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XS/PC Beyond: Two Souls

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab mir gestern noch Gedanken über mein persönliches GotG gemacht. Und festgestellt, dass ich das garnicht so einfach beantworten kann.

Bisher ist es Heavy Rain. Allerdings ist die Erfahrung von Journey auch ganz einzigartig. The Last of Us und Uncharted müssen in einem Atemzug genannt werden, The Last of Us etwas über Uncharted. Bleibt aber immernoch mein geliebtes Killzone. GT5 und NfS, beides Spiele, mit denen ich viele Monate verbracht habe, sind auch auf der Liste, vielleicht aber aufgrund der Experience nicht ganz oben.

Nachdem, was ich gestern gesehen habe gehe ich aber stark davon aus, dass Beyond am Ende über Heavy Rain stehen wird. Die Inszenierung und die Charaktere toppen einfach alles.

Es war letztlich eine geile Generation, das kann man wohl festhalten. :dhoch:
 
da bin ich mit dir einig!
so sicher ist es bei mir natürlich auch nicht, ob es wirklich ein Spiel aus diesem Jahr wird. Insbesondere Heavy Rain, aber auch LBP, MGS und Uncharted will ich nicht ausser Acht lassen, nur weil die Spiele gerade weniger präsent habe als TLoU.
(auffällig ist dabei, dass ich bei der Frage nur an ein asiatisches Spiel denke, während in der letzten Gen SotC und Shenmue ganz vorne waren)

Beyond hat natürlich gute Voraussetzungen, weil mich der Vorgänger begeistert hat und die beiden Hollywooddarsteller zu meinen absoluten Lieblingen zählen :p
ich hoffe, dass ich mit dem übernatürlichen Wesen warm werde. sowas mag ich sonst eigentlich nicht.

Wie fandest du die ersten Minuten mit Aiden?
 
Ich spoilere zwar nichts wirklich, setze es aber trotzdem mal in einen Spoiler-Tag.


Die Demo beginnt mit der jungen Jodie. Im Krankenhaus muss sie an einem Experiment teilnehmen. Da lernt man auch Aiden kennen. Die Szene ist gruselig.

Im weiteren Verlauf hilft Aiden Jodie meistens dabei aus brenzligen Situationen zu kommen. Aiden kann z. B. Gegenstände manipulieren oder den Körper von anderen Menschen einnehmen.

Aiden ist aber nicht permanent aufrufbar. Jodie muss sie "rufen", damit man Aiden steuern kann.
 
Da die Demo in der Tat "nur" die Szenen beinhaltet, die man schon aus den ersten Gameplay-Videos kennt und zudem zum Glück nichts großartig "Spoileriges" drin ist, konnte ich nicht widerstehen und hab's gerade mal angetestet.

Mein Lieber Mann, das wird echt ein Brett. Alles top, nur zwei Kritikpunkte:

1. Die dt. Synchro ist (die beiden Hauptdarsteller ausgenommen) leider wieder mager bzw. greift auf die üblichen 3-4 bekannten Spiele-Stimmen zurück, die man so kennt. Zudem sind die Mimiken inkl. Mundbewegungen beim Sprechen derart detailliert, dass die Asynchronität derbe auffällt. Die Demo hatte jetzt nicht sonderlich komplizierte Englisch-Phrasen, von daher hoffe ich auf eine englische Synchro-Auswahl in der dt. Version.

2. Leider sind spieletypisch die "Statisten"-NPCs wieder eher detailarm (sowohl in Animation als auch Mimik im Gesicht) - da ist die Grenze zwischen superben Hauptcharakteren und eben jenen NPCs schon auffällig.

Aber was die aus der PS3 wieder rausholen...allein die "Flucht" ist ein Genuss für die Augen! Das Steuerungskonzept finde ich ebenfalls interessant und spontan noch intuitiver als das als HR. Musik von Zimmer/Balfe spricht mich auch an. Das wird alles so lecker. :Sabber:
 
im wald musste ich mir irgendwie telltale´s the walking dead mit der optischen qualität vorstellen... ALTER!
 
Werd ich sicher mal ausprobieren :D

Das erst mal wird aber wohl klassisch mitm Controller sein..


Äh..ich hab da aber nachher nur nen Interface aufm Ipad und das Game-Bild weiterhin am TV oder?
Das Bild is nich aufm Tablet, das man praktisch ala WiiU Gamepad zocken kann?
 
