Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Betrug mit ebay Kleinanzeigen und Paypal - Was tun?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Karizma schrieb:
eMKay schrieb:
Ich benutzte Paypal ausschließlich, wenn ich etwas bezahlen muss.

Würde das nie als Zahlungsmethode anbieten - nur Barzahlung oder Überweisung auf mein Konto.

Weiß nicht wie es im Moment ist aber vor einigen Jahren war das Pflicht. Man musste das anbieten als Verkäufer.

Ich meide PayPal als Verkäufer auch wie die Pest, oder überweise mir von dort erst das Geld auf das Bankkonto. Afaik konnte ich mal bei eBay (nicht Kleinanzeigen) einen Artikel nicht einstellen, wenn ich PayPal als Zahlungsmittel nicht angeboten habe.

Aber nicht schlecht gestaunt habe ich, dass in der Artikelbeschreibung ein Absatz in dem ich PayPal ausgeschlossen habe, ein Einstellen verhindert hat. Überhaupt finde ich, dass eBay und PayPal irgendwie nach dem Versteigern die PayPal-Gebühr anhand des erzielten Betrags ausrechnen und dem Verkäufer eine Möglichkeit geben sollten, diese auf den Käufer abwälzen zu können.

Nur für mich zum Verstehen. Kann mir einer von euch kurz erklären, was Frystil passiert ist? So für Dummies. Ich lese seine Beiträge jetzt zum x-ten Mal und werde nicht schlau draus. :p
 
benno schrieb:
Steffko schrieb:
Das hätte es ja eben nicht

Der Betrug hätte auch mit Banküberweisung funktioniert. Bei der Masche möchte der Betrüger nur Ware abgreifen die er später verschachert.

Und für Frystil auch keinen Unterschied ob er die Zahlung über Paypal oder Banküberweisung erhalten hat. Zurückzahlen muss er sowieso denn einen Anspruch auf dieses Geld hat er natülich nicht.


Rein theoretisch mag das rechtlich keinen Unterschied machen, de facto ist es aber ein himmelweiter Unterschied, ob ich selbst das Geld bekommen habe und die Ware raus ging und dementsprechend die andere Seite (um den Betrug erfolgreich zu gestalten) vor Gericht muss, um auch noch das Geld zu bekommen oder ob ich selbst vor Gericht müsste, um das Geld (das per Paypal wieder zurückgeholt wurde) zu bekommen.
 
Chocolate schrieb:
Kann mir einer von euch kurz erklären, was Frystil passiert ist? So für Dummies.
Frystil hat ein Handy angeboten. Da hat sich einer gemeldet (Person A) und wollte es haben.
Das gleiche Handy hat die Person A auch einer Person B verkauft (zumindest so getan). Dabei hat A dann B gesagt er soll das Geld an Frystil überweisen (via PayPal).

Frystil hat A dann gesagt an welche Adresse für die Sendung schicken soll (also nicht an B, sondern eine, die A "abgreifen" kann).

B hat dann an Frystil überwiesen und Frystil hat das Handy an A verschickt.

Was folgen wird / gerade passiert: B stellt fest, dass das Geld an die falsche Person ging und lässt es über PayPal zurückbuchen, so dass Frystil nun kein Geld und kein Handy mehr hat.
 
benno schrieb:
Steffko schrieb:
mit Banküberweisung wäre das Geld auf seinem Konto und fertig aus.

Nix fertig und aus. Das Geld steht der Frau zu, nicht Frystil und auch nicht dem Betrüger.


Also wenn ich das jetzt nicht falsch verstehe, stecken die doch unter einer Decke oder wie genau soll das gelaufen sein :?
Wenn A natürlich in gewisser Weise raus aus dem Deal ist, weil niemand weiß wer der Kerl wirklich ist und B in Wirklichkeit auch nur irgend eine Person ist, die glaubte ein Handy zu kaufen, dann ist Frystil wirklich auf jeden Fall im Arsch..

Könnte man nicht auch der Polizei die Adresse geben, an die man das geschickt hat, samt Sendungsdaten etc. so dass die die Sendung abfangen und im Idealfall den A gleich noch einkassieren :?
 
Fergy schrieb:
sondern wie es mit einer Überweisung (im Gegensatz zu PayPal) verlaufen wäre.

Natürlich bedarf es einer Begründung (wem steht was zu) für die Behauptung warum die Zahlungsmethode in diesem Fall keinen Unterschied macht. Jetzt ist aber auch klar dass ein Teil der Diskussion aus einer unterschiedlichen Deutung der Betrugsmasche resultiert.

Steffko schrieb:
Könnte man nicht auch der Polizei die Adresse geben, an die man das geschickt hat, samt Sendungsdaten etc. so dass die die Sendung abfangen und im Idealfall den A gleich noch einkassieren :?

