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Da nach ca. 4 Jahren des Serienbeginns mal eine Deutsche Subgruppe auf die Idee gekommen ist, Gintama zu subben, konnte ich endlich mit der Serie anfangen
Und es ist einfach genial: prall gefüllt mit Parodien und selbstironie der feinsten Sorte
Und davon ganze 201 Folgen + geplanter Nachfolger, das wird ein Fest . Die Topwertungen auf MyAnimelist haben definitiv nicht zu viel versprochen: http://myanimelist.net/anime/918/Gintama/stats
Gut, dass du mich daran erinnerst. Samurai Champloo muss ich endlich mal schauen.
Habe Vol. 1 - 3 noch original verschweißt hier rumstehen. Vor einigen Jahern gekauft, aber nie angesehen.
Da ich sehr viel positives darüber gehört habe und dann auch noch die Tatsache, dass es sich quasi um den direkten Nachfolger von The Girl Who Leapt Through Time handelt, war die Messlatte schon relativ hoch angesetzt.
An dieser ist der Film im Endeffekt leider auch gescheitert. Zwar alles andere als schlecht und durchaus sehenswert, aber eben leider nichts besonderes, sondern qualitativ hochwertige Standardkost.
Hier fehlt einfach die Würze, das gewisse Etwas, wodurch einem Summer Wars im Kopf hängen bleiben könnte.
5 Centimeters per Second
Sehr unkonventioneller und "außergewöhnlicher" Film, der gewaltiges Potential besitzt, um zu polarisieren.
Als kleine Vorwarnung, was der Film nicht einmal ansatzweise besitzt: Action, Tempo und Humor. Braucht er aber auch überhaupt nicht, denn er will überhaupt nicht "unterhalten".
Nachdenklich, philosophisch, bodenständig, realitätsnah und anspruchsvoll, mit einer großen Brise an Film-Magie, gibt sich diese "Liebesgeschichte" von Shinkai Makoto und hat mit ihren gerade einmal 62 Minuten geschafft, was dem zuvor erwähnten Summer Wars (und auch vielen anderen Filmen, egal ob Anime oder nicht) nicht einmal ansatzweise gelungen ist: Mir im Kopf zu bleiben.
Um was geht es in 5 cm Per Second nun eigentlich?
Der Name beschreibt die Geschwindigkeit mit welcher Kirschblüten zu Boden fallen und gibt damit zugleich auch den Takt zum Tempo des Films an.
Er lässt auch auf den Kern der Geschichte schließen: Eine Metapher auf Menschen, die nostalgisch in Erinnerungen schwelgen, während das Leben langsam an ihnen vorbei zieht oder wie Menschen oftmals gemeinsame Wege beschreiten, letztendlich dann aber dennoch stetig zu eigenen Pfaden abwandern.
Grundsätzlich geht es um eine Jugendliebe, die sich, über die Jahre hinweg, getrennt durch eine große Distanz, auseinander lebt. Die Story ist dabei in 3 Arcs unterteilt, die in der Kindheit beginnt und im erwachsenen Alter endet.
Im Grunde steht alles unter dem Banner, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie man es denn gerne hätte.
Natürlich sollte hier auch ein Wort zur Animationsqualität genannt werden: Bombast in reinform!
Makoto Filme sind ja allgemein für ihre außergewöhnlichen, optischen Stil bekannt - 5cm Per Second ist hier keine Ausnahme und setzt sogar noch gewaltig einen drauf. Diese malerischen, vor liebevollen Details nur so zerberstenden Hintergründe (prächtige Sternenhimmel, surreale Traumsequenzen, der schönste Schneefall der bis Dato animiert wurde und vieles mehr) wissen auf gesamter Linie zu begeistern und erzeugen, zusammen mit der eigenwilligen wie geschickt-ruhigen Regieführung, eine faszinierende und magische Atmosphäre.
Musikalisch wurde auch nicht gekleckert. So setzt man auf sehr eingängige, unterschwellige, ruhige und die Stimmung des Films perfekt unterstreichende Stücke.
Besonders hervorgehoben gehört hier auch noch einmal die Sound-Kulisse, die sich sehr realitätsnah gibt und so ebenfalls ein - wenn auch vom Zuseher wahrscheinlich nicht einmal bewusst beachteter - wichtiger Bestandteil der grandiosen Atmosphäre ist.
Für wen ist der Film nun zu empfehlen?
Für alle die ohne oben genannte Dinge, die der Film überhaupt nicht bietet, auch auskommen.