Na, es wäre schon interessanter, wenn man die Story ähnlich wie bei Walking Dead zumindest "gefühlt" beeinflussen könnte und frei handeln könnte. Bei Heavy Rain war der "richtige" Weg immer klar und wurde mit QTEs angetrieben. Aber so wie ich Cage verstanden habe, will er es ähnlich wie Walking Dead machen. Das Spiel ist frei und nicht der Erfolg bzw. Misserfolg einer QTE entscheidet über den Weg, sondern der Spieler tut es bewusst und dann muss er einige QTEs bestehen. Ähnlich wie eben bei Walking Dead oder im sehr kleinen Maße auch bei Heavy Rain (die Szene im Geschäft oder die Szene bei dem Sektentypen).
 
Die Existenz von QTEs haben ja in erster Linie nichts damit zu tun, wann und wie sich ein Spieler entscheiden muss. die QTE Kämpfe von Heavy Rain waren um ein vielfaches packender als die QTEs von Walking Dead (qqqqqqqqq-eeeeeeee. "done" oder "game over" oder wie war das noch gleich?). Ich hoffe, dass sie das so drin lassen. mir geht es bei der Frage ob QTEs drin sein werden in erster Linie darum, dass ich kein normales Kampfsystem will!

Ich hoffe auch, dass die QTEs Einfluss auf die Story haben. ich will keinen Game Over Screen. Um das zu gewährleisten, müssen die QTEs Auswirkungen haben, sonst sind sie eine reine Farce. ich will den Thrill zu wissen, dass wenn ich diesen Kampf verhaue, ich dann etwas in Gang setze, was ich nicht will.

Natürlich dürfen gerne mehr Szenen vorkommen, in denen ich mich aktiv entscheiden kann. aber durfte man nicht schon in HR so wenig entscheiden, wie du das darstellst? habe ich das Spiel so falsch in Erinnerung?

Wie weit gehe ich, um meinen Sohn zu retten? Füge ich mir selber schmerzen zu, klares Ja. aber dann wurde es spannend: töte ich einen Unschuldigen? war für mich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr so klar. und weiter gehts: töte ich mich selber? verdammt, da war ich lange in diesem Raum mit den Spiegeln und habe mir alles mögliche überlegt. das Gefühl ist mir heute noch präsent
dazu entscheidungen wie: rette ich die Frau aus dem Auto, Will ich Tee trinken von diesem eigenartigen Mann; stelle ich mich der Polizei

ich gehe mit den Kritikern einig, viele Entscheidungen hatten zwar einen Einfluss auf mein gefühl als Spieler, auf das Endvideo, aber zu wenig auf spätere Diskussionen. da war Walking Dead besser. Andererseits hatte ich bei Walking Dead weniger Mühe, mich zu entscheiden. ich habe mich in Ep1 für einen Weg entschieden, musste zwei harte Entscheidungen treffen und danach war für mich klar, wie ich mich ab jetzt verhalte. Bis zur letzten Entscheidung; das war die härteste überhaupt.

insgesamt gab es aber bei HR für mich mehr schwierige Entscheidungen zu treffen. aber das erlebt sicherlich jeder Spieler individuell.

zu diesen Entscheidungen kamen dann eben noch die Szenen, in denen die Fähigkeiten des Spielers den Ausschlag gegeben haben. Das finde ich ehrlich gesagt nicht falsch. im Gegenteil. Eine gewisse "Ohnmacht" in einen Szenen tat der Atmosphäre gut
 
Also mich haben die QTEs von Heavy Rain nicht im geringsten gestört, im Gegenteil fand ich sie da sogar sehr passend. Habe selten beim Spielen so viel Adrenalin ausgeschüttet wie bei diesem Spiel. Ich frage mich halt nur, ob die Steuerung von Beyond komplett anders sein wird. Wird das anhand der Demo nicht klar? (nein ich werde sie nicht spielen)

Und wenn QTEs, dann natürlich ohne Game Over,d as ist klar, denn sonst ist es ja reines Trial & Error. Das hat Heavy Rain damals schon ganz toll gelöst.
 
nick goat schrieb:
Die Existenz von QTEs haben ja in erster Linie nichts damit zu tun, wann und wie sich ein Spieler entscheiden muss. die QTE Kämpfe von Heavy Rain waren um ein vielfaches packender als die QTEs von Walking Dead (qqqqqqqqq-eeeeeeee. "done" oder "game over" oder wie war das noch gleich?). Ich hoffe, dass sie das so drin lassen. mir geht es bei der Frage ob QTEs drin sein werden in erster Linie darum, dass ich kein normales Kampfsystem will!

