Du kennst ja das Ende gar nicht, da nach der Rückblende diese Geschichte von Verrat und Freundschaft fortgesetzt wird (genauer gesagt ab Folge 16/17 bis zur Finalen 26. Episode).
Du hast also durch die 1. Episode einen gewissen Ausgangspunkt in der Gegenwart und evtl. nach den ersten paar Folgen der Rückblende bereits eine Vermutung, wie es dazu gekommen ist, wobei sich hier das Blatt noch das ein oder andere Mal wenden wird und wirklich eine klasse Geschichte erzählt wird, die einem eine richtige Bindung mit den Charakteren aufbauen lässt (vor allem für die Tatsache extrem förderlich, dass so manch Protagonisten im Lauf der Zeit zum Antagonist wird).
Durch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, entsteht eine wirklich intensive Tiefe und Atmosphäre.
Lass dich nicht davon abschrecken, vor allem da ich dein Problem nur zu gut nachvollziehen kann. Ich mag im Normalfall auch keine klassischen Rückblenden und stehe Prequels meist immer äußerst skeptisch gegenüber, aber im Falle von Gungrave handelt es sich eben um keine klassische Rückblende, sondern um eine wirkliche tolle Art und Weise die Geschichte zu erzählen.