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Berlin – Samstagabend, halb zehn. Der Krieg der Jugend-Banden in Berlin endet an diesem Abend tödlich. Der 17-jährige Cavit H. stirbt bei einer Messerstecherei am U-Bahnhof Wittenau. Auslöser der sinnlosen Gewalt: ein harmloser Schneeball!
Der Anlass für den Streit der Jugendgruppen war nichtig – doch plötzlich eskalierte die Gewalt. Erst fliegen Worte hin und her, es wird provoziert. Dann fällt mindestens ein Schuss – offenbar aus einer Schreckschusspistole. Und auf einmal ist die Hölle los!
Etwa 20 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zücken ihre Messer.
Fliehende Passanten rufen die Polizei, die wenige Minuten später eintrifft. Zu spät für Cavit H. (17): Der Gymnasiast liegt leblos am Boden, durch seine Jacke sickert Blut.
Einem Notarzt gelingt es zunächst, ihn wiederzubeleben. Wenig später erliegt er in einer Klinik seinen schweren Verletzungen.
Immer mehr Polizei rückt an, befragt Jugendliche in der Umgebung. Freunde und Bekannte des Opfers strömen an den Tatort.
Auch die Mutter von Cavit H. ist dort. „Warum mein Sohn?“, schreit sie und bricht zusammen.
blablabla und so weiter
lüsterneLINDA schrieb:der tote war ja wohl ein gymnasiast, also so richtig in dieses assi image passt der nicht.
berliner kurierBerlin - Sie sind erst 16 und 17 Jahre alt. Und doch bekämpfen sich zwei Berliner Jugendgangs bis aufs Blut. Jetzt gibt es den ersten Toten im Kiez-Krieg. Schlimm: Der Junge war erst 17 Jahre alt.
In der Nacht zu Sonntag gerieten die beiden Gangs „MV“ mit ihren Erzfeinden „TGS“ aneinander. MV steht für Märkisches Viertel, TGS für Tegel Süd. Zwei getrennte Bezirke, zwei verschiedene Jugendgangs. Die beide Anspruch auf den U-Bahnhof Wittnau erheben.
„Das ist hier besonders am Wochenende immer recht krass“, sagt ein 17-Jähriger, der seinen Namen aus Angst vor den Gangs nicht nennen will. „Meistens stehen die MV-ler hier rum und trinken was und kiffen. Und wenn dann die Anderen kommen, gibt’s regelmäßig Ärger!“ So auch in der Nacht zu Sonntag.
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