Werden wir ja sehen was die Polizei Frystil mitteilt. Wenns blöd läuft ist bei der Adresse aber auch nur ein weiterer Betrogener anzutreffen.
 
Die steht in der Pfalz und von Stuttgart etwas weg.
Komme von der Polizei. Da ich aktuell kein Schaden habe (hab ja Geld bekommen, Wäre habe ich verschickt), machen die auf Verdacht, dass es ein Betrug ist, gar nix. Heißt, erst wenn die das Geld bei Paypal zurückbuchen lässt, kann ich Anzeige stellen.

Und noch was zur DHL: heute morgen um 9 einen Antrag gestellt, dass die Sendung wieder an mich geht. Um 14 Uhr nachgefragt, um 20 Uhr nochmal wo man mir sagte, so ein Antrag kann bis zu 48h dauernd und das wird schon alles gut gehen. Nun eben den Sendungsstatus auf 'im Startpaketzentrum' springen sehen. Daher habe ich statt der packstationshotline die Nummer von der DHL gewählt. Sagt der Typ mir: die Sendung kann man nicht mehr aufhalten. Die Antrag sieht er, aber das wars auch schon.

Kann grad echt brechen
 
Das ging schnell, hab der Dame von Der Email gestern Abend geschrieben, dass ich auf dem Weg zur Polizei bin. Da hat sie gestern um 19.30 den Käuferschutz in Anspruch genommen. Hab jetzt einen Konflikt bei Paypal. Jetzt kann ich der über den Zufall antworten oder Paypal einschalten. Was meint ihr? Einen Sendungsbeleg hab ich ja, aber da wird Paypal sicher auf den Empfangsort gucken.

Nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob das nicht eine Masche von zwei Personen ist.
 
Fergy schrieb:
Chocolate schrieb:
Kann mir einer von euch kurz erklären, was Frystil passiert ist? So für Dummies.
Frystil hat ein Handy angeboten. Da hat sich einer gemeldet (Person A) und wollte es haben.
Das gleiche Handy hat die Person A auch einer Person B verkauft (zumindest so getan). Dabei hat A dann B gesagt er soll das Geld an Frystil überweisen (via PayPal).

Frystil hat A dann gesagt an welche Adresse für die Sendung schicken soll (also nicht an B, sondern eine, die A "abgreifen" kann).

B hat dann an Frystil überwiesen und Frystil hat das Handy an A verschickt.

Was folgen wird / gerade passiert: B stellt fest, dass das Geld an die falsche Person ging und lässt es über PayPal zurückbuchen, so dass Frystil nun kein Geld und kein Handy mehr hat.

Ah, jetzt. Danke. Bei PayPal findet man aber afaik unter Details, die Adresse desjenigen der gezahlt hat. An eine andere Adresse zu senden finde ich schon grob fahrlässig.

Frystil schrieb:
Nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob das nicht eine Masche von zwei Personen ist.

Nicht unbedingt. Bei der Masche braucht man sich eigentlich gar nicht absprechen. Ich verkaufe jemandem etwas, dass ich nicht besitze und suche mir jemanden der diese Ware gerade anbietet (Opfer). Vorraussetzung ist natürlich, dass der Verkäufer auch an eine nicht authorisierte Adresse versendet. Im Grunde braucht es also keine Absprache, sondern einfach nur ein bisschen Glück einen etwas naiven Menschen anzutreffen.
 
Aber du hast ja immerhin die Adresse wohin das Päckchen geht. Daher muss der Betrüger dort auch das Päckchen in Empfang nehmen.
Wird dann wohl so eine Art toter Briefkasten sein. Aber du könntest das Päckchen abgreifen.
 
Frystil schrieb:
Das ging schnell, hab der Dame von Der Email gestern Abend geschrieben, dass ich auf dem Weg zur Polizei bin. Da hat sie gestern um 19.30 den Käuferschutz in Anspruch genommen. Hab jetzt einen Konflikt bei Paypal. Jetzt kann ich der über den Zufall antworten oder Paypal einschalten. Was meint ihr? Einen Sendungsbeleg hab ich ja, aber da wird Paypal sicher auf den Empfangsort gucken.

Nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob das nicht eine Masche von zwei Personen ist.

Kannst ihr gleich das Geld zurück schicken, du schickst den Beleg, PayPal fragt sich im gleichen Zug wo du das Paket hingeschickt hast. Andere Adresse als bei Paypal angegeben = keine Chance und gegen die PayPal Richtlinien. Das Geld biste definitiv los, die einzige Chance um kurzfristig was zu erreichen wäre das Paket zurückzupfeiffen. Aber da könnte ja theoretisch jeder kommen.
 
Zurück
Oben