Wer bereits Gefallen an den anderen Makoto Filmen gefunden hat, wie Voices of a Distant Star oder The Place Promised In Our Early Days, kann auch hier bedenkenlos zugreifen.
Für mich nahe an der Perfektion und der beste Shinkai Makoto. Für manch anderen wahrscheinlich untragbar, aber wie bereits ganz am Anfang erwähnt: 50cm per Second polarisiert sehr, sehr stark.
Musikvideo von Shinkai Makoto, mit Szenen aus dem Film und Musik aus dem Film ->
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=9tnEumDRUJ8[/vid]
Zuerst wusste ich nicht wirklich, was ich von 5 Centimeters per Second (besonders von dem Ende) halten sollte. Wahrscheinlich deswegen, weil, wie Trayal es schon erwähnt hat, sich der Film stark von üblichen Romance-Animes abhebt. Wer ein Happy End erwartet, ist definitiv auf dem Holzweg. Ich Nachhinein finde ich es auch gut so, sonst wäre der Film wahrscheinlich total untergegangen und hätte wahrscheinlich nur wegen dem unfassbar genialem Zeichenstil Aufmerksamkeit bekommen.
Die ganze Thematik hat mich auch stark an Honey and Clover erinnert, wenn man den Comedy Aspekt außen vor lässt, was ich ebenfalls sehr gut fand
Obwohl ich mich nicht zu den schon fast unzähligen Haruhifans zähle, hat die überaus positive Resonanz zum Film The Disappearance of Haruhi Suzumiya doch eine Menge Neugierde hinterlassen...
... und der Film entpuppte sich als ein unglaubliches Storybrett, das seinesgleichen sucht
Wer sich im Haruhi Universum halbwegs auskennt, kann erahnen, welche Richtung der Film einschlägt. Nachdem Kyoto Animation mit Clannad: After Story die Dramatik-Messlatte ein gutes Stück angehoben hat, kann man auch hier wieder wieder ähnliche Topqualität von dem vergleichsweise eher jungen Animationsstudio erwarten.
ohhh~~ Ghibli.... damn you! Ihr habt mich mal wieder... WEHE EUCH, das wird nicht so gut, wie die Vorschauen versprechen! Ich muss und will es sehen, trotzdem es eine lumpige Buchverfilmung ist! T_____T <3
In einer Welt nach dem Tod kämpfen Engel um ihr Schicksal und ihre Zukunft. Yuri, die Führerin des Shinda Sekai Sensen, rebelliert gegen den Gott, der ihr ein unzumutbares Leben vorherbestimmt hat. Auf der anderen Seite kämpft Tenshi, die Vorsitzende des Studentenrats der Welt nach dem Tod, gegen die SSS Mitglieder. Diese benutzen Feuerwaffen im Kampf gegen die über übernatürlichen Kräfte verfügenden Engel.
Nachdem ich mir einige Trailer angesehen hatte und ich schon richtig geil drauf war habe ich gestern mit der Serie angefangen und bin bis jetzt mehr als begeistert.
Die Story gefällt mir und die Geschichten der einzelnen Personen gehen schon mal ganz schön unter die Haut.
Der Humor ist natürlich wieder mal 1A mit ** (Sternchen)
Um eine legendäre Ikone in ihren Besitz zu bringen, steht ein Bund von Häretikern, genannt die "Zwölf Adepten, einer Geheimgesellschaft der Orthodoxen Russischen Kirche gegenüber: Athos, die die Existenz der Ikone vor der Öffentlichkeit geheimhalten will. Auf beiden Seiten kämpfen "Qwaser", Menschen mit mystischen Kräften, die sich in der Beherrschung eines Elements des Periodensystems manifestieren. Schauplatz ihrer Auseinandersetzung wird die St. Mikhailov-Akademie, denn dort vermuten die Adepten ihr Zielobjekt. Die Schule ist jedoch alles andere als schutzlos und schon bald entbrennen erbarmungslos geführte Kämpfe...
Bin aktuell gerade an Mobile Suit Gundam 00 dran.
Als alter Mecha und Gundam Wing Fan sowieso Pflichtprogramm und bisher gefällt mir Gundam 00 wirklich sehr gut.
Die Serie besteht aus 2 Staffeln, zu jeweils 25 Episoden, wobei die zweite Staffel, mit
einem Zeitsprung von 4 Jahren, direkt an die erste Staffel anknüpft.
Die erste Staffel habe ich durch und mit der zweiten Staffel heute erst gestartet.
