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MOVIE Der Anime Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Gurren Lagann
Episoden 8 - 15

Mir hat sehr gut gefallen, wie die ganze Gruppe mit dem Verlust von Kamina umgegangen ist, und dass nicht die ganze Sache in einer Folge abgehandelt wurde. Man sah der Gruppe wirklich an, dass sie unter dem Verlust gelitten hat. Und vor allem Simon war das ganze sehr gut anzumerken. Auch das Einbinden von Nia in die Geschichte war sehr gut gelöst und auch glaubwürdig. Und die Szene in der sie vor dem Feld mit den ganzen Särgen ihrer "Schwestern" steht fand ich wirklich sehr emotional und toll inszeniert.

Was mich aber stört, hat es auch schon vorher, die Menschen können anscheinend urplötzlich den Beastmen ihre Gunmen problemlos abnehmen und beherrschen diese auch noch innert kürzester Zeit... und das noch besser als die Beastmen selber. Zudem fand ich es schade, dass auch die Generäle eigentlich nur Kanonenfutter für Simon waren. Da werden sie die ganze Zeit als mächtig dargestellt... aber am Ende haben auch sie trotz Kampschiffen und unmengen an Gunmen keine Chance gegen Gurren Lagann. Und als es dann wirklich mal eng wird, und den Drehbuch wohl nicht mehr als die Standardlösung einfällt, tauchen halt gleich neue Menschen mit ihren gekaperten Gunmen auf um die Situation zu retten.

Und ich will ja nicht den Korintenkacker spielen... aber ein wenig komisch finde ich halt schon wie schnell die Menschen sich mit der neuen Technik auskennen und innerhalb von kürzester Zeit Dai Gunzan zuerst zu einem schwimmenden Schlachtschiff und danach zu einem Luftschiff umbauen können. Das nenn ich doch mal ne Leistung... aber ich sollte wohl nicht zuviel hinterfragen und einfach nur geniessen was auf dem Bildschirm abgeht. Vor allem die riesigen Schlachten sind einfach nur spektakulär... und wenn Simon mit Gurren Lagann untermahlt von heroischen Klängen gleich mal ne ganze Armada von Gunmen inkl. Luftschif ausenandernimmt hab ich echt einfach nur ein breites Grinsen im Gesicht. :D

Überrascht war ich dann schon ein bisschen, als man am Ende von Episode 15 einfach mal schnell den Spiralkönig über die Klinge hat springen lassen. Dachte ja eigentlich, dass er der Hauptgegner sein wird. Aber... killen wir doch nach 8 Episoden einen der Hauptcharakter und nach 15 Episoden gleich noch den Oberbösewicht. Damit rechnen die Seher sicher nicht... Seine "Drohungen" vor dem Sprung lassen aber einige dramatische Wendungen erahnen. Freue mich schon.


Mein Comedyhighlight war ja die Bikiniepisode und die Reaktion der Männer auf
die "verhüllte" Yoko.
Das war einfach nur zum schreien komisch. :D

Bis jetzt gefällt mir das Ganze also immer noch sehr gut. Die Mischung aus Humor, Action und Drama stimmt und es macht immer noch Lust auf mehr. Vor allem durch die ganzen überraschenden Wendungen will man einfach wissen wie es mit Simon, Yoko, Nia und Co. weitergeht. Denke da erwartet mich noch einiges.
 
Was für die One Piece kenner unter euch:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=BoASfdmIXdc&feature=related[/vid]

Ach du scheisse :lachweg:
Die lache 1 zu 1
 
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Ponyo - Das grosse Abenteuer am Meer

Was bietet sich bei so schlechtem Wetter besseres an als ein herzerwärmendes Märchen von Hayao Miyazaki zu schauen. Ich hatte der Film ja schon ne Weile auf Blu-ray zu Hause... konnte mich aber bisher nie wirklich motivieren die Scheibe einzulegen. Zum Glück hab ich mich doch "überweinden" können, denn enttäsucht wurde ich von Hayao miyazaki auch hier im Grossen und Ganzen nicht. Auch wenn das sicherlich sein kindgerechtester Film seit 'Totoro' ist. Und damit muss man sich schon anfreunden können. Wenn man das aber kann, macht der Film trotz seiner Naivität Spass.

