Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weil die genau wissen, wo sie blitzen müssen, damit es Cash gibt. Und ist nicht da, wo es wirklich gefährlich wäre, wenn ich 60 statt 50 fahre.
Ich hab genau das Beispiel auf meinem Arbeitsweg. Durch die Stadt gehts auf die Landstraße. Ich fahre auf dem weg durch die Stadt durch eine schmale Straße, wo Links/rechts Parkmarkierungen sind, am ende kommt ein große Parkplatz für einen Friedhof und ein Ausgang von einem Spazierweg. Niemals stand da ein Blitzer.
Der steht nämlich genau 50m weiter, nachdem diese ganzen Gefahrenstellen passiert sind, und genau Grenzwertig zum Ortsausgangsschild. Da kommt nur noch Wiese und Feld auf dem weg. Und da muss geblitzt werden, ob ich auch die 50 weiter fahre bis zum Schild oder ob ich es wage, paar meter vorher schon zu beschleunigen?

Warum eigentlich auch immer nur blitzen? Wie wäre es mal mit Abstandskontrollen auf Landstraßen? Gibt es auch nicht. Nur auf der BAB, wo der Mindestabstand aufgrund der Verkehrsdichte nicht einzuhalten ist.
Und da haben wir doch wieder die alte Leier. Ob gefährlich oder nicht, sinnvoll oder nicht, wenn auf dem Schild 50 steht brauche ich mich nicht zu beschweren, wenn ich 60 fahre und geblitzt werde.
zumal stationäre Blitzer doch nur Unwissende bestrafen und das erst wenn die Gefahrenstelle vorbei ist. Auf meinem Arbeitsweg gibt es einen Blitzer an ner Kreuzung, wovor dann alle auf 49 km/h abbremsen und danach wieder Vollgas geben. Jemand der die Stelle nicht kennt wird dann geblitzt. Wie ist in diesem Szenario der Sicherheit geholfen? Die Kreuzung an sich ist alles andere als gefährlich.
Wer wir denn bestraft? Wenn ich innerorts unterwegs bin und maximal 50 fahren darf (egal wo und egal, ob ich mich dort auskenne), dann darf ich halt maximal 50 fahren.

Ich nehme mich ja selber davon nicht aus, ich fahre wohl auch oft zu schnell.
Aber ich bin der letzte, der sich beschweren würde (oder mich ungerecht behandelt fühlen würde), wenn ich geblitzt werden würde.
 
Und da haben wir doch wieder die alte Leier. Ob gefährlich oder nicht, sinnvoll oder nicht, wenn auf dem Schild 50 steht brauche ich mich nicht zu beschweren, wenn ich 60 fahre und geblitzt werde.

Es geht nicht um das geblitzt werden, es geht um das Verständnis dafür, das Kontrollen wichtig sind. Ich werde selber da nicht geblitzt, aber ich rege mich darüber tierisch auf... gerade weil eben paar meter vorher wirkliche Gefahrenstellen sind, wo auch mal ein Kind oder ein Hund auf die Straße rennen kann. Und da ist es dann auch egal ob 50 oder 30km/h - Das knallt dann ordentlich.

Aber man nimmt eben lieber die, die nach dem ganzen, paar Meter vor dem Ortsausgangsschild beschleunigen, als direkt am Schild. Bringt ja auch mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keiner beschwert sich über den Umstand, dass er geblitzt wird, wenn er mit 60 an einer 50er Kontrolle vorbei fährt.

Die Leute (mich eingeschlossen) beschweren sich darüber, dass die Dinger an Stellen stehen, die offensichtlich nicht unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten, sondern aus Gründen der leeren Stadtkasse ausgewählt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke auch ein Blitzer soll ja Gefahrenstellen "entschärfen". Was nützt dieser an einer Stelle, an der bedeutend weniger Gefahr herrscht, als an einer anderen Stelle? Außer zum abkassieren?!

Und da geht's doch gar nicht um das geblitzt werden, wenn man sich darüber beschwert, dass der Blitzer an anderer Stelle viel sinnvoller wäre
 
Es geht nicht um das geblitzt werden, es geht um das Verständnis dafür, das Kontrollen wichtig sind. Ich werde selber da nicht geblitzt, aber ich rege mich darüber tierisch auf... gerade weil eben paar meter vorher wirkliche Gefahrenstellen sind, wo auch mal ein Kind oder ein Hund auf die Straße rennen kann. Und da ist es dann auch egal ob 50 oder 30km/h - Das knallt dann ordentlich.

Aber man nimmt eben lieber die, die nach dem ganzen paar Meter vor dem Ortsausgangsschild beschleunigen als direkt am Schild. Bringt ja auch mehr.
Ist das in den meisten Bundesländern nicht so geregelt, dass es einen gewissen Abstand vom Blitzer zum Hinweisschild braucht?
In Bayern sind es afaik 200 Meter.