Das Szenario ist für ein Gundam etwas ungewöhnlich, von den bisherigen Staffeln am "realistischen" und gibt sich zudem auch deutlich erwachsener.
Es ist ein typisches Gundam und doch wieder sehr untypisch. Typisch ist die Rahmenbedingung, mit ihrer Anti-Kriegsbotschaft, die sich durch alle Gundams wie ein roter Faden durchzieht. Untypisch hingegen ist die Tatsache, dass die Gundams diesmal nicht so unnahbar sind. Klar, sie sind den normalen Mobil Suits weiterhin stark überlegen, was sich aber, aufgrund der geringen Anzahl an Gundams, durch große Heere, gute Strategien und hervorragende Piloten auf der Gegnerseite sehr schnell ausgleichen lässt - was die Gundams vor allem mit fortschreitender Handlung immer mehr und heftiger zu spüren bekommen.
Typisch für ein Gundam ist auch der Verschleiß an Charakteren und das plötzliche über den Jordan springen lassen von so manchem Schlüsselcharakter.
Gundam 00 ist hier keine Ausnahme und hat im Finale sogar meinen Favoriten gelyncht.
Wiederum untypisch für ein Gundam sind die Kämpfe. Liefen in bisherigen Gundams die Kämpfe mehr mit einem Lasergewitter, auf einem wirren Schlachtfeld, ohne viel Taktik ab, so spielen Taktiken und strategische Schachzüge nun eine bedeutend größere Rolle und entscheiden sehr oft über den Ausgang der Schlachten.
Es ist das Jahr 2307 AD, die fossilen Brennstoffe des Planeten sind erschöpft. Um einer globalen Energiekrise zu entgehen werden alte Pläne wieder ins Leben gerufen, um die Sonnenenergie im Orbit des Planeten zu sammeln und über gewaltige Orbitalfahrstühle zum Planeten zu transportieren.
Die Menschheit aber ist weit davon entfernt, Einigkeit zu erfahren. Die Großmächte setzen ihr Nullsummenspiel des Wettrüstens und bewaffneten Konflikts fort, viele Länder, welche nicht zu den Großmächten gehören, versinken aufgrund von Energieknappheit im Chaos und auch innerhalb der Fraktionen herrscht keine Einigkeit.
Dies ruft Celestial Being auf den Plan, eine paramilitärische Organisation im Besitz von so fortschrittlicher Technologie wie den Gundams - Mobile Suites, die denen der anderen Großmächte weit überlegen sind. Mit dem Ziel, Krieg aus der Welt zu schaffen, werden die 4 Protagnisten der Serie - die Gundam Meister - zu Guerillamissionen geschickt, um in militärischen Konflikten rund um den Erdball einzugreifen und die Verantwortlichen und Profiteure zur Rechenschaft zu ziehen.
Ein persönliches Highlight sind für mich die Charaktere. Zwar darf man sich von ihnen nicht so viel Tiefgang wie bei einem Drama erwarten, Hintergründe sind allerdings vorhanden und trotz des großen Casts bekommt jeder ausreichend Screentime, um mehr über den jeweiligen Charakter zu erfahren oder Sympathie bzw. Antipathie für ihn aufzubauen.
Bestimmte Schlüsselfiguren heraus zu kristallisieren ist sehr schwer, da es in jeder Fraktion reichlich interessante und Story relevante Charaktere gibt. Ich würde jetzt, frei nach Schnauze, die Piloten der vier Gundams als die Hauptcharaktere betiteln.
Die Charaktere geben sich auch nicht so extrem überzeichnet wie beispielsweise in einem Gundam SEED, was ich natürlich auch sehr positiv fand.
Auch sehr nett fand ich die Charaktere, welche keinen direkten Einfluss auf die Story oder die Kämpfe hatten, sondern einfach nur das ganz gewöhnliche Leben beschrieben und wie jenes durch die Kriege und auch die Kampfeinsätze von Celestial Being völlig aus den Fugen gerät.
Ah ja, auch ganz nett ist die Tatsache, dass sich hier ausnahmsweise nicht plötzlich irgendein Junge im Cockpit eines Mobil Suits wiederfindet und mitten ins Schlachteingetümmel geworfen wird.
Die Piloten haben allesamt entsprechenden Background (Soldaten, Söldner, Terroristen, Guerillakämpfer,...)
