EA: Investoren-Klage wegen "Battlefield 4"
Electronic Arts muss sich in den USA möglicherweise für die
Probleme mit "
Battlefield 4" vor Gericht verantworten. Die Kanzlei Robbins Geller Rudman & Dowd hat vor dem Bezirksgericht von Nordkalifornien eine Sammelklage im Auftrag von EA-Aktionären eingereicht. Weitere Investoren können sich der Klageschrift anschließen.
Der Ego-Shooter vom schwedischen Entwickler Dice hatte und hat besonders im Mehrspielermodus mit Problemen und Bugs zu kämpfen. Das ging soweit, dass EA ankündigte, die Entwicklung weiterer Zusatzinhalte so lange auf Eis zu legen, bis die Probleme von "Battlefield 4" behoben sind.
Die Juristen werfen dem US-Major nun vor, über diesen Sachverhalt bereits im Vorfeld im Bilde gewesen zu sein, aber die Aktionäre über die Qualität des Produkts getäuscht zu haben. Die hohen Erwartungen an den Shooter hätten den Börsenkurs von EA merklich ansteigen lassen, auf phasenweise bis 28,13 US-Dollar. Woraufhin laut Klageschrift einige ranghohe EA-Manager den Moment genutzt hätten, um Teile ihre Aktienpakte abzustoßen - zu einem "künstlich aufgeblasenen Preisniveau", so der Vorwurf.
Als insbesondere zum Launch der PlayStation 4 immer mehr Berichte über Probleme mit "Battlefield 4" die Runde machten, verlor EA an der Börse bis zu 28 Prozent an Wert. Der Kurs sackte auf die 21,01-Dollar-Marke.
Die Kanzlei fordert nun von EA im Auftrag seiner Mandanten eine Entschädigung für die so entstandenen Verluste, da der Publisher aus Sicht der Anwälte wissentlich über die Qualität des Ego-Shooters getäuscht hat.
http://www.mediabiz.de/games/news/e...8?NL=gmd&uid=m27588&ausg=20131219&lpos=Main_1