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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Thema hatten wir hier im Forum sicher schon ein halbes Dutzend mal, deshalb will ich das gar nicht weiter ausführen. Ich persönlich denke einfach nicht, dass es gut für die Entwicklung von Kindern ist, homosexuelle Eltern zu haben, wo dann entweder die Mutter- oder Vaterfigur nicht geboten werden kann. Unabhängig von den zusätzlichen Problemen mit denen die Kinder dann später in der Schule kämpfen müssen. Und unabhängig davon, dass es auch in traditionellen Ehen beschissene oder eben gar keine Eltern geben kann. Ist aber müßig, darüber zu diskutieren, da man es so oder so sehen kann.


Zumindest kann ich soweit sagen das es auf die Entwicklung des Kindes direkt keinen negativen Einfluss hat.
Da ist es evtl. sogar schlimmer Alleinerziehende zu sein. Die Befürchtungen die du hinsichtlich der Schule später hast gibt es doch auch nur weil Homosexualität in unserer Gesellschaft nicht zur Norm gehört und Deutschland bei der Aufklärung einfach pennt.


Ich behaupte mal einfach ich weiß zu dem Thema mehr als der "normalo" auch wenn ich mein Pädagogikstudium noch nicht beendet habe.

Deine Meinung ist völlig ok aber spätestens wenn du dich nen wenig mit der Thematik befasst wird dir klar das sie total unbegründet ist.
 
Die Befürchtungen die du hinsichtlich der Schule später hast gibt es doch auch nur weil Homosexualität in unserer Gesellschaft nicht zur Norm gehört und Deutschland bei der Aufklärung einfach pennt.

Das sehe ich anders, gerade in größeren Städten ist das durchaus Normalität. Aber sie sind naturgemäß eine Minderheit. Deshalb muss man da auch nicht mit Aufklärung kommen, die funktioniert bei solchen Themen bei Kindern eh nur sehr begrenzt. Kinder können grausam sein und in den meisten Fällen sind sie es auch, sobald jemand anders ist. Das legt sich dann erst später (im besten Fall).
 
Kindern ist es absolut egal, ob sie von zwei Müttern, zwei Vätern oder von Mutter und Vater groß gezogen werden.

Rollen und damit einhergehende Charakteristika oder besser gesagt, dessen was man sich unter einem typischen Rollenverhalten vorzustellen hat, ist heutzutage nichts anderes als ein Konstrukt der Gesellschaft, die aber davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine natürliche, biologische Rollenverteilung handelt.

Dieses typische Mutter/Vater denken ist erlernt, nichts anderes. Das bedeutet, dass Kind, wird nicht auf einmal sagen, "Oh da fehlt mir jetzt aber eine Vaterfigur/Mutterfigur."

Eltern, in welcher Konstellation auch immer, müssen einfach nur aufmerksame, liebevolle und einfühlsame Eltern sein, dann wird das Kind von dieser Seite absolut keinen Schaden davon tragen, ganz im Gegenteil.

Das es in der Gesellschaft noch immer zu Problemen kommen kann, da gebe ich dir ja absolut recht. Umso wichtiger ist es, dass diese Thematik nicht nur im Elternhaus besprochen wird, sondern auch in den Institutionen einen anderen Stellenwert bekommt. Kindern kann man auch schwierige und komplexe Sachverhalte, nachvollziehbar und schlüssig erklären. Da kann also auch ein Umdenken erfolgen.


Hier müssen einfach alle zusammen an einem Umdenken arbeiten. Und Aufklärung ist das A & O bei solch einer Sache. Das geht leider alles nicht von jetzt auf gleich, aber man muss es stetig tun, damit was passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich anders, gerade in größeren Städten ist das durchaus Normalität. Aber sie sind natürgemäß eine Minderheit. Deshalb muss man da auch nicht mit Aufklärung kommen, die funktioniert bei solchen Themen bei Kindern eh nur sehr begrenzt. Kinder können grausam sein und in den meisten Fällen sind sie es auch, sobald jemand anders ist. Das legt sich dann erst später (im besten Fall).


Die Probleme hast du dann aber auch wenn du fett bist, kein Geld hast, eine Sprachstörung hast, deine Heterosexuellen Eltern irgendwie anders sind etc. Bin davon überzeugt das hier und woanders auch genug dabei sind die als Kinder Probleme hatten ohne homosexuelle Eltern.