Allgemein gibt es in Gundam 00 kein schwarz-weiß Denken. Jede Fraktion hat ihre Ziele, Wünsche, Sympathieträger und Mittel jene Wege zu beschreiten. Egal ob es sich nun um Celestial Being, die Union, AEU oder die HRL handelt, haben sie alle ihre Mittel, die nicht ganz koscher sind.
Um noch kurz die wichtigsten Fraktionen zu nennen...
Celestial Being
Die paramilitärische Organisation, die im Besitz der 4 Gundams ist und gegen den Rest der Welt steht. Sie haben das Ziel die zerrüttete Welt zu einen und die Kriege zu beenden, indem sie Gewalt mit Gewalt bekämpfen. Vom Rest der Welt werden sie als Terroristen angesehen.
Liste der Gundams, samt Piloten
Gundam Exia
Für den Nahkampf konzipiert. Wird vom Piloten mit dem Codename Setsuna F. Seiei (richtiger Name Soran Ibrahim; Kurdistan) gesteuert.
Gundam Dynames
Scharfschütze, wird vom Piloten mit dem Codename Lockon Stratos (richtiger Name Neil Dylandy; Irland) gesteuert.
Gundam Virtue
Schwerer, behäbiger Mobil Suit, mit gewaltiger Feuerkraft. Wird von Tieria Erde (keine Nationalität) gesteuert.
Gundam Kyrios
Allrounder, der auch als Kampfjet zu Bombardierungszwecken eingesetzt werden kann. Wird vom Piloten mit dem Codename Allelujah Haptism (richtiger Name unbekannt; Kasachstan) gesteuert.
Union of Solar Energy and Free Nations
Ein Verband der amerikanischen Staaten, Australasia und Japan.
Human Reform League
Bestehend aus Russland, China, Indien, Bangladesh und den Nationen Süd Asiens.
Advanced European Union
Bestehend aus allen Staaten Europas, inklusive der Türkei und Palästina.
United Nations Forces
Erfüllt eine ähnliche Rolle wie die reale UN und nimmt im Laufe der Story noch eine wichtige Rolle ein.
Jede der drei Supermächte (Union, AEU und HRL) verfügt über einen eigenen Orbitalfahrstuhl, der sie mit Sonnenenergie aus dem Orbit versorgt.
Was die Animationen und die musikalische Untermalung angeht, lässt sich Sunrise absolut nicht Lumpen. Hier ist alles absolut State of the Art und kann sich sehen lassen.
Der größte Kritikpunkt an der ersten Staffel sind ganz klar die ersten 8 Folgen. Ab dann kommt der magische Punkt, an dem sich Gundam 00 von einer guten zur hervorragenden Serie wandelt und sich bis zum Heartbeat-Finale kontinuierlich steigert.
Kam mir beinahe so vor, als hätte Sunrise die komplette Kreativabteilung ausgetauscht - um zu verdeutlichen wie signifikant der Qualitätsanstieg plötzlich ist. Soll natürlich nicht heißen, dass die ersten 8 Folgen schlecht sind. Sie kommen nur nicht an das ran, was nach ihnen kommt.
Insgesamt kann ich Gundam 00 jedem ans Herz legen, der nicht gerade eine starke Phobie gegenüber Mechas hat und eine tolle Action-Serie sucht, mit einem sehr guten Spannungsbogen, vielseitigen und interessanten Charaktere, so wie eine kleine Brise an Tiefgang, die das Gesamtpaket hervorragend abrundet.
Wie gesagt, die ersten 8 Folgen entsprechen nicht der Qualität, mit welcher die Serie im Anschluss aufwartet.
Die 2. Staffel habe ich selbst noch nicht komplett gesehen, allerdings hat sich Sunrise dieses Mal wohl auch Gedanken über den Einstieg gemacht. Ganz im Gegensatz zur ersten Staffel, startet die 2. mit Vollgas durch, nämlich mit jener Qualität, die man im Finale der 1. zu sehen bekam.
Gundam 00 ist auf dem besten Weg mein neuer Favorit in Sachen Mobil Suit Gundam zu werden.
Ab 1:30 min eine der absolut geillsten Techniken, die ich je in einem Anime gesehen hab.
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Mrak_aABLKo[/vid] Ich will auch Chibaku tensei können, das mach ich dann montag morgen auf der Arbeit!
Hab die Tage die Folgen 152-169 am Stück gesehen, dat war fucking epic. Der Grad der Zerstörung war doch enorm und das habe ich so gar nicht erwartet. Der Auftritt von Naruto war schon sehr geil inszeniert.
Umso schlimmer, daß ab 175 nur noch Filler gesendet wurden.