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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Kirche ist ein Pädophilenverein, dort wird das durch die Institution gedeckt und unterstützt. Daher ist es mir auch unerklärlich wie man noch in der Kirche sein kann….
 
Die Kirche ist ein Pädophilenverein, dort wird das durch die Institution gedeckt und unterstützt. Daher ist es mir auch unerklärlich wie man noch in der Kirche sein kann….
Uff. Ich arbeite (verwaltungstechnisch) für die (protestantische) Kirche und bin unter anderem für 16 Kitas zuständig. Solche Aussagen sind auch nicht besser als "alle Ausländer sind Kriminelle". Ist aber natürlich salonfähiger.
Kirche bewirkt auch vieles gutes. Leider geht das unter all der berechtigten Kritik dann immer unter. Trotzdem sind da nicht alle pädophil, sondern wollen wirklich auch Menschen helfen...
 
Da wird wie bei vielen öffentlichen Institutionen am falschen Ende gespart. Als letztes natürlich bei den Pfarrpersonen.

Aber ich sitze ja an der Quelle und kenne die Zahlen. Spenden gibt es kaum noch und die Zahlen der Kirchenaustritte dürften allgemein bekannt sein. Dann unterhalte mal die ganzen Kirchen, Kita-Gebäude, Pfarr- und Gemeindehäuser. Ruckzuck sind da sämtliche Rücklagen aufgebraucht, wenn mal eines davon wirklich grundsaniert werden muss. Aber auch hier hat man mittlerweile (wenn auch viel zu spät) den Schuss gehört und evaluiert, was man denn wirklich noch brauch. Verkaufe aber mal ne Kirche an jemanden, damit du dein anderes zeug in Ordnung halten kannst.

Und die rentierlichen Objekte werden zu nem klicker und nem knopp vermietet. Weil man ist ja Kirche und vermietet auch gern mal an sozial schwächere zu einem niedrigeren Preis als üblich... Kriegt halt so in der Öffentlichkeit keiner mit ;)
 
Was meinst du denn genau?

Wenn die Leute wollen, dass Gutes mit ihrem Geld getan wird, ist ihr Geld bei fast jeder gemeinnützigen Organisation deutlich besser und vor allem effektiver angelegt.

Du kennst ja die Zahlen und weißt was die Kirche an so einer Kita (/Schule/Krankenhaus/Caritas/...) tatsächlich selbst trägt. Niedrige einstellige Prozentwerte. Im Gegenzug haben die dafür dann aber das Sagen in gewissen Punkten.

Unerträglich. Und anstatt dass sowas einfach Privatsache ist, müssen wir uns daher noch im 21. Jahrhundert mit so ner Scheiße rumschlagen.

- Hunderte Millionen Staatszahlungen, jedes Jahr, für Enteignungen nach den napoleonischen Kriegen und sowas. Zahlt jeder Moslem, Atheist, etc. also mit.
- meiner ehemaligen Mathe (!)-Lehrerein (bischöfliche Schule) z.B. wurde in mehreren Anläufen sehr, sehr nahegelegt, ob sie denn ihre Kinder nicht mal taufen lassen wolle...dermaßen übergriffig. Sie hat die Schule gewechselt.
- eine Freundin meiner Schwester musste als Erzieherin geheim halten, dass sie unverheiratet schon mit ihrem Freund zusammenwohnt
- Chefarzt-Fall, unfassbar dass man wegen sowas noch klagen muss(te) im hier und jetzt
- Pille danach nicht an Vergewaltigungsopfer
- Der Staat treibt die Mitgliedsbeiträge für den Club ein
- unproportional, gerade in Anbetracht der Austritte, auch sowas wie Besetzung Rundfunkrat
usw.

(von dem kriminellen Thema Nr. 1 jetzt mal ganz zu schweigen)

Ich kenne natürlich nicht die Gegenseite und werde bestimmt auch einige Sachen gar nicht auf dem Schirm haben.
 
Die Kirche (ich spreche hier jetzt ausschließlich aus Perspektive der ev Kirche) MUSS so wenig Kosten der Kita tragen. Allein die Personalkosten würden so gut wie alle Kirchengemeinden nach nur einem oder wenigen Monaten in den Ruin treiben, wenn man sie zu 100% tragen müsste. Dafür sind wir Träger, ja und übernehmen die Verwaltung und dass der Laden läuft. Und alle die in pädagogischen Berufen tätig sind wissen, nicht die Kinder sind das Problem, die Eltern wissen alles besser. Fachkräftemangel? Kein Problem für die Eltern. Die wissen ganz genau wie man Leute bekommen kann. Zur Not stopft man halt alles mit Nichtfachkräften voll. Qualität des Angebots? Egal, Hauptsache das Kind ist unter.

Ja, damit dürfen wir uns dann rumschlagen. Wir tragen aber die Verantwortung und wollen den Kindern einen guten Start in ihr junges Leben ermöglichen. Und (hier darf man auch anderer Meinung sein) ein breiteres Angebot an verschiedenen Betriebsträgern ist denke ich förderlich, damit das Angebot auch entsprechend qualitativ hoch bleibt. Hier in RLP kosten Kita Plätze ab 2 nix. Wir verdienen also auch kein Geld damit. Jede Kirchengemeinde kostet eine Kita zu betreiben Geld. Und da sind die Kosten für die Unterhaltung des Gebäudes noch nicht mit eingerechnet.

