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MULTI Deadly Premonition (GOTY 2010)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The Darkside schrieb:
Bin gerade mitten in der Pampa ohne Sprit liegengeblieben und ca. 15 min. zur Stadt gelaufen...:roll:
Für den Fall gibt es die Flares im Inventar --> Zünden und auf Streifenwagen warten :p

Ansonsten würde ich dir die Sidequest mit George und den Blumen ans Herz legen...
dann kann man sich mit dem erhaltenen Funkgerät über die Map beamen.
 
Na endlich, was für ein Bossfight! Da war Geduld angesagt. Wohl der beschissenste Endkampf, den ich je gefightet habe. Obwohl bei der Steuerung würde ich das eher Endkrampf nennen. Leck mich am Arsch! :motz:
 
Da hatte ich mich zu früh gefreut, Mensch gab es da Frustmomente am Ende. Ich kann nur jedem empfehlen in seiner Box genug Waffen, Muni und Medikits zu bunkern. :ugly:

Aber: Das Durchleben der letzten Actionszenen lohnt sich, denn
Alter Falter, ist das Ende grandios.

Vorsicht, Mega-Spoiler, die das Spielerlebnis komplett zerstören:
Zuerst zur Krimistory. Ich hatte nicht mit George gerechnet. Gleich zu Beginn des Spiels war er eigentlich mein persönlicher Hauptverdächtiger, aber im Eifer des Gefechts habe ich das irgendwie total vergessen. Und das obwohl es so viele offensichtlichen Hinweise gibt und das alles Sinn macht. Er fehlt bei der Ankunft in Greenvale, niemand anderes war bei den Duellen mit dem Raincoat-Killer in der Nähe und es steht sogar ein roter Baum in seinem Garten (den ich aber nie besucht habe). Eindeutiger geht es eigentlich nicht. :ugly: Und dann als man mit George fertig ist, wird auch noch Kaysen aus dem Hut gezaubert, wie ich den dritten Bossfight gehasst habe.

Dann zur zweiten Story-Ebene, der für mich eigentlich entscheidenden Geschichte in Deadly Premonition: Das Verhältnis von York und Zach oder besser Zach und York. Ein grandioser Twist, wobei auch hier die Auflösung eigentlich offensichtlich ist. Erst wenn klar wird, dass Zach der Protagonist ist, den man auf dem Bildschirm steuert, ergibt die Handlung einen Sinn und erscheinen die ganzen komischen Dialoge plötzlich in einem völlig anderen Licht. Ich verstehe es so, dass York eine Art Beschützer für Zach ist, der allen potentiellen Schmerz von Zach abwendet. Aber ich muss das ganze erst mal sacken lassen und werde ganz sicher noch einmal einen zweiten Anlauf starten, wird mit dem jetztigen Wissen sicherlich spannend. Außerdem fehlen mir fast alle Sidequests.

Und das Ende ist wirklich schön gemacht und spendet Trost. Sehr rund. :dhoch:


Unterm Strich die cleverste Story, die ich je in einem Videospiel gespielt habe. Am Ende fügt sich das Puzzle zusammen, nur die Actionszenen sind leider völlig sinnfrei und lösgelöst von der Handlung. Das ist extrem ärgerlich, vor allem da wir ja jetzt wissen, wieso dieses blöde Geballer im Spiel ist.

Trotzdem ein Spiel, das ich jedem Interessierten ans Herz legen möchte. Werde die Tage noch mal was ausführlicher schreiben. :dhoch:
 
kann ich so unterschreiben, weswegen deadly premonition bei der wahl des spiel des jahres hoffentlich oft vertreten ist. (bestes spiel, größte überraschung, beste story, bester soundtrack usw :deal: )
 
Nasreddin schrieb:
Zuerst zur Krimistory. Ich hatte nicht mit George gerechnet. Gleich zu Beginn des Spiels war er eigentlich mein persönlicher Hauptverdächtiger, aber im Eifer des Gefechts habe ich das irgendwie total vergessen. Und das obwohl es so viele offensichtlichen Hinweise gibt und das alles Sinn macht. Er fehlt bei der Ankunft in Greenvale, niemand anderes war bei den Duellen mit dem Raincoat-Killer in der Nähe und es steht sogar ein roter Baum in seinem Garten (den ich aber nie besucht habe). Eindeutiger geht es eigentlich nicht. :ugly:

Auf dem Nummernschild von seinem Auto steht übrigens "HESTHE1". :D
 
Gestern bis spät in die Nacht weitergespielt. Nach dem Sägewerk geht's ja wirklich erst richtig los. Bin gerade aus dem Museum raus und diese Diane ist ja mal heiß... :D

Bei dem täglichen Mittagessen in der Polizeizentrale haut York immer auf die Kacke...

Emily: "Some people in this room are trying to eat!"
York: "I know, I'm one of them..."

:lol:
 
Arghs, ich habe es 10 Mins angespielt und bin aufgrund der desolaten Technik und Steuerung vollkommen abgeschreckt - los, motiviert mich, warum ich das Teil weiterspielen sollte *g*
 
Bexter schrieb:
Arghs, ich habe es 10 Mins angespielt und bin aufgrund der desolaten Technik und Steuerung vollkommen abgeschreckt - los, motiviert mich, warum ich das Teil weiterspielen sollte *g*

Bexter, Bexter, Bexter. Das Spiel ist glaub ich nix für dich. :D

HEY! GENAU! Schick es mir! Das ist DIE Idee! Dass ich da vorher nicht drauf gekommen bin!

