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Der allgemeine Wrestling-Thread

Die bessere Wrestling-Zeit bot:


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Ich finde dieses over bringen immer so unendlich albern. Wenn man zwei Legenden wie HBK und den Undertaker hat, und sie zwei Jahre aufeinander in dem PPV schlechthin aufeinanderprallen lässt, hätte man HBK ruhig einen Sieg gönnen können. Dann wäre er halt vorher gerissen. Hätte dem Taker nicht weh getan, aber es hätte einfach gepasst bei einem 1:1 der beiden.

Brock ist ein Hobby Wrestler, der wird auch wieder verschwinden, und es liegt einfach schwer im Magen, dass man so jemandem diesen großen Sieg geschenkt hat. Da der Taker sicherlich kreative Kontrolle über seine Matches hat, wird er aber sicherlich zugestimmt haben, wieso auch immer. Ich glaube nicht dass er das Geld brauchte.

Aber dieses over bringen Gejammere diverser Fans kann ich nicht hören, ging mir schon damals bei Hogan auf die Eier, der seine Gegner nicht gewinnen lassen wollte. Wenn jemand einen solchen Status erreicht hat, kann er es sich auch herausnehmen, gewinnen zu wollen. Da gibt es viele Beispiele. Klar gibt es dann Leute wie Ric Flair, der irgendwie andauernd gejobbt hat, aber das ist die seltene Ausnahme. Ein Sting wollte in der WCW auch nie verlieren, genauso wenig ein Bret Hart in der WWF. Das sind dann irgendwann auch große Egos, durch den Jubel, und die ganzen Fans. Das würde uns wahrscheinlich auch so ergehen.
aber so funktioniert wrestling einfach nicht...
 
aber so funktioniert wrestling einfach nicht...

Tut es aber kurioserweise seit den 80er Jahren. Es sind selten die "großen Siege" die einen over bringen, dazu gehört so unendlich mehr. Charisma, Mic-work, evtl. ein Gimmick, und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, und damit meine ich die richtige Ära zu erwischen.

Ein The Rock wurde auch nicht so richtig over gebracht, sieht man mal seinen Heel Sieg beim King of the Ring ab (sofern ich mich jetzt nicht vertue), ein Steve Austin ebenso wenig. Natürlich hatten alle ihre Siege, aber das war kaum der Grund für ihre Aufstiege in den Olymp. In der WCW spielte Austin immer nur eine Nebenrolle, in der WWE verpasste man ihm dann das richtige Image, und es krachte.

Wenn es ein Wrestler so unbedingt nötig hat durch eine Legende over gebracht zu werden, hat er mMn nicht das Zeug, es dann auch allein weit zu bringen.

Ich denke da an Sid Justice, der auch ohne Sieg über Hogan dann over kam. Ok, es war keine klare Niederlage, aber er hatte es einfach drauf. Er hatte den Body, die verrückte Ausstrahlung und das Zerstörer Image um dann als Sycho Sid ansrkannt zu werden. Und das braucht ein Wrestler.
 
Klar sind Siege nicht der absolut notwenige Zweck aber trotzdem muss an angehender Star auch mal gewinnen und das mehr als einmal. Ich mein wer nimmt den Mainer ernst wenn er nie gewinnt? :P
 
Tut es aber kurioserweise seit den 80er Jahren. Es sind selten die "großen Siege" die einen over bringen, dazu gehört so unendlich mehr. Charisma, Mic-work, evtl. ein Gimmick, und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, und damit meine ich die richtige Ära zu erwischen.

Ein The Rock wurde auch nicht so richtig over gebracht, sieht man mal seinen Heel Sieg beim King of the Ring ab (sofern ich mich jetzt nicht vertue), ein Steve Austin ebenso wenig. Natürlich hatten alle ihre Siege, aber das war kaum der Grund für ihre Aufstiege in den Olymp. In der WCW spielte Austin immer nur eine Nebenrolle, in der WWE verpasste man ihm dann das richtige Image, und es krachte.

Wenn es ein Wrestler so unbedingt nötig hat durch eine Legende over gebracht zu werden, hat er mMn nicht das Zeug, es dann auch allein weit zu bringen.

