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Der Boulevardpresse Thread

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Die jahrhundertelange Unterdrückung der Emanzipation der Frau seit dem 12./13. Jahrhundert wird doch auch nicht mitgerechnet und sie existiert heute immer noch. Und nur weil sowas heute überhaupt mal losgetreten wird, soll es gleich "schnell erzwungen" sein? Natürlich könnte man weiter sein, wenn der Mensch nicht so konservativ wäre, aber den Zeitpunkt, wo das mal der normale Sprachgebrauch ist werden wir gar nicht mehr erleben, egal wie verunglimpft "Are U Hot"-Literat H.P. seine heilige Sprache bereits heute findet.
 
Das Gendern wurde laut Wiki in den späten 70ern entwickelt und hatte jetzt min. 40 Jahre Zeit sich natürlich zu verbeiten.
Jetzt ist es auf einmal so weit verbreitet, dass sich so viele daran aufregen müssen und es sogar verboten werden muss, um eine weitere Verbeitung zu verhindern?!:lol:

Ich hab es ja vorher schon geschrieben, bestimmte Gruppen werden immer versuchen den natürlichen Flow der Sprache künstlich zu stoppen.:kaffee:

Ich bin da der Meinung, wer gendern will, solls machen, wer es nicht will, soll es sein lassen. Keine Verbote, kein Zang. Ich gender selbst nicht, bin aber der letzte, der sich daran stört.
 
Natürlich ändert sich Sprache heute tendenziell schneller als früher, da die Welt durch das Internet zusammenrückt, da Minoritäten mehr und mehr eine Stimme bekommen und man dadurch sinnvolle Impulse viel schneller verbreitet bekommt.
Das ist doch aber positiv!
Ich verstehe einfach wirklich nicht, wieso einem ein Zacken aus der Krone bricht, wenn man Gendersternchen in sein Schriftbild integriert oder versucht, den Glottisschlag bei der Aussprache von gegenderten Begriffen zu nutzen.
Jede*r von uns hat über den Lauf seines*ihres Lebens etliche Neologismen übernommen. Wieso ausgerechnet dann "stop" schreien, wenn es nicht um Trends geht, sondern darum, einer Gruppe von Menschen mehr Zugehörigkeitsgefühl zu geben?

Garantiert haben nach der Erfindung des Buchdrucks und der damit einhergehenden Vereinheitlichung der Schriftsprache, mit der nicht mehr in jeder Provinz anders geschrieben wurde, die Leute gemeckert, was das jetzt nun soll.

Die "früher war alles besser" Fraktion gibt es auch nicht erst seit gestern :D


EDIT: Ich spreche natürlich von denen, die gegen diese Entwicklungen wettern. Wer nicht gendert, aber die Sache akzeptiert und prinzipiell gutheißt, hat auch schon einen wichtige Schritt getan.

Ich gendere auch nicht durchgehend. Einfach, weil es in meinem KLeinhirn noch nicht so angekommen ist, v.a. beim Sprechen fällt es mir schwer.
Schriftlich versuche ich, immer an das Sternchen zu denken, auch in Geschäftsmails.
 
Das Gendern wurde laut Wiki in den späten 70ern entwickelt und hatte jetzt min. 40 Jahre Zeit sich natürlich zu verbeiten.
Jetzt ist es auf einmal so weit verbreitet, dass sich so viele daran aufregen müssen und es sogar verboten werden muss, um eine weitere Verbeitung zu verhindern?!:lol:

Ich hab es ja vorher schon geschrieben, bestimmte Gruppen werden immer versuchen den natürlichen Flow der Sprache künstlich zu stoppen.:kaffee:

Ich bin da der Meinung, wer gendern will, solls machen, wer es nicht will, soll es sein lassen. Keine Verbote, kein Zang. Ich gender selbst nicht, bin aber der letzte, der sich daran stört.

40 Jahre ist doch nüschts. Guck mal, wieviele Menschen mit pulsierender Schlagader auf das N****kuss-Wort bestehen, nur weil das irgendwann 1890 mal als unproblematische Übersetzung aus dem Französischen angesehen wurde.
 
Natürlich ändert sich Sprache heute tendenziell schneller als früher, da die Welt durch das Internet zusammenrückt, da Minoritäten mehr und mehr eine Stimme bekommen und man dadurch sinnvolle Impulse viel schneller verbreitet bekommt.
Das ist doch aber positiv!
Ich verstehe einfach wirklich nicht, wieso einem ein Zacken aus der Krone bricht, wenn man Gendersternchen in sein Schriftbild integriert oder versucht, den Glottisschlag bei der Aussprache von gegenderten Begriffen zu nutzen.
Jede*r von uns hat über den Lauf seines*ihres Lebens etliche Neologismen übernommen. Wieso ausgerechnet dann "stop" schreien, wenn es nicht um Trends geht, sondern darum, einer Gruppe von Menschen mehr Zugehörigkeitsgefühl zu geben?

Garantiert haben nach der Erfindung des Buchdrucks und der damit einhergehenden Vereinheitlichung der Schriftsprache, mit der nicht mehr in jeder Provinz anders geschrieben wurde, die Leute gemeckert, was das jetzt nun soll.