Wieder einmal dominieren Miyazaki-bekannte Themen wie die Zertörung der Umwelt durch den Menschen, Freundschaft, Liebe und Mut. Wo Miyazaki draufsteht ist halt auch Miyazaki drinn... meistens auf jeden Fall. Leider krankt 'Ponyo' aber auch an den gleichen Schwächen wie schon 'Das Wandelnde Schloss'. Die Handlung lässt sich (zum Glück) viel Zeit für die Freundschaft von Sosuke und Ponyo, das Abenteuer, dass sie gemeinsam erleben, den gegenseitigen Trost den sie einander spenden und sich immer wieder Mut machen...
und dann plötzlich hängt das ganze Schicksal der Erde von ihnen ab?!?!?! :? Vor allem hängt das Schicksal der Erde von der Liebe eines Fünfjährigen zu einem gleichaltrigen Mädchen ab, das früher mal ein Fisch war und das er gerade erst 2 Tage kennt? Ich weiss... es ist ein Märchen, aber come on. Und nach einem "Ja" von beiden auf die Fragen von Ponyos Mutter Granmamare ist dann alles auch weider gut und die Welt ist gerettet.
Das war mir dann doch schon etwas zu dick aufgetragen und hat dem Film imo mehr geschadet als geholfen. Manchmal ist weniger eben doch mehr.Wirklich gelungen dagegen fand ich das einbinden des Themas Umweltverschmutzung um unsere Kinder darauf zu sensibilisieren. In wunderschön gezeichneten Bildern sieht man zuerst die farbenfrohe unberührte Unterwasserlandschaft... danach dann gleich den düsteren, dreckigen und verschmutzten Hafen zu sehen. So muss das gemacht werden... dann verstehen es auch die Kleinen. Bis auf das Ende gefällt und funktioniert der Film wirklich gut. Vielleicht auch gerade wegen seiner kindlichen Naivität. Man könnte fast geneigt sein zu sagen, dass 'Ponyo' ein Film von einem Kind für Kinder ist. Und das ist nicht negativ gemeint.

Einer meiner Hauptkritikpunkte ist aber, dass auf Fujimoto nicht näher eingegangen wurde.
Mich hätte seine Geschichte seht interessiert. Wie alt ist er... woher kommt er... wieso hat er sich entschieden dem Mensch sein abzuschwören und im Meer zu leben... wieso hat er sich von seinem Plan die Welt dem Meer wiederzugeben abringen lassen... und und und... Die Figur war imo die mit Abstand interessanteste des ganzen Filmes. Nur leider verkommt sie hier nur zu einer Rahmenfigur ohne grosse Persönlichkeit. Da hat man ne Menge Potential verschenkt gehabt.

Die alten Damen dagegen haben, trotz wenig Screentime richtig gerockt und sprühten nur so vor Lebensfreude. Auch die Mutter was natürlich mal wieder die Güte in Person. Nur das mit dem Autofahren muss sie dann doch noch übern.... wie sagt man so schön... "Frau am Steuer, Ungeheuer." ;) :D

Auch wenn der Film Schwächen in der Story hat, technisch gibt's an Ponyo nichts... aber auch gar nichts auszusetzten. Imo einer der schönsten gezeichneten Filme den ich bisher sehen durfte. Schon die Anfangsszenen im Meer sind einfach nur atemberaubend, sehr aufwendig und detailliert animiert und vor allem sehr farbenfroh. Und auch sonst weiss der Film optisch zu gefallen. Man merkt, dass die Macher erreichen wollten, dass man das Wasser als eigenen Charakter sieht... und das ist ihnen mehr als gelungen. Leider merkt man aber auch bei den Figuren, dass Ghibli mal wieder Charakterrecyvling betrieben hat. Einige Figuren hat man in ähnlicher Form schon in anderen Ghibli Filmen gesehen. Stört mich aber nicht wirklich... und den optisch herausragenden Eindruck schmälert es erst recht nicht.

