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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hat sich schon jemand damit beschäftigt Cannabis auf Rezept zu besorgen?

Das problematische (abseits davon einen Arzt zu finden der sich breit erklärt es zu verschreiben) ist das es dann noch unter BTMG (oder ist das nicht so?) fallen würde? Müsste man sowas seinen Arbeitgeber mitteilen?
Wenn das einfluss auf die tätigkeit hat denke ich, logo. Wenn du das nach dem feierabend nimmst und nächsten tag nüchtern bist, never.

Grundsätzlich muss man aufpassen was man dem ag sagt, man kann ja wegen krankheit gekündigt werden und dazu gehört eine negative prognose des arbeitnehmers, also sagt man dem besser „mir gehts super“ als „ich brauch medikamente weils nicht gut läuft“.

Ohoh das kommt der br in mir durch. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das einfluss auf die tätigkeit hat denke ich, logo. Wenn du das nach dem feierabend nimmst und nächsten tag nüchtern bist, never.

Grundsätzlich muss man aufpassen was man dem ag sagt, man kann ja wegen krankheit gekündigt werden und dazu gehört eine negative prognose des arbeitnehmers, also sagt man dem besser „mir gehts super“ als „ich brauch medikamente weils nicht gut läuft“.

Ohoh das kommt der br in mir durch. :D

Klingt ja schon mal gut soweit. Der schwere Part bleibt somit offen :(
 
Ich denke aktuell am Anfang dürfte das noch schwierig werden. Cannabis darf ja erst dann verschrieben werden, wenn alle anderen Therapien versagt haben.
Und das zweite Problem ist der Preis. In der Apotheke zahlt man halt einfach das doppelte des üblichen Preises...
 
Soweit ich weiß leider schon. Darum ist es hierzulande noch nicht zu Ende gedacht. Dafür gibt es allerdings Ausnahme Regelungen für den eigenen Anbau, was wesentlich sinnvoller wäre.
Ok dafür braucht man ja keine Genehmigung. :D Ich brauch ja auch keine Genehmigung über Rot gehen zu dürfen, ich machs einfach wenns mir paast. :d
 
Cannabis darf ja erst dann verschrieben werden, wenn alle anderen Therapien versagt haben.

Stimmt nicht ;)
Das war vor der Gesetzesänderung so.

Nun:

Cannabisblüten und -extrakte können auf einem Betäubungsmittelrezept von jedem niedergelassenen Arzt für jede Indikation, bei der sich Arzt und Patient einen Behandlungserfolg versprechen, verschrieben werden. Allerdings müssen KV-Ärzte die Frage der Kostenübernahme durch die Krankenkasse klären, um nicht später einem möglichen Regress ausgesetzt zu sein. Eine Verschreibung auf einem Privatrezept ist jederzeit möglich.

http://cannabis-med.org/index.php?tpl=page&id=57&lng=de
 
Zuletzt bearbeitet:
Soweit ich weiß leider schon. Darum ist es hierzulande noch nicht zu Ende gedacht. Dafür gibt es allerdings Ausnahme Regelungen für den eigenen Anbau, was wesentlich sinnvoller wäre.

Auch das stimmt nicht. Man kann uns sollte eine Kostenübernahme anstreben. Die Krankenkasse wird es anfechten, aber man hat wohl "relativ gute chancen".

Edit: Siehe auch erkälrung eins weiter oben.
 
Na dann leg los und berichte, ich drück dir die Daumen :D

Tja was soll ich sagen. Fehlschlag. Weiß nicht wie ich es am besten zusammenfassen kann.

Hausarzt ist zwar prinzipiell nicht dagegen. Ihn aber dazu zu bewegen selbst ein Rezept auzustellen war aber unmöglich.

1) Angeblich geht es generell nur mit BtM Zulassung die auch ein verschreiben von Methadon ermöglicht. Welche nicht vorhanden sei.
Dazu hab ich aber das als Info:
Generell dürfen alle niedergelassenen Ärzte, die eine BtM-Zulassung haben, diese Arzneimittel verordnen.
https://www.leafly.de/mediziner/

Aber das war einfach der Standpunkt da lies sich auch nicht diskutieren.

2) Ein weiterer Patient würde es wollen, aber würde es aber wohl nicht bewilligt bekommen.
Wobei es da wohl um die übernahme der Krankenkasse geht, was mir erst mal egal wäre ehrlich gesagt.

Ich bekomme eine Überweisung zu einen Neurologen, der soll bei den Themen die ich angesprochen habe entscheiden.
Das wird aber auch meiner Meinung nach nicht umbedingt von erfolg gekrönt sein (da auch lange wartezeiten bla bla bla)

Viel besser wäre es wenn es einen Hausartz geben würde der direkt bereit wäre es zu verschreiben das ist aber genau das Problem.

Bei meinen Hausartz ist es letztendlich meiner Meinung nach eine mischung aus Unwissenheit und das ihm die sache zu Heikel ist (mehr oder weniger direkte Worte) wünscht mir jedeoch viel erfolg (sinngemäß).
 
