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KT Bexter denkt - warum ich Filme liebe und Kino mich ankotzt

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ersterer Satz stimmt nicht, ohne nebenumsätze gäbs kein kino heutzutage, fast alle kinos schreiben rote Zahlen wohlgemerkt.

Cinedom Köln in der Woche 6€ das Ticket.
Cola 1l ~3,90€ so nen Sparmenü Nachos + Getränk kostet fast 8€.

Ich find schon das die Nebenausgaben viel mehr sind als die für den Besuch selbst.
Wie viel Prozent mehr wird im Kino auf das Zeug gepackt? 400%?

Aslo irgendwie kann ich nicht nachvollziehen wie man an dem Ticket mehr verdienen kann als an den Rest.
 
Ach ups, ja natürlich verdient das Kino am concessionumsatz und nix am kinoticket, habs anders gelesen. :D

Anders sieht es bei den arthauskinos aus, da hält es sich die Waage, deren Publikum frisst nämlich zu wenig.

Der wareneinsatz sollte bei durchschnittlich 20% liegen. :p

Ich denke das problem der meisten Kinos ist die geringe Auslastung, fast alle multiplexe sind zu groß gebaut, die haben dann natürlich ein problem mit der zu hohen Pacht.
 
Post 1 spricht mir aus der Seele, nur kam die Erkenntnis schon vor Jahren. Hinzu kam, dass die Technik der Kinos im Umkreis von ca. 50km nur schlechte Bild und Tonqualität zuließ. In Zeiten von Blu-ray und bezahlbaren Equipment habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mein System mehr und mehr zu verbessern, so dass ich irgendwann nicht mal mehr den qualitativen Bild- und Tonvergleich mit großen Kinopalästen scheuen muss. Dass ich nicht alles sofort zum Kinostart gucken kann, stört mich überhaupt nicht. So gibt es die ersten aussagekräftigen Meinungen und das erspart teure Fehlkäufe.
 
This ^^

Also früher hatte man einen popeligen Röhrenfernseher mit Mono sound, da war Stereo das Dolbydigital der Superreichen...
VHS Kasetten, falls jemand sich es leisten konnte.

Heute hat fast jeder einen 60Zoll 3D fernseher mit Bluray und Dolby 7.1 optical.
Dagegen Kann kino nicht mehr anstinken.
Besonders nicht, wenn man wie @MiXXer einen eigenen Kinosaal hat :ugly:

Das ist sicherlich ein Aspekt. Dennoch glaube ich nicht, dass dort der Hund begraben liegt. Denn kein Heimkino und schon gar kein TV kann das Kino-Erlebnis schlagen. Das Problem ist meiner Meinung nach eher, dass viele Leute sich die neuen Filme heute im Netz saugen und sofort anschauen können. Das ist zwar mit Qualitätseinbussen verbunden, aber das nehmen die Leute in Kauf, angesichts der hohen Eintrittspreise. Da beisst sich die Schlange in den Schwanz. Das Kino muss immer öfter ein schlüssiges Erlebnis präsentieren, das jeder versteht, damit er bereit ist den hohen Preis zu bezahlen. Das läuft dann oft auf Bombast-Kino hinaus. 3D-FETTER SOUND-Mega-Leinwand-satte CGI-Effekte. Oder eben klar definiertes Zielgruppenkino, wie z.B. die unsägliche Romantik-Komödie. Dafür lohnt sich dann der Besuch für die Masse als Event. Die Folge, eine Art Monokultur. Die Filme werden dafür immer teurer, auch für die Kinos. Fortsetzungen ohne Ende, alles auf Nummer sicher und die Filme verschwinden auch schnell wieder aus den Kinos. Ähnlich wie wir das auch aus dem Videospielbereich kennen. Der Umsatz muss in den ersten paar Tagen gemacht werden. Früher war es ein Prädikat, wenn der Film 20 Wochen lief. Das passiert heute so gut wie gar nicht mehr. Früher wurde im Kinoprogramm der Tageszeitungen stolz angegeben. Heute soll der nach der Zeit am besten auf Blu-Ray erschienen sein. Richtige Strassenfeger gibt es kaum noch. Früher konnte man mit Filmen wie "Das Schweigen der Lämmer" über Monate ein ganzes Land begeistern und darüber wurde auch eifrig diskutiert. Heute wäre das Arthauskino für eine spezielle Zielgruppe.
Viele Menschen können sich das auch gar nicht mehr leisten, einmal im Monat ins Kino zu gehen, auch wenn sie gerne würden. Die wollen aber nicht auf die Filme verzichten und laden sich das Zeug runter. Oder warten eben auf die DVD.
 
