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Darum könnte ich meine Freundin heute umbringen...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

AbrahamM1 schrieb:
Als könnte ich was dafür, dass draußen so ein scheiß Wetter ist. Ist halt auch Mist, dass ich beim Daddeln den TV in beschlag nehme. Wird wohl echt kein Weg um ein Zweitgerät herum geben.....auch wenn ich jetzt schon weiß, dass sie dann trotzdem noch was zum quängeln finden wird. Manchmal ist sie schlimmer als meine Tochter. Und die ist 5.... :skep:

Das ist doch das A und O für eine funktionierende Beziehung wenn einer der beiden Gamer ist.
Wohne mit meiner Frau jetzt seit 2005 mehr oder weniger stressfrei zusammen. Sie hat ihr eigenes geräumiges Zimmer mit allem was sie braucht und ich habe das Wohnzimmer. So kommen wir uns nicht in die Quere.
 
Alexicious schrieb:
Und immer, wenn derjenige das dann richtig macht, bekommt er ein Stückchen Schokolade! Alles klar, Sheldon... *_*'

Wenn man es mit einem halbwegs intelligenten Menschen zu tun hat, benötigt derjenige hoffentlich keine Schokolade mehr, weil er durch den Hinweis draufgekommen ist, dass seine alten Verhaltensmuster daneben waren und er deswegen aus eigener Motivation (nicht Schokolade!) sich in Zukunft so verhält.
 
Ich sage (als Vater), dass es definitiv nicht reicht ein Kind beim Aufwachsen zu begleiten, da muss schon aktiv eingegriffen werden und das ist dann faktisch "erziehen" :D
 
om3ga schrieb:
Alexicious schrieb:
Und immer, wenn derjenige das dann richtig macht, bekommt er ein Stückchen Schokolade! Alles klar, Sheldon... *_*'

Wenn man es mit einem halbwegs intelligenten Menschen zu tun hat, benötigt derjenige hoffentlich keine Schokolade mehr, weil er durch den Hinweis draufgekommen ist, dass seine alten Verhaltensmuster daneben waren und er deswegen aus eigener Motivation (nicht Schokolade!) sich in Zukunft so verhält.
Dann hat es aber auch absolut nix mit "erziehen" zu tun... ;) das sollte ja wohl der normalzustand sein.
 
es hat n grund, warum es 2 verschieden worte sind. erziehen zieht mehr darauf ab, das kind so hinzubiegen, wie man selbst es gerne hätte. das führt dann häufig dazu, dass kinder die dinge ausbaden müssen, die man bei sich selbst gerne sehen würde. begleiten beinhaltet, dass man ein kind so sein lassen kann, wie es ist. das hat nix mit antiautoritärer erziehung und ewig schreienden bälgern zu tun, sondern geht einfach mal grundlegend von respekt den kindern und ihren ideen und wünschen aus. erziehung in diesem klassischen sinn nimmt den meisten kindern in angeborenes potential und presst es in die wertvorstellung der eltern oder lehrer...
 
rancid schrieb:
deswegen hab ich auch den hund genommen.. bei kindern find ich das auch schon grenzwertig, von erziehung zu reden. :)

Und was machst du mit deinen Kindern?

Alexicious schrieb:
Dann hat es aber auch absolut nix mit "erziehen" zu tun... ;) das sollte ja wohl der normalzustand sein.

Bewirken von gewünschter Verhaltensänderung durch externen Anstoß ist für mich "Erziehung".
 
om3ga schrieb:
rancid schrieb:
deswegen hab ich auch den hund genommen.. bei kindern find ich das auch schon grenzwertig, von erziehung zu reden. :)

Und was machst du mit deinen Kindern?

Alexicious schrieb:
Dann hat es aber auch absolut nix mit "erziehen" zu tun... ;) das sollte ja wohl der normalzustand sein.

Bewirken von gewünschter Verhaltensänderung durch externen Anstoß ist für mich "Erziehung".

ich begleite ihn.. und das seit 14 jahren recht erfolgreich :)

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=zDZFcDGpL4U&feature=youtu.be[/vid]

gutes video zu dem thema...
 
rancid schrieb:
es hat n grund, warum es 2 verschieden worte sind. erziehen zieht mehr darauf ab, das kind so hinzubiegen, wie man selbst es gerne hätte. das führt dann häufig dazu, dass kinder die dinge ausbaden müssen, die man bei sich selbst gerne sehen würde. begleiten beinhaltet, dass man ein kind so sein lassen kann, wie es ist. das hat nix mit antiautoritärer erziehung und ewig schreienden bälgern zu tun, sondern geht einfach mal grundlegend von respekt den kindern und ihren ideen und wünschen aus. erziehung in diesem klassischen sinn nimmt den meisten kindern in angeborenes potential und presst es in die wertvorstellung der eltern oder lehrer...


