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Bundestagswahlen am 27. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Außenminister werden doch eh vollkommen überschätzt. Die haben kaum etwas zutun als Händeschütteln und nach außen weitergeben, was andere intern ausgehandelt haben. Und das wird ihnen auch noch oft genug vom Bundeskanzler abgenommen, weil man damit immer gut beim Volk ankommt. Deswegen sind Außenminister immer so beliebt. Sie tun keinem weh und kommen rum in der Welt. Man sieht sie meistens nur in positiven Aufritten.

Wie jeder andere Representant der BRD auch.
 
Urgs schrieb:
Wenn du Diplomaten meinst, ja. Der Bundespräsident hat dagegen schon mehr Gestaltungsfreiheit für sein Amt.

Nein, ich rede von Ministern, Oberbürgermeistern, Senatoren und allen anderen. Ich verstehe aber was du meinst, ein Außenminister ist gerade in der Presse überaus present.
 
robat schrieb:
Naja es geht darum, dass Westerwelle ja teilweise in diesem Forum keinen großen Anklang findet und dann wird seine politische Kompetenz aufgrund seiner Sexualität in Frage gestellt. Für mich ist das nicht sehr niveauvoll...

Ich halte ihn auch für einen guten Politiker und habe auch FDP gewählt. Aber der Posten birgt halt seine Risiken weil viele Länder noch ein Problem mit Homosexualität haben.
 
Farang schrieb:
Doch einiges wird sich ändern. Laut "CDU/CSU sollen arbeitslose ALG2-Empfänger per Gesetz verpflichtet werden, ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer sich weigert, bekommt keine Existenzsicherung"

Ich frag mich was daran schlimm sein soll? Von Sklarverei redet keiner. Aber immerhin leben diejenigen von der Allgemeinheit, also können sie sich dadurch wenigstens dadurch bei ihr bedanken. Fand den 1 Euro Job Gedanken eigentlich richtig gut. Wird ja dadurch niemand davon abgehalten einen "echten" Job zu suchen.

Irgendwie sagt mir mein eigenes moralisches Verständnis schon dass ich mich dafür dass mir jemand was gibt irgendwie revanchieren will.
 
Wer arbeitet verdient erstens eine vernünftige arbeit wo er auch einen vernünftigen lohn bekommt.Was die CDU da machen will ist nichts anderes als skalventreiberei für die wirtschaftselite.stelle dir mal vor du müßtes für 350 Euro + Miete 8 Stunden am Tag zwangsarbeiten.

Das was die da vorhaben ist falsch und menschenverachtend sie sollen endlich dafür sorge tragen das die menschen arbeit finden und das für vernünftige löhne.was die da vorhaben ist aber nur menschenverachtende politik.

sollten die damit durch kommen, hoffe ich das hier ein aufstand ausbricht.

Auch sollte man sich mal die ganzen konsequenzen überlegen, die löhne werden dadurch auch noch weiter sinken. An dem verhalten der cdu und den markradikalen( die sind nur liberal zu ihren wirtschaftsfreunden) fdp merkt man deutlich das sie politik gegen den menschen und für die wirtschaft machen.

und über die 1 euro jobs, die haben den menschen mehr geschadet als genützt.es wurden unter anderem genug reguläre stellen abgebaut
.
 
Es wird ja dann nicht zusätzliche Arbeit sein, sondern Arbeit die dann eben wegrationalisiert wird um sie dann mit denen aufzufüllen. Gibt ja genug Praktikas, die eigentlich eine vollwertige Arbeitsstelle sind, oder 1 Euro Jobs, durch die Aufträge wegfallen. Bei uns wurde eine Schule mit 1-Euro Jobber renoviert, obwohl das gesetzlich gar nicht erlaubt ist.
 
Du verlangst also dass die Arbeitslosen dann mit ihrem Hintern daheim vorm TV bleiben sollen und immer nur auf die nächste Zahlung der ARGE warten sollen?

Nochmal, von Sklaventreiberei redet ja kein Mensch. Diejenigen sind ja nicht ein Leben lange darin gefangen, sondern sollten ja nach wie vor nach einem regulären Job suchen. Aber solange sie Arbeitssuchend sind fände ich diese Form der Sozialarbeit wesentlich besser als die Personen von einer Maßnahme in die nächste zu stecken.
 
Farang schrieb:
Wer arbeitet verdient erstens eine vernünftige arbeit wo er auch einen vernünftigen lohn bekommt.Was die CDU da machen will ist nichts anderes als skalventreiberei für die wirtschaftselite.stelle dir mal vor du müßtes für 350 Euro + Miete 8 Stunden am Tag zwangsarbeiten.

Wenn man dafür die Miete + 350€ bekommt ist es aber keine zwangsarbeit . Man kann ja aichfach auf die Leistungen verzichten .

Ich bin aber auch klar gegen sowas , da kommt dann ohnehin wieder das selbe raus wie bei den 1€ Jobbern , also das diese für sachen genommen wurden wofür es vorher einen ganz normalen Arbeiter mit normalem Lohn gab .
 
Witzigerweise sind viele Hartzler sogar froh über einen 1€-Job, denn der bringt wenigstens ~100€ im Monat zusätzlich.

Dass sie dabei Arbeiten verrichten, die sonst ein richtiger Arbeiter für viel mehr Geld verrichten würde,, steht ausser Frage. Es geht schon in die falsche Richtung.
 
Da wurde ein guter Grundgedanke leider wieder schlecht ausgeführt.

Wenn ich z.B. nur daran denke wie übel manche Innenstädte in Deutschland aussehen weil zuwenig Reinigungspersonal von Seiten der Stadt vorgehalten werden kann. Da kann dann ein Trupp 1 Euro Jobber anrücken und Stadt und Park außer der Reihe sauber halten. Die normalen Angestellten verlieren ihren Job nicht, das Erscheinungsbild der Stadt und damit das Wohlbefinden der Bürger in dieser steigt, und kaputt arbeiten tut sich dabei auch keiner. Solche Dinge. Natürlich keine Verdrängungsarbeit.

