Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du warst mal positiver gestimmt. Das geht so nicht. Freu dich mal das er nun offiziell bleibt
Da gehts nir vielleicht wirklich gerade wie Bity, aber momentan hab ich da wirklich ein leichten Brechreiz, dass mir die wenigen sonnigen Momente auch keine Freude bringen.
Es kotzt mich halt wirklich vieles an.
Ich sehe echt keine Beständigkeit, wie wir sie mal hatten und ein hohes Niveau, sondern permanente Unkonstanz. Das fängt bei der Personalpolitik von an und hört dann letztendlich bei den Spielern auf dem Platz auf.
Wir haben letztes Jahr schon so ein Kack in der Rückrunde gespielt, dann hatte ich gedacht man hätte wertvolle Rückschlüsse daraus gezogen, sich gut verstärkt und mit Kehl auch was die Spielernähe angeht gut agiert.
Und jetzt ost es ja fast noch schlimmer als doe Rückrunde. Ich sehe keine Ideen, ich sehe keinen Charakter, ich sehe keine Einheit.
Stattdessen Lippenbekentnisse wie von Zorc. Jetzt legen wir erst richtig los sagt er, baem, nächstes Spiel ist genauso grottig.
Und Favre. Was erlauben Favre. Ich hab ja schon alles dazu gesagt. Ich halte ihn für einen guten Trainer, aber nicht bei uns. Da ist zu wenig Leben und Elan drin. Da ist zuviel kleinklein. Man sieht doch dass da kein nächster Schritt kommt. Er hat nichts verfeinert, nichts verbessert, keine Konstanz gebracht, seine Spielidee fruchtet einfach nicht. Wir halten den Ball wie die bekloppten. 80% Ballbesitz. Aber anders als die Bayern unter Guardiola wissen wir nichts mit dem Ballbesitz anzufangen. Wir verwalten uns, wir schläfern uns ein in der irrigen Annahme man würde das durch die bessere Anlage und Technik und Qualität irgendwann schon hinkriegen.
Aber so ein Spiel läuft eben nicht ins unendliche, sondern 90 Minuten. Und da sehen wir dann oft richtig kacke beim halten und verwalten aus. Fehlpässe, Unsicherheiten, nicht konsequentes Handeln, keine Robustheit, einfache Gegentore, Anfälligkeiten bei Standardsituationen. Wie lange verfolgt uns der Quatsch schon. "Wenn die Bayern mal schwächeln" dröhnt es mir von Watzke noch in den Ohren, "dann musst Du da sein". Ja die Bayern schwächeln ja auch diese und letzte Saision schon ein wenig. Und wo sind wir da? Im Koma! Stattdessen gibts Watzkes Memoiren mit Schaulaufen von Klopp und viel Nostalgiegeflimmer.
Ich will endlich mal wieder eine gute Saison am Stück sehen, ich will eine Mannschaft sehen die gierig ist und Bock hat und an einem Strang zieht. Ich will ein Konzept sehen, auf dem wir aufbauen können. Ich will mich endlich wieder damit identifizieren können was da auf dem Platz abgeht
 