Der Rest deiner Punkte klingt sehr nach den Katholiken :D
Bei uns ist es jedenfalls kein Thema mit Heirat und bla. Viele wollen und können ja auch in der Kirche heiraten, wollen aber ansonsten von dem "Verein" nix wissen. Aha.
Bei uns ist ein Pfarrer auch schwul und das weiß jeder. Kein Problem

Was meinst du mit der Staat treibt das Geld ein? Ja die Kirchensteuer wird über das Finanzamt eingezogen. Kann aber auch bei jeder Steuererklärung entsprechend angegeben werden und wird mit einberechnet. Ich bin froh, dass das so unkompliziert läuft und ich nicht noch jemanden ein sepa geben muss. Wo is da das Problem?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt aber durchaus viele Eltern die ihren Kindern später erst wenn sie älter sind die Wahl lassen, ob sie getauft werden wollen.

Ich bin schon lange nicht mehr in der Kirche, aber nur weil es a) nicht mein Ding ist und b) ich keinen Bock auf die Kirchensteuer hatte. Aber viele der Positionen von Crozzbow kann ich verstehen.
 
Sorry wenn ich das so sage, aber manche "Traditionen" sind einfach nur dumm. Gerade Religion ist etwas, was junge Menschen schnell beeinflusst. Mir ging es auch so. In jungen Jahren (mit 12 oder so) klingt das alles "plausibel" und toll. Da wird Nächstenliebe gepredigt und zumindest die evangelische Kirche scheint mir auch heute noch nicht so verdorben wie die Katholiken, aber die Nächstenliebe hat dann aufgehört, als jemand homosexuelles unserer Jungen Gemeinde beitreten wollte. Der Umgang aller Beteiligten mit diesem Jungen Menschen, der einfach nur Teil der Gemeinschaft sein wollte und der genauso an Gott geglaubt hat wie alle anderen dort, hat mich dann zum sofortigen Austritt gebracht. So was heuchlerisches wie die Kirche ey...
Und ja ich finde die katholische Kirche noch unerträglicher. Egal wie "toll" da manche Ansatzpunkte sind, es wäre gut, wenn die Reliogionen einfach verschwinden würden. Alle...

Hier ist ja auch grad Katholikentag ik Erfurt. Da sind Plakate mit "Eher passt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt" und ich könnte im Schwall kotzen, wenn ich dabei dran denke, in welchem Luxus die Bischöfe und der Papst leben.

Edit: es ist übrigens toll, dass ihr jetzt auch einen Schwulen Pfarrer habt, aber ich möchte nicht wissen, welche Diskriminierungen er auf seinem Weg erdulden musste.
 
Aktiv geworden sein müssen ja erstmal die Eltern indem sie ihr Kind kirchlich taufen lassen. Wer nicht getauft ist, also keiner Kirchengemeinde angehört, zahlt auch keine Kirchensteuer?
Und jeder kann jederzeit austreten

Bin ich bei dir. Aber die Zahlungen vom Staat müssten schon längst nicht mehr sein.
"Rund 600 Millionen Euro zahlen die Bundesländer jedes Jahr an die Kirchen. Ein Relikt aus der Vergangenheit, das laut Grundgesetzt abgelöst werden muss."
https://www.ndr.de/kultur/Die-Kirchen-bekommen-Geld-vom-Staat-Warum-und-wie-lange-noch,staatsleistungen100.html#:~:text=Rund 600 Millionen Euro zahlen,hohe Einmalzahlungen zu - ein Dilemma.&text=Der rechtliche Anspruch auf diese,zum Teil bis ins 16.
 
Uff. Ich arbeite (verwaltungstechnisch) für die (protestantische) Kirche und bin unter anderem für 16 Kitas zuständig. Solche Aussagen sind auch nicht besser als "alle Ausländer sind Kriminelle". Ist aber natürlich salonfähiger.
Kirche bewirkt auch vieles gutes. Leider geht das unter all der berechtigten Kritik dann immer unter. Trotzdem sind da nicht alle pädophil, sondern wollen wirklich auch Menschen helfen...

ja und Hitler hat Autobahnen gebaut.
Das ändert nix daran dass die Kirche AKTIV Pädophile schützt und damit fördert und genau deshalb bleib ich bei der Aussage.
Da kann sie noch so viel Gutes tun, das bringst du damit nicht wieder in Ordnung.

und was tut sie denn so viel Gutes?
Das Meiste wird doch eh vom Staat finanziert (Caritas etc.)
 
Bin ich bei dir. Aber die Zahlungen vom Staat müssten schon längst nicht mehr sein.
"Rund 600 Millionen Euro zahlen die Bundesländer jedes Jahr an die Kirchen. Ein Relikt aus der Vergangenheit, das laut Grundgesetzt abgelöst werden muss."
https://www.ndr.de/kultur/Die-Kirchen-bekommen-Geld-vom-Staat-Warum-und-wie-lange-noch,staatsleistungen100.html#:~:text=Rund 600 Millionen Euro zahlen,hohe Einmalzahlungen zu - ein Dilemma.&text=Der rechtliche Anspruch auf diese,zum Teil bis ins 16.

Ich glaube, so einfach ist das nicht. Der Staat profitiert enorm von diesen Zahlungen. Das ist weder einfach aufzulösen, noch hätte irgendjemand etwas davon. Auch nicht die Steuerzahler
 
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