Und zu dem anderen. Wenn dort eine Gefahrenstelle ist und ich dürfte max. 50 km/h fahren, dann muss ich ja trotzdem nicht 50 fahren, sondern langsamer.
Fällt mir auch öfters auf. Bei meinem Eltern im Ort gibt es einen ziemlich schmalen Durchgang im Ortskern, gerade mit größeren Autos und Bussen kann es richtig eng werden und deswegen fährt da auch keiner mit 30 durch, obwohl es erlaubt wäre.

Nervt mich sowieso. Für die meisten ist es ja Pflicht, die Geschwindigkeitsbegrenzung als absolutes Minimum anzusehen, egal in welcher Situation.
Keiner beschwert sich über den Umstand, dass er geblitzt wird, wenn er mit 60 an einer 50er Kontrolle vorbei fährt.

Die Leute (mich eingeschlossen) beschweren sich darüber, dass die Dinger an Stellen stehen, die offensichtlich nicht aus Sicherheitsaspekten, sondern aus Gründen der leeren Stadtkasse ausgewählt wurden.
Also bei uns stehen fest installierte Blitzer und auch mobile Blitzer schon eher an Gefahrenstellen.
Und selbst wenn Blitzer nicht an Gefahrenstellen stehen, ich darf trotzdem nicht schneller fahren.

Die Diskussion ist wirklich so absurd, wenn man mal darüber nachdenkt.
Würde mich mal interessieren, ob die in anderen Ländern auch so vehement geführt wird.
 
Kennt ihr die Verkehrszählungen? Die Unfallstatistiken, interne Polizeistatistiken über Fahrverhalten etc? Oder woher nehmt ihr das Wissen, dass Kontrollen "nie" an Gefahrstellen durchgeführt werden?
Oder ist das nur so ein Gefühl?

Ich will nicht sagen, dass Blitzer nie an doofen Stellen stehen (das tun sie sicher), aber evtl. gibts hier und da auch einen Grund für die Kontrolle an genau diesem Ort, der sich nur eurer Kenntnis entzieht...
Wenn ich unterwegs mobile Fallen entdecke, dann doch überwiegend an Stellen, an denen ich es absolut verstehe, weil die Straßensituation überdurchschnittlich unübersichtlich ist oder ich aus der Erfahrung weiß, dass hier von vielen zu schnell gefahren wird.

Und selbst wenn nicht, gilt das was @CandleWaltz sagt
 
das problem der bekannten blitzer ist eher, dass "alles" was den kennt in die eisen geht und statt mit erlaubten 100 mit 80 daran vorbeituckert, was dann nach hinten raus staus produzieren kann. siehe A40, höhe essen, praktisch jeden tag.
 
das problem der bekannten blitzer ist eher, dass "alles" was den kennt in die eisen geht und statt mit erlaubten 100 mit 80 daran vorbeituckert, was dann nach hinten raus staus produzieren kann. siehe A40, höhe essen, praktisch jeden tag.
Kenne ich ja selbst.

Finde ich auch absurd, dass du bei uns in vielen Ecken mindestens 60 fahren musst (wobei nur 50 erlaubt ist), um in der grünen Welle zu bleiben.
Und wenn du 50 fährst, hältst du den halben Verkehr auf.

Da wurden die ganzen Autofahrer in Deutschland einfach schlecht erzogen mit zu laschen Bußgeldern.
In anderen Ländern würde ich mich nie trauen, zu schnell zu fahren, da wäre ja mein halbes Urlaubsgeld weg.
 
das problem der bekannten blitzer ist eher, dass "alles" was den kennt in die eisen geht und statt mit erlaubten 100 mit 80 daran vorbeituckert, was dann nach hinten raus staus produzieren kann. siehe A40, höhe essen, praktisch jeden tag.
Jap, das kenn ich natürlich und hasse es wie die Pest. ich werds auch nie verstehen, wieso man an einem Blitzer vorbeischleichen muss... Dabei lösen die Dinger ja auch nicht direkt bei 101 aus.
Aber einfach gechillt am Limit weiterfahren können wohl nur die wenigsten.
 
ampelschaltung ist ja wieder so ein thema bei dem ich regelmäßig explodieren könnte...

generell werde ich in D das gefühl nicht los, dass sich nur stümper mit der verkehrsplanung beschäftigen.

