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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann verstehe ich den Beitrag von @Steven83 nicht.

Bin da auch nicht so im Thema aber nach meinem Kenntnis wird das primäre zur Schmerzlinderung verschrieben.
Ob das bei Depressionen auch zur Anwendung kommt weiß ich ich aber selbst wenn das möglich sein sollte,
kann ich mir gut vorstellen, dass sich die Bereitschaft das zu verschreiben auch von Arzt zu Arzt unterscheiden dürfte.
 
Dann verstehe ich den Beitrag von @Steven83 nicht.

Bin da auch nicht so im Thema aber nach meinem Kenntnis wird das primäre zur Schmerzlinderung verschrieben.
Ob das bei Depressionen auch zur Anwendung kommt weiß ich ich aber selbst wenn das möglich sein sollte,
kann ich mir gut vorstellen, dass die Bereitschaft das zu verschreiben auch von Arzt zu Arzt unterscheiden dürfte.
 
Aja? Also bei mir wars der Azt. Hab gesagt das mir die kosten egal sind

Dann guckst du nach nen anderen Arzt und wirst irgendwo fündig werden... bei der Krankenkasse ist das problematischer.

Ich hab eine Klientin die ich nun schon seit über 10 Jahre begleite. Sie war viele Jahre im psychiatrischen Regelvollzug und wurde mit Psychopharmaka zwangsbehandelt. Ergebnis: Eine lebensbedrohliche Auto-Immunerkrankung als Nebenwirkung der Medikamente. Sie kann und darf jetzt keine Psychopharmaka mehr nehmen ohne ihr Leben zu riskieren. Da aber ihre Symptomatik weiterhin besteht ist sie auf Cannabis-Tropfen angewiesen. Sie hat da im Moment eine ganze Armee an Psychiatern, Neurologen hinter sich stehen die das unterstützen. Trotzdem konnte sie über Jahre nicht mit den Tropfen behandelt werden weil sich die Krankenkasse aus Prinzip dagegen gewehrt hat diese Tropfen auch zu übernehmen. Erst mit einer Klage und kurz vor dem Prozess hat die KK eingelenkt... aber ganz betont als Einzelfallentscheidung. Aus diesem ganzen Theater hab ich von einigen Ärzten gehört dass das nicht nur bei dieser KK so ist... und ein Grund warum Ärzte das ungern bis gar nicht verschreiben weil sie damit große Probleme mit den Kassen bekommen... und das auch in anderen Bereichen. KK führen da wohl auch "schwarze Listen" mit Ärzten die das verschreiben.
 
Um die Leute auch wirklich aus gesundheitlichen Gründen weg vom Illegalen Straßengras zu bekommen, der gerne auch mal mit Schädlichen Substanzen (Glas/Metalle ect.) aber auch Suchtsteigende Substanzen gestreckt wird. Müssten die Legalen Preise aber schon billiger bzw. mindesten gleich Teuer werden. Ansonsten sehe ich auch hier, eher verstärkt kapitalistische als gesundheitliche Gründe für die Legalisierung.
 
Ansonsten sehe ich auch hier, eher verstärkt kapitalistische Gründe für die Legalisierung.

Und das wird u.U. der Legalisierung mächtig die Beine brechen... Cannabis muss legalisiert werden, aber eben nicht aus finanziellen Gründen.
Ich vermute dass die bürokratischen Hürden des Ganzen dann den Preis, neben den recht hohen Steuern, mächtig in die Höhe treiben. Das macht das Ganze für den Konsumenten wieder äußerst unattraktiv. Das führt dann weiterhin zu einem Schwarzmarkt der völlig unreguliert ist.

Anders kann ich mir das in Deutschland fast nicht vorstellen...
 
