Beendet.
Rund 30 Stunden stehen auf der Uhr.
Viel gibt's nicht zu sagen, das Remake spricht für sich: Grandiose Wiederaufbereitung von Bluepoint, grafisch eine Augenweide und plattformübergreifend, Stand heute, DER Next-Gen-Showcase.
Das Remake bleibt in allen Belangen sehr nah am Original, ergänzt es um praktische und gute QoL-Mechaniken, trumpft mit einem tollen, neu aufgenommenen Soundtrack auf, spielt sich in 60 fps traumhaft geschmeidig und zieht die Stärken aus dem, was Souls Spiele auszeichnet: seiner Spielwelt, gnadenlosen Gegnern, Geheimnissen, dem Kampfsystem.
Das bedeutet aber auch: Es bleibt das kürzeste und - sicher auch der Erfahrung geschuldet - "leichteste" Souls. Die Level sind überschaubar groß, manche Bosse wirklich nicht der Rede wert, Magie ist OP (habe ich bewusst nicht genutzt), und auch beliebte Gras- und Soul-Farm-Spots hat man im Remake gelassen. Damit ist Demon's Souls aber auch perfekt geeignet für Neueinsteiger, von denen es zum Launch der PS5 vermutlich nicht wenige geben dürfte.
Für mich persönlich gehört es daher allerdings auch nicht zu den besten Souls-Games. Trotzdem ist dieses Remake ein fantastischer Start-Titel für die neue Konsolengeneration und ein Werk von teils monumentaler Schönheit. Wenn ich mir überlege, wie ein Bloodborne 2 mit der Technik, optischen Pracht und Detailverliebtheit aussehen könnte, wie es Bluepoint in den Leveln von Demon's Souls vorlegt. Hui ...
Ich werde nicht sofort ins NG+ stürzen, sondern mich erstmal anderen PS5-Titeln widmen. Boletaria werde ich aber sicher irgendwann noch einmal besuchen - denn wer das Spiel kennt, weiß, dass durch World Tendency und Co. noch einiges zu holen ist.
In diesem Sinne: Umbasa!