Ich denke da an Sid Justice, der auch ohne Sieg über Hogan dann over kam. Ok, es war keine klare Niederlage, aber er hatte es einfach drauf. Er hatte den Body, die verrückte Ausstrahlung und das Zerstörer Image um dann als Sycho Sid ansrkannt zu werden. Und das braucht ein Wrestler.
ich glaube, du unterschätzt den einfluss der stories und booker/writer auf die karriere eines wrestlers...

ohne siege, wäre hogan heute ein nichts. ohne sein pump-up, ohne erst auf die fresse zu kriegen um am ende dann doch der strahelende held zu sein wäre hogan allenfalls ein charismatischer loser....
grade in den 80ern und 90ern wurden wrestler gebaut und gepushed und eben over gebracht durchs booking. natürlich braucht man jemanden, der in der lage ist, die ihm angedachte rolle auszufüllen. so jemand ist hogan. aber wenn sie ihn nicht unterstützen, passiert da nicht viel. leute wie ein undertaker, die quasi durch sich selbst over wurden, waren extrem selten. vielleicht war er sogar der erste dieser art.

the rock ist dem vernehmen nach nicht in der lage, spontan promos zu halten. er ist ein großartiger entertainer, braucht aber jemanden, der ihm sagt, was er tun soll. ein steve austin ist over gebooked worden. grade durch seine aktionen abseits des rings, durch das bier trinken, das tweener verhalten, den eindruck, dass ist der typ von nebenan, der es denen da oben mal zeigt, wäre seine karriere im sand verlaufen (hollywood blondes, the ringmaster)

mit cena kopiert man das hogan-prinzip (auf die fresse und dann phönix-aus-der-asche) und entwickelt es weiter (zu supercena)... auch das ist booking pur. damit beeindruckt man die kinder und sie lieben ihn.

das es heute leute gibt, die ohne hilfe over kommen liegt an der entwicklung des wrestlings in den letzten jahren (stichworte: kayfabe, smarks). sowas war früher praktisch nicht denkbar. allenfalls wurdne leute nicht angenommen, die in den mainevent gepushed wurden. heute ist man der uncharismatischen steroid-schränke überdrüssig, daher haben leute wie ziggler, ryder und bryan (auch punk) zulauf. heute ist es cool, den heel anzufeuern, heute präsentieren sich wrestler in social networks.... und selbst da arbeitet die wwe mit. bringt t-shirts, zeigt shows, stellt sie als liebenswerte underdogs dar, gibt ihnen mal spotlight und/oder nen titel....

wenn z.b. ein wyatt einen sieg gegen den undertaker holt, holt er ihn nicht aus dem nichts, sondern aus einer fehde, die er sich verdient. er muss als glaubwürdiger gegner aufgebaut werden, er muss talent und potential haben und er muss schon vorher von den leuten angenommen sein (alles vorhanden). wenn er dann gegen den taker bei WM gewinnt, hat meinen star auf jahre, einen glaubwürdigen maineventer, einen wrestler mit hall-of-fame-potential... lesnar hat/hatte das nicht nötig. der sieg war verschenkt...

kurze rede langer sinn: es geht nicht ohne booking und ohne, dass jemand over gebracht wird. auf welche art und weise das geschieht ist variabel.... aber ohne das geht es einfach nicht.
 
natürlich haben die booker einen sehr großen einfluss auf die entwicklung der einzelnen wrestler.

nehmen wir die WCW. da waren die booker zum teil selbst die stars wie zb nash. und die meisten großen der WCW hatten die krative kontrolle über ihr charactere.

nash, hogan, sting usw waren alles egomanen. die haben sich selbst in die mainevents der ppvs gebucht und wollten stets gold um ihre hüften. das war auch der untergang der WCW...jedenfalls ein großer teil davon.

nur was alle diese namen hatten das war star attitude. sie konnten ihre rollen absolut gut verkörpern und glaubhaft über bringen. das heisst nicht dass das ihr schlechtes booking rechtfertigt aber darum waren sie so beliebt mitte bis ende der 90er. sie konnten ihr rollen absolut glaubhaft verkörpern.

wenn ein booker jemanden nicht mag dann kann er ihn dazu verdammen stets höhstens midcard zu sein, und durch gimmick entwicklungen etc auch das die fans ihn nicht so annehmen wie es sein könnte und wie derjenige es mit seinem können auch verdient hat.

nur anderes herum macht ein booker niemanden zum superstar. du kannst nicht eine flasche nehme die weder in ring skills hat noch mic work beherrscht und ihn zum fan favoriten booken. das wurde versucht aber es hat nie geklappt.
um oben anzukommen brauchst du die fähigkeiten und gute ideen + einen booker bzw ein team was in dir auch etwas sieht und dir gut gewillt ist.

es gibt auch top leute bei denen es eine schande ist dass sie nie den world title bekommen haben. und das obwohl sie over waren. zb scott hall. er hatte nur nie so einen einfluss wie nash in der wcw backstage.
 
