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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Na dann braucht man das Fleisch wenigstens nicht mehr platt klopfen für euer Schnitzel.
giphy.gif
 

What a relief of a Doomsday that would be. The other apocalyptic option we're looking at right now is just an overblown dick-measuring contest between Trump and Kim Jong-un. And after the president put anti-environment and anti-national monument stooges in power, it'd be fitting to have the most famous national park wipe the slate clean.

Why not both?
Kim muss es ja nur schaffen 2 / 3 Atombomben auf diesen Yellowstone Vulkan zu werfen..
 
Halb so wild, in jedem normalen Schlachthof sieht's schlimmer aus.

Etwas Ähnliches schwirrte mir dabei auch sofort durch den Kopf. Bei der Empörung auf diese Nachricht, kommt wieder wunderbar der stattfindende "Verdrängungseffekt" zu tragen. Sobald man direkter mit Derartigem konfrontiert wird, ist es natürlich furchtbar schlimm und man wünscht jemanden wie dem Kerl hier das aller Schlimmste an den Hals und im anderen Moment verdrängt man das alleine im deutschsprachigen Raum täglich millionenfach stattfindende Tierleid nahezu völlig problemlos. Ändert natürlich nichts daran, dass ich dem Kerl hier ebenso so manche Gehässigkeit an den Hals wünsche.
 
Und im Krieg sterben auch laufend Menschen, trotzdem reagieren die Leute schockiert auf Selbstmordattentate und den Schützen von Las Vegas. Warum muss man plötzlich relativieren? In anderen Fällen wird dann hier im Forum darauf aufmerksam gemacht, dass man genau das nicht tun soll.
 
Und im Krieg sterben auch laufend Menschen, trotzdem reagieren die Leute schockiert auf Selbstmordattentate und den Schützen von Las Vegas. Warum muss man plötzlich relativieren? In anderen Fällen wird dann hier im Forum darauf aufmerksam gemacht, dass man genau das nicht tun soll.
Darauf muss ich leider kurz antworten, da mir der Vergleich nicht ganz passend vorkommt.

Meine zwei Oneliner (bzw. nur letzterer, der erste war durchaus nur als Witz zu verstehen) sollten ja nur kurz versinnbildlichen, dass ich den Unterschied zwischen "Mann tötet Ferkel aus Spaß" und "Menschen töten Tiere zum Genuss (was wiederum auch eine Form des Spaßes sein kann)" nicht allzu gravierend finde.
Das kann jeder natürlich gerne anders sehen, keine Frage und auch gar kein Problem.

Aber dein Beispiel suggeriert ja, dass wir quasi indirekt oder gar direkt in Selbstmordattentate oder Kriege involviert sein müssten. Was hier hoffentlich keiner ist. Von daher ist eine Ablehnung dieser Vorkommnisse und Toten auch vollkommen ok.

Wenn ich jetzt aber dem Ferkelmörder alles Schlechte wünsche, mir (Vorsicht Hyperbel) abends aber ein schönes Schnitzel in die Pfanne hau und morgens die Salami extra dick aufs Brot lege, sehe ich da keine allzu große Diskrepanz im Verhalten.

tl;dr
Natürlich provoziere ich mit solchen Kommentaren, ich hoffe aber auch, dass jeder mündige User hier sich nicht ewig und drei Tage auf den Schlips getreten fühlt. :)
 
Und im Krieg sterben auch laufend Menschen, trotzdem reagieren die Leute schockiert auf Selbstmordattentate und den Schützen von Las Vegas.

Vergleiche dieser Art habe ich besonders gerne, werden oft gezogen aber sind nicht sehr stringent.

Erstens schließt es sich nicht aus, sowohl gegen das eine als auch das andere zu sein. Zweitens ziehen die Leute (zumindest in unseren Gefilden) öfter als nicht in diesem Fall den Schluss daraus, dass Krieg und Blutvergießen meistens scheiße sind und nehmen eine entsprechende Haltung ein, statt nur den einen einzigen Akt zu verteufeln, der gerade hochgekocht wird (was auch völlig in Ordnung ist). Das verhält sich beim anderen Objekt deines Vergleichs leider ganz anders.
 
Wenig überraschend die Reaktion. Mir ist durchaus bewusst, dass der Vergleich hinkt, dass man diese Provokation aber wirklich an allen Ecken und Enden leisten muss, nervt einfach ohne Ende. Keine Ahnung warum das laufend sein muss.
 
Also wirklich Byter des Bits, hast du diese sexis... Ich hör schon auf. :D
Wenig überraschend die Reaktion. Mir ist durchaus bewusst, dass der Vergleich hinkt, dass man diese Provokation aber wirklich an allen Ecken und Enden leisten muss, nervt einfach ohne Ende. Keine Ahnung warum das laufend sein muss.
Provokationen sind hier doch an der Tagesordnung und gehören auch irgendwo dazu.
Der Unterschied ist eben, wann man was als Provokation auffasst. Und das sich-provoziert-Fühlen ist bei dem Thema eben schnell erreicht.
Ich könnte dir sogar eine Studie dazu zeigen, warum... Ok ok, ich hör wirklich auf. :D
 
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