Gerade wenn der Konsum zu Sucht wird ist das eine gängige Methode eben diese Sucht runterzuspielen bzw. (vor sich selbst) zu legitimieren. Es handelt sich dann nicht um ein Suchtverhalten sondern um eine bewusste Lifestyle-Entscheidung. Das hast du in vielen Sucht-Bereichen, ob nun bei Essucht, Alkohol oder sonstwas... da ist man dann Feinschmecker und ein Liebhaber und das eigentliche Suchtverhalten wird ganz offen und groß in seinem Leben installiert. Siehe z.B. den Umgang mit Alkohol und einen massiven Konsum von @Gerri (Sorry... ist kein Angriff, passt aber gerade gut :knuddel: )
Das Ganze funktioniert allerdings nur wenn der Konsum sozial nicht komplett geächtet ist. Alkohol z.B. ist gar kein Problem, Cannabis oder Kokain in einigen Gesellschaftsschichten auch nicht... bei Heroin z.B. schaut es anders aus, da funktioniert das eher nicht.

da lehnste dich aber weit ausm Fenster mit deiner Ferndiagnose, dafür dass du mich nur online kennst ;)
 
da lehnste dich aber weit ausm Fenster mit deiner Ferndiagnose, dafür dass du mich nur online kennst ;)

Ich diagnostiziere nicht... ging eher um den Lifestyle hinsichtlich Alkohol den du hier ja ohne Hemmung präsentierst. Darüber hinaus will ich nichts über dich sagen (auch wenn das natürlich im Zusammenhang nicht zu vermeiden ist). Darum schreib ich ja kein Angriff... ging jetzt nur um die Alkohol-Zelebrierung zu der du ja auch offen stehst. Mehr soll hier jetzt auch nicht das Thema sein...
 
. Aber gegen echte Depression hilft eigentlich eher der gang zum Profi und sollte nicht alleinig durch Drogen bewältigt/angegangen werden.
Da bin ich schon seit über 1 Jahr.
Aber kiffen kann das gut unterstützen.
Und eine Therapie ist sehr langwierig, und ich bin auch mal gespannt wie gut das Ergebnis der Therapie am Ende überhaupt ist.

Ich überlege aber vor allem noch wie man das mit dem Straßenverkehr regeln möchte
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich diagnostiziere nicht... ging eher um den Lifestyle hinsichtlich Alkohol den du hier ja ohne Hemmung präsentierst. Darüber hinaus will ich nichts über dich sagen (auch wenn das natürlich im Zusammenhang nicht zu vermeiden ist). Darum schreib ich ja kein Angriff... ging jetzt nur um die Alkohol-Zelebrierung zu der du ja auch offen stehst. Mehr soll hier jetzt auch nicht das Thema sein...

du stellst den Lifestyle aber als Suchtverhalten dar.
 
du stellst den Lifestyle aber als Suchtverhalten dar.

Sucht wird eher als Lifestyle gelabelt. Und das ist jetzt nicht meine Darstellung sondern ein gängiges Verhalten von Suchtkranken und in der Arbeit mit Suchtkranken ein bekanntes Verhalten. Darum ging es ja hier.

Dich hab ich nur als Beispiel für den Lifestyle gebracht. Dein sehr alkoholzentrierter Lifestyle ist ja forenweit bekannt und das ist ja auch etwas zu dem du stehst. Ob das jetzt bei dir was mich Sucht zu tun hat... keinen Plan... genau das maße ich mir ja als "Ferndiagnose" gar nicht an... und darum ging es auch gar nicht. Du bist eben ein wunderbares Beispiel für so einen Lebensstil, unabhängig von den Hintergründen. Und mehr wollte ich auch gar nicht sagen...
 
"Ist Lifestyle-CBD bloß Homöopathie für Leute, die denken, dass sie zu schlau sind für Homöopathie?"

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Bewundere seine Fähigkeit der Gesellschaft immer wieder gekonnt den Spiegel vorzuhalten und gleichzeitig nen Tritt zwischen die Eier zu verpassen.
 
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:lol: absolut genial.
 
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