Ich denke der Punkt wird tatsächlich ähnlich wie bei Methadon sein. Da du eine regelmäßige Ausgabe des BtMs organisieren musst, entsteht da ein ganz anderer Arbeitsaufwand gepaart mit einer ganz anderen Kontrollverantwortung. Deswegen wird er das wohl nicht machen, da er keine eingetragene Vergabestelle ist. Wir arbeiten ja eng mit der Vergabestelle zusammen, da ist es mit mal eben verschreiben nicht getan.
 
Ich denke der Punkt wird tatsächlich ähnlich wie bei Methadon sein. Da du eine regelmäßige Ausgabe des BtMs organisieren musst, entsteht da ein ganz anderer Arbeitsaufwand gepaart mit einer ganz anderen Kontrollverantwortung. Deswegen wird er das wohl nicht machen, da er keine eingetragene Vergabestelle ist. Wir arbeiten ja eng mit der Vergabestelle zusammen, da ist es mit mal eben verschreiben nicht getan.

Versteh ich nicht ganz. Wenn ich Medikament X hole, muss ich mir auch da alle X Wochen ein neues Rezept beim Arzt holen.
Die "Abgabestelle" für Cannabis ist ja die Apotheke. Heißt man wird auf eine Dosis eingestellt wie bei einem anderen Medikament auch. Dann ist ja klar welche Menge für welchen Zeitraum.

Ich weiß nicht wie das bei Methadon ist aber ich denke da ist es ehr ein akutes Problem das je nach Bedarf dosiert und abgeben werden muss?
 
Methadon bekommen manche für den rest ihres Lebens. Weil es ein BTM ist das man auch missbrauchen oder weiterverkaufen kann (sollten sie es mit nach hause bekommen) gibt es regelmäßige Urinkontrollen um Missbrauch oder Beikonsoum abzuchecken. Ich kann mir gut vorstellen das einige Ärzte das, einfach weil es aktuell noch eine illegale droge ist, ähnlich handhaben.
 
Der deutsche Hanfverband hat es geschafft eine Petition zu erlangen:

Cannabispetition 2017: Quorum erreicht trotz Serverzusammenbrüchen

Wir sammeln weiter Unterschriften, aber es ist schon jetzt ein großer Erfolg: Mit über 35.000 handschriftlich und 22.000 online gesammelten Unterschriften haben wir das Quorum von 50.000 Stimmen für die Cannabispetition 2017 erreicht! Ein wichtiger Meilenstein und ein großer Erfolg für unsere Bewegung. Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine offizielle Petition zu Cannabis diese Marke erreicht. Und das trotz massiver technischer Schwierigkeiten mit dem ePetitions Server des Bundestags, die bis heute andauern...

https://hanfverband.de/nachrichten/...-quorum-erreicht-trotz-serverzusammenbruechen

Top :dhoch:
 
Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert Legalisierung von Cannabis
  • Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert das Ende des Cannabis-Verbots in Deutschland.
  • So sollen Konsumenten vor der Kriminalisierung geschützt werden.
  • Für Autofahrer solle das Kiffen aber weiterhin tabu bleiben.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) macht einen für Polizisten ungewöhnlichen Vorstoß in der Drogenpolitik. Der Berufsverband fordert ein Ende des Cannabis-Verbots. "Die Prohibition von Cannabis ist historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend", sagte BDK-Chef André Schulz der Bild-Zeitung. "Es gab in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum, das muss man akzeptieren." Seiner Prognose zufolge werde Cannabis nicht mehr lange verboten sein.

Der BDK setze sich daher für eine "komplette Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten ein". Schulz sagte, durch das derzeitige Rechtssystem würden Menschen stigmatisiert und kriminelle Karrieren erst befördert.
[...]
Die Debatte um die Legalisierung von Cannabis besteht schon seit Jahren. Den letzten Höhepunkt gab es als, die Grünen im März 2015 einen Gesetzesentwurf in den Bundestag einbrachten, um Volljährigen einen legalen Zugang zu Cannabis zu ermöglichen. Im Juli 2017 wurde der Entwurf mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD abgelehnt.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/cannabis-legal-bdk-1.3854296

Die Zeit wäre längst reif dafür. Wenn die GroKo zustande kommt, sehe ich aber auch schwarz für die nächsten vier Jahre.
 
http://www.sueddeutsche.de/panorama/cannabis-legal-bdk-1.3854296

Die Zeit wäre längst reif dafür. Wenn die GroKo zustande kommt, sehe ich aber auch schwarz für die nächsten vier Jahre.
Wenns keinen generationenwechsel gibt auch in 20 jahren nicht. Vorher musste wohl eh die csu rauswerfen.

Das verbot ist total sinnlos, jeder der kiffen will kann eh an jedem eck was kaufen. Und anbauen kann es auch jeder.

Das einzige was mir mir missfallen würde wäre der geruch wenn man es offiziell rauchen dürfte in der öffentlichkeit.
 
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