Ich kann deinen Standpunkt verstehen und ich spreche dir den auch nich ab aber meiner Meinung überwiegen die Vorteile den Nachteilen.
 
Kinder werden immer einen Weg finden, einander fertig zu machen. Ob es die schwulen Eltern sind, der bescheuerte Name, das Aussehen oder die Klamotten. Ich glaube, Hetero-Eltern können genauso zum Spott der Klassenkameraden werden, wenn sich die Eltern zum Beispiel aufführen wie Teenager.

Auf der Grundlage Homosexuellen die Adoption zu verbieten, finde ich imo zu kurz gedacht.
 
Kindern ist es absolut egal, ob sie von zwei Müttern, zwei Vätern oder von Mutter und Vater groß gezogen werden.

Rollen und damit einhergehende Charakteristika oder besser gesagt, dessen was man sich unter einem typischen Rollenverhalten vorzustellen hat, ist heutzutage nichts anderes als ein Konstrukt der Gesellschaft, die aber davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine natürliche, biologische Rollenverteilung handelt.

Dieses typische Mutter/Vater denken ist erlernt, nichts anderes. Das bedeutet, dass Kind, wird nicht auf einmal sagen, "Oh da fehlt mir jetzt aber eine Vaterfigur/Mutterfigur."

Eltern, in welcher Konstellation auch immer, müssen einfach nur aufmerksame, liebevolle und einfühlsame Eltern sein, dann wird das Kind von dieser Seite absolut keinen Schaden davon tragen, ganz im Gegenteil.

Das es in der Gesellschaft noch immer zu Problemen kommen kann, da gebe ich dir ja absolut recht. Umso wichtiger ist es, dass diese Thematik nicht nur im Elternhaus besprochen wird, sondern auch in den Institutionen einen anderen Stellenwert bekommt. Kindern kann man auch schwierige und komplexe Sachverhalte, nachvollziehbar und schlüssig erklären. Da kann also auch ein Umdenken erfolgen.


Hier müssen einfach alle zusammen an einem Umdenken arbeiten. Und doch Aufklärung ist das A & O bei solch einer Sache. Das geht leider alles nicht von jetzt auf gleich, aber man muss es stetig tun, damit was passiert.

Da kennt sich einer mit der Thematik aus. Machst du beruflich was in der Richtung?
 
Auf das leider vorhandene Problem mit der Gesellschaft bin ich eingegangen.

Umso wichtiger ist es das sowohl Eltern wie auch Erzieher, Lehrer etc. in der Lage sind sowas adäquat auffangen zu können.

Die Menschen müssen einfach mal begreifen, dass es es verdammt noch einmal egal ist wer wen, wie und warum liebt. Jedes Paar sollte das Recht haben eine Familie zu haben. Gleiche Rechte und Pflichten bei der Adoption fur alle, egal in welcher Konstellation.

Und glaubt ihr, dass die Gesellschaft sich ändert, wenn wir es gleichgeschlechtlichen Paaren weiterhin schwer machen, Kinder zu adoptieren?
 
Rollen und damit einhergehende Charakteristika oder besser gesagt, dessen was man sich unter einem typischen Rollenverhalten vorzustellen hat, ist heutzutage nichts anderes als ein Konstrukt der Gesellschaft, die aber davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine natürliche, biologische Rollenverteilung handelt.

Dieses typische Mutter/Vater denken ist erlernt, nichts anderes. Das bedeutet, dass Kind, wird nicht auf einmal sagen, "Oh da fehlt mir jetzt aber eine Vaterfigur/Mutterfigur."

Hast du irgendeinen Beleg dafür? Wieso ist die Rollenverteilung bei Schimpansen, unseren nächsten Verwandten, dann genau gleich? Auch anerzogen und Konstrukt ihrer Gesellschaft? Wieso werden Männer die Steroide nehmen agressiver und selbstbewusster? Wieso reagieren Frauen idR emotionaler? Wieso ändern Transsexuelle nach der Hormontherapie ihr Verhalten wenn es doch vorher anerzogen war?

Es weist vieles darauf hin, dass unser Verhalten einfach nur ein Produkt der Zusammensetzung der Neurotransmitter in unserem Gehirn ist. Wenn man sich anschaut was für einen großen Einfluss psychische Erkrankungen oder Drogen wie Alkohol oder Kokain auf das Verhalten haben können, gibt es wenig was dagegen spricht.
 
Jetzt wirfst du aber einiges durcheinander. Ich schrieb eindeutig von Rollenverteilung und deren Bildern.