Ich weiß nicht - mir gehts irgendwo gegen den Strich immer von den achso bösen Managern die für ihre Arbeit das Geld in den Hintern geblasen bekommen zu lesen. Aber Langzeitarbeitslose sitzen zuhause und bekommen Unterstützung beim Nixtun.

Bevor das wieder jemand in den falschen Hals bekommt; ich glaube das ein Großteil der Langzeitarbeitslosen ohne eigenes Verschulden zu dem gemacht wurden und sich dieses Schicksal sicher nicht ausgesucht haben. Gibt ja auch genug die Sagen sie würden ja arbeiten wenn es Arbeit gäbe.

Das ist eine Form der Arbeit.

Genauso wie ich es als meine moralische Verpflichtung ansehe in nem Sozialstaat den Ärmeren zu helfen, finde ich es auf der anderen Seite eben auch irgendwo moralisch verpflichtend sich auf dieser Unterstützung eben nicht auszuruhen sondern im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas zum Wohl der Allgemeinheit beizutragen.
 
@Mandos: Jep, so seh ich das auch.

Und ich glaub, wenn ich hier noch ein paar mal "Wirtschaftselite" les, muss ich irgendwann echt kotzen...

Diese Einstellung reiche Bonzen = böse und armer kleiner Arbeitsloser = gut geht mir auf den Sack...
Auf beiden Seiten gibts Positiv- un Negativbeispiele, es gibt auch genug hart arbeitende Top-Leute in der Wirtschaft, die aufgrund ihrer Verdienste um ihre Firma ein hohes Gehalt verdient haben.
Aber es ist ja einfacher, sich eine schöne s/w-Welt zu erschaffen...
 
Mandos schrieb:
Wenn ich z.B. nur daran denke wie übel manche Innenstädte in Deutschland aussehen weil zuwenig Reinigungspersonal von Seiten der Stadt vorgehalten werden kann. Da kann dann ein Trupp 1 Euro Jobber anrücken und Stadt und Park außer der Reihe sauber halten. Die normalen Angestellten verlieren ihren Job nicht, das Erscheinungsbild der Stadt und damit das Wohlbefinden der Bürger in dieser steigt, und kaputt arbeiten tut sich dabei auch keiner. Solche Dinge. Natürlich keine Verdrängungsarbeit.

Wärst du dir da 100% sicher, daß dadurch keine normalen Arbeitsplätze abgebaut werden und sei es, daß man einen normalen Arbeitsplatz nicht mehr neu besetzt.
 
Sisaya schrieb:
Mandos schrieb:
Wenn ich z.B. nur daran denke wie übel manche Innenstädte in Deutschland aussehen weil zuwenig Reinigungspersonal von Seiten der Stadt vorgehalten werden kann. Da kann dann ein Trupp 1 Euro Jobber anrücken und Stadt und Park außer der Reihe sauber halten. Die normalen Angestellten verlieren ihren Job nicht, das Erscheinungsbild der Stadt und damit das Wohlbefinden der Bürger in dieser steigt, und kaputt arbeiten tut sich dabei auch keiner. Solche Dinge. Natürlich keine Verdrängungsarbeit.

Wärst du dir da 100% sicher, daß dadurch keine normalen Arbeitsplätze abgebaut werden und sei es, daß man einen normalen Arbeitsplatz nicht mehr neu besetzt.

So schauts aus.

Mein Onkel hat übrigens nach knapp 1,5 Jahren und 300 (!) Bewerbungen einen 1€-Job als Fahrrad-Instandsetzer bekommen. Bei einer Firma, die sonst KEIN anderes Personal einstellt.
 
Wer kann sich da schon sicher sein? Aber mal anders gefragt: Was würdest du/ihr vorschlagen? Ich hör immer nur dies und jenes ist schlecht, aber keine Verbesserungsvorschläge.

Motzen und das Schlechte aufzeigen ist immer ne einfachere Sache als konstruktiv etwas Besseres vorzuschlagen.
 
Mandos schrieb:
Wer kann sich da schon sicher sein? Aber mal anders gefragt: Was würdest du/ihr vorschlagen? Ich hör immer nur dies und jenes ist schlecht, aber keine Verbesserungsvorschläge.

Motzen und das Schlechte aufzeigen ist immer ne einfachere Sache als konstruktiv etwas Besseres vorzuschlagen.

Deswegen sind wir auch bloss ein Internetforum, das nichts mit dem Thema zu tun hat und nicht die internationale Politikelite ;)
 
Zimtzicke schrieb:
So schauts aus.

Mein Onkel hat übrigens nach knapp 1,5 Jahren und 300 (!) Bewerbungen einen 1€-Job als Fahrrad-Instandsetzer bekommen. Bei einer Firma, die sonst KEIN anderes Personal einstellt.

Es wäre ihm freigestanden es mal selbst als Fahrrad-Instandsetzer zu versuchen oder? Großes Risiko wäre er nicht gegangen. Ist er Langzeitarbeitsloser? Dann hätte er Existenzgründungsförderung bekommen. Wobei ich eben genau solche Konstellationen wie von dir genannt eben auch schlecht finde. Solche 1 Euro Jobs dürfte es nicht geben.

Oxblood schrieb:
Deswegen sind wir auch bloss ein Internetforum, das nichts mit dem Thema zu tun hat und nicht die internationale Politikelite ;)

So siehts dann letztlich aus. Wären wir die Politikelite hätte man uns wohl am Wochenende im TV gesehen :lol:
 
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