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MOVIE Bart Wux' Film Kritiken: Heute: Transformers Die Rache

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Transformers: Revenge of the Fallen oder "Mein verrücktes erstes Semester mit Robotern". Teil 1 war ok, bis auf das Verheizen eines Superstars wie John Turturro und einen hysterischen Anthony Anderson. Film Nr. 2 dauert über zweieinhalb Stunden und es drängt sich einem der Eindruck auf, dass man nur die Collegescheiße mit den beiden hässlichen Teens weglassen hätte müssen, um einen gigantischen, kurzweiligen Actionkracher zu kriegen. Doch dieser Eindruck täuscht.

Aber nach einem furiosen Auftakt in China, wo die US-Army auf einmal zuständig ist, dreht sich erstmal alles wieder um Sam Fuckfuckity und seine Bitch, wobei der größte Hass allerdings auf seine Mutter abfällt. Wer sich so in der Öffentlichkeit benimmt wie Mama Wickeliwickedi, sollte eigentlich von Gesetzes wegen legal auf offener Straße erschossen werden dürfen. Spätestens, wenn sie high vom Campus getragen wird, ist man in einem billigen American Pie Abklatsch.

Ironischerweise sind es die menschlichen Leads, die die wenigsten Emotionen vermitteln können, es sei denn, blanker Hass zählt. Ich hasse Scheia LeBöff. Sorry, ich kann den Kerl einfach nicht ab. Allein seine Art zu sprechen ist unerträglich. Ich würde sagen, das ist der schlimmste Versuch, einen amerikanischen Akzent zu imitieren, den ich je gehört habe, wenn ich nicht wüsste, dass der Typ tatsächlich Amerikaner ist. An seiner Seite wie immer Megan "alles echt bis auf" Fox, die wohl nur noch der Regisseur attraktiv findet, so oft wie er sie in Zeitlupe beim Rennen filmt. Und ja, die beiden sind immer noch schneller als Explosionen.

Nicht, dass der Rest besser wäre. Die Eltern Walhalla nerven in jeder Sekunde, die sie auf dem Schirm sind, der Quoten-Latino-Sidekick kreischt hysterisch rum und selbst John Turturro nervt nur. Einen John Turturro so zu schreiben und zu leiten, dass er auf dem Bildschirm im Endeffekt nervt, ist nicht nur eine Kunst, sondern beinahe schon als Wunder zu bezeichnen. Wenn es nicht gar so tragisch wäre, müsste man den Verantwortlichen für das Vollbringung dieser Leistung im Grunde Tribut zollen. Viele hätten das nicht hingekriegt. Anmerken möchte ich persönlich noch Glenn Morshower (24), der auf Grund seiner Stimme und Aussprache gar nichts anderes spielen kann, als den amerikanischen Patrioten.

Angesichts dieser Vollpfosten wundert es, wie sehr sich die Leute immer noch von den Zwillingen oder Megans Schosstier stören lassen. Die sind allen Ernstes doch noch das Lustigste am ganzen Film, wobei sich das "Lustige" schlussendlich auch nur auf viel, viel Slapstick beschränkt. Leute oder Roboter gegen feste Objekte rennen zu lassen, ist halt immer noch der einzige Gag, der weltweit verstanden wird.

Zum Pot, äh, Plot. Right the first time. Der GameCube aus dem ersten Teil oder zumindest ein kleines Bruchstück davon hat sich in Sam Wackeldackels Jacke verfangen und mit ihm verbunden, wodurch er nun Priorität Nr. 1 für die Decepticons ist. Sam sieht nun Symbole, die nur die alten Primes lesen können und die irgendwie... ähm... keine Ahnung, den Gefallenen wieder auferwecken, aber der steht auch so wieder auf, nachdem Optimus Prime nach einer Stunde Laufzeit im Film von Megatron gekillt wird spoiler ende. Wieso zieht Megatron auf einmal einen Meister aus dem Hut, der im ersten Teil nie Erwähnung fand und ihn in bester Star Wars Manier anredet (My apprentice)?

Aber ab da kommen so langsam, langsam auch mal die Roboter ins Spiel. Welch Glück, über weite Strecke wähnte ich mich wortwörtlich im falschen Film. Nun wird es sicherlich müßig sein, in einem Film über verwandlungsfähige Roboter aus dem All allzu viel über Logik und Sinn zu philosophieren, aber es gibt so etwas wie Logik und dann gibt es einfach nur hanebüchenen Schwachsinn, der auch nicht mehr durch eigene Filmlogik aufgefangen werden kann. Warum haben Roboter Lippen und Zähne? Wofür? Was essen sie? Und wenn sie Zähne haben, um Nahrung reinzulassen, brauchen sie dann nicht theoretisch eine zweite Öffnung? Warum haben alte Roboter Bärte und Krücken? Warum machen sie tierische Geräusche? Und über die Eier könnten wir ganze Doktorarbeiten füllen, aber lassen wir das mal außen vor.

Okokok, es ist ein SciFi Film, basierend auf einer Spielzeugreihe für kleine Kinder. Nur, für Spielzeugfiguren und 80er Jahre Zeichentrickserien gelten auch andere Maßstäbe als für einen Real-Life Blockbuster. Wenn du alles so schön mit Militär und HighTech vollstopfst, dann erwartet der Zuschauer ein Minimum an Sinn. Zumindest so erklärt, dass man es glauben kann, wenn man wirklich, wirklich will.

Optimus und seine Autobots sind mittlerweile die Enforcer der Army und rotten die verbliebenen Decepticons aus. Jep, nichts mehr mit verteidigen, ab heute wird zurück geschossen. Wenn Optimus Prime einem besiegten Decepticon die Waffe an den Kopf hält und ihn mit einem Schuss aus point-blank-range hinrichtet, dann weint der echte Fan mehr als bei seinem Tod im 80er Zeichentrickfilm. Außer Optimus, Megatron und mit Einschränkungen StarScream und BumbleBee taucht auch kaum einer der altbekannte und beliebten Transformers auf, jedenfalls nicht für mehr als Gastauftritte.

Einige der übrigen Roboter transformieren sich übrigens in Panther oder gar heiße Collegestudentinnen. Was den Panther betrifft, der hat vergessen, sich etwas über das Skelett zu ziehen, sodass er für alle sichtbar als Maschine unterwegs ist. Welchen Teil von Robots in Disguise hat der nicht kapiert? Was die Tussy betrifft, abgesehen von der Absurdität der Transformation an sich, wieso merkt keiner was? Spätestens wenn sie sich mehrfach an Sam heran macht und ich mein noch nicht mal auf Grund der Tatsache, dass es so unglaubwürdig ist, dass sich gleich zwei Frauen um diesen Loser streiten. Nein, ich meine, ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber ob sich nun ein Roboter auf mich setzt oder eine junge Frau, den Unterschied sollte man an Hand verschiedener Faktoren bemerken. Selbst wenn der Transformer sich so perfekt umwandelt, dass er Temperatur, Gefühl und Geruch einer jungen Frau nachahmen kann, was bei den Materialien, aus denen so ein Roboter besteht, unwahrscheinlich genug sein dürfte, so behaupte ich mal, dass ein solcher Roboter schlicht und ergreifend nicht mit 50 bis 60 Kilogramm Gewicht auskommt und spätestens hier muss man dahinter kommen, dass die Braut ausnahmsweise wirklich einfach mal zu schwer ist.

Wenn wir davon reden: Warum lassen sie Megatron eigentlich auf dem Meeresgrund liegen und geben Unsummen für die Überwachung aus? Wie sich heraus stellt, ist die Überwachung ohnehin sinnlos, denn sowie die Decepticons kommen und Megatron erwecken, gibt es nichts, was die vielen Schiffe und U-Boote tun können, außer Meldung machen. Wisst ihr, woran mich das erinnert: "Watch my back!" ... "Your back has just been hit twice." Wieso gehen die nicht einfach hin und demontieren ihn Schraube um Schraube? Und wenn eine Bergung für das Militär aufgrund der Tiefe technisch nicht möglich sein sollte, was ich mir bei einem Michael Bay Film nicht vorstellen kann, dann schickt man eben die Autobots kurz mal runter. Denn die Transformers können in dieser Tiefe ohne Probleme operieren, wie die Decepticons ebenfalls eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Aber einfach nur gucken, was passiert und wenn was passiert, Panik schieben ist nicht die beste aller militärischen Strategien.

Aber grundsätzlich ist das Militär nicht unbedingt so auf der Höhe. Wenn später im Film Sam WakaWakaThisTimeForAfrica bzw. der beknackte Ex-Agent Simmons einen Telefonanruf beim General tätigen, der eigentlich doch eh schon vor etlichen Szenen degradiert wurde, und ihn bitten, mal eben den Körper von Optimus in die Wüste Ägyptens zu verschiffen, so zögert er nicht lange und lässt die (wie teure, zweieinhalb Milliarden?) Operation mal eben so durch führen. Muss echt geil sein, wenn man als Freshman die US Army zur Bitch hat.

Warum Ägypten? Weil einer der Superwaffen der Decepticons dort versteckt ist. Das erfährt man irgendwie auch erst, nachdem man schon eine halbe Stunde durch die Wüste gelatscht ist. Im Übrigen kann nur ein Prime den Fallen besiegen, was scheiße ist, da unser einziges Exemplar vor einer Stunde ins Gras gebissen hat. WARUM nur ein Prime ihn besiegen kann und wieso nicht zehn einfache Autobots, die gleichzeitig zuschlagen, einen ähnlichen Effekt erzielen können, wird auch nie erklärt. Jedenfalls macht Optimus am Ende nichts Magisches, sondern haut ihm einfach nur die Rübe ab. Ach ja, Optimus wird wieder zum Leben erweckt spoiler ende.

Das ist sogar das einzige Ziel unseres unerschrockenen Sam Hubbabubbas, der einen magischen Gegenstand sucht und in Optimus Brust versenken will. Ich mein, Leute: DAS TEIL IST EINE GOTTVERDAMMTE MASCHINE!!! Was soll die ganze Scheiße mit magischen, uralten Artefakten aus dem All und Vorfahren und Zeug? Zwei Wochen in der Werkstatt und der ist so gut wie neu!

Dann kommen wir zum großen Finale, welches wir entspannt genießen können, denn wir kennen es schon. Nämlich aus Teil 1. Es sieht absolut identisch aus, ist die gleiche Location wie sie auch in Teil 1 zu Beginn verwandt wurde, Wüste mit sporadischen Trümmerresten, viel Explosionen, viel Geballer, einem schwarzen Marine, der rum brüllt und Sam Wischiwaschi, der durch das Schlachtfeld läuft und einem Roboter einen Gegenstand in die Brust haut. Diesmal nicht, um den Robo zu stoppen, sondern um ihn in Gang zu kriegen. Ihr seht also, das Finale ist total anders als der erste Film, überhaupt nicht vergleichbar...

Nachdem wir über eine Stunde in Ägypten und mindestens eine halbe davon mit gigantischen Robotern, Jets, Railguns und viel, viel Militär verbracht haben, ist Optimus endlich wieder im Spiel und, genau wie der Zuschauer an diesem Punkt, hat er die Schnauze voll und räumt die Bösewichte innerhalb einer Minute von der Bildfläche. Kein harter Kampf, bei dem beide ans Äußerste ihrer Kräfte gehen, keine epische Schlacht, Optimus fliegt rauf, schießt mal eben so im Vorbeiflug die Geheimwaffe der Decepticons zu Klump, verkrüppelt Megatron und schlägt dem Gefallenen dann kurzerhand die Rübe ein. Das war's. Schwer verständlich, wie Megatron eine Stunde vorher Optimus töten konnte, wenn er nun mehr oder weniger für den richtigen Kampf von Optimus beiseite gestoßen wird.

Ich würde mich noch über das US-Militär auslassen, dass komischerweise in Sekunden an jedem beliebigen Ort der Erde auftreten kann. Oder über das Product Placement, bei dem man sich fragen kann, ob es überhaupt noch Product Placement sein kann, wenn jede erdenkliche Marke auf dem Planeten vertreten ist. Schlussendlich reicht es aber langsam. War der Film gut, schlecht, was? Ich sag's euch: Er ist beleidigend.

Beleidigend deshalb, weil natürlich irgendjemand in irgendeinem Büro, wahrscheinlich mit dem Restkoks in der Nase und dem Kopf seiner Sekretärin zwischen den Beinen, gesessen und sich überlegt hat, womit er am besten möglichst viele Leute dazu bewegen kann, ins Kino zu gehen. Mit anderen Worten: Was gefällt dem Pöbel?

Er kam zu folgendem Ergebnis:

ScheiaLeBöff
Eine tot-operierte Chica, die Steven Seagal aussehen lässt wie Tom Hanks.
fickende Hunde
Explosionen
furzende Roboter mit britischem Dialekt
Slapstick Roboter
Gangsta Roboter
John Turturros Arsch im String
die US Army, die die Welt UND das All fickt

Nein, werter