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achso, wie ist das in NL geregelt? Nur rauchen in den Coffeeshops und daheim? Die Lösung fänd ich ganz gut.
Technically, it is not legal to smoke weed in public in Amsterdam, but it’s decriminalized. It means that if you do it in the coffeeshops or some of the bars, you can be sure the authorities will turn a blind eye. It’s illegal to smoke weed outside those places as well, but this law is not really enforced either.
Polizeigewerkschaftler warnen vor Cannabis-Legalisierung
Unterdessen warnten Polizeigewerkschaften die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP vor einer Legalisierung von Cannabis. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ), es mache keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol die Tür für eine weitere "gefährliche und oft verharmloste" Droge zu öffnen. "Es muss endlich Schluss damit sein, den Joint schönzureden", sagte er. Gerade bei Jugendlichen könne der Konsum von Cannabis zu erheblichen Gesundheitsproblemen und sozialen Konflikten führen.
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sagte der Zeitung, Cannabis sei nicht nur eine gefährliche Einstiegsdroge, sondern wegen der Unkontrollierbarkeit der Zusammensetzung insbesondere für junge Menschen eine Gefahr. Vor allem im Straßenverkehr befürchtet Wendt fatale Folgen: "Wenn demnächst auch noch Bekiffte am Straßenverkehr teilnehmen, bekommen wir ein Problem." Schon jetzt komme es wegen Cannabis-Konsums immer wieder zu Unfällen mit unschuldigen Verletzten; die Kontrolle durch die Polizei sei völlig unzureichend.
Die Niederlande sind der europäische Hauptumschlagplatz und auch einer der wichtigsten Produzenten harter wie weicher Drogen. Die Milliarden-Profite haben kriminelle Netzwerke entstehen lassen. Jetzt leitet die Regierung einen Kurswechsel ein.
Von Thomas Kirchner
Der Mord an Peter R. de Vries hat die Niederlande erschüttert. Der Journalist, der im Juli auf offener Straße in Amsterdam erschossen wurde, war - nach allem, was man weiß - das bisher prominenteste Opfer der organisierten Kriminalität. Ihr Signal an den Staat lautet: Stört unsere Geschäfte nicht! Ein Großteil dieser Geschäfte wird mit Drogen gemacht. Die Niederlande sind der europäische Hauptumschlagplatz und auch einer der wichtigsten Produzenten harter wie weicher Drogen. Die Milliarden-Profite haben kriminelle Netzwerke entstehen lassen, denen der Staat nicht mehr gewachsen ist.
Seit Jahren warnen Experten vor einer "Unterminierung" des Landes durch die Drogenkriminalität. Sie fresse sich in die legale Wirtschaft hinein, wirke zersetzend auf die Gesellschaft und den Rechtsstaat. Bürgermeister von Städten, die von Drogenverbrechen oder -produktion besonders betroffen sind, schrieben Warnbriefe. Dass sich etwas ändern sollte, und zwar grundsätzlich, ist insofern bekannt. Nun scheint sich wirklich etwas zu bewegen.
Eigentlich dürfte die Regierung, weil sie nur geschäftsführend im Amt ist, keine wichtigen Entscheidungen treffen. Doch im neuen Haushalt hat sie, weil es dringend ist, einen Akzent gesetzt: Knapp eine halbe Milliarde Euro zusätzlich soll in die Bekämpfung der Drogenkriminalität fließen. Gleichzeitig leitet sie in einem zentralen Punkt der Drogenpolitik einen Kurswechsel ein: dem gedoogbeleid, der Duldung. Gemeint ist das gezielte Wegsehen des Staats, eine sehr niederländische Toleranz-Praxis, auf die das Land bisher eher stolz war.
Denn offiziell sind Konsum, Besitz und Herstellung von Drogen verboten. Nur bei Cannabis und anderen soft drugs drückt der Staat die Augen zu. In den Coffeeshops kann sich jeder eindecken. Wo das Zeug jedoch herkommt - die "Hintertür" -, wird nicht kontrolliert. Ursprünglich sollte das, über die reine Liberalität hinaus, einem hehren Ziel dienen: den Verkauf von weichen und harten Drogen zu trennen und den Straßenverkauf zu stoppen. De facto ist die Belieferung der Shops zum illegalen Riesenbusiness geworden. Vor allen im Süden, in Brabant etwa, wimmelt es von Hanfplantagen. Gelegentliche Razzien ändern daran nichts.
