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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In 10+ Jahren ist ein Bitcoin auch nicht mehr wert als jetzt... zumindest wenn er sich für seinen eigentlichen Zweck durchsetzen soll.

--edit--
Ups irgendwie wurde mir gerade ein alter Beitrag als letzter angezeigt, oder ich hab was verpeilt.
 
Zudem besteht ja auch noch die theoretische Möglichkeit, dass Blockchain trotz der technischen Möglichkeiten, auch in Zukunft ein technisches Nebenprodukt bleibt. Kann ich nicht abschätzen.

Aber gut möglich, dass auch in Zukunft die Menschen lieber zum Notar gehen wollen, wenn ein Haus überschrieben wird, der Mercedes wird bei der Bank finanziert, die Krankenakte liegt auf einem Chip auf einer Karte, die der Mensch bei sich trägt, usw.
 
Aber gut möglich, dass auch in Zukunft die Menschen lieber zum Notar gehen wollen, wenn ein Haus überschrieben wird, der Mercedes wird bei der Bank finanziert, die Krankenakte liegt auf einem Chip auf einer Karte, die der Mensch bei sich trägt, usw.
Auf jeden Fall. Ich bin ja auch absoluter Befürworter moderner Technologien, aber trotzdem kann eine gesunde Skepsis nicht schaden.
Wäre nicht die erste sinnvolle Innovation, die mangels Nachfrage nie breite Durchsetzung erfährt.
Gerade bei Blockchain, bei der viele der potenziellen Anwendungsmöglichkeiten elementare Aspekte des Lebens betreffen oder sogar staatliche Institutionen und die Legislative involvieren, wäre ich da sehr zögerlich in meinem Optimismus.
Der Staat (v.a. der deutsche Staat) ist nicht gerade bekannt für seine technologische Agilität...
 
Ohne staatliche "Sicherheiten" bei elementaren Dingen wird es eh nicht funktionieren. So bekloppt ist ja kein Mensch bei gesundem Verstand. Man siehe nur, seit wann es den neuen Ausweis mit Lesegerät gibt, und was man damit heute (und das ist sehr wenig, obwohl es viel mehr sein könnte) machen kann, und trotzdem nutzt das im Prinzip niemand... Die Leute sitzen lieber zwei Stunden auf der Zulassungsstelle, statt online zu Hause abzumelden. :D

Ich betone aber, dass ich durchaus schon Einsatzmöglichkeiten sehe, die in den nächsten 5 bis 10 Jahren zumindest von einem Teil der Menschen genutzt werden. Bis sich sowas aber in der Form des heutigen Internets durchsetzt, vergehen sicher 20+ Jahre.
 
Die Welt wird sich auch nicht innerhalb von 10 Jahren Grundlegend verändern ... womit man sich allerdings abfinden muss ist dass es definitiv einen Wandel geben wird und sich auch unsere Gesellschaft (langsam aber sicher) verändern muss und wird. Und nur weil die aktuelle Generation dem mit mehr Skepsis gegenüber steht hat das nichts zu heißen wenn es um die Nachfolgende geht.

Die Digitalisierung unseres Lebens beginnt ja schon in Teilen aber ist noch nicht einmal ansatzweise am Anfang. Nur im Unterschied zu früheren Veränderungen des Lebens geht ist der Fortschritt hier um einiges rasanter. Ob Blockchain, Kryptowährungen und ein dezentralisierter Geldmarkt dabei eine Rolle spielen weiß jetzt doch keiner aber so ist das nunmal immer wenn irgendwo etwas neues auftaucht.

Fakt ist aber das sich so vieles Verändern wird dass auch Politik, Wirtschaft und letztendlich der Mensch sich nunmal anpassen werden. Niemand sagt das es Morgen soweit ist ... aber eben auch nicht erst in 50 Jahren.
 
Ohne staatliche "Sicherheiten" bei elementaren Dingen wird es eh nicht funktionieren. So bekloppt ist ja kein Mensch bei gesundem Verstand. Man siehe nur, seit wann es den neuen Ausweis mit Lesegerät gibt, und was man damit heute (und das ist sehr wenig, obwohl es viel mehr sein könnte) machen kann, und trotzdem nutzt das im Prinzip niemand... Die Leute sitzen lieber zwei Stunden auf der Zulassungsstelle, statt online zu Hause abzumelden. :D

Ich betone aber, dass ich durchaus schon Einsatzmöglichkeiten sehe, die in den nächsten 5 bis 10 Jahren zumindest von einem Teil der Menschen genutzt werden. Bis sich sowas aber in der Form des heutigen Internets durchsetzt, vergehen sicher 20+ Jahre.

