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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wer redet von zudröhnen? Ich hab Alkohol noch nie wegen des Rausches über 0,5 oder 0,8 getrunken. Und ich würde auch kein Cannabis wegen ausserkörperlichen Erfahrungen rauchen. Aber zur Entspannung? Warum nicht?

Im Endeffekt kann das "Warum nicht" hinter jeder Form des Konsums stehen, solang man damit andere Menschen nicht gefährdet.
 
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Ich als Partei Mitglied melde mich auch zum Wort. Wir bin für die Legalisierung. Jeder soll sein Gehirn mit der Droge kaputt machen die er für richtig hält.
 
Ihr müsst diese vergleiche lassen, das ist und bleibt bullshit. Weiss nicht mal was das bringen sollte, entweder das oder das? Echt jetzt?

Das lag nun daran weil die SPD eine Legalisierung fordert vor dem Hintergrund das die Gefährdung von Alkohol und Cannabis nahezu gleich wäre.

Und das ist ja nun einmal quatsch, auch wenn sich hier manch einer persönlich angegriffen fühlt weil er realisiert das sein Gerstensaft doch nicht so risikolos ist.

Trotzdem, und da wiederhole ich mich, finde ich die Vergleiche mit anderen Bereichen sinnvoll, da man daran recht gut die Verhältnismäßigkeit erkennen kann.

Denn eine mögliche Legalisierung funktioniert nur mit entsprechender Zustimmung aus der Bevölkerung. Und die wiederum kann nur ermöglicht werden wenn sich die Mehrzahl der Leute objektiv mit der Thematik auseinander setzt und nicht wie unsere Ex-Drogenbeauftragte:"Es ist verboten weil es eine Droge ist"

Und mit Alkohol und Tabak kennen sich dann doch die meisten recht gut aus.
 
Was genau passt dir denn an seinen Argumenten nicht?

Das Hauptargument der Hanf-Gegner ist nun mal das es eine Droge ist. Und um das einfach mal in Relation zu setzen ist es m.M.n. sinnvoll zuerst mit Alltagsdrogen zu vergleichen.

Nur keiner kommt, oder nur abstrakt, auf die Idee Tabak und Alkohol als Droge zu bezeichnen.
Man asoziiert im Allgemeinen Drogen mit dem typischen Christiane F. Schema. Nur Rauchen ist total hipp und Alkohol witzig.

120.000 Menschen sterben in Deutschland im Jahr am rauchen.
74.000 Menschen sterben in Deutschland im Jahr an Alkohol.
1,77 Mio. Menschen in Deutschland sind vom Alkohol abhängig.

Am Cannabis ist bisher niemand gestorben.

Die Argumentation ist die einfachste um zu verdeutlichen was hier im Lande an Hexenverbrennung stattfindet. Und das sage ich nicht als Cannabis-Nutzer sondern als Ex-Raucher und in Phasen schon missbräuchlicher Alkohol-Nutzer.

Man kann noch viel weiter gehen:

- Verbannung des Schwarzmartes, dadurch kein gesundheitsschädlich / gestrecktes Zeug mehr. Keine Gefahr für Jugendliche da hier harte Drogen angeboten werden.

- Medizinaler Einsatz von Cannabis möglich

- Steuereinnahmen / Entstehung von Gewerbezweigen

- Hypothese Cannabis als Einstiegsdroge wird mittlerweile als Mythos in der Wissenschaft abgelehnt

- freiheitliche demokratische Grundordnung wo jeder selbst entscheiden kann was er konsumiert

- Kriminalisierung rechtschaffener Bürger entfällt

- Polizei / Justiz wird entlastet.

Man könnte so weiter machen...

Was soll ich da jetzt extra rauspicken? Den unnötigen Whataboutism Alkohol/Cannabis?

Die Übetreibung der Hexenverbrennung? Ich denke Cannabis ist in der Gesellschaft schon lange angekommen.

Oder die "tollen" Argumente für eine Legalisierung?

So zieht es sich halt durch den ganzen Thread. Wo er eine Hexenverbrennung von Cannabisnutzern sieht, was totaler Quatsch ist, wird er nicht müde Alkohol in jedem erdenklichen Moment schlecht zu reden.
Dazu kommen dann halt solche tollen Argumente pro Legalisierung, aber das hab ich ja schonmal angesprochen.

dazu kommen dann noch solche Kommentare

Das lag nun daran weil die SPD eine Legalisierung fordert vor dem Hintergrund das die Gefährdung von Alkohol und Cannabis nahezu gleich wäre.