Das ist vielleicht deine Definition des Wortes, mehr aber auch nicht. Es gibt ungefähr so viele Arten/Stile ein Kind zu erziehen, wie es Eltern gibt. Was für ein Blödsinn, letztlich kommt es halt mal darauf wie man das Kind behandelt und nicht wie man es nennt. Aber klar, wenn man irgendwie unangepasst und anders ist, dann muss man das auch anders nennen :grins: Für meine Begriffe (und ich definiere das Wort jetzt auch mal in so 'ner schwarz-weiß-Ansicht) ist ein passives "Begleiten" auf der was-kann-ich-als-Vater-falsch-machen-Skala direkt hinter psychischer und physischer Gewalt einzuordnen, da es dem Kind lediglich ein Gefühl vermittelt und das ist Gleichgültigkeit.
 
rancid schrieb:
ich begleite ihn.. und das seit 14 jahren recht erfolgreich :)

Ich glaube, du hast einfach ein Problem mit dem Wort "Erziehung" bzw. mit einer bestimmten Anschauung von der du glaubst, dass Erziehung das sein muss. Erziehung ist für mich in keinster Weise negativ behaftet oder geht davon aus, dass ich das Kind nicht respektiere. Wenn dein hübsches "Begleiten" klare Richtlinien und Grenzen beinhaltet, dabei aber auf Respekt, Verständnis und Dialog nicht vergisst, verstehen wir wohl beide so ziemlich das gleiche drunter.

Diesen in der heutigen Zeit grassierende Wahn, "böse" Worte durch neues zu Vokabular zu ersetzen, finde ich jedoch trotzdem komplett daneben - diese Energie sollte ich lieber ins Überdenken der Handlungsweisen investieren, als zu versuchen, höchst subjektiven Ausdrücken eine allgemeine Definition aufs Aug zu drücken.

Oh, da war einer schneller ...
 
dafür is doch sprache da, dass man sofort weiss, was gemeint ist... und wenn ich was anderes meine, als den landläufigen begriff erziehung, dann nehm ich halt auch n anderes wort.

eiti schrieb:
rancid schrieb:
es hat n grund, warum es 2 verschieden worte sind. erziehen zieht mehr darauf ab, das kind so hinzubiegen, wie man selbst es gerne hätte. das führt dann häufig dazu, dass kinder die dinge ausbaden müssen, die man bei sich selbst gerne sehen würde. begleiten beinhaltet, dass man ein kind so sein lassen kann, wie es ist. das hat nix mit antiautoritärer erziehung und ewig schreienden bälgern zu tun, sondern geht einfach mal grundlegend von respekt den kindern und ihren ideen und wünschen aus. erziehung in diesem klassischen sinn nimmt den meisten kindern in angeborenes potential und presst es in die wertvorstellung der eltern oder lehrer...


Aber klar, wenn man irgendwie unangepasst und anders ist, dann muss man das auch anders nennen :grins:

was hat das mit unangepasst und anders zu tun?
ich mach mir halt n kopp darüber, was meiner ansicht nach falsch läuft udn such nach wegen es zu ändern. falls angepsst heisst, alles alte so weiter zu übernehmen, weil es halt schon immer so gemacht wurde und weil alle es machen.. bitte.. viel spass dabei. aber nich mein ding.
 
Erziehung und erziehen (lt. Duden von ahd. irziohan = herausziehen) bedeutet, jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern.

Wenn man es so nimmt, dann kann man sowohl Kinder wie auch den Partner erziehen ohne dass es irgendwelche negativen Assoziation zu inferioren Verhaltensweisen gibt.
 
gut.. duden.. was würdest du denken, wenn ich euthanasie fordere? der großteil der menschen stempelt mich als nazi ab, der rest kennt die bedeutung aus dem duden...
 
Ich will damit nur sagen, dass das Problem wohl nicht in einer grundsätzlich anderen Auffassung, sondern eher in einer unterschiedlichen Deutung des Wortes "Erziehung" zu suchen ist.
 
jopp.. is mir klar.. deswegen halte ich es ja auch für sinnvoll, dann einen anderen begriff zu suchen. :) wenn ein begriff so schwammig gedeutet wird, dann isses wohl an der zeit was spezifischeres zu nutzen. das is ja das tolle an sprache :)
 
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