Puh... der Schrott mit dem Lesegerät und der Software und co ist auch selten scheiße... typisch Deutsch gelöst... so 1990-mäßig. Da ist jede Bahn-/Punkte-/Sonstwaskarte in Japan besser. Wir hinken technologisch einfach Jahre zurück.
 
Für mich sind Kryptowährungen sehr stark mit realem Geld verknüpft. Ich zb habe nicht genug Kohle um überhaupt da anständig investieren zu können. Von daher ist mir das ganze thema eh fern und uninteressant.
 
@turbodisco Das bestreitet auch niemand. Dass die technologische Entwicklung exponentiell fortschreitet, ist gesetzt. In 20 Jahren machen wir uns aber eventuell auch keine Gedanken über Blockchain, sondern wie wir uns gegenüber superintelligenten KIs verhalten sollen, auf deren Erkenntnisse bis dahin Quantencomputer gebaut wurden, die jegliche traditionelle Verschlüsselung obsolet machen :D

Ich finds auch lustig, wie man als Blockchain-Skeptiker gleich in die Schublade "alter Mann wird von technologischer Entwicklung abgehängt" gesteckt wird :lol:

Die Diskussion bewegt sich auch gerade auf eine abstrakte Ebene, ohne dass auf die ursprüngliche Frage geantwortet wurde. Die lautet immer noch: Was hat euer Investment in Kryptowährungen mit der potenziellen Zukunft der Blockchain zu tun? Wieso investiert man in Coins, wenn man Währungen überhaupt nicht als zentrale zukünftige Anwendung der Blockchain sieht?
Um diese Fragen wird irgendwie immer herumlaviert :D

@Leo_Lausemaus OK. Du setzt also Kryptowährungen mit einem Bonussystem gleich, das erstens direkt mit dem Geldsystem zusammenhängt, keinen eigenständigen Wert besitzt und obendrein nur ein Marketinginstrument der Handelsunternehmen ist (Stichwort Konsumentenverhaltensforschung).
Also, entweder du verstehst da was falsch oder Kryptos sind NOCH profaner als ich dachte :D
 
@el_barto

Dass ich das gleichsetzen würde, legst du mir in den Mund. Ich habe lediglich darauf verwiesen, dass es parallele Währungen gibt, die innerhalb ihrer abgesteckten Bereiche funktionieren.

Aber ich will nun zum Kern der Diskussion zurück, den ich zugegebenermaßen etwas aus den Augen verloren habe: Warum in Kryptowährungen investieren? Diese Frage muss man sich in der Tat bei jedem einzelnen Coin stellen, denn ihr habt vollkommen recht. Die Blockchain kann DIE Zukunft sein und dennoch gehen die ganzen Coins unter. Ich sehe bei vielen Coins auch keinen Mehrwert eben dieses Coins. Beispiel Ripple, das ja viel Hype erfahren hat. Die Entwickler sind da meiner Meinung nach tatsächlich an einem bahnbrechenden System dran, allerdings läuft der Coin halt einfach so nebenher, ohne damit verbunden zu sein. Was, wenn die Entwickler irgendwann die Bankenwelt umkrempeln, den Coin dann aber fallen lassen?
Man darf auch nicht vergessen, dass ein Coin keine Firmenbeteiligung per Gesetz ist, auch wenn einige wie Modum in diese Richtung gehen wollen. Im Zweifel steht man als Anleger aber doof da und hat keinerlei Rechte.
Ich schaue mir daher jeden einzelnen Coin sehr genau an und prüfe, wie der Coin selbst in das System, das um ihn herum aufgebaut wird, eingebettet ist. Wo ich da einen soliden und nachvollziehbaren Zusammenhang sehe, der den Coin zu einem unverzichtbaren Teil des gesamten Systems macht, investiere ich.
Ich kann das jetzt hier gar nicht in wenigen Zeilen zusammenfassen, was ich mir in tagelanger Arbeit angelesen habe. Vielleicht daher ein sehr verkürztes Gegenbeispiel zu Ripple, das zeigt, wie das Investment sich in die Zukunft der Blockchain einfügen könnte:

TenX ist ein Unternehmen, das daran arbeitet, Kryptocoins "ausgebbar" zu machen, indem es Visa-Karten ausgibt, deren Guthaben man mit Kryptowährungen aufladen kann. Dazu haben sie den Coin PAY herausgegeben, der im weiteren Verlauf als Treuepunkteprogramm etabliert werden soll. Falls TenX in 20 Jahren das ist, was Visa heute ist, könnten diese Points einen immensen Wert haben.
 