Und das ist ja nun einmal quatsch, auch wenn sich hier manch einer persönlich angegriffen fühlt weil er realisiert das sein Gerstensaft doch nicht so risikolos ist.
 
@Waldschrat Warum so aggro, haste nix zum "entspannen" oder was? :ugly:

Ich muss keine Droge nehmen um mir darüber eine Meinung zu bilden.
Hatte am Sonntag schon mal eine Studie über Kurz- und Langzeitfolgen gepostet.
Risikogruppen und Schutzfaktoren:

- Primär Männer mit einer eher mäßigen Schulausbildung, keinem Abschluss sowie instabilem Elternhaus sind laut der WHO Studie besonders betroffen

- Ein funktionierendes Umfeld, insbesondere der Rückhalt der Eltern in der Pubertät, bietet dagegen eine gute Grundlage, abstinent im Umgang mit Drogen und in diesem Fall, Cannabis, zu bleiben. Auch Religionszugehörigkeit und gute schulische Leistungen können die Abstinenz fördern

Kurzzeitfolgen:

- Cannabis kann zu Panikattacken, kurzweiliger Euphorie, Halluzinationen und Brechreiz führen

- Bewusstseins-, Verhaltens- und Wahrnehmungsstörungen, verzögerte Reaktionszeiten können auftreten

- In der letzten Studie der WHO aus dem Jahr 1997 konnte noch nicht eindeutig der Zusammenhang zwischen einem erhöhten Unfallrisiko und Cannabis verifiziert werden, wohin gegen aktuelle epidemiologische Studien belegen, dass Autofahrer, die unter Cannabiseinfluss stehen, ihr Unfallrisiko verdoppeln

Langzeitfolgen:

- Cannabis kann eine Abhängigkeit verursachen. Bei Personen, die erstmalig Cannabis konsumieren, liegt das Abhängigkeitsrisiko bei 1:10, bei einem tägl. Konsum bei 1:3

- Eine belegbare Folge ist der Rückzug aus dem alltäglichen Leben, Depressionen, Psychosen / Wahnvorstellungen, allg. Anspannung, erhöhte Selbstmordgefährdung und Krebsrisiken sowie chronisch-obstruktive Bronchitits / Lungenerkrankungen

- Besonders bei Jugendlichen (14-16 Jahre) sind die negativen Folgen eines regelmäßigen Cannabiskonsums und die daraus resultierende Suchtgefährdung weitaus stärker ausgeprägt, als bei Erwachsenen

- Auch das Erinnerungsvermögen sowie der IQ leiden unwiderruflich bei dauerhaften Konsum, wie eine Neuseeländische Studie dokumentiert. Darüber hinaus konnten durch MRT Untersuchungen Veränderungen der Hirnstruktur belegt werden.

- Es gibt Studien, welche den Zusammenhang zwischen einem gesteigerten Infarkt- und Schlaganfallrisiko bereits in jungen Jahren und dauerhaften Cannabiskonsum belegen

- Auch die Todesrate bei Langzeitkonsumenten ist um ein vierfaches höher als das von abstinenten Personen

Wenn man jetzt albern und altertümlich ist, nur weil man eine Droge für gesundheitsschädlich hält,
dann bin ich das wohl.
 
Unbescholtenen Bürgern die Existenzgrundlage zu entziehen in Form von Führerscheinentzug, einem die Bude zu stürmen weil man in der Stadt mal beim Joint-rauchen erwischt wurde, Familien zu zerstören durch Kriminalisierung usw. ist reine Hexenverbrennung da absolut unverhältnismäßig! Bekommst auch noch drei !!! dazu!

Da wird der Pöbel mit Fackeln und Mistgabeln durch die Straßen getrieben. So altertümlich benehmen wir uns in Deutschland.

Um das mit dem Führerschein nochmal kurz anzusprechen: Wir reden hier in keinster Weise vom fahren unter Drogeneinfluss sondern vom absolut nüchternen fahren! Das muss man sich mal reinziehen: Da wird einem aus purem Verdacht eine Strafe aufgebrummt. Das gibt es sonst nirgends.

Abgesehen davon habe ich nur einige wenige positive Gründe genannt was für eine Legalisierung sprechen würde und darauf aufmerksam gemacht das man sich an geeigneten Stellen umfänglich informieren kann.

Jetzt wird mir die Alkohol-Diskussion schon wieder aufgedrängt: Ja nochmal: Alkohol ist ab dem ersten Tropfen risikobehaftet. Wie oft denn noch? Soll ich jetzt hier noch 20 Artikel posten damit dann doch nur gesagt wird das ich Cannabis verharmlose?
Von mir aus brauchen wir das auch nicht miteinander zu vergleichen. Aber dann behauptet nicht so ein Unsinn und verharmtlost sondern lest euch mal durch was der Stoff alles anrichtet.