Die "früher war alles besser" Fraktion gibt es auch nicht erst seit gestern :D


EDIT: Ich spreche natürlich von denen, die gegen diese Entwicklungen wettern. Wer nicht gendert, aber die Sache akzeptiert und prinzipiell gutheißt, hat auch schon einen wichtige Schritt getan.

Ich gendere auch nicht durchgehend. Einfach, weil es in meinem KLeinhirn noch nicht so angekommen ist, v.a. beim Sprechen fällt es mir schwer.
Schriftlich versuche ich, immer an das Sternchen zu denken, auch in Geschäftsmails.

Solange es den Lesefluss in Texten nicht stört ist es mir auch egal, kann jeder machen wie er will. Ich selbst werde es nicht übernehmen, weil es mehr unnötigen Aufwand beim Schreiben erfordert, da bin ich einfach zu faul. Jeder Buchstabe mehr als nötig ist einer zu viel. Und bei der Aussprache klingt es einfach bescheuert.
 
Kommt für mich immer so an, als würde es künstlich voran getrieben werden.
Ist ja auch nichts daran auszusetzen, dass einen sein Eindruck manchmal auch täuschen kann.
Wenn eine Entwicklung 40 Jahre benötigt, bis es eine kritische Masse stört, dann ist der künstliche Druck das voranzutreiben vielleicht gar nicht so groß wie man meint.
Man kann definitiv nicht von einer übers Bein gebrochenen, Nacht und Nebelaktion sprechen.
Da gibt es gerade in der jetzigen Zeit viel bessere Beispiele, bei denen sich die Sprache sehr viel schneller entwickelt.
 
Gibt schon Unis, in denen es Punktabzug gibt, wenn nicht gegendert wird. Zumindest in einigen Fakultäten, bzw. bei einigen Profs. Spätestens da hört es bei mir auf.

Edt: davon abgesehen finde ich es in Schrift- wie in Sprachform gruselig. Natürlich ist da nichts.
Sowas finde ich auch nicht richtig. Institutionen und Unternehmen können natürlich ihren Mitarbeitern bis zu einem gewissen Grad vorschreiben, wie sie ihre Arbeit erledigen sollen, kann man nicht verhindern. Aber Studenten sind keine Angestellten und sollten es selbst entscheiden können.
 
Gibt schon Unis, in denen es Punktabzug gibt, wenn nicht gegendert wird. Zumindest in einigen Fakultäten, bzw. bei einigen Profs. Spätestens da hört es bei mir auf.

Edt: davon abgesehen finde ich es in Schrift- wie in Sprachform gruselig. Natürlich ist da nichts.
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https://www.spiegel.de/netzwelt/web...chland-a-c367c17f-9837-4f86-a821-54ee3e391309


Schon krass, was das für Auswirkungen hat. Diese Woche wurde ja die Betreiberfirma der größten Pipeline in den USA mit Ransomware gehackt und die Pipeline ist weiterhin außer Betrieb. Mittlerweile geht an der gesamten Ostküste wohl den Tankstellen einer nach der anderen das Benzin aus. Sicher auch dadurch dass jetzt alle schnell noch zum Tanken fahren wollen.

Solche Vorfälle geben vermutlich einen Vorgeschmack auf das, was uns in der Zukunft im Bereich Cyber Warfare noch erwartet. Wenn man bedenkt, dass die Stromnetze in Europa z. B. bei einem katastrophalen weitflächigen Stromausfall nur sehr schwer neu hochgefahren werden können, ohne mit jedem Hochfahren woanders einen Kaskadenausfall auszulösen, wird einem schon leicht anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Geldern geht mir persönlich auf den Sack, da es im Deutschen schon lange eine Lösung gibt:

Generisches Maskulinum
grammatikalisch maskulines, Sexus-indifferentes (also biologisch geschlechtsneutrales) Substantiv

Generisches Maskulinum (von „generisch“: Adjektiv zu lateinisch generatim „klassenweise, im Allgemeinen“;[1] hier: „beide Geschlechter umfassend“)[2] bezeichnet die sexusindifferente (von lateinisch indifferens „unbestimmt, gleichgültig“)[3] oder geschlechtsneutrale Verwendung maskuliner Substantive oder Pronomen.[4][5] Hierbei werden beispielsweise grammatisch maskuline Personen- oder Berufsbezeichnungen, von denen sich auch eine feminine Form ableiten lässt, generisch (also verallgemeinernd) für Personen verwendet, deren biologisches Geschlecht entweder unbekannt, nicht von Bedeutung oder (im Plural) gemischt ist.[6][7] Das generische Maskulinum ist somit die „Fähigkeit maskuliner Personenbezeichnungen, geschlechtsabstrahierend verwendet zu werden“.[8] Auch für einige Tierarten wird das generische Maskulinum geschlechtsneutral verwendet (siehe Abgeleitete Tierbezeichnungen). Im Gegensatz zum „spezifischen“ Maskulinum, das immer männliche Individuen bezeichnet, abstrahiert das generische Maskulinum vom Geschlecht
 
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