ja der gute goldberg :D

bei mir hat es funktioniert damals :D

er war das ergebnis von absoluten pro booking und ausstrahlung und einer guten catch phrase. mic work und wrestlerisch war er natürlich kein main eventer.

aber er war der mann zur richtigen zeit. und seine siegesserie war in dem maßstab etwas neues- das kannte man noch nicht.
außerdem stand er für ein gegenpol zur um sich wütenden nwo. spätestens der sieg über hogan bei nitro war für goldberg der absolute over bringer. und da spielte es auch eine rolle das es grade gegen hogan war.

die atmosphäre war gigantisch. da war mehr los als beim WM main event heutzutage. und das muss man schaffen wieder zurück zu bekommen.

schon alleine das bei der WCW auch titel bei nitro wechselten. das vermisse ich sehr.

und ja: am ende der wcw gab es zuviele titel wechsel. da gebe ich jedem der das bemäkelt recht.
 
allein für die bedeutung ist es schon viel zu kurz. im endeffekt stehen da 2 nicht wirklich gute wrestler gegenüber. der kampf war wichtig, aber einfach nicht gut und wenn ich mich an den ganzen kontext von damals erinnere, war das alles auch noch ziemlich sinnfrei. mal ganz davon abgesehen, dass hogan hier insgesamt rüberkommt wie ne wurst... und der hat dann monatelang die wcw terrorisiert...
 
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die crowd...einfach gänsehaut!

Auch wenn Hogan ein großartiger Heel war, ist das für mich immer noch befremdlich. Als er damals turnte war ich ech schwer schockiert, zu sehr war ich Fan des Vorzeigehelden der WWF. Mir gefiel dann auch nie der nWo Hogan Stil, er bekam eigentlich nur auf die Fresse und gewann kein Match fair. Natürlich ist das oft Heel Style, aber das nervte mich schon. Kann mich daran erinnern wie er dennoch mal ein Hulkin Up vollzierte, da jubelten die Fans dann auch, aber irgendwie war es nicht dasselbe.

Habe die nWo Phase zwar geliebt, aber das mit dem bösen Hogan tat mir immer etwas weh.

Und das größte Match aller Zeiten ist und bleibt für mich Hogan vs Warrior. Das waren damals zwei Titanen.
 
Das fand ich im weiteren Verlauf der NWO auch schade. Gerade weil die drei eigentlich jeder für sich ne Macht waren und zusammen quasi unbesiegbar wirkten. Nach und nachbwurde da dann doch ins klassische Heelschema verfallen. Ich gebe es zu, ich hatte immer gehofft dass Sting und co mal von denen richtig aufs Maul bekommt.
 
Auch wenn Hogan ein großartiger Heel war, ist das für mich immer noch befremdlich. Als er damals turnte war ich ech schwer schockiert, zu sehr war ich Fan des Vorzeigehelden der WWF. Mir gefiel dann auch nie der nWo Hogan Stil, er bekam eigentlich nur auf die Fresse und gewann kein Match fair. Natürlich ist das oft Heel Style, aber das nervte mich schon. Kann mich daran erinnern wie er dennoch mal ein Hulkin Up vollzierte, da jubelten die Fans dann auch, aber irgendwie war es nicht dasselbe.

Habe die nWo Phase zwar geliebt, aber das mit dem bösen Hogan tat mir immer etwas weh.

Und das größte Match aller Zeiten ist und bleibt für mich Hogan vs Warrior. Das waren damals zwei Titanen.
Von der Zeit natürlich ast Recht aber hier bei dem Match hab ich über ein Fakt besonders gestaunt: Hogan und der Warrior waren ja beide keine großen Wrestler aber alle dachten der Warrior is bissl besser und kann Hogan zum guten Match ziehen aber hier wars genau anders rum. Kein Plan obs die Aufregung oder was auch immer war aber hier hat Hogan mal jemand zum guten Match gezogen, schon erstaunlich
 
War nie ein goldberg fan...war mir viel zu over
Hogan, warrior,hbk, macho man, the rock und bret hitman hart waren eher meins...gab matürlich noch einige andere...zu nem guten match gehören immer 2
 
War nie ein goldberg fan...war mir viel zu over
Hogan, warrior,hbk, macho man, the rock und bret hitman hart waren eher meins...gab matürlich noch einige andere...zu nem guten match gehören immer 2
Das richtig aber einer der es schafft aus einem nicht so guten Wrestler ein gutes Match raus zu holen ist noch bissl was besonderes. Gibts heute ganz selten. Bryan, Rollins und Ziggler fallen mir da ein. Dann wirds schon bissl enger
 
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