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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn durch die Legalisierung eine gewisse Qualitätskontrolle, bessere Aufklärung über Nebenwirkungen und Risiken und ganz allgemein eine besseres gesellschaftliches Bewusstsein darüber entstehen würde. Kiffen ist nicht mehr das, was es vor 20-30 Jahren gewesen ist. Landen immer mehr Jugendliche in der Klapse deswegen.
 
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Die Nachbarländer machen es ja vor, nett wie sie sind und zeigen auf, dass es funktionieren kann.

Wisst ihr wie strange sich das anfühlt, einen Joint zu rauchen und sich dabei mit einem Polizisten zu unterhalten?
Das hatte ich mal an der Streetparade in Zürich und wir reden immer noch von einem Land in dem sie dir für die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 3 km/h eine Niere nehmen.
 
Guck mal nach Laschets Sohn, der wird vermutlich den alleinigen Zuschlag zum Anbau erhalten und dann das Gramm für 26€ an den Saat verkaufen, dann kommt noch die C02 Zulage drauf und du kannst dann das Gramm nach 3G Kontrolle und Registrierung für 38,50€ kaufen. Natürlich ist der THC Gehalt gedeckelt, es sind keine starken Sorten erlaubt, dafür Biosiegel.
 
https://www.tagesschau.de/debatte-cannabis-legalisierung-101.html

Lauterboy spricht sich auch für eine Legalisierung aus.

Ich denke schon, dass wir nächstes Jahr die Prohibition aufheben.

Neuartiges Heroin? ich weis nicht was der liebe raucht aber vermutlich meint er ehr künstliches THC (synthetische cannabinoide, die THC nachahmen aber nicht erforscht sind und oft um ein vielfaches stärker sind.)

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Aber mir auch egal ob nun heroin oder künstliches thc drin ist, wenigestens bleibt die Schlussvolgerung gleich: Es hilft nur die legalisierung.
Denn bevor es nicht auf dem Gras war, wars in "legal highs" (aka spice etc pp.) und das wird auch nicht verschwinden wenn sich an der jetzigen Situation nichts ändert.
 
Neuartiges Heroin? ich weis nicht was der liebe raucht aber vermutlich meint er ehr künstliches THC (synthetische cannabinoide, die THC nachahmen aber nicht erforscht sind und oft um ein vielfaches stärker sind.)

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Aber mir auch egal ob nun heroin oder künstliches thc drin ist, wenigestens bleibt die Schlussvolgerung gleich: Es hilft nur die legalisierung.
Denn bevor es nicht auf dem Gras war, wars in "legal highs" (aka spice etc pp.) und das wird auch nicht verschwinden wenn sich an der jetzigen Situation nichts ändert.
Der Dealer wurde geschnappt und manches davon war gefaked. Hier die aktuellen Interviews.

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Jup ist mir bekannt. Der relevante teil (synthetische cannabinoide) ist aber eben kein fake.
Sollte man sich auf jeden fall noch anschauen wenn man die doku interessant findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ne ernstgemeinste Frage.
Wie denkt ihr, wird das ablaufen?
War vor 2 Jahren mal in San Francisco, da kannste die Joints bestellen wie bei Mäcces. Fertig gerollt, als Keks, als Blätter usw.
In Amsterdam ähnlich.
Wird's hier dann auch Coffee Shops geben, und wenn ja, wie siehts mit der Bepreisung aus, wie wird sich das mit dem Autofahren verhalten?
 
Mal ne ernstgemeinste Frage.
Wie denkt ihr, wird das ablaufen?
War vor 2 Jahren mal in San Francisco, da kannste die Joints bestellen wie bei Mäcces. Fertig gerollt, als Keks, als Blätter usw.
In Amsterdam ähnlich.
Wird's hier dann auch Coffee Shops geben, und wenn ja, wie siehts mit der Bepreisung aus, wie wird sich das mit dem Autofahren verhalten?
Wird dir doch jetzt keiner beantworten können, da es bis jetzt eben einfach Illegal ist.

Das wird man dann sehen, wenn es so weit ist.
 
Eine mögliche Legalisierung erfolgt dann gefühlt auch nur noch aus kapitalistischen Gründen.
Wenn ich die FDP und Grüne dazu höre, höre ich auch immer wieder was für ein großer Markt das wäre und welche Einnahmen man damit generieren könnte. Daneben fällt dann natürlich auch immer mal wieder der richtige Satz und Ansatz der Entkriminalisierung der Konsument*Innen. Der private Anbau wird aber trotz Legalisierung aus Jugendschutz rechtlichen, aber aus primär kapitalistischen Gründen als Straftat-Bestand erhalten bleiben. Ähnlich der Alkoholbrennerei die seit 2018 auch in kleinen Mengen verboten ist und auch bei geringst Mengen wegen der Steuer dem Zoll gemeldet werden muss. Könnte man beides ja eigentlich unter Einhaltung von Jugendschutzrichtlinien im privaten (Durch Einhaltung dazugehöriger Vorsichtsmaßnahmen und Vorschiften) erlauben. Aber soll beides primär wegen Steuereinahmen "legalisiert" werden/bleiben. Sprich, zahlste Steuern auf dein Gras, darfste kiffen.

Bin jetzt selbst nicht unbedingt der größte Kifferfreund, aber auch kein Kifferfeind.
Die Entkriminalisierung des Konsums und Gleichstellung von Gras mit Alkohol (dazu gehört dann aber auch die sachgerechte Aufklärung, der Jugendschutz und Warnhinweise) halte ich zumindest für nen längst Überfälligen gesellschaftlichen Schritt. Was mich aber bei einigen Kiffern stört ist, dass der eigene Konsum teilweise abgefeiert wird, statt tatsächlich als Sucht angesehen wird. Kiffe jetzt selbst seit 15 Jahren nicht mehr und bin eigentlich froh darüber mir nicht mehr einbilden zu müssen das Zeug fast täglich "zum funktionieren" zu benötigen. In meinem Privaten Umfeld gibt es eigentlich auch nur zwei Arten von Kiffern. Die die es verantwortungsbewusst (2-3 mal im Monat) konsumieren und diejenigen die das Zeug (aus einer tatsächlichen Sucht heraus) täglich rauchen. Erste sogar etwas in der Minderheit.

Edit: Insbesondere bei der Legalisierung des Konsums in Kanada und teilen der USA, finde ich das Abfeiern der Konsumenten auf Plattformen wie YT irgendwie befremdlich (weil dort häufig ein völlig exzessiver Konsum zelebriert und dargestellt wird). "Ja geil, legal kiffen bis die Schwarte kracht." Ja, geil ... weil richtig Abhängig du bist und ein völlig verharmlosendes Bild der Droge an Jugendliche lieferst.
 
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