Also ich fand auch das die Story völliger blödsinn ist.
Also so hab ich die Story mittlerweile verstanden:
Die Russen waren gar nicht wirklich einverstanden mit den Aktionen der Amis und Briten in ihrem Land (also in Modern Warfare 1), weshalb sie in den letzten 5 Jahren die Bevölkerung Richtung Ultranationalisten gewandert ist und diese dort wohl mehr oder weniger die Macht übernommen haben (deshalb auch die Statue von Zhakaev im Intro).
Der General Sheppert und Marokov sind beides zwei irre, die die Welt auf ähnlicheweise ins Chaos stürzen wollen. Marokov will Rache für den Tod von Zhakaev (und seinen Plan fortsetzen die USA zu zerstören) und Sheppert will Rache für die 30.000 toten US Soldaten im Nahen Osten (also für die Atomexplosion in Modern Warfare 1).
Was daraufhin passiert ist absolut undurchsichtig. Die Russen knallen durch die USA Verteidigungssysteme, obwohl Soap und der Spieler das Gerät geborgen haben im Schneelevel und die Russen greifen scheinbar die USA an, nur weil da im Flughafen ein toter Amerikaner liegt.
Ich frag mich ob Sheppert und Makorov zusammen gearbeitet haben, sprich der eine gibt den Russen einen guten Grund anzugreifen und der andere schaltet das Verteidigungssystem ab (Sheppert). Und am Ende tötet Sheppert halt seine eigenen Elitetruppen, damit die nicht mehr reden können, das würde erklären, warum Sheppert diejenigen tötet, die wissen, wo Marokov ist, aber daraufhin geht es erstmal zu einem Flugzeugschrottplatz, wo die Amis gegen Marokovs Komplizen kämpfen...
Mutig und nahezu unglaublich an der Story finde ich, dass man die russiche Armee dermaßen überlegen darstellt. Es wirkt als würden die Russen stärker sein, auch das man am Ende Briten spielt, die US Soldaten töten und das in einer richtig großen Masse finde ich schockierend, weil das passt irgendwie so gar nicht zu typischen US Kriegsspielen.
Aber trotzdem ist alles dermaßen an den Haaren herbeigezogen. Ein so realistische Design und dann so eine Story ist einfach lächerlich.
Der Vorgänger war ja schon ziemlich übertrieben, aber das noch zu erhöhen ist einfach schlimm. Auch wie Russland dargestellt wird, in Modern Warfare 1 sind sie ein destabilisiertes Land, welches sich alleine nicht verteidigen kann und im zweiten Teil sind sie alle böse. Vor allem wieso die Russen? Warum nicht die Spanier?
Auch dämlich find ich das jetzt jeder spielbare Charakter am Ende sterben bzw. schwer verletzt sein muss...
Auch die Washington Levels fand ich inspirationslos, ein Jahr vorher hat einem Treyarch das selbe in Berlin präsentiert. Man hat einfach Berlin mit Washington getauscht und Reichstag mit weißem Haus.
Da ist sowieso der Unterschied, in WaW war es bedrückend, weil es einen realen Hintergrund hat, in MW2 denkt man die ganze Zeit nur "was für ein Käse" oder "ich will die Russen spielen". Auch machten die Missionen Sinn, einmal machten die Amis im Pazifik die Insel klar und die Russen wandern nach Berlin, dazwischen zeigt man als Sniper Level St. Petersburg.
Ich freue mich aber auch riesig wegen der Story auf MW3, weil ich bin gespannt, was da jetzt noch kommen soll. Ich meine die USA sind ja jetzt Geschichte... vielleicht erstarken ja die Nazis in der Bundesrepublik...