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Betrug mit ebay Kleinanzeigen und Paypal - Was tun?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Frystil schrieb:
Aber an sowas hab ich auch nich gedacht.
Im Netz in Zukunft immer daon ausgehen, dass dich der andere becheißen will. Gut, bei nem Artikel für 2,75€ kann einem das egal sein, aber sobald der Preis steigt sollte man entsprechend vorsichtig sein. Wird leider nicht besser, sondern nur immer schlimmer. :(
 
MiXeR schrieb:
Osa-chan schrieb:
Naja, du hast immerhin das Geld, nicht die schlechteste Ausgangsposition.

Aber nicht, wenn die Dame, die nun kein iPhone erhält, es zurückgehen lässt.

Und das kann man nicht verhindern? (Kenne mich mit PayPal nicht so aus.)


Ich würde mich nämlich sonst erstmal auf den Standpunkt stellen, dass ich eine Ware geliefert habe und dafür Geld erhalten habe.

Ich kenne in dem Fall ja die deutsche Rechtslage nicht, aber falls die Frau tatsächlich mit der Person, an die das Iphone geliefert wurde, einen Kaufvertrag über ein Iphone abgeschlossen hat, dann ist es jetzt nach meinem Gefühl diese Person, die ihr nun das (von ihr bereits bezahlte) Iphone schuldet und ihr nun zuschicken müsste.

Wie gesagt, ich würde mich erstmal auf den Standpunkt stellen, dass ich mit jemandem (Iphone-Empfänger) einen Vertrag habe, dieser wiederum einen Vertrag mit der Bezahlerin hat, die das Iphone bei mir für ihn bezahlt hat. Mit dem Abschicken hätte ich dann meine Leistung erbracht.

Das kann bei dieser lustigen Konstruktion aber auch aus vielen Gründen eventuell rechtlich ungültig sein, ich glaube da müsste man Experte im deutschen Privatrecht sein um das lösen zu können. :ugly:

Das wäre hier bei uns aber ein toller Fall für eine Jura-Diplomteilprüfung an der Uni. :ulgy:
 
Ebay ist generell eine Vearsche wenn man verkauft nicht nur bei Kleinanzeigen. Die Leute lassen meist immer das Geld zurück buchen vorallem wenn man direkt die Bezahlung durch PayPal kriegt. Hatte mal was reingestellt für fast 500€, nach nichtmal 5 Minuten wurde es sofort gekauft und das Geld war nach 6 Minuten auf meinem Paypal Konto. Wahrscheinlich wollte er das ich sofort versende damit er es erhält und anschließend zurück buchen kann bevor solche Leute auffallen und gelöscht werden. Hab dann zuerst mal das Geld auf mein Konto buchen lassen und habs dann versendet. Nach zwei Tagen bekam ich natürlich eine Mail das das der Typ ein Betrüger sei und somit auch das Geld zurück gebucht wird. Hatte dann erstmal Fett Minus drauf und erst als ich den ein Foto von der Unterschrift des Typen an Pappal gezeigt hatte war alles geregelt.

Vorallem würd ich nichts versenden wenn irgendwelche Mütter im Spiel sind, vorallem nicht wenn Wörter wie "ausversehen" oder "verplant" dabei sind. Bist auch bisschen selber schuld. :nein:
 
Ich benutzte Paypal ausschließlich, wenn ich etwas bezahlen muss.

Würde das nie als Zahlungsmethode anbieten - nur Barzahlung oder Überweisung auf mein Konto.
 
eMKay schrieb:
Ich benutzte Paypal ausschließlich, wenn ich etwas bezahlen muss.

Würde das nie als Zahlungsmethode anbieten - nur Barzahlung oder Überweisung auf mein Konto.

Weiß nicht wie es im Moment ist aber vor einigen Jahren war das Pflicht. Man musste das anbieten als Verkäufer.
 
Osa-chan schrieb:
MiXeR schrieb:
Osa-chan schrieb:
Naja, du hast immerhin das Geld, nicht die schlechteste Ausgangsposition.

Aber nicht, wenn die Dame, die nun kein iPhone erhält, es zurückgehen lässt.

Und das kann man nicht verhindern? (Kenne mich mit PayPal nicht so aus.)


Ich würde mich nämlich sonst erstmal auf den Standpunkt stellen, dass ich eine Ware geliefert habe und dafür Geld erhalten habe.

Ich kenne in dem Fall ja die deutsche Rechtslage nicht, aber falls die Frau tatsächlich mit der Person, an die das Iphone geliefert wurde, einen Kaufvertrag über ein Iphone abgeschlossen hat, dann ist es jetzt nach meinem Gefühl diese Person, die ihr nun das (von ihr bereits bezahlte) Iphone schuldet und ihr nun zuschicken müsste.

Wie gesagt, ich würde mich erstmal auf den Standpunkt stellen, dass ich mit jemandem (Iphone-Empfänger) einen Vertrag habe, dieser wiederum einen Vertrag mit der Bezahlerin hat, die das Iphone bei mir für ihn bezahlt hat. Mit dem Abschicken hätte ich dann meine Leistung erbracht.

Das kann bei dieser lustigen Konstruktion aber auch aus vielen Gründen eventuell rechtlich ungültig sein, ich glaube da müsste man Experte im deutschen Privatrecht sein um das lösen zu können. :ugly:

Das wäre hier bei uns aber ein toller Fall für eine Jura-Diplomteilprüfung an der Uni. :ulgy:


Das ist der Haken. Der Käufer bucht das zurück und dann stehst du erstmal da und musst Paypal irgendwie erklären, warum das nicht okay war. Und da du den Verein dahingehend vergessen kannst, wird dir das in der Regel nicht gelingen.
 
Wenn du es zu einer abweichenden Lieferadresse schickst haste schon verloren, danach kann der Käufer machen was er will. Von Paypal sollte man als Verkäufer grundsätzlich Abstand nehmen.
 
benno schrieb:
Steffko schrieb:
Das ist der Haken.

Der Haken ist nicht Paypal sondern der Betrug. Das hätte auch mit Banküberweisung funktioniert.


Das hätte es ja eben nicht, weil man eine selbst getätigte Banküberweisung nicht mehr zurückholen kann (zumindest spätestens dann nicht mehr, wenn das Geld bei der Gegenseite verbucht wurde).

Dann steht der andere da und muss erstmal schauen, dass er das Geld von dir bekommt.
 
Steffko schrieb:
Das hätte es ja eben nicht

Der Betrug hätte auch mit Banküberweisung funktioniert. Bei der Masche möchte der Betrüger nur Ware abgreifen die er später verschachert.

Und für Frystil auch keinen Unterschied ob er die Zahlung über Paypal oder Banküberweisung erhalten hat. Zurückzahlen muss er sowieso denn einen Anspruch auf dieses Geld hat er natülich nicht.
 
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