Da gehts nir vielleicht wirklich gerade wie Bity, aber momentan hab ich da wirklich ein leichten Brechreiz, dass mir die wenigen sonnigen Momente auch keine Freude bringen.
Es kotzt mich halt wirklich vieles an.
Ich sehe echt keine Beständigkeit, wie wir sie mal hatten und ein hohes Niveau, sondern permanente Unkonstanz. Das fängt bei der Personalpolitik von an und hört dann letztendlich bei den Spielern auf dem Platz auf.
Wir haben letztes Jahr schon so ein Kack in der Rückrunde gespielt, dann hatte ich gedacht man hätte wertvolle Rückschlüsse daraus gezogen, sich gut verstärkt und mit Kehl auch was die Spielernähe angeht gut agiert.
Und jetzt ost es ja fast noch schlimmer als doe Rückrunde. Ich sehe keine Ideen, ich sehe keinen Charakter, ich sehe keine Einheit.
Stattdessen Lippenbekentnisse wie von Zorc. Jetzt legen wir erst richtig los sagt er, baem, nächstes Spiel ist genauso grottig.
Und Favre. Was erlauben Favre. Ich hab ja schon alles dazu gesagt. Ich halte ihn für einen guten Trainer, aber nicht bei uns. Da ist zu wenig Leben und Elan drin. Da ist zuviel kleinklein. Man sieht doch dass da kein nächster Schritt kommt. Er hat nichts verfeinert, nichts verbessert, keine Konstanz gebracht, seine Spielidee fruchtet einfach nicht. Wir halten den Ball wie die bekloppten. 80% Ballbesitz. Aber anders als die Bayern unter Guardiola wissen wir nichts mit dem Ballbesitz anzufangen. Wir verwalten uns, wir schläfern uns ein in der irrigen Annahme man würde das durch die bessere Anlage und Technik und Qualität irgendwann schon hinkriegen.
Aber so ein Spiel läuft eben nicht ins unendliche, sondern 90 Minuten. Und da sehen wir dann oft richtig kacke beim halten und verwalten aus. Fehlpässe, Unsicherheiten, nicht konsequentes Handeln, keine Robustheit, einfache Gegentore, Anfälligkeiten bei Standardsituationen. Wie lange verfolgt uns der Quatsch schon. "Wenn die Bayern mal schwächeln" dröhnt es mir von Watzke noch in den Ohren, "dann musst Du da sein". Ja die Bayern schwächeln ja auch diese und letzte Saision schon ein wenig. Und wo sind wir da? Im Koma! Stattdessen gibts Watzkes Memoiren mit Schaulaufen von Klopp und viel Nostalgiegeflimmer.
Ich will endlich mal wieder eine gute Saison am Stück sehen, ich will eine Mannschaft sehen die gierig ist und Bock hat und an einem Strang zieht. Ich will ein Konzept sehen, auf dem wir aufbauen können. Ich will mich endlich wieder damit identifizieren können was da auf dem Platz abgeht

Ich gebe dir vollkommen recht. Favre passt nicht zu Dortmund.
Davor haben aber auch schon Tuchel Bosz und Stöger nicht gepasst.
Das Dilemma ist vermutlich : wer passt überhaupt zu Dortmund.
Bei der Struktur und Ansprüchen von Dortmund kommt dieser junge,dynamische neue Trainertyp kaum in Betracht.
Die wollen alles alleine mit ihrem Team unter Kontrolle haben.
Deswegen hat Tuchel nicht funktioniert und vermutlich auch Nagelsmann nicht geklappt.
Nagelsmann ist nicht der Typ der Zorc und Kehl neben sich auf der Bank sitzen haben will.
Also was bleibt : ein erfahrener Trainer, der auch CL Ansprüchen genügt. Nur da sind halt die besten die zu Dortmund passen würden auch immer schnell vom Markt.
Wie gesagt. Schwierig.
 
Der würde in der Tat hervorragend passen von der Art. Und auch die Mannschaft würde gut zu seinem Stil passen. Leider schwer mit der Verständigung und ich glaub der ist Nummer zu groß für uns. Ansonsten die perfekte Wahl.
 
Ja, klar. Aber so ganz optimal ist das ja auch nicht.
Wobei, wenn ich mir Favre so anhöre ... da wäre Englisch eine Verbesserung. :ugly::D
Excuse-moi, Lucien. :bussi:
 
Schwachstellen des Favre-Systems
Das System der Dortmunder ist momentan vor allem von zwei Dingen geprägt: vielen Ballbesitzphasen und einer tiefen Verteidigung. Beide Merkmale nutzen Gegner zum eigenen Vorteil. Der BVB möchte – insbesondere, wenn er nicht in Führung liegt – den Ball ungerne hergeben. Dieses Verhalten hat damit zu tun, dass Favre die Kontrolle über das Geschehen behalten will.

Allerdings bleibt die Mannschaft dabei auch oft in einem gleichbleibenden Trott. Angriffe ähneln sich und sind vom Gegner leicht zu verteidigen. Die wichtigsten Dortmunder im Spielaufbau werden in Manndeckung genommen und Passwege im Zentrum blockiert. Gerade dann fällt dem BVB wenig ein. Und er ist selten in der Lage, das Tempo durch ein paar schnelle Passabfolgen und Sprints zu erhöhen und den Gegner zu überraschen.

Zudem ist Favre ein Verfechter der Strategie, wonach nicht viele Torschüsse, sondern nur die aussichtsreichsten Torschüsse zum Erfolg führen. Er verlangt von seinen Spielern, dass sie gegebenenfalls auch Angriffe abbrechen, wenn sie sich in keiner guten Feldposition befinden oder keinen Weg in den Strafraum finden, statt einfach mal aus suboptimaler Position einen Schuss zu wagen.

