Gerade wenn der Konsum zu Sucht wird ist das eine gängige Methode eben diese Sucht runterzuspielen bzw. (vor sich selbst) zu legitimieren. Es handelt sich dann nicht um ein Suchtverhalten sondern um eine bewusste Lifestyle-Entscheidung. Das hast du in vielen Sucht-Bereichen, ob nun bei Essucht, Alkohol oder sonstwas... da ist man dann Feinschmecker und ein Liebhaber und das eigentliche Suchtverhalten wird ganz offen und groß in seinem Leben installiert. Siehe z.B. den Umgang mit Alkohol und einen massiven Konsum von
@Gerri (Sorry... ist kein Angriff, passt aber gerade gut

)
Das Ganze funktioniert allerdings nur wenn der Konsum sozial nicht komplett geächtet ist. Alkohol z.B. ist gar kein Problem, Cannabis oder Kokain in einigen Gesellschaftsschichten auch nicht... bei Heroin z.B. schaut es anders aus, da funktioniert das eher nicht.