Also "Frauen an den Herd und Männer in die Werkstatt". Nicht von eventuell vorhandenen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei gewissen Eigenschaften. Es geht nicht darum zu sagen, dass Frauen und Männer sich nicht unterscheiden.

Dann schrieb ich auch "heutzutage". Eine gewisse Rollenverteilung hat vor vielen, vielen Jahren mit Sicherheit einen Sinn gemacht, aber der Mensch hat sich dahingehend weiterentwickelt, dass diese Rollenverteilung einfach nicht mehr notwendig ist, diese aber aus diversen Gründen weiter und weiter übernommen und vererbt wird.

Aber wir konstruieren weiterhin fleißig eben genau dieses Bild.
 
Die Rollenverteilung ergibt sich aber aus dem Verhalten. "Frauen an den Herd" ist natürlich Bullshit. Aber dass Frauen sich tendenziell eher der Kindererziehung widmen und Männer lieber Karriere machen wollen ergibt sich aus den genannten Gesichtspunkten. Das war ist auch damit gemeint, wenn Kinder eine Vaterfigur benötigen. Es geht nicht darum, dass dem Kind vorgelebt wird dass die Frau an den Herd gehört und nur der Mann zu arbeiten hat und im Haushalt die Füße hochlegt. Es geht darum, dass z.B. ein Junge auch ein männliches Rollenmodell hat um das von ihm erwartete Verhalten konkret zu erlernen. Ich wage zu behaupten, dass z.B. ein Junge ohne Vaterfigur als Erwachsener Schwierigkeiten im Umgang mit Frauen haben könnte.
 
Ein Kind braucht keine Mutter oder Vaterfigut, einfach nur Eltern, die in der Lage sind auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen zu können.

Dieses Vater-/Mutterfigur entsteht doch auch nur, aus eben diesen alten tradierten und überholten Rollenbildern.

Was ist überhaupt "erwartetes Verhalten" welches ein Junge zu lernen hat? :?

Und hier mal ein kurzer Artikel, der aber auch noch weiterführende Links bereit hält:

http://www.welt.de/gesundheit/psych...eichgeschlechtlicher-Paare-geht-es-super.html

[...]
Bei der mentalen Gesundheit gab es keine Unterschiede zwischen den Kindern aus eher konformen und eher nonkonformen Familien. Simon Crouch und seine Kollegen vermuten, dass das gute Abschneiden der Kinder gleichgeschlechtlicher Eltern womöglich mit einer ausgeglicheneren Arbeitsteilung zu tun haben könnte. In jedem Fall, so Crouch, sei das Ergebnis für schwule oder lesbische Eltern befreiend.

Eine kleine Einschränkung aber gab es doch: Das Ausmaß der empfundenen Stigmatisierung reichte von sehr mild bis sehr massiv. Kinder aus Familien, die sich als sehr stigmatisiert empfanden, berichteten über mehr emotionale Probleme als Kinder, deren Familien weniger sozial geächtet waren. Ein Teil dieser Ächtung mag aus den Vorurteilen über die Entwicklung der Kinder stammen, die Gegner dieser Lebensform haben. Zumindest das dürfte sich jetzt aber wohl erledigt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke du wirst schon eine Ahnung haben was mit erwarteten Verhalten gemeint ist. Ein Mann der sich beispielsweise auf Grund fehlendem männlichen Rollenbild in gewissen Bereichen feminin benimmt wird Schwierigkeiten haben sich im Job durchzusetzen.
Es gibt einfach zu wenig Studienmaterial um sagen zu können ob homosexuelle Eltern wirklich keinen Einfluss auf die psychische Entwicklung des Kindes haben. Die genannte Studie krankt z.B. daran dass nur Eltern von Jugendlichen bis 17 Jahren befragt werden. Daraus kann man nicht schließen wie es den genannten Kindern im Erwachsenenalter gehen wird. Es gibt auch andere Studien die auf Gegenteiliges hinweisen:
However, the first study on the adult attachment style dimensions of adult women who had gay or bisexual fathers suggested that they were significantly less comfortable with closeness and intimacy, less able to trust and depend on others, and experienced more anxiety in relationships than women with heterosexual fathers. This survey has not been argued among lesbian families or coparentality.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22381718
 