Straßen.NRW :gerri:

Allein was die mit Ihrer sträflich vernachlässigten Brückeninstandhaltung verursacht haben, würde in anderen Firmen ausreichen um die ganze Abteilung vor die Tür zu setzen.
 
ampelschaltung ist ja wieder so ein thema bei dem ich regelmäßig explodieren könnte...

generell werde ich in D das gefühl nicht los, dass sich nur stümper mit der verkehrsplanung beschäftigen.
Jep... Bei mir im Nachbarort wurde vor ein paar Jahren eine zentrale Ampel erneuert und durch eine Bedarfsampel mit Induktionsschleifen in jeder Fahrbahn ersetzt. In der Theorie ja super.
In der Praxis ist der Algorithmus, der nach "Bedarf" über die Schaltzeiten entscheidet, so bescheiden, dass man an Stoßzeiten weitaus länger warten darf als vorher bei der alten, statisch geschalteten Ampel...
 
Finde ich auch absurd, dass du bei uns in vielen Ecken mindestens 60 fahren musst (wobei nur 50 erlaubt ist), um in der grünen Welle zu bleiben.
hier 65-70 kmh in der Theorie :ugly: Vor 3-4 Jahren waren die großen Straßen innerorts noch 70 mit perfekter Grüner Welle und dadurch super verkehresfluss. Dann alles auf 50 runtergeregelt und anscheinend vergessen, die Ampeln anzupassen...
 
Straßen.NRW :gerri:

Allein was die mit Ihrer sträflich vernachlässigten Brückeninstandhaltung verursacht haben, würde in anderen Firmen ausreichen um die ganze Abteilung vor die Tür zu setzen.
wobei auch das generell ein gesamtdeutsches problem ist UND etwas, was nicht so einfach durch "wartung" erledigt ist. das problem dabei ist schlicht die explosion im straßenverker, vor allem was LKW angeht. nimm mal die leverkusener brücke. als die vor 50 jahren gebaut wurde, war sie ausgelegt auf 40k kfz je tag. heute hacken da 120k davon 12k lkw drüber... das packst du nicht ausschließlich mit "wartung" und "instandhaltung".

woanders gibt es auch probleme: in süddeutschland (BW, afair) gibt es eine bahnstrecke, die nicht mehr oder nur teilweise genutzt werden kann/konnte (bin da nicht ganz auf dem laufenden). da stehen dutzende züge und was weiß ich wieviele wagons rum und kommen nicht vor und nicht zurück. einer unserer lieferanten hat dort einen container mit papier stehen, der einfach verschollen ist. keiner weiß, wo dieses teil steht... :grins:
edit: ergänzend sei gesagt, dass das ding ein knotenpunkt u.a. in die schweiz ist, es keine ausweichstrecke gibt und dort alles auf LKW verladen wird.
 
wobei auch das generell ein gesamtdeutsches problem ist UND etwas, was nicht so einfach durch "wartung" erledigt ist. das problem dabei ist schlicht die explosion im straßenverker, vor allem was LKW angeht. nimm mal die leverkusener brücke. als die vor 50 jahren gebaut wurde, war sie ausgelegt auf 40k kfz je tag. heute hacken da 120k davon 12k lkw drüber... das packst du nicht ausschließlich mit "wartung" und "instandhaltung".

Ja natürlich ist es da mit einfacher Wartung nicht getan. Aber das drastisch erhöhte Verkehrsaufkommen ist ja keine plötzliche Erscheinung Jahre, sondern war ein schelichender Prozess verteilt über die letzen Jahrzehnte. Da erwarte ich von einer Fachabteilung die Transferleistung "Höhere Belastungen der Brücke als ursprünglich geplant ---> müssen wir evtl verstärkende/rehabiltierende Maßnahmen durchführen?".

Oder einfach mal zwanzig Jahre lang kucken was passiert bis die Kacke am dampfen ist.
 
Weil ich dir 50PS mehr zugetraut habe. Aber mit solchen Forderungen reichen ja eigentlich 70 PS....

Ich versteh eh nicht was diese ganzen kleinlichen Forderungen sollen, die meisten Unfälle passieren durch Dogenkonsum (inkl. natürlich Alkohol) und durch Menschen die nicht Autofahren sollten (Alte und eben Junge aber irgendwann muss man ja mal anfangen.).

Da sollte man ansetzen wenn man die Straßen sicherer machen will.

Nur der Form halber ist das nicht richtig.

Knapp 13.000 Unfälle mit Personenschaden schließlich geschahen unter Alkoholeinfluss, wurden also verursacht durch fahruntüchtigen Menschen.

Von 370.000 Unfällen in 2016. Eigentlich spielen Unfälle unter Alkohol sogar nur eine relativ kleine Rolle.

Die meisten Unfälle passieren wegen Unachtsamkeit, zu geringem Abstand und Tempoüberschreitung. Und ich gehe mal nicht davon aus, dass das nur Alte und Junge waren...

Unbenannt.JPG
 
Zurück
Oben