Ich bezahls dir auch :P
 
Bexter schrieb:
Arghs, ich habe es 10 Mins angespielt und bin aufgrund der desolaten Technik und Steuerung vollkommen abgeschreckt - los, motiviert mich, warum ich das Teil weiterspielen sollte *g*

Bin eben bei meiner Recherche auf eure desaströse Gameswelt-Kritik gestoßen. Der Autor scheint das Spiel auch nicht viel länger gespielt zu haben als du. Also schlage ich vor, dass du Deadly Premonition durchspielst und diesen schwerwiegenden Fehler der Redaktion korrigierst. :deal:
 
Nasreddin schrieb:
Bexter schrieb:
Arghs, ich habe es 10 Mins angespielt und bin aufgrund der desolaten Technik und Steuerung vollkommen abgeschreckt - los, motiviert mich, warum ich das Teil weiterspielen sollte *g*

Bin eben bei meiner Recherche auf eure desaströse Gameswelt-Kritik gestoßen. Der Autor scheint das Spiel auch nicht viel länger gespielt zu haben als du. Also schlage ich vor, dass du Deadly Premonition durchspielst und diesen schwerwiegenden Fehler der Redaktion korrigierst. :deal:

Keine Ahnung, das Problem ist, dass das ein externer, freier Redakteur war. Den kann ich noch nicht mal mehr drohen oder verprügeln. Aber Spiel ist technisch auch einfach mies von der Technik und der Steuerung...:(
 
Wie ist denn der Horrorfaktor in dem Game? Eher subtil, mit Schreckmomenten, beklemmende Atmosphäre, oder eher Gore usw.? Kann mir jemand diese Frage beantworten?
Außerdem, kann jemand mal in Worte fassen, was so besonders an dem Spiel ist? Die Charakter, die Story, die Atmo oder was Anderes?
Ich habe hier schon lange mitgelesen, habe ein paar Videos gesehen, weiß aber nicht was ich von dem Ganzen halten soll, besonders, weil die Reviews so auseinander gehen.
Ich hoffe hier kann jemand mit ein paar Sätzen das Gameplay und das Besondere zusammenfassen.

Grüße
Michael
 
Beitrag enthält Spoiler aus der Mitte des Spiels.

Bexter schrieb:
Keine Ahnung, das Problem ist, dass das ein externer, freier Redakteur war. Den kann ich noch nicht mal mehr drohen oder verprügeln. Aber Spiel ist technisch auch einfach mies von der Technik und der Steuerung...:(


Das Review hat faktische Fehler, die eigentlich nur dadurch zu erklären sind, dass der Autor dem Spiel keine Chance gegeben hat und es nicht ausführlich gespielt hat, schon gar nicht durchgespielt. ;)

Zum Beispiel erwähnt er mehrfach, der Spieler übernehme die Rolle von Francis York Morgan, was so nicht richtig ist. Der Spieler spielt Zach. Zach kommt in dem Review aber gar nicht vor, und das obwohl York und Zach ein Kernthema des Spiels sind.

Außerdem wird in dem Review behauptet, die Nahrung erfülle keinen Zweck. Das stimmt nicht: Wenn man nichts isst, bekommt an irgendwann einen Schwächeanfall und landet im Krankenhaus. Kann man natürlich erst merken, wenn man mehr als das Tutorial gespielt hat.

Dazu passt, dass bei den Puzzlebeispielen auch nur Zeug aus dem Tutorial erwähnt wird: "Ab und an soll man auch diverse Kopfnüsse lösen, elektrische Sicherungen auswechseln und Generatoren betätigen. Jedoch dienen die Simpelrätsel allenfalls zum Kaschieren aufkeimender Langeweile"

Nicht mehr nachvollziehbar ist folgende Passage: "Angesichts der Tatsache, dass wir es hier mit einem vermeintlichen Horrorschocker zu tun haben und die Geschichte gar nicht mal so uninteressant erzählt wird, fragt man sich zu Recht, was all diese Spielelemente in Deadly Premonition zu suchen haben." Da frage ich mich, ob ich das selbe Spiel gespielt habe. Denn es fällt auf, dass die gesamte Story eigentlich außerhalb der Horror-Szenen erzählt wird. Und deshalb müsste die Frage genau umgekehrt lauten: Was haben die Actionelemente in Deadly Premonition zu suchen? Wie wir von dem Spieleentwickler wissen, gibt es die Actionsequenzen auch nur wegen des Drucks des Publishers. Sie haben keinerlei Funktion für die Story! Daher kann auch nicht von "schwachsinnigen Nebenmissionen" die Rede sein, sie sind wie die offene Spielwelt eher das Herzstück von Deadly Premonition.

Ich kann verstehen, wenn jemand sagt: Bei der Steuerung und der PS2-Grafik habe ich keine Lust weiterzuspielen. Aber so zu tun, als habe man das Spiel begriffen und in seiner Gänze erfasst, obwohl man offenkundig kaum Zeit mit verbracht hat, das ist armselig. :drunter:

Edit @ michael1974: Deadly Premonition ist kein Survival-Horror, sondern ein Mystery-/Detektiv-Adenture mit Actioneinlagen. Das Spiel ist weder Schocker noch gruselig im eigentlichen Sinne, sondern eher mysteriös/ skurill/ beklemmend wie bei David Lynch. Ich bin gerade dabei ein Review zu verfassen, werde es im Laufe des Abends posten.
 
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