen und mit dem Finger auf den Beamten zu deuten, denn ob du es nun glauben magst oder nicht, geniesst die Selbstschutz in einer solchen Berufung die höchste Priorität. Der Mann war bewaffnet, ging auf den Beamten zu, schenkte den Warnrufen keine Beachtung und wurde daraufhin handlungsunfähig gemacht. Was man dem Beamten, anhand der uns zulässigen Informationen, am ehesten vorwerfen kann, ist, dass er keine Distanz beibehielt - und das allein könnte seine Karriere schon beenden.
So und nicht anders ist es geschehen, da mag man sich anhand irgendwelcher Motive noch lange was hineininterpretieren, aber der einzige Fakt ist, dass der Beamte ab dem Augenblick, an dem der Mann auf ihn zuging, aus Notwehr gehandelt hat - da hilft das Ausbuhen, sowie das Hinterfragen des Ausbildungsprogrammes, genauso wenig wie die Schönrederei und alles weitere ist ohnehin den zuständigen Behörden zu überlassen.
 
Wobei man doch gar nicht weiß was vorher geschehen ist und wieso der Polizist im Brunnen war. Am ende war es seine Aufgabe den Menschen darin zu hindern sich selbst zu töten, herrje. Ein Trayal wäre der erste der hier geschrien hätte wenn dem Mann nicht geholfen würde während er sich aufschlitzte, das ist doch er eigentliche Witz. Wieso ist der Mann nicht in den Brunnen gestiegen? Hatte er Angst? Ein Mensch ist gestorben weil einb Polizist nicht in der Lage war zu helfen? Ausbildung??? Polizei=Fail... ich seh es direkt vor mir. :lol:
 
Weasel1988 schrieb:
Jaja, häng dich an einzelnen Worten auf. Du tust das, weil du weißt, dass ich recht habe. Du bist nur noch nicht so weit, das zu akzeptieren :cool:


von mir aus, wenns dich glücklicher macht... diese art der argumentation is dann auf dem niveau "du bist ja nur neidisch.." und darauf hab ich nu echt keinen nerv.
 
Jehuty79 schrieb:
Um zu merken, dass hier gehörig was schiefgelaufen ist, braucht man allerdings keinen Trayal, der mit irgendwelchen Floskeln um sich wirft und an utopische Massnahmen appelliert.

Floskeln?
Und es ist utopisch die Vorgehensweise, nach diesem Ergebnis, als fragwürdig hinzustellen? Stieg ja nur ein Beamter in den Brunnen, zu einem nackten Mann mit einer 20 cm Klinge und mangels Ausbildung/Kompetenzen/whatever gibt es bei einem feindseligen Verhalten nur "stopp" oder "Brustschuss".
 
@Trayal
Mir scheint, als verstündest du das Gelesene immer nur so, wie du es eben möchtest - kann dem wirklich so sein? Es geht in der Aussage nicht darum, mit wieviel Mann und welcher Absicht der Beamte in den Brunnen stieg, sondern um deine Aussage, dass man diese achso unfähigen Beamten doch mal richtig in Kampfkünsten schulen solle, damit sie jeden Laien mit Messer - denn jeder mit Messer ist ja grundsätzlich immer als solcher zu betrachten, nicht wahr? - entwaffnen und handlungsunfähig machen können. Das ist, ohne den nötigen Einblick in den Werdegang des Betroffenen, schlicht zu weit hergeholt und hat in einer ernsthaften Diskussion über realistische Massnahmen, solche Vorfälle in Zukunft zu meiden, keinen allzu nennenswerten Stellenwert.

Und ja, bei solche Fällen gibt es nur den Warnruf mit einem optionalen Warnschuss und als letzte, drauf folgende Instanz die gezielte Schussabgabe - woran man aus dieser Distanz übrigens oft mal scheitert, was du sicher auch wüsstest, wenn du jemals selbst geschossen hättest.

Wie dem auch sei, so viel von meiner Seite. Einen angenehmen Abend noch.
 
