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MULTI Call of Duty: Modern Warfare (+Warzone)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was ist eigentlich die Wissenschaft hinter den Leuten, welche ein gesamtes Match in einer Ecke hocken und darauf warten, dass welche vorbeilaufen? Haben die irgendeinen Auftrag vom Spiel oder sind das einfach nur Lappen? :O_o:
Kann man bei CoD halt wirklich nie sagen.

Kann durchaus sein, dass er z.B. grade wegen einer Challenge so arschig spielen muss und das nicht aus freien Stücken macht.
Kann auch durchaus sein, dass es ein neuerer Spieler oder generell jemand der seltener Videospiele spielt, ist. Hab häufig mitbekommen, dass solche Spieler missverstehen, dass ein Tod gar nicht so schlimm ist. Die denken dann, dass wenn sie gekillt werden, sie für ihr Team das ganze Spiel verloren haben, dabei ist das im Grand Scheme gar nicht mal so schlimm.
Die realiseren dann gar nicht, dass 35K/32D mit 6 Captures und 12 Defends besser ist, als 10K/2D, weil sie nicht so tief im Spiel drinne sind.
Gibt dann natürlich Leute, die aufrichtig einfach aus Vergnügen so arschig spielen, weil sie es gerne machen.

Aber wie gesagt, kannst es halt bei CoD nie rausfinden, ob sie es wirklich mutwillig machen, deshalb kann ich immer nur schwer sauer auf solche Spieler sein...
 
Jedes Spiel ist vor allem fair in den langweiligsten Bedingungen eines Feuergefechts in CoD.
Keine Möglichkeit den Gegner über eigenes besseres Gunplay zu outplayen, da ja alle die gleichen Waffen haben, und man so die eigene Stärke gegenüber der Schwäche der Waffe des Gegners nicht ausspielen kann.
Keine Möglichkeit durch Positionierung den Gegner zu outplayen, da die Maps zu klein und eng sind und nicht die Möglichkeit bieten zu flankieren ohne das der Gegner es mitbekommen kann, also auch keine Möglichkeit für tiefere Taktik.
Sprich, alles, was jemanden zu einem guten CoD-Spieler macht, kommt nicht zum Tragen, und es ist im Prinzip "Pre-Aiming: The Game".

Ist wie mit Divekick und konventionellen Beat'em Ups. Wird eine gewisse Gruppe an Spielern geben, die mit oberem nichts anfangen können/nicht klar kommen, und für die das genau das richtige ist, und für die anderen ist das eine komplett verwässerte Erfahrung...
 
Kann man gerne so sehen. Ich habe den Modus jetzt wahrscheinlich 40h oder mehr gespielt und meiner Meinung nach gibt es viel mehr Situationen, wo man durch Taktieren gewinnt als in den anderen Modi, wo Pre-aim genauso häufig vorkommt und man oft wegen anderer Umstände (Killstreaks, etc.) den Kürzeren zieht.
 
Nee, dafür sind die Maps ja viel zu klein. Du kannst ja gar nicht außerhalb der Sichtlinie der Gegner gelangen, selbst das FOV auf Konsole ist breit genug, dass du nicht auf den korridor-artigen Maps um jemanden herumlaufen kannst, ohne dass er es sehen würde, dazu kommen die lauten Schrittgeräusche. Sprich, es gibt keine Aktion (außer einfach sich am Start verstecken und warten, aber das ist keine Taktik) von der der Gegner nichts mitbekommen kann.

So Sachen wie sich absprechen über Chat zählt halt nicht, weil man das auch in jedem normalen Match machen kann, aber natürlich nicht für jeden Kill macht, weil dafür die Wertigkeit bei Spawn-Modes für einen Kill nicht da ist...
 
Das ist Quatsch. Es gibt kaum eine Map, wo man nicht ungesehen zum Gegner gelangen kann. Es gibt natürlich auch Maps, die taktisch sehr beschränkt sind (Atrium, Gulag Showers), aber die meisten bieten für ein 2v2 genug taktische Möglichkeiten für spannende Gefechte. Und ich spiele am PC mit einem FOV von über 100.
Und klar, kann man auch in einem TDM-Game taktieren via Headset, nur sind das selten interessante Gefechte für mich, weil die Situationen nicht genug Übersicht bieten. Mich erinnert Gunfight da sehr an meine Lieblingsmultiplayershooter, Rainbow Six Ravenshield und The Last of Us.
 