Ist das echt immer noch so, dass soviel aus dem Netzt gesaugt wird?
Habe da eher das Gefühl, dass das stark zurück gegangen ist.

Vorbei die Zeiten in denen der Kollege mit einer Festplatte mit 100 neuen Filmen gekommen ist.
 
Ist das echt immer noch so, dass soviel aus dem Netzt gesaugt wird?
Habe da eher das Gefühl, dass das stark zurück gegangen ist.

Vorbei die Zeiten in denen der Kollege mit einer Festplatte mit 100 neuen Filmen gekommen ist.
Weil alle Angst haben wird doch viel gestreamt. Das kann sogar meine 50jährige Kollegin und sie ist zudem der festen Überzeugung, dass das alles legal ist.
 
Die streamen sich halt. 240p videos und bewerten daraufhin dann filme wie gravity wie mein bester kumpel. Da läuft dann echt was schief denk ich wenn der eigene sehanspruch im grunde bei null angekommen ist. Ein weiteres problem des streamen ist die Gesetzeslage, momentan ist es offiziell legal sich filme zu streamen, halte ich für ein ganz fatalen Zustand und hier ist der Gesetzgeber verpflichtet endlich zu reagieren.
 
Ja sry. falsch formuliert. Meine Frage hat sich auch auf das streamen bezogen.

Ich habe (persönlich) den Eindruck, dass das stark zurück gefahren wurde. Zumindestens in meinem Umfeld.
Kann mich also auch täuschen, was die Allgemeinheit angeht.
 
Post 1 spricht mir aus der Seele, nur kam die Erkenntnis schon vor Jahren. Hinzu kam, dass die Technik der Kinos im Umkreis von ca. 50km nur schlechte Bild und Tonqualität zuließ. In Zeiten von Blu-ray und bezahlbaren Equipment habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mein System mehr und mehr zu verbessern, so dass ich irgendwann nicht mal mehr den qualitativen Bild- und Tonvergleich mit großen Kinopalästen scheuen muss. Dass ich nicht alles sofort zum Kinostart gucken kann, stört mich überhaupt nicht. So gibt es die ersten aussagekräftigen Meinungen und das erspart teure Fehlkäufe.

kaufst du nicht trotzdem alles, was neu im Saturn Regal steht?
 
Viele Menschen können sich das auch gar nicht mehr leisten, einmal im Monat ins Kino zu gehen, auch wenn sie gerne würden. Die wollen aber nicht auf die Filme verzichten und laden sich das Zeug runter. Oder warten eben auf die DVD.

Oder wollen es nicht, so wie ich. Für mein letztes Kinoticket (Non-Stop) habe ich 16€ bezahlt, über 30DM! Für eine grosse Cola 5€, für eine kleine Tüte Popcorn 4€.

Meine Investion geht daher auch in 65" für zu Hause und ich warte die wenigen Wochen, bis der Film auf BD erscheint.

Ich würde wirklich gerne öfter ins Kino gehen, aber ich sehe die Preise nicht ein. Wenn die Kinos aus wirtschaftlichen Gründen diese Preise erheben müssen, tut's mir natürlich Leid für sie, aber das ist dann nicht mehr das Problem alleine des Konsumenten.
 
Nachtrag:

Beim Cinemaxx kann man Tickets mittlerweile nicht mehr online reservieren, nur noch kaufen (und natürlich sofort online bezahlen). Dafür erheben sie eine Gebühr von 1€ pro Ticket. Wenn man seine gekauften Tickets dann am Automaten statt an der Kasse abholt, wird nochmals eine Gebühr von 1€ pro Ticket fällig. Was man erst erfährt, wenn man am Automaten steht... Das sind weitere 4€ für ein Pärchen.