So Leute, ich fasse mal kurz zusammen, ok ?
Die einen sehen eine Notwehrsituation, die anderen ein Fehlverhalten der Polizei.
Und nun : Schnauze und :btt:
Postet lieber ein paar Tittenbilder von Olivia Jones :sabber:

PS: auf den letzten Seiten gab es ein paar gute Beiträge und viel Dummheit. Denke daß jetzt wo der xboneshitstorm vorbei ist die noch aufgeladene Energie sich ja irgendwo trotzdem entladen mußte. :gerri:

Ach ja :
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=QHPGWcCiSyo[/vid]
 
Weasel1988 schrieb:
Ich kenne durch meinen beruf bedingt nun genug, teils intensive Kampfsportler - und da herrscht die einhellige Meinung, dass man sich von Typen mit Messern fernhalten sollte, egal wie gut man trainiert ist.

Weasel1988 schrieb:
Und es gibt keine Sicherheit gegen jemanden mit einem Messer, das ist einfach ein Fakt.

Kann ich so nur unterschreiben und das sollte sich wirklich jeder merken, falls er mal in so eine Situation kommen sollte. Wenn es wirklich nicht anders geht ... laufen. Sucht bloß nicht die Konfrontation. Da helfen auch Kampfsport-Künste nicht viel. Das sieht in der Theorie immer alles ganz toll aus, was man machen sollte, wenn der Gegner dies und jenes macht.

Es gibt ja unzählige Lehrvideos im Internet und selbst wenn man diese Bewegungsabläufe so verinnerlicht, von mir aus auch festgelegte Kata, hat das immer eine Eigendynamik die man nicht vorhersehen kann. Ein Messer ist in einer solchen Situation wirklich das hinterhältigste was man sich vorstellen kann. Verlinken werde ich Videos die solche Kämpfe zeigen sicher nicht dürfen, aber es existieren Massen davon wo man gut sehen kann, dass selbst erfahrene Kampfsportler und Ex-Marines übelste bis tödliche Verletzungen davontragen.
 
Mir egal ob Marines oder erfahrene Kampfsportler dabei draufgehen. Ein Polizist sollte jemanden mit einem Messer entwaffnen können. Mit den Händen. Sollte ja kein Problem sein. Dafür werden die ja trainiert. Und wenn man es dreimal übt, kann man alle entwaffnen. Ist so.
 
Yzerman schrieb:
Mir egal ob Marines oder erfahrene Kampfsportler dabei draufgehen. Ein Polizist sollte jemanden mit einem Messer entwaffnen können. Mit den Händen. Sollte ja kein Problem sein. Dafür werden die ja trainiert. Und wenn man es dreimal übt, kann man alle entwaffnen. Ist so.

Sorry, aber ich glaube du hast einfach eine falsche Vorstellung davon, was ein Messer bedeutet. Oder von dem was ein Polizist in einer solchen Situation können soll oder muss. Er wird trainiert, damit er für diese Situation vorbereitet ist. Das hilft ihm aus dieser Situation vielleicht heil rauszukommen, weniger sein Können.

In Deutschland gilt nicht ohne Grund ein Führungsverbot in der Öffentlichkeit für Messer die sich mit einer Hand aufklappen lassen oder eine Klinge länger als 12cm besitzen. Ganz zu schweigen von welchen die gänzlich verboten sind wie Fall-, Faust-, oder Springmesser.
 
War nicht ernst gemeint. Wollte damit eigentlich nur einige User hier imitieren. Ich bin ansonsten auch deiner Meinung (kannst du in meinen vorderen Posts auch nachlesen). :knuddel:
 
Es gilt aber auch die Verhältnismäßigkeit der Mittel, dazu gehört, dass man nicht wild in der Gegend rumballert, sobald jemand mit einem Messer rumfuchtelt, schon gar nicht an einem öffentlichen Platz.

Es gibt Gummiknüppel, Gas- oder Pfeffersprays mit denen ein halbwegs ausgebildeter Mensch eine wirksame Mannstopwirkung erzielen kann ohne Einsatz einer Schusswaffe.

Und eine gewisses Maß an Berufsrisiko muss auch gerade ein Polizist in Kauf nehmen.
 
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