Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In so Situationen hat man selbst als Außenstehender keine Lust mehr mit dem echte Liebe running gag zu kommen. Aktuell hat das eher ne morbide Faszination, da wirklich jeder sieht, dass es mit Favre eigentlich nicht mehr geht. Da ist wohl zu viel vorgefallen, dass jetzt selbst ne Erfolgsserie wohl Risse innerhalb der Mannschaft zum Trainer hinterlassen würde. Und schon steht der nächste Umbruch an....
Morbide ist ein sehr guter Ausdruck dafür, so fühlt es sich auch tatsächlich an.
Und wieder der nächste Umbruch. Und wieder der nächste Trainer.
Und wieder dieses ewige Strecken und Ziehen bis es gar nicht mehr geht.
Und wieder ist eine Saison und deren Ziele fürn Arsch.
Es ist einfach nur zäh und anstrengend und jeder weiß es wird nix mehr und trotzdem versucht mal überall zu kitten und zu heilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn ich dann lese was Watzke heute so raushaut:
"Lucien Favre hat unser volles Vertrauen. Es stand überhaupt nicht zur Diskussion, uns aktuell vom Trainer zu trennen", sagte der Geschäftsführer am Montag auf der Jahreshauptversammlung des Revierklubs.
"Dass wir an sechster Stelle stehen, ist nicht das, was wir wollen", so Watzke mit Bezug auf die aktuelle Tabellenkonstellation in der Bundesliga. "Wir haben aber auch nur fünf Punkte Rückstand auf Platz eins. Wir werden dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen nicht ambitionslos sein."
"Ich habe das Gefühl, dass sich nach Paderborn etwas getan hat. Die Spieler waren schockiert von dieser ersten Halbzeit. Irgendetwas hat sich danach getan, das habe ich gespürt", so der langjährige Klub-Funktionär.
Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag sei es "in beeindruckender Weise gelungen, mit der nötigen Kritik an der sportlichen Performance voranzugehen, aber daraus auch Stärke zu ziehen", sagte er.
Da wird mir echt schlecht!
Wie blind kann man sein?
 
Natürlich KANN sich irgendwie durch Zauberhand irgendwas getan haben.
Aber das ist doch eine reine Beschwichtigung und Wunschmalerei wie von Zorc, der die ganze Zeit nach den schlechten Spielen sagt: Jetzt gehts erst richtig los, diesmal haben wir verstanden, so werden wir nicht mehr auftreten, diesmal gibts Männerfußball etc. Und dann spielen die jetzt mal 2 Spiele ordentlich und dann wieder 3 schlecht.
 
Das ist mir durchaus bewusst.
Die Aussagen gehen aber auch weiter.
Es hat sich was getan, wir sind nur 5Punkte hinter Platz 1, wir haben es beeindruckend geschafft aus der Situation Stärke zu ziehen?
Feiert er sich da gerade selbst? Das kann er vielleicht (!) sagen wenn wir bis zur Winterpause alle Spiele in beeindruckender Weise gewinnen aber doch nicht weil er ein Bauchgefühl hat, dass sich etwas getan hat. Nach so einer desolalaten Leistung gegen München und Paderborn. Und desolat ist ja noch total untertrieben.
Dass sich da was tut muß klar sein, denn das war zum Schämen! Das muß man auch mal ganz deutlich benennen und für mein Empfinden hat das nur Rauball glaubhaft getan.
Natürlich sind wir nur 5 Punkte hinter Platz1 und natürlich ist da noch nicht alles verloren, aber anstatt da jetzt wieder Luftschlösser zu bauen muß man erstmal ein ganz anderes Gesicht zeigen. Mit 5 Punkten weniger wären wir nämlich auf Platz 12. Und das ist aktuell mindestens eine genauso große Wahrscheinlichkeit.
 
Dortmund muss sich einfach mal bewusst werden wohin die Reise gehen soll.

1. Dieses Klopp hinterher heulen ist einfach nur ungesund. Die Identität die Dortmund sich da zurück wünscht steht in keiner relation zu den Trainern. Am ehesten noch zu bosz aber wir haben ja gesehen wie das endet.