Ich denke du wirst schon eine Ahnung haben was mit erwarteten Verhalten gemeint ist. Ein Mann der sich beispielsweise auf Grund fehlendem männlichen Rollenbild in gewissen Bereichen feminin benimmt wird Schwierigkeiten haben sich im Job durchzusetzen.
Es gibt einfach zu wenig Studienmaterial um sagen zu können ob homosexuelle Eltern wirklich keinen Einfluss auf die psychische Entwicklung des Kindes haben. Die genannte Studie krankt z.B. daran dass nur Eltern von Jugendlichen bis 17 Jahren befragt werden. Daraus kann man nicht schließen wie es den genannten Kindern im Erwachsenenalter gehen wird. Es gibt auch andere Studien die auf Gegenteiliges hinweisen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22381718
dann dürfte ein Kind eines schwulen Paares ja richtig Karriere machen. Das lernt dann ja keine femininen Verhaltensweisen.
 
äh, ist es nicht so, dass du es noch nicht begonnen hast?

ich meine, das würde deine Aussage nicht als falsch dastehen lassen, aber wäre schon interessant formuliert. :D

Das Studium selbst nicht aber wir haben nen Pädagogikkurs und arbeiten mit Büchern die unter anderem auch im Studium verwendet werden.

Mal ganz davon abgesehen das es Leute gibt die sich bereits vor dem Studium mit der Materie vertraut machen. Wäre ja blöd wenn mir erst im Studium klar wird das ich damit doch nichts anfangen kann. Aktuell ist auch der Schwerpunkt in dieser Richtung.

Sprich was ist förderlich für die Entwicklung (Stichwort Entwicklungspyramide) was bedeutet Kindheit eigtl. kognitive Entwicklung, Piaget etc. etc.

Dieses LGBTQ Psychology Buch gehört jetzt nicht unbedingt zum Material ist was das ich privat noch lese. Ist halt förderlich zu wissen was in Kindern vorgeht die noch nicht so mit ihrer Sexualität umgehen können wie sie möchten und Probleme haben etc.
 

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dann dürfte ein Kind eines schwulen Paares ja richtig Karriere machen. Das lernt dann ja keine femininen Verhaltensweisen.

Auch wenn es wohl nicht ganz ernst gemeint war: Nein. Denn homosexuelle Männer, und von denen wird er lernen, entsprechen nicht unbedingt dem männlichen Rollenbild. Außerdem ergibt hat sich beispielsweise aus Harry Harlows Experimenten, dass die Mutterliebe elementar wichtig für die Entwicklung des Kindes ist. Und wenn die Väter noch so liebevoll sind, ich bezweifle dass sie diese zur Gänze ersetzen können. Das könnte dann wieder zu anderen Problemen führen, wie etwa den schon in der Studie angesprochen Intimitäts- und Vertrauensschwierigkeiten.
 
Harlow hat mit seinem Affenexperminent mit den Drahtattrappen erst einmal "nur" nachgewiesen, dass Kinder/Babys immer auch eine emotionale Nähe brauchen, anstatt nur Versorgung. Dies hat er mit (Affen)Müttern und deren Babys getan.

Das es ein Kind eine besondere Beziehung zur leiblichen Mutter hat, ist ja auch richtig. Aber und hier ist ja der Knackpunkt, zählt diese besondere Verbindung nur für die leibliche Mutter. Diese besondere Verbindung fällt bei einer Adoption so der so weg.

Und zu dem ganzen Rollenverhalten etc. will ich jetzt auch nichts mehr sagen. Dann kommen wir wohl nicht auf einen Nenner.
 
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Ne gute Freundin von mir wandelt seit Jahren auf homosexuellen Pfaden. Sie selbst hat einen Sohn (14) und ihre Partnerin ebenfalls einen Sohn (11) mit in die Beziehung gebracht, und die beiden Jungs könnten normaler nicht sein für Alter. Fußball, Unsinn anstellen, mit Autos spielen, erste Interessen an Mädchen etc.
Klar ernten die auch ab und zu mal nen blöden Spruch in der Schule von irgendwelchen Bauernkindern, aber generell ist das überhaupt kein Thema. Und das im ländlichen Raum, wo solche Vorurteile doch schneller mal für Eskalation sorgen können.
Das homosexuelle oft noch mit anderen Augen gesehen werden zeigt doch nur wie zurück geblieben unsere ach so tolle aufgeklärte und zivilisierte Gesellschaft eigentlich noch ist.
Achja, und Homosexuelle sind auch längst nicht so tolerant wie sie es selbst gern für sich beanspruchen.
 
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