Daher sollte wirklich jeder Bitcoin-Spekulant möglichst darauf hoffen, dass schlaue Menschen auch weiterhin dafür sorgen, dass unser Geld seinen Wert behält. Denn selbst wenn du deine Coins nicht als Geld ansiehst, so ist der Wert ganz zwangsläufig an den Geldwert gekoppelt, sobald du irgendwas damit anstellen möchtest, ausser sie zu besitzen.

Das verstehe ich nicht. Was juckt den BTC-Besitzer, wenn der Dollar in den Keller geht?

Angenommen, der Dollarpreis verliert morgen 50%, beim Bitcoin hingegen tut sich nichts. Somit bekomme ich für meine Bitcoins doch einfach nur die doppelte Dollar-Menge. Die Währungen bedingen sich doch wechselseitig und nicht einseitig.
 
Ich finds auch lustig, wie man als Blockchain-Skeptiker gleich in die Schublade "alter Mann wird von technologischer Entwicklung abgehängt" gesteckt wird :lol:

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Ja das driftet schnell mal in so eine ungewollte Argumentation :lol: :knuddel:
 
@Leo_Lausemaus Super, danke für den Beitrag.

Dann siehst du also Coins als Spekulation darauf, dass die Systeme dahinter in Zukunft jetzt herrschende Systeme abgelöst haben und das dahinter stehende Unternehmen in Folge wächst. Das find ich nachvollziehbar und macht mir auch klar, wieso du nicht einfach in klassische Anteile der Unternehmen investierst.

Für mich stehen da viel zu viele Fragezeichen und "was wäre wenns" hintendran, um mein Geld zu investieren. Aber das ist letztlich eine Frage der eigenen Risikoeinstellung.
 
TenX ist ein Unternehmen, das daran arbeitet, Kryptocoins "ausgebbar" zu machen, indem es Visa-Karten ausgibt, deren Guthaben man mit Kryptowährungen aufladen kann. Dazu haben sie den Coin PAY herausgegeben, der im weiteren Verlauf als Treuepunkteprogramm etabliert werden soll. Falls TenX in 20 Jahren das ist, was Visa heute ist, könnten diese Points einen immensen Wert haben.

Wahrscheinlich habt ihr das schon ein paar mal erwähnt, aber ich habs überlesen und verstehe es wahrscheinlich nicht, drum nochmal die doofe Frage:
Wenn das so kommt, tausche ich dann quasi den Dollar oder Euro auf der Visa durch eine Kryptowährung.
Was für einen Vorteil bringt mir der Tausch denn? Ich verstehe einfach nicht, welchen Mehrwert es für den Otto-Normal-Verbraucher haben soll, mit kryptoXYZ statt mit € zu bezahlen? Ich lese hier immer mal wieder was vom "wegfallenden Mittelsmann", aber überall sonst lese ich was von horrenden Transaktionskosten bei Kryptowährungen. Was stimmt denn nun?
 
Was mit dem Unternehmen passiert ist ihm doch egal, sonst würde er Anteile daran erwerben, statt spekulative Coins zu kaufen. Kann man mal aufhören so zu tun, als wäre nicht der "traumhafte Gewinn" der einzige Anreiz? Hier gehts doch niemandem um die Technologie an sich und die Hoffnung darauf, dass sich diese durchsetzt. Denn dann wird höchstens die Unternehmensaktie noch steigen, der Wert des Coins aber einen Marktüblichen annehmen MÜSSEN.
 
Wahrscheinlich habt ihr das schon ein paar mal erwähnt, aber ich habs überlesen und verstehe es wahrscheinlich nicht, drum nochmal die doofe Frage:
Wenn das so kommt, tausche ich dann quasi den Dollar oder Euro auf der Visa durch eine Kryptowährung.
Was für einen Vorteil bringt mir der Tausch denn? Ich verstehe einfach nicht, welchen Mehrwert es für den Otto-Normal-Verbraucher haben soll, mit kryptoXYZ statt mit € zu bezahlen? Ich lese hier immer mal wieder was vom "wegfallenden Mittelsmann", aber überall sonst lese ich was von horrenden Transaktionskosten bei Kryptowährungen. Was stimmt denn nun?

Für mich persönlich ist es ein Investment, nichts weiter. Ich habe TenX auch nur als Beispiel gebracht, weil ich das gut mit wenigen Worten erklären kann. Ich bin da nicht investiert. Als Privatperson wirst du (erst einmal) keine weitere Vorteile daraus ziehen können. Aber wer weiß, was noch kommt :-)
 
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