Mir fällt es zumindest jetzt in MW recht schwer mich überhaupt über irgendwas aufzuregen, weil alles doch recht "stumpf" ist und man in wenigen Sekunden wieder respawnt, und die Matches auch keine halbe Ewigkeit dauern. Bekommt man im einer Runde auf die Fresse, ist man in der Nächsten vielleicht wieder in den oberen Rängen. Leicht verdauliche, schnelle Fast-Food-Unterhaltung in meinen Augen. Wohingegen man bei einem Battlefield wirklich eine halbe bis Dreiviertelstunde in 'nem Frontenkrieg ist und jeder Tod, jedes fehlende Teamplay und jedes verlorene Objective einen viel weiter zurücksetzt.

Apropos Battlefield, dieses Ground War in MW finde ich absolut albern. Der Modus kann ja nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Alle rennen rum wie die Bekloppten, keiner spielt die Objectives, Fahrzeuge sind absurd dazwischen anzusehen und die Maps sind unübersichtlich und eintönig wie die Hölle.
 
Aber das ist doch das Gute an MW. Schnell, geil. Wer minutenlang durch die Maps kaufen will um von nem Sniper am Ende ungelegt zu werden, kann doch gerne BF zocken. Ist auch unrealistisch, dass ein Spiel alle Geschmäcker bedienen muss.
 
Das ist Quatsch. Es gibt kaum eine Map, wo man nicht ungesehen zum Gegner gelangen kann. Es gibt natürlich auch Maps, die taktisch sehr beschränkt sind (Atrium, Gulag Showers), aber die meisten bieten für ein 2v2 genug taktische Möglichkeiten für spannende Gefechte. Und ich spiele am PC mit einem FOV von über 100.
Und klar, kann man auch in einem TDM-Game taktieren via Headset, nur sind das selten interessante Gefechte für mich, weil die Situationen nicht genug Übersicht bieten. Mich erinnert Gunfight da sehr an meine Lieblingsmultiplayershooter, Rainbow Six Ravenshield und The Last of Us.
Dann musst du aber mit Tomaten auf den Augen spielen. Cargo, Pine, Hill, Speedball kannst überall vom Startpunkt beide Seiten, links und rechts im Auge behalten und sehen, wenn sich jemand am Rand entlängs bewegt. Er kann sich dann natürlich z.B. hinter den Containern bei Speedball verstecken und da kannst du ihn solange nicht treffen, aber das Wissen, wo er sich hinbewegt hat, hast du trotzdem. Selbt bei der breitesten Map, Hill, brauchst nur auf die Anhöhe dich zu positionieren und da ist gar nix mit flankieren, da du die gesamte Map von links bis rechts siehst.
Ausnahmen für sowas sind Stack, King und Docks, erstere durch die großen, erhöhten Plattformen in der Mitte, die einen aber dann auch einschränken. Entweder ich sehe meinen Gegner auf der äußeren Lane, oder wenn ich ihn nicht sehe, weiß ich, dass er entweder hinter dem mittleren Zentrum sich versteckt oder er zur anderen Lane gewechselt ist, wo mein Teammate mir das dann gleich mitteilt, dass zwei auf seiner Seite sind. Docks ist am ehesten eine gute, bzw. bessere Map, aber auch mit dem Problem, dass die gut funktionierende Flankierroute (rechts, oben, durchs Fenster), die einzige so gute Route ist und sie daher automatisch mit beobachtet wird.

Das ganze ist schrecklich vorhersehbar und untaktisch. Die Tatsache, dass ich, obwohl ich den Modus nicht mal spielen wollte, ich ne Winquote von 91% mit randoms hatte, spricht Bände darüber.