Ihr wollt euch einfach nicht informieren...aber dann quakt mich nicht an.

Nochmal: Die WHO-Studie ist asbach...Von der WHO wurde den Mitgliedsländern vorgeschlagen eine neue Einstufung vornehmen zu lassen da nach aktueller Untersuchung die derzeitige Einstufung nicht gerechtfertigt ist. Gleichzeitig wurde der medizinische nutzen von Hanf anerkannt.

Aber ihr wollt ja partout euer Weltbild behalten...
 
LOL, wo hast du das ausgegraben, evtl. nimmst du das und gräbst es besser wieder dort ein:lachweg:

Freut mich, wenn ich dich erheitern kann. ;)
Wenn du eine seriöse gegenteilige Studie hast, wie gesund und überhaupt nicht gesundheitsschädlich diese Droge ist, kannst du sie ja gerne hier verlinken.

Das regelmäßiger Konsum von Cannabis gesundheitsschädlich ist, kann man doch nicht ernsthaft in Frage stellen oder?

Wer täglich Cannabis konsumiert, erkrankt häufiger an Psychosen(www.tagesspiegel.de)
 
Zuletzt bearbeitet:
Freut mich, wenn ich dich erheitern kann. ;)
Wenn du eine seriöse gegenteilige Studie hast, wie gesund und überhaupt nicht gesundheitsschädlich diese Droge ist, kannst du sie ja gerne hier verlinken.

Das regelmäßiger Konsum von Cannabis gesundheitsschädlich ist, kann man doch nicht ernsthaft in Frage stellen oder?

Wer täglich Cannabis konsumiert, erkrankt häufiger an Psychosen(www.tagesspiegel.de)
https://www.forschung-und-wissen.de...-die-neuklassifizierung-von-cannabis-13373151
 
Vielleicht solltest du mal aufhören in so radikalem Schwarz/Weiss zu denken. Und wenn du es trotzdem tust, hoffe ich doch inständig dass du das zb. bei Zucker auch so tust. Gesundheitsschäden bei übermäßigem Konsum kann heutzutage doch echt kein signifikantes Ausschlusskriterium sein.

Und ja ich kenne auch Leute die sich die Birne weggebufft haben. Zumindest aus meiner Schulzeit, keine Ahnung wies denen jetzt geht.

Die Sachen mit dem Führerschein: wär halt interessant ob man auch Alkis aus dem Verkehr ziehen würde wenn man sie nüchtern erkennen würde. Hier find ich die Handhabe nicht so schlimm. Wer aufs Auto angewiesen ist, ist halt selbst schuld wenn ers mit nem Joint verzockt. Ich bin im Straßenverkehr aber auch für eine rigorose Null Toleranz Politik...
 
Wenn ich gegen Drogen bin ist das also Schwarz/ Weiß-Denken? Sehe ich nicht so.
Ich finde nur das Cannabis von vielen verharmlost wird, täglicher Konsum wird auch nach neuen Studien nicht gut für Körper und Geist sein. Wenn man es aber für medizinische Zwecke erlaubt, hätte ich z.B. überhaupt nichts dagegen.

Und ja, ich bin über 50, da achtet man auch auf seine Ernährung.
Der alte Körper regeneriert sich nicht mehr so schnell, da muss man schon ein bisschen aufpassen.:)
 
Warum man nicht einfach mal leben und leben lassen kann :roll:

Ja der vergleich mit Alk hinkt vllt. aber auch nur weil es eben nicht als Droge deklariert ist, eigentlich müsste Alkohol genauso unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt werden, da man sich damit ziemlich gut wegschießen kann.

Tabak dagegen ist einfach nur dumm, das hat keine Wirkung ausser das manche Menschen dadurch schneller ins Grab gehen.
 
Natürlich ist Alkohol als Droge deklariert, nur ist es eben eine legale Droge, von der ich auch nur jeden abraten kann und da spreche ich nun wirklich aus eigener Erfahrung.

Mit dem Tabak sehe ich das genauso, rauchen ist einfach dumm.
 
Tabak hat mehrere Auswirkungen...und was für welche!

Es kann beruhigend wirken aber auch anregend.

Das schlimmste ist das man sich nach dem Konsum so fühlt wie jemand der gar nicht raucht. Und auch noch denkt es wäre ein Glücksgefühl.
Was im Übrigen auch die perfide Masche vom hochgradig süchtig machenden Nikotin ist.
 
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