Sehr kundenunfreundlich! :drunter:
 
Oder wollen es nicht, so wie ich. Für mein letztes Kinoticket (Non-Stop) habe ich 16€ bezahlt, über 30DM! Für eine grosse Cola 5€, für eine kleine Tüte Popcorn 4€.

Meine Investion geht daher auch in 65" für zu Hause und ich warte die wenigen Wochen, bis der Film auf BD erscheint.

Ich würde wirklich gerne öfter ins Kino gehen, aber ich sehe die Preise nicht ein. Wenn die Kinos aus wirtschaftlichen Gründen diese Preise erheben müssen, tut's mir natürlich Leid für sie, aber das ist dann nicht mehr das Problem alleine des Konsumenten.
Das ist aber echt teuer, 16€? :Ugly: das kann nur Herr der Ringe gewesen sein. Problem bei diesen ganz langen filmen ist halt dass man statt 4 uns 2 Sessions pro saal zeigen kann, das Kino kann also damit nur verlieren, die ticketpreise bei den langen filmen müssen teurer sein, teilweise hat man im Programm 4 solcher langen filme, ich bin überhaupt kein fan dieser langen Schinken.
 
Ja sry. falsch formuliert. Meine Frage hat sich auch auf das streamen bezogen.

Ich habe (persönlich) den Eindruck, dass das stark zurück gefahren wurde. Zumindestens in meinem Umfeld.
Kann mich also auch täuschen, was die Allgemeinheit angeht.

Also ein eigentlich guter Kumpel von mir lädt weiterhin seine Filme im Dauerbetrieb runter, und das mit einer Selbstverständlichkeit, das mir das essen hoch kommt.

Glaube leider weniger, dass das zurück geht... Eher das die "Im Internet gibt es alles umsonst" Einstellung noch weiter verbreitet.
 
Das ist aber echt teuer, 16€? :ugly: das kann nur Herr der Ringe gewesen sein. Problem bei diesen ganz langen filmen ist halt dass man statt 4 uns 2 Sessions pro saal zeigen kann, das Kino kann also damit nur verlieren, die ticketpreise bei den langen filmen müssen teurer sein, teilweise hat man im Programm 4 solcher langen filme, ich bin überhaupt kein fan dieser langen Schinken.

Nö, wie gesagt, es war Non-Stop mit Liam Neeson. 102 Minuten, keine Überlänge.
 
Seitdem mein Lieblings Kino fast nie Popcorn salzig hat gehe ich auch nicht mehr hin.

Hab immer ne kleine Packung gegessen und die auch vor dem Film. Warum? Tradition sozusagen!

Aber während des Films nervt es total, man versteht ja auch selber kaum was wenn man da isst.

Kann @Bexter da echt verstehen
 
Die Preise sind noch ein weiterer Punkt. In München zahlt man für ein normales Ticket schon mal immer 10 Euro + 1 Euro Vorverkaufsgebühr.
Heisst also 11 Euro pro Ticket. 3D Vorstellungen (und heutzutage ist ja fast alles in 3D) 12 Euro + 1 Euro Gebühr. Also mal gepflegte 13 Euro pro Ticket.
Wenn dann noch Überlänge dazu kommt (was auch nicht so selten ist) ist man dann schnell bei 15 Euro pro Ticket.
Gehe ich dann mit meiner Partnerin, sind wir mal eben gepflegte 30 Euro los und das OHNE das wir was trinken (Essen spare ich mir eh im Kino).
Ach ja, Parkkosten kommen auch noch dazu. Das einzig vernünftige Kino in München ist mitten in der Innenstadt. Parken for free also keine Chance. Sprich noch mal 2 Euro pro Stunden parken.

Und DAFÜR muss ich mich dann noch mit ungehobelten, egoistischen Deppen im Kino rumärgern?
Dann kann ich auch gleich in den Zoo gehen, wenn ich Affen sehen will - das ist günstiger!
 
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