2. Man sollte überlegen ob man weiterhin das Sprungbrett für die jungen Talente sein möchte. Warum soll man sich gegen Paderborn anstrengen? Da guckt doch kein scout von Real zu. Wenn es dann gegen die großen in der CL geht, dann kann man arbeiten. Von der Identifikation mit dem Verein die da flöten geht ganz zu schweigen.

3. Dann die Frage, ist man jetzt ein Verein mit CL Ambitionen oder nicht? Ein Stöger oder Favre, bei allem Respekt, wecken keine Emotionen bei mir. Das sind grundsolide Trainer die aber den Prestige vermissen lassen und auch nicht die Ausstrahlung mit sich bringen die es braucht um den jungen Spielern zu vermitteln wer die Hose an hat. Auch auf Spieler Ebene ist es schwierig geworden. Das Geld das man ohne Zweifel in Massen hatte wurde teils gut/glücklich (Brandt, hakimi, sancho) aber teils auch unglücklich investiert (alcacer, diallo, Schulz). Da ist die Frage ob Dortmund mehr investieren sollte oder ob dortmund das überhaupt kann?

4. Ist Watzke noch der richtige Mann? Ohne seine bisherige Leistung zu schmälern darf man sich doch fragen ob er vielleicht zu lange drin ist und die Perspektive von außen einfach nicht mehr im gesunden Maße einnehmen kann. Vielleicht braucht der Verein auf der Führungsebene frischen Wind um die Fragen 1-3 zu Beantworten.
 
Also Diallo sehe ich nicht als unglückliche Investition.
Den hat man +-0 wieder abgegeben, nachdem man Hummels geholt hat.
Sicherlich keine tolle Situation insgesamt, aber das war ja kein verbranntes Geld.
Schlechte Transfers waren Rode und Schürrle. Über Götze müssen wir dann nach der Saison sprechen, wenn er ablösefrei irgendwo anders hin wechselt. Wir hatten auch andere Transfers, die nicht gezündet haben. Yarmolenko, Wolf, Philipp, Toprak, Mor, Merino etc, die aber wirtschaftlich kein Verlust waren.
Und natürlich muß man auch weiterhin Sprungbrett sein, das ist man ja mehr oder weniger immer. Das ist ein Kurs, von dem man nur wegkommt wenn man Bayern, Real, Barca etc ist.
Da sehe ich insgesamt nicht das Problem, was Sancho bisher gespielt hat ist aller Ehren wert, auch wenn er jetzt ne kleine Delle drin hat - die aber in dem Alter auch absolut normal ist.
Wir haben auch keinen schlechten Kader.
Ich sehe das Problem eher darin, dass wir bisher nach Klopp (mit Ausnahme mal von Tuchel - aber da hats auf anderen Ebenen nicht gepasst) keinen Trainer mehr gefunden, der ein vernünftiges Konzept, einen motivierenden Stil und eine auf die Vor- und Nachteile der Spieler zugeschnittene Aufstellung und Taktik hatten.
 
Wie geht es mit Lucien Favre beim BVB weiter? Gar nicht? Laut „Bild“ ist das Aus des Schweizer Trainers bei Borussia Dortmund bereits besiegelt.
Demnach sitze der 62-Jährige nur noch aus Mangel an Alternativen auf der Trainerbank. Favre war beim Vize-Meister nach dem 0:4 im Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern und dem in der ersten Halbzeit desaströsen 3:3 (0:3) gegen Schlusslicht SC Paderborn stark in die Kritik geraten.

Ach wäre das schön. Das Aus schon beschlossen, nur die Suche nach dem Nachfolger hielte ihn noch im Amt.
Bitte, bitte, lass es wahr sein.
 
Pochettino beim BVB wäre schon sehr nice.

Generell wäre es für den deutschen Fußball gut, wenn sich der BVB endlich mal als Titelkandidat etablieren würde.

Man stelle sich mal vor, Poch schmiedet aus dem BVB ein zweites Tottenham... man würde Talente nicht nur entwickeln sondern auch halten!
Warum sollten die bleiben wenn dann irgendein Prestige Verein mit dem 5fachen Gehalt wedelt?
 
Zurück
Oben