Die Duldungspolitik sei ein Fehlschlag gewesen, räumte Justizminister Ferd Grapperhaus nun in einem Brief ans Parlament ein, der Ansatz "oft zu naiv, zu vereinzelt und bruchstückhaft". Man habe geglaubt, dass die Coffeeshops von Privatleuten aus dem Garten versorgt würden. "Das war ein Irrtum, der Cannabisanbau erwies sich als unglaublich lukratives Geschäft für zunehmend professionelle kriminelle Netzwerke." Diese Netze hätten ihre Aktivitäten auf Stoffe wie Ecstasy und Kokain ausgedehnt.
Die Duldungspolitik wird im Ausland meist abgelehnt, auch weil sie uneindeutig ist, Wischiwaschi. Mit Blick auf diese Kritik sieht Grapperhaus, was Cannabis betrifft, deshalb nur eine Lösung: Regulierung und Legalisierung. In mehreren Städten läuft ein Experiment mit Staatsgras aus kontrolliertem Anbau. Gelinge es, sei das die Zukunft. Wenn nicht, müsse man auch weiche Drogen für illegal erklären.
Gugst du.Genau. Dass man gekifft hat ist problemlos feststellbar. Aber da ists afaik schwer zu unterscheiden, ob der KOnsum vor ner Stunde, am Vorabend oder vor 4 Tagen war.
Da THC momentan eh illegal ist, ist das zur Zeit nicht relevant.
Wenn man aber bei legalem THC die Fahrtüchtigkeit überprüfen will, muss man das quantifizieren können, wann jemand wie viel konsumiert hat. Kann ja nicht sein, dass man nach nem legalen Joint ne Woche nicht Auto fahren darf...
Blut wäre wohl kein Problem, aber dann hat die Polizei halt die Situation, dass sie nur schwer bei allg. Verkehrskontrollen auf Konsum testen können. Auf bloßen Verdacht Blut abnehmen ist so ne Sache... Blutalkoholtests dürfen ja auch erst bei sehr konkretem Verdacht oder halt nach Vorkontrolle des Atemalkohols vorgenommen werden. Ist sonst natürlich erst mal Körperverletzung, der man sich verweigern kann.
Außerdem ists zu zeitaufwendig. Bei jedem Autofahrer, der sich verdächtig verhält erst mal zur Wache karren und dort auf nen Arzt warten, dann auf das Ergebnis der (relativ teuren) Blutanalyse ist so naja![]()
Das kannst du ja nicht mal mit dem Alkoholtest nachweisen. Da muss man schon kognitive Tests durchführen. Einfache Reaktionstests werden reichen. Das gilt dann auch für Müdigkeit zum Beispiel um nachzuweisen ob man noch fahrtüchtig ist.ne du verstehst es gerade nicht, Pil.
Es geht darum ob man fahruntüchtig durch die direkte Auswirkung ist oder eben nicht weil der Konsum zu lange her ist. Es geht nicht darum ob man es überhaupt nachweisen kann.
Hä?Das kannst du ja nicht mal beim Alkoholtest nachweisen. Da muss man schon kognitive Tests durchführen.
Ja aber nicht ob du deswegen nicht fahrtüchtig bist. Es ist eben ein Durchschnittswert, man sollte halt einen 0% Wert bestimmen denn einer kann schon bei 2 Schluck nicht mehr fahrtüchtig sein während ein anderer 1 Maß trinken kann, für beide gilt aber der selbe Wert. Beim Kiffen ist es ja genauso, der eine raucht 1 Zug und der andere kann 1 Joint durchpfeifen und merkt nichts außer der Befriedung. Ein Atemtest bringt dich also weder beim Alkohol noch beim Canabis weiter ausser dir geht es ausschließlich um die Menge die festzustellen ist, aber in dem Atem kannst du allerhöchstens Tabakkonsum feststellen und niemals den Wirkstoff THC.Hä?
Es gibt eine festgelegte Grenze, bis zu welchem KOnsum von Alkohol du Auto fahren darfst. Das sind 0,5 Promille Blutalkohol.
und diesen Wert kann man mit einem Bluttest absolut sicher nachweisen und über einen Atemalkohltest näherungsweise testen.
Niemand führt kognitive Tests durch, weil es das für die Fahrtüchtigkeit (wie sie das Gesetz festlegt) nicht nötig sind.
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