Das führt zu einigen Rückpässen und untermauert das Bild des eher risikoarmen Spielstils der Dortmunder. "Unsere Ballbesitzphasen sind in Ordnung, aber ohne jede Gefahr für den Gegner", konstatierte Marco Reus nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg am 7. Spieltag.

Das ist nicht ungewöhnlich für ein Favre-Team, wie vorherige Stationen seiner Trainerlaufbahn gezeigt haben. Aber der BVB ist nicht dafür gemacht, im tiefen 4-4-2 den eigenen Strafraum zu verteidigen. Offensivspieler wie Jadon Sancho oder Julian Brandt fühlen sich in solch einem System nicht wohl. Sie wollen viel lieber proaktiv verteidigen und schnellstens wieder an den Ball gelangen.

Zudem sind die beiden Viererketten im 4-4-2 sehr kompakt gestaffelt. Das heißt, die Dortmunder decken vor allem die Mitte ab und lassen die Flügel ein Stück weit offen. Doch gerade über die Flügel haben sie in den letzten Wochen – etwa gegen Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg – in Führung liegend Gegentore kassiert. Gegner wissen, dass sie am besten mit mehreren Flügelspielern auf der Außenbahn angreifen. Gerade mit nachstoßenden Bewegungen von Außenverteidigern, die also mit etwas Verzögerung nach vorn sprinten, hat der BVB seine Probleme.

Der eher behäbige Angriffsstil sowie die vorsichtige, teils passive Verteidigungsweise ergeben momentan ein Bild, das eben auch schon die Frage aufwarf, ob es bei den Dortmundern an Mentalität und Einstellung mangelt. Dabei spielen sie eigentlich mehr oder weniger nach den Vorstellungen Favres.
https://www.sport1.de/fussball/bund...e-schwachstellen-des-systems-von-lucien-favre
 
Zeigt aber auch nochmal deutlich, dass das mit der Mentalitätsdebatte wenig zu tun hat.
Es ist ja nicht so als wenn zu wenig gelaufen würde oder als wenn die den Eindruck machen als wäre es ihnen egal.
Es fehlt vielleicht mal an Durchsetzungskraft oder an dem letzten Quentchen Entschlossenheit.
Aber grundsätzlich liegt es nicht am Willen sondern am System.
Das passt einfach nicht weil da die Vorteile der jeweiligen Spieler Brandt, Sancho und Co einfach nicht zur Geltung kommen.
Und durch das quer- und zurückspielen über die ganze Zeit resultiert dann irgendwann ein Konter, der über die Flügel dann oft zum Torerfolg führt.
Das ist keine Nachlässigkeit oder eine Mentalitätsfrage sondern so gewollt. Also das Gegentor natürlich nicht, aber die Spielweise, die dazu führt.
Die Gegner haben sich einfach darauf eingestellt, deshalb gings in der Rückrunde auch bergab, und jetzt wird es natürlich nicht besser wenn man nicht daran schraubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ist es. Das haben wir hier ja auch schon tausend Mal, eigentlich nach jedem Spiel diskutiert, dass die Angriffe abgebrochen werden und der Ball plötzlich wieder bei Bürki ist. Das kann niemandem gefallen, auch keinem Spieler.

Aber gerade Brandt gg Barcelona oder auch die beiden letzten Tore von Gündogan in der Nationalmannschaft haben ja gezeigt, wie gefährlich Torschüsse sein können. Man muss den Ball nicht bis ins Tor tragen. Mit dieser langweiligen Art des Fußballs muss man abgesehen vom ausbleibenden Erfolg selbst im Falle des Erfolgs aufpassen, wenn man für Zuschauer als attraktiver Verein gelten möchte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich irgendwelche Chinesen oder US-Amerikaner so etwas ödes angucken - und genau diese Märkte möchte man ja neuerdings erobern.

Man könnte fast meinen, Borussias Art des "Fußballs" sei die Vorlage für diese Persiflage gewesen:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
72692479_10157703599639717_5625101204234174464_n.png


So ist es, Jürgen.

@Hamlet Das eh, aber jetzt fängt das gleiche Theater wie bei Auba und Dembele an ... So ein undankbares Verhalten.
 
Zurück
Oben