Du hast zwar recht, dass man in normalen Core-Modi auch mal von Streaks oder ähnlichem, was außer meiner Hand liegt, gekillt werde, aber ich immerhin auch mal selbst "outplayed" werde und dann dem Gegner wirklich Respekt zollen kann und zugeben muss, dass er wirklich smarter, besser und schneller gespielt hat. In Gunfight ist es NUR ein Pre-Aiming Guessing Game.

Du spielst Atrium. Du weißt, das der Gegner ca. 15m enternt von dir spawnt. Hinten bleiben ist feige und schlechtes Gameplay, also rushst du, ist ja ein sehr schneller Spielmodus.
Im Idealfall ist der Gegner auch so gut/smart und man trifft sich in der Mitte und es ist zumindest skill-basiert, wer schneller reagiert und schneller das Crosshair aufm Gegner hat.
Gegner bleibt aber hinten im Gang. Du rennst an den mittleren Säulen vorbei, in der Hoffnung, dass er an der inneren Seite der Wand wartet und nicht am äußeren Gang steht (darauf hast ja keinen Einfluss und das kannst ja auch nicht vorher wissen), tut er auch, zack, Kill gewonnen. Skill war das jetzt nicht von dir.
Nächste Runde versuchst das gleiche (of course, weil viel mehr gibt die Map ja an Routen nicht her), jetzt steht er aber außen, wodurch sein Teammate dich ausm FOV wahrnimmt und von rechts weglatscht. 50/50 guessing game verloren. Oder stattdessen wechselst du dich ab, und rennst bei Start nicht in der MItte am Brunnen vorbei, sondern außen am Korridor, weil du vermutest (Stichwort ist "vermutest"), der Gegner steht außen.
Ob du den Kill dann holst, hängt auch vom Guessing Game ab, ob er dann sich entscheidet nach außen zu gehen oder doch durch die Mitte zu gucken. Das sind ja aber alles Faktoren, die nicht von deinem Skill als Spieler abhängen, noch von irgendeiner tieferen Taktik. "Ich gehe mal davon aus, der Gegner läuft jetzt links und nicht rechts", sehe ich jetzt incht als Taktik an.

Grade vergleiche mit RB6 und LoU passen da überhaupt nicht, da dort ein großer Faktor das Finden des Gegners und sich in die richtige Position zum Kill bringen, ist. Das hast du ja in Gunfight gar nicht. Du weißt sofort wo der Gegner ist, kannst sofort auf ihn losgehen, zack, Runde in knapp 30sek. vorbei (oder etwas länger, wenn dein Teammate den Kill nicht holt)
 
Dümmerer hab ich ja nie gesagt, noch halte ich dich für einen dummen Spieler. Aber es ist halt, dass, was ich meinte. Es ist eine sehr spezifische Nische an Encountern, die in Gunfight jedes Mal abgebildet wird. Entweder man mag diese Art von Encountern und dann ist es natürlich ideal, weil es ausschleißlich das ist, oder man mag diese Art Encounter nicht und dann ist der Modus schrecklich langweilig.

Im Idealfall für mich wäre jeder MP vom Design wie Ghost Recon und davon ist der normale Spawn-MP auch weit weg.
Große, große Maps, bei dem wenn es hochkommt 20 Schuss von allen Spielern zusammen über ein Match abgefeuert werden und ein Großteil des Matches damit verbracht wird den Gegner zu finden. Da ist es dann auch nicht schlimm als Lookout länger an einem Ort zu warten und so Informationen an seine Teammates durchzugeben. Aber das bieten halt auch nur wenige, wenige Spiele...
 
Aber das ist doch das Gute an MW. Schnell, geil. Wer minutenlang durch die Maps kaufen will um von nem Sniper am Ende ungelegt zu werden, kann doch gerne BF zocken. Ist auch unrealistisch, dass ein Spiel alle Geschmäcker bedienen muss.

Wollte damit auch nicht sagen, dass es schlechter ist. Es sind einfach zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Aber gerade um den Release von MW herum gab es einige Outlets, vielleicht auch von der PR angestachelt, welche gerade Ground War als Battlefield-Killer hinstellten oder zumindest in Konkurrenz brachten, und dann ist der gesamte Modus am Ende einfach nur so'n feuchter Furz.
 
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