Ich hoffe auch, dass die QTEs Einfluss auf die Story haben. ich will keinen Game Over Screen. Um das zu gewährleisten, müssen die QTEs Auswirkungen haben, sonst sind sie eine reine Farce. ich will den Thrill zu wissen, dass wenn ich diesen Kampf verhaue, ich dann etwas in Gang setze, was ich nicht will.

Natürlich dürfen gerne mehr Szenen vorkommen, in denen ich mich aktiv entscheiden kann. aber durfte man nicht schon in HR so wenig entscheiden, wie du das darstellst? habe ich das Spiel so falsch in Erinnerung?

Wie weit gehe ich, um meinen Sohn zu retten? Füge ich mir selber schmerzen zu, klares Ja. aber dann wurde es spannend: töte ich einen Unschuldigen? war für mich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr so klar. und weiter gehts: töte ich mich selber? verdammt, da war ich lange in diesem Raum mit den Spiegeln und habe mir alles mögliche überlegt. das Gefühl ist mir heute noch präsent
dazu entscheidungen wie: rette ich die Frau aus dem Auto, Will ich Tee trinken von diesem eigenartigen Mann; stelle ich mich der Polizei

ich gehe mit den Kritikern einig, viele Entscheidungen hatten zwar einen Einfluss auf mein gefühl als Spieler, auf das Endvideo, aber zu wenig auf spätere Diskussionen. da war Walking Dead besser. Andererseits hatte ich bei Walking Dead weniger Mühe, mich zu entscheiden. ich habe mich in Ep1 für einen Weg entschieden, musste zwei harte Entscheidungen treffen und danach war für mich klar, wie ich mich ab jetzt verhalte. Bis zur letzten Entscheidung; das war die härteste überhaupt.

insgesamt gab es aber bei HR für mich mehr schwierige Entscheidungen zu treffen. aber das erlebt sicherlich jeder Spieler individuell.

zu diesen Entscheidungen kamen dann eben noch die Szenen, in denen die Fähigkeiten des Spielers den Ausschlag gegeben haben. Das finde ich ehrlich gesagt nicht falsch. im Gegenteil. Eine gewisse "Ohnmacht" in einen Szenen tat der Atmosphäre gut

Natürlich müssen QTEs auch Einfluss auf das Geschehen nehmen und nicht nur Adrenalinspritzen sein, bei Heavy Rain war das "Problem", dass das Geschehen, Entscheidungen und QTEs aber eben reine Adrenalinspritzen waren und man eben keine Entscheidung treffen konnte bzw. nur eine richtige.

Auch bei den von dir genannten Szenen gibt es jeweils einen richtigen Weg, wobei kein Weg viel Einfluss nimmt.
Bei Heavy Rain hatte man zwei Mal die Möglichkeit jemanden zu töten oder zu verschonen. In der ersten Szene hatte es keinerlei Einfluss, noch nicht einmal innerhalb der Szene und im zweiten Fall hat man einen besseren Tipp für den Aufenhaltsort des Sohnes bekommen. Das war schon etwas ärmlich. Bei The Walking Dead gibt es ähnliche Entscheidungen. Die werden einem dann aber direkt vor Augen geführt und sehr lange übel genommen, wie z.B. das "Opfern" des Sohnes von Kenny oder wie er hieß. Und man muss (und wenn auch nur "gefühlt") den Schaden wieder gut machen.
Obwohl The Walking Dead auch das Geschehen bei solchen Entscheidungen nicht stark beeinflusst (dafür immerhin die Dialoge), erfährt der Spieler einen viel stärkeren Einfluss seiner Entscheidungen. Bei Heavy Rain war ich auch während des Spielens enttäuscht davon, dass meine Handlungen nie Beachtung geschenkt wird.
Ich denke, dass genau das Beyond besser machen wird. Bei Cage klingt es zumindest so. Er selbst behauptet ja auch, dass Heavy Rain quasi auf Schienen läuft und mit QTEs angetrieben wird und man bei Beyond einen freieren Weg gewählt hat ohne auf die Intensität von QTEs zu verzichten. Und das war exakt das, was ich mir immer nach Heavy Rain gewünscht habe.
Ich hatte trotzdem extrem viel Spaß mit Heavy Rain und es zählt zu den besten und interessantesten Titeln dieser Generation. Ich freue mich aber sehr darauf, dass Beyond noch zwei Schritte weitergeht. Fahrenheit war schon toll, Heavy Rain machte einen großen Sprung nach vorn und nicht weniger erwarte ich bei Beyond.
 
bezüglich der extra szene der special edition:
http://www.polygon.com/2013/9/27/4777504/beyond-two-souls-special-edition-extra-scene
kann drauf verzichten.
 
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