Erwähnte ich schon, dass ich Ken Jeong hasse? (Ja, in meinem Transformers 3 Review.) Gäbe es eine Möglichkeit, das asiatische Gen zu isolieren und auszurotten, die Entvölkerung des halben Planeten wäre ein kleiner Preis für das Ableben Jeongs. Der ist Amerikaner? Fein, dann rotten wir die Amis gleich mit aus. Haufen ungebildeter, patriotischer Bauern, vermisst auch kein Mensch. Und wo wir dabei sind, die Erde zu entschlacken, nehmen wir die Franzecken und die Itaka gleich mit. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit dem Co2 Ausstoß und man kann wieder ohne schlechtes Gewissen Auto fahren.
Wisst ihr, wen ich auch hasse? Kevin James. Genau wie Adam Sandler, Will Ferrell und Vince Vaughn. Nicht persönlich. Privat mögen das alles dufte Kerle sein, aber sie stehen einfach für eine gewisse Klasse von Film. Insbesondere Kevin James ist ein Mann, der von Rechtes wegen eigentlich nie eine Film-Karriere hätte haben dürfen. Nicht falsch verstehen, er war fast ein Jahrzehnt lang toll als Doug Heffernan. Wobei wir, wenn wir ehrlich sind, doch alle seine Show nur gesehen haben, um eine Antwort auf die Frage zu finden, wie eine solche Tonne mit einer glühend heißen Braut wie Leah Remini zusammen kommt. Die olle Scientology Schlampe geht aber auch schon an die 50 zu, also interessiert die Frage heute auch keinen mehr.
Der Zoowärter ist eine amerikanische Komödie, so sicher in seinem Design, so altbacken und so dermaßen vorhersehbar, dass man beim ersten Ansehen geneigt ist, Dialoge wortwörtlich mitzusprechen. In der ersten Szene wird James' Charakter Griffin, seines Zeichens Zoowärter mit einer Passion, die nur ein Steve Irwin noch überboten hätte, bei einem Heiratsantrag brutal abschmettert, sinngemäß mit der Begründung: „Ich hab' was Besseres verdient.“ Blondi will keinen Zoowärter heiraten, sondern einen Autoverkäufer im Anzug. Unterdessen mach Rosario Dawsons Tierärztin Kate im heimischen Zoo einen auf liebes Mädchen von nebenan.
Ratet mal, wer am Ende mit wem zusammen ist?
Aber bis es endlich soweit ist, macht sich Griffin erst mal anderthalb Stunden zum Affen, versucht sich händeringend an Blondi ran zuschmeißen, täuscht ein Date vor, will sie beim Tanzen ausstechen und versucht alles, um ihren derzeitigen Freund mies zu machen. Nebenbei bemerkt ist James 45 Jahre alt und auch wenn das Alter seines Charakters Griffin nie genannt wird, so wird man annehmen müssen, dass auch er mindestens Mitte 30 sein soll. Ein derartiges Verhalten als pubertär zu bezeichnen wäre eine Beleidigung für alle jungen Menschen, die dieses Stadium grad durchlaufen. Selbst Kate, die als Lockvogel dient, erwähnt die unglaubliche Unreife diese Vorhabens, bevor sie mit viel Freude mit macht.
Der Umfang an Peinlichkeiten, den Griffin unternimmt, nur um an eine Dame heran zu kommen, die, wäre sie noch oberflächlicher, als Fußmatte durchgehen würde, obwohl jeder Zuschauer, der drei Gehirnzellen zum Arbeiten bringen kann genau weiß, dass er ihr am Ende den Laufpass zu Gunsten seiner Tiere geben wird, ist unerträglich. Wenn Gale, Blondis derzeitiger Freund, dem aufbrausenden Griffin ein mitleidiges „Gotta suck to be you.“ entgegen hält, wird der eigentliche Antagonist zum Sprachrohr des Publikums. Und genau das ist James' Problem. Ausnahmslos jeder einzelne Charakter, den er je gespielt hat (ausgenommen Doug) ist ein erbärmlicher Loser, eine Witzfigur vor dem Herrn ohne Charme, ohne Witz, ohne Persönlichkeit, eine Karikatur der Lächerlichkeit. Er tritt nicht in Fettnäpfchen, er baut sich selber Fettfässer auf und taucht darin ab.
Das Schlimme daran ist die gänzlich fehlgehende Vorstellung darüber, wie eine Beziehung funktioniert. Der Film, wie jeder andere amerikanische Film, stellt eine Beziehung als Wettbewerb da. Kämpft um die Frau, übertrefft euch gegenseitig. Denkt euch abgedrehte Pläne aus mit falschen Verabredungen, passt sie beim Einkaufen ab, was auch immer. So funktioniert das nicht. Entweder die Alte mag einen oder sie tut es nicht. Das eigene Verhalten ist da absolut irrelevant. Man kann einen Menschen nicht dazu bringen, dass er einen mag. Entweder er tut es bereits oder es wird nie passieren. Der eigentliche Witz (und selbst der ist nicht komisch) ist, dass Griffin am Ende des Films selbst sagt, er habe fünf Jahre einer Frau hinter her getrauert, die er nie geliebt habe. Nicht dass ich das nicht gewusst hätte, aber wozu dann der Film? Wozu anderthalb Stunden einer Frau mit Peinlichkeiten imponieren wollen, sich selbst komplett ändern, diese Änderung so schnell wie sie gekommen war, wieder rückgängig machen, nur um am Ende mit seiner Arbeitskollegin zusammen zu kommen? Hätte er am Anfang einfach gesagt: „Scheiß auf die Blonde von vor fünf Jahren, Hey, Kate, willste mit mir ausgehen?“ 15 Minuten, Film wär durch und ich hätte den Nachmittag frei gehabt. Das Ergebnis wäre das Gleiche gewesen, nur Griffin hätte sich nicht vor der halben Stadt blamiert.
Ach ja, was passiert am Ende? Griffin erkennt (oh, Moral!!....), dass er glücklich war als Zoowärter und nicht als Autoverkäufer yadayadayada, gibt seinen Job auf, bekommt sofort seinen alten zurück ('türlich!) und will Kate seine Liebe gestehen, aber, oh Schreck, Kate fährt heute Nacht noch für 200 Jahre nach Afrika.
Hab ich was verpasst oder hat sich der Autor das wirklich jetzt für die letzten 15 Minuten aus dem Arsch gezogen?
Ich mein klar, wo wär da die Spannung, wenn er einfach am nächsten Tag bei ihr klingeln könnte. Nein, es muss die obligatorische Jagd gegen die Zeit sein. Oh Shit, das schaffen wir nicht mehr, doch, das schaffen wir, wir helfen dir, hol dir dein Mädchen, die hat im Moment sicherlich nichts Besseres zu tun. Also passen wir sie kurz vorm Flughafen ab, in den besten Fällen sitzt sie schon im startenden Flugzeug (Jim Carey hat das gebracht), aber hier ist es noch auf der Brücke und Kate wird nur aus dem Taxi gezogen. „Geh nicht, Kate, ich brauche dich!“ - „Oh klar, ja wenn das so ist, wir haben zwar nie was miteinander gemacht und kaum miteinander gesprochen und hatten nur dieses gefälschte Date, bei dem du eine oberflächliche Schlampe neidisch machen wolltest und bei dem du mich am Ende ihretwegen aus dem Auto geworfen und im Regen hast stehen lassen und eigentlich muss ich jetzt meinen Flieger kriegen, aber scheiß auf mich, scheiß auf meine Karriere, scheiß auf meine berufliche Zukunft, scheiß auf die Tiere, scheiß auf Afrika, nimm mich hier auf der Motorhaube des Taxis.“
Einmal, nur einmal will ich erleben, dass die Herzensdame in dem Moment los brüllt: „Einen besseren Moment dafür hast du nicht gefunden??!!!!“
Es hätte aber schon geholfen, wenn von dieser ominösen Reise nach Afrika mitten in der Nacht mal irgendwann vorher die Rede gewesen wäre.
Was war noch? Oh ja... die Tiere können sprechen. Habe ich vergessen zu erwähnen. Könnt ihr mal sehen, wie wichtig das für die Handlung des Films ist. Ja, die Tiere können sprechen, übrigens immer und mit allen. Griffin hat nicht etwa eine besondere Gabe, Löwe Stallone will einfach nur dem aufopfernden Wärter etwas helfen. Es folgen einige Szenen, in denen die Viecher ihre Tips geben. Laufen wie ein Bär, pissen wie ein Wolf und mit Scheiße schmeißen sind so Tips, die helfen sollen. Natürlich macht Griffin bei allem mit und natürlich wird er immer in flagranti erwischt. Ach wie peinlich, da pinkelt er an den Baum... Brüller. Man könnte sämtliche Tiere aus dem Film streichen und er würde genau so viel Sinn machen. Die Szenen sind nur eingespielte, spaßfreie Sketche, um dumme Sechsjährige zu amüsieren. Gleiches gilt für einen Auftritt Thomas Gottschalks, der nur als... surreal... zu bezeichnen ist. Gottschalk ist nicht der einzige Nicht-Schauspieler, der den Film versauen darf, auch ein Teil der Tiere ist mit ziemlichen Opfern versehen worden und das bezieht sich auf die englische Fassung. Von der deutschen brauchen wir gar nicht erst anfangen. Wenn schon mit einem Mario Barth beworben wird...
Insbesondere die beiden Sängerinnen Cher und Maya... irgendwas, hab schon keine Lust mehr zu googlen, die Löwin und Giraffe spielen, nerven mit Gejaule und langweiliger Darbietung in Abwechslung. Die beste Vorstellung liefert Adam Sandler ab, was nicht verwundert, spielt er sich doch quasi selbst.
Und dann ist da auch noch Donnie Wahlberg, der in einigen der überflüssigsten Szenen des Films den Anti-Griffin geben muss, den Tierquäler, der seinen Job hasst und Gorillas falsch beschuldigt, damit der Heiligenschein des guten Griffin noch ein wenig heller strahlt.
Es braucht nicht unerwähnt bleiben, dass die meisten Tiere des Films echt sind. Das heißt, wir sind zurück dabei, echten Lebewesen Mist aufs Maul zu schmieren, um ein paar Lacher zu erzielen. Wenn CGI für irgendwas gut ist, dann um diese Tierquälerei zu vermeiden.
Vermeiden ist das Stichwort. Mr. James scheint ein sehr netter Mann zu sein, der aber leider den falschen Umgang hat. Zwischen halbherzigen Versuchen wie Hitch und Chuck&Larry und absoluten Rohkrepierern wie Kindsköpfe und dem Kaufhausdetektiv sollte es Klein-Kevin in Zukunft vermeiden, Rollen anzunehmen, für sich ein Adam Sandler mittlerweile selbst zu schade ist.
Wisst ihr, wen ich auch hasse? Kevin James. Genau wie Adam Sandler, Will Ferrell und Vince Vaughn. Nicht persönlich. Privat mögen das alles dufte Kerle sein, aber sie stehen einfach für eine gewisse Klasse von Film. Insbesondere Kevin James ist ein Mann, der von Rechtes wegen eigentlich nie eine Film-Karriere hätte haben dürfen. Nicht falsch verstehen, er war fast ein Jahrzehnt lang toll als Doug Heffernan. Wobei wir, wenn wir ehrlich sind, doch alle seine Show nur gesehen haben, um eine Antwort auf die Frage zu finden, wie eine solche Tonne mit einer glühend heißen Braut wie Leah Remini zusammen kommt. Die olle Scientology Schlampe geht aber auch schon an die 50 zu, also interessiert die Frage heute auch keinen mehr.
Der Zoowärter ist eine amerikanische Komödie, so sicher in seinem Design, so altbacken und so dermaßen vorhersehbar, dass man beim ersten Ansehen geneigt ist, Dialoge wortwörtlich mitzusprechen. In der ersten Szene wird James' Charakter Griffin, seines Zeichens Zoowärter mit einer Passion, die nur ein Steve Irwin noch überboten hätte, bei einem Heiratsantrag brutal abschmettert, sinngemäß mit der Begründung: „Ich hab' was Besseres verdient.“ Blondi will keinen Zoowärter heiraten, sondern einen Autoverkäufer im Anzug. Unterdessen mach Rosario Dawsons Tierärztin Kate im heimischen Zoo einen auf liebes Mädchen von nebenan.
Ratet mal, wer am Ende mit wem zusammen ist?
Aber bis es endlich soweit ist, macht sich Griffin erst mal anderthalb Stunden zum Affen, versucht sich händeringend an Blondi ran zuschmeißen, täuscht ein Date vor, will sie beim Tanzen ausstechen und versucht alles, um ihren derzeitigen Freund mies zu machen. Nebenbei bemerkt ist James 45 Jahre alt und auch wenn das Alter seines Charakters Griffin nie genannt wird, so wird man annehmen müssen, dass auch er mindestens Mitte 30 sein soll. Ein derartiges Verhalten als pubertär zu bezeichnen wäre eine Beleidigung für alle jungen Menschen, die dieses Stadium grad durchlaufen. Selbst Kate, die als Lockvogel dient, erwähnt die unglaubliche Unreife diese Vorhabens, bevor sie mit viel Freude mit macht.
Der Umfang an Peinlichkeiten, den Griffin unternimmt, nur um an eine Dame heran zu kommen, die, wäre sie noch oberflächlicher, als Fußmatte durchgehen würde, obwohl jeder Zuschauer, der drei Gehirnzellen zum Arbeiten bringen kann genau weiß, dass er ihr am Ende den Laufpass zu Gunsten seiner Tiere geben wird, ist unerträglich. Wenn Gale, Blondis derzeitiger Freund, dem aufbrausenden Griffin ein mitleidiges „Gotta suck to be you.“ entgegen hält, wird der eigentliche Antagonist zum Sprachrohr des Publikums. Und genau das ist James' Problem. Ausnahmslos jeder einzelne Charakter, den er je gespielt hat (ausgenommen Doug) ist ein erbärmlicher Loser, eine Witzfigur vor dem Herrn ohne Charme, ohne Witz, ohne Persönlichkeit, eine Karikatur der Lächerlichkeit. Er tritt nicht in Fettnäpfchen, er baut sich selber Fettfässer auf und taucht darin ab.
Das Schlimme daran ist die gänzlich fehlgehende Vorstellung darüber, wie eine Beziehung funktioniert. Der Film, wie jeder andere amerikanische Film, stellt eine Beziehung als Wettbewerb da. Kämpft um die Frau, übertrefft euch gegenseitig. Denkt euch abgedrehte Pläne aus mit falschen Verabredungen, passt sie beim Einkaufen ab, was auch immer. So funktioniert das nicht. Entweder die Alte mag einen oder sie tut es nicht. Das eigene Verhalten ist da absolut irrelevant. Man kann einen Menschen nicht dazu bringen, dass er einen mag. Entweder er tut es bereits oder es wird nie passieren. Der eigentliche Witz (und selbst der ist nicht komisch) ist, dass Griffin am Ende des Films selbst sagt, er habe fünf Jahre einer Frau hinter her getrauert, die er nie geliebt habe. Nicht dass ich das nicht gewusst hätte, aber wozu dann der Film? Wozu anderthalb Stunden einer Frau mit Peinlichkeiten imponieren wollen, sich selbst komplett ändern, diese Änderung so schnell wie sie gekommen war, wieder rückgängig machen, nur um am Ende mit seiner Arbeitskollegin zusammen zu kommen? Hätte er am Anfang einfach gesagt: „Scheiß auf die Blonde von vor fünf Jahren, Hey, Kate, willste mit mir ausgehen?“ 15 Minuten, Film wär durch und ich hätte den Nachmittag frei gehabt. Das Ergebnis wäre das Gleiche gewesen, nur Griffin hätte sich nicht vor der halben Stadt blamiert.
Ach ja, was passiert am Ende? Griffin erkennt (oh, Moral!!....), dass er glücklich war als Zoowärter und nicht als Autoverkäufer yadayadayada, gibt seinen Job auf, bekommt sofort seinen alten zurück ('türlich!) und will Kate seine Liebe gestehen, aber, oh Schreck, Kate fährt heute Nacht noch für 200 Jahre nach Afrika.
Hab ich was verpasst oder hat sich der Autor das wirklich jetzt für die letzten 15 Minuten aus dem Arsch gezogen?
Ich mein klar, wo wär da die Spannung, wenn er einfach am nächsten Tag bei ihr klingeln könnte. Nein, es muss die obligatorische Jagd gegen die Zeit sein. Oh Shit, das schaffen wir nicht mehr, doch, das schaffen wir, wir helfen dir, hol dir dein Mädchen, die hat im Moment sicherlich nichts Besseres zu tun. Also passen wir sie kurz vorm Flughafen ab, in den besten Fällen sitzt sie schon im startenden Flugzeug (Jim Carey hat das gebracht), aber hier ist es noch auf der Brücke und Kate wird nur aus dem Taxi gezogen. „Geh nicht, Kate, ich brauche dich!“ - „Oh klar, ja wenn das so ist, wir haben zwar nie was miteinander gemacht und kaum miteinander gesprochen und hatten nur dieses gefälschte Date, bei dem du eine oberflächliche Schlampe neidisch machen wolltest und bei dem du mich am Ende ihretwegen aus dem Auto geworfen und im Regen hast stehen lassen und eigentlich muss ich jetzt meinen Flieger kriegen, aber scheiß auf mich, scheiß auf meine Karriere, scheiß auf meine berufliche Zukunft, scheiß auf die Tiere, scheiß auf Afrika, nimm mich hier auf der Motorhaube des Taxis.“
Einmal, nur einmal will ich erleben, dass die Herzensdame in dem Moment los brüllt: „Einen besseren Moment dafür hast du nicht gefunden??!!!!“
Es hätte aber schon geholfen, wenn von dieser ominösen Reise nach Afrika mitten in der Nacht mal irgendwann vorher die Rede gewesen wäre.
Was war noch? Oh ja... die Tiere können sprechen. Habe ich vergessen zu erwähnen. Könnt ihr mal sehen, wie wichtig das für die Handlung des Films ist. Ja, die Tiere können sprechen, übrigens immer und mit allen. Griffin hat nicht etwa eine besondere Gabe, Löwe Stallone will einfach nur dem aufopfernden Wärter etwas helfen. Es folgen einige Szenen, in denen die Viecher ihre Tips geben. Laufen wie ein Bär, pissen wie ein Wolf und mit Scheiße schmeißen sind so Tips, die helfen sollen. Natürlich macht Griffin bei allem mit und natürlich wird er immer in flagranti erwischt. Ach wie peinlich, da pinkelt er an den Baum... Brüller. Man könnte sämtliche Tiere aus dem Film streichen und er würde genau so viel Sinn machen. Die Szenen sind nur eingespielte, spaßfreie Sketche, um dumme Sechsjährige zu amüsieren. Gleiches gilt für einen Auftritt Thomas Gottschalks, der nur als... surreal... zu bezeichnen ist. Gottschalk ist nicht der einzige Nicht-Schauspieler, der den Film versauen darf, auch ein Teil der Tiere ist mit ziemlichen Opfern versehen worden und das bezieht sich auf die englische Fassung. Von der deutschen brauchen wir gar nicht erst anfangen. Wenn schon mit einem Mario Barth beworben wird...
Insbesondere die beiden Sängerinnen Cher und Maya... irgendwas, hab schon keine Lust mehr zu googlen, die Löwin und Giraffe spielen, nerven mit Gejaule und langweiliger Darbietung in Abwechslung. Die beste Vorstellung liefert Adam Sandler ab, was nicht verwundert, spielt er sich doch quasi selbst.
Und dann ist da auch noch Donnie Wahlberg, der in einigen der überflüssigsten Szenen des Films den Anti-Griffin geben muss, den Tierquäler, der seinen Job hasst und Gorillas falsch beschuldigt, damit der Heiligenschein des guten Griffin noch ein wenig heller strahlt.
Es braucht nicht unerwähnt bleiben, dass die meisten Tiere des Films echt sind. Das heißt, wir sind zurück dabei, echten Lebewesen Mist aufs Maul zu schmieren, um ein paar Lacher zu erzielen. Wenn CGI für irgendwas gut ist, dann um diese Tierquälerei zu vermeiden.
Vermeiden ist das Stichwort. Mr. James scheint ein sehr netter Mann zu sein, der aber leider den falschen Umgang hat. Zwischen halbherzigen Versuchen wie Hitch und Chuck&Larry und absoluten Rohkrepierern wie Kindsköpfe und dem Kaufhausdetektiv sollte es Klein-Kevin in Zukunft vermeiden, Rollen anzunehmen, für sich ein Adam Sandler mittlerweile selbst zu schade ist.