'Ponyo - Das grosse Abenteuer am Meer' ist meiner Meinung nach leider Hayao Miyazakis bisher schwächster Film. Wobei er dadurch ja nicht automatisch zu einem schlechten Film wird. Aber im Gegensatz zu 'Totoro', wo die Geschichte von Anfang bis zum Ende homogen und aus einem Guss wirkte, trägt 'Ponyo' mit seiner
Weltuntergangsgeschichte
am Ende ein bisschen zu dick auf. Ein bisschen mehr Bodenständigkeit hatte der Sache sicherlich gut getan. Wer damit aber leben kann wird knappe 2 Stunden mit einem grandios gezeichneten, herzerwärmenden, kindgerechten und auch ziemlich naiven Märchen sicher gut unterhalten. Für Kinder gibt es sowieso nichts, was gegen Ein Klassiker wie viele andere Miyazaki-Werke wird der Film aber nie werden.

7 von 10 Uhrzeitkrebse
 
Gute Review, Shadow :dhoch:
Aber der typ oben auf dem Bild sieht exakt aus wie Ashitaka aus "Prinzessin Karaoke"
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Grad mal ein extreme cooles theme gefunden, kam an 2 verdammt guten Stellen auf der Marinefort-saga (Mihawk & Whitebeard)
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=o0qAVrHLndY[/vid]
 
So, habe die Tage Guardian of the Spirit zu ende geschaut

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Hat mir sehr gefallen :dhoch: Im Gegensatz zur bekannten Fantasy-Konkurrenz wie Claymore oder Berserk merkt man stark, dass Guardian of the Spirit einen anderen Weg geht und viel mehr auf Charakterbeziehungen und das sehr detailreiche Setting setzt, als auf ständige Kampfszenen mit gore im Überfluss. Aber wenn es dann zum Kampf kommt, geht ordentlich die Post ab, wie man es nur selten in anderen Animes zu Gesicht bekommt - vor allem im Hinblick auf auf die geradezu verschwenderischen Animationen, während man in anderen Serien zum Teil mit Standbildern überwältigt wird...

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=LXQBpc8aRt4&feature=related[/vid]

Die Deutsche Synchro war übrigends auch erstklassig und ist definitiv zu empfehlen :dhoch:




Weiter gehts nun mit Darker than Black. Hat nach den ersten 2 Episoden einen überaus positiven Eindruck hinterlassen und macht Lust auf mehr. Das Opening ist jedenfalls schonmal von der allerfeinsten Sorte.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=2ILsMmZG4VM[/vid]

:headbang:
 
Leute, ich brauch mal eure Hilfe!

Ich bin auf der Suche nach einem Anime der vor Ewigkeiten mal auf Arte lief. Es ging um Personen denen von dunklen Gestalten oder Dämonen mitgeteilt wird, dass sie noch so und soviele Tage zu leben hätten! Ich kann mich auch noch vage daran erinnern, dass eine junge Frau ihren Freund deswegen aufsucht und so draufkommt, dass er sie betrügt! Es geht ziemlich blutug stellenweise zur Sache, zumindest hab ich den Film so in Erinnerung!

Bin wirklich für jeden Hinweis bzw. Tipp dankbar, denn auf der Arte HP find ich dazu leider nix mehr!

Danke!
 
[attachment=3577]

Ich gucke zur Zeit RahXephon, ein ungewöhnlicher und interessanter Anime bei dem man oft nicht weiß was zum Teufel da überhaupt vor sich geht. Bin jetzt bei Folge 18 und hoffe auf eine einigermaßen verständliche Auflösung. :D

Aber obwohl ich oft mit einem Fragezeichen überm Kopf vor dem TV sitze, übt der Anime eine große Faszination aus. Man darf nur keinen typischen Mecha Anime erwarten, die Kämpfe laufen eher am Rande ab, die Charaktere, das Setting und der Storyverlauf sind das Entscheidene.

Vor allem finde ich die Charaktere sehr symphatisch und toll gezeichnet ( ♥ Haruka ♥ ). Die musikalische Untermalung gefällt mir ebenfalls, überhaupt sind Klänge ein elementarer Bestandteil der Serie.
 
Bei RahXephon ist mir irgendwo in der Mitte das Hirn ausgeklinkt. Dieses ganze Alien-Zeitzonen-Musik-Gedöns plus haufenweise Haupt- und Nebencharaktere die irgendwie alle in Verbindung und im Verhältnis mit irgendwem und allem stehen...meine Fresse. Aber das Ende ist auf jeden Fall befriedigender als das von NGE, auch wenn ich nicht wirklich weiß was das jetzt alles sollte... :D
 
Ja, das ist schon alles sehr verstrahlt. Bei vielen Szenen frag ich mich immer was mir der Director damit vermitteln will oder ob er einfach ein paar bunte Pillen zuviel geschluckt hat. :ugly:

Du hattest vor längerer Zeit hier im Thread gefragt ob noch jemand Rahxephon gesehen hat und mehr verstanden hat als du. Ich hab leider das Gefühl, daß ich dir da auch nicht weiterhelfen werden kann :D
 
Allein schon dieses Zeit-Gedöns das für die einen die Zeit langsamer (oder war's schneller?) läuft als für den Rest, das ist so was von Mind-Fuck...das hat mich am meisten aus dem Konzept gebracht und gegen Ende wird das ja noch extremer und verwirrender...
 
ES Blackburn7 schrieb:
Weiter gehts nun mit Darker than Black. Hat nach den ersten 2 Episoden einen überaus positiven Eindruck hinterlassen und macht Lust auf mehr. Das Opening ist jedenfalls schonmal von der allerfeinsten Sorte.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=2ILsMmZG4VM[/vid]

:headbang:

Darker Than Black ist genial, gehört zu meinen Favoriten. :D

Besonders die viel umstrittene 2. Staffel finde ich ganz stark, da die Serie hier ihrem Namen erst wirklich gerecht wird.

Die OVA, welche die Geschehnisse zwischen der 1. und der 2. Staffel erzählt, ist zwar erst zum Schluss erschienen, aber ich würde mir Darker Than Black trotzdem chronologisch ansehen.
Sprich DTB > OVA > DTB2
 
KaKun schrieb:
Allein schon dieses Zeit-Gedöns das für die einen die Zeit langsamer (oder war's schneller?) läuft als für den Rest, das ist so was von Mind-Fuck...das hat mich am meisten aus dem Konzept gebracht und gegen Ende wird das ja noch extremer und verwirrender...

Gut zu wissen, dann guck ich die letzten Folgen nicht wenn ich müde oder gar angetrunken bin. :ulgy:

In Tokio lief die Zeit langsamer, ein Monat dort entspricht ca 5-6 Monaten außerhalb der Sphäre.
 
Zerfikka schrieb:
KaKun schrieb:
Allein schon dieses Zeit-Gedöns das für die einen die Zeit langsamer (oder war's schneller?) läuft als für den Rest, das ist so was von Mind-Fuck...das hat mich am meisten aus dem Konzept gebracht und gegen Ende wird das ja noch extremer und verwirrender...

Gut zu wissen, dann guck ich die letzten Folgen nicht wenn ich müde oder gar angetrunken bin. :ulgy:

In Tokio lief die Zeit langsamer, ein Monat dort entspricht ca 5-6 Monaten außerhalb der Sphäre.

Ja aber warum läuft die Zeit langsamer? :ugly:
 
Ja wegen der Sphäre halt, die Mulians stehen drauf, was weiß ich. :P Ansich machen die es doch richtig, haben dadurch mehr Zeit zum Zocken. :D

Wäre doch super wenn du in beiden Zonen eine Wohnung hättest, Mo-Fr arbeitest du in der Sphäre und am Wochenende gehts zum Wohnsitz außerhalb. Da verbringst du dann 10 Tage und bist dennoch Montag morgen püntklich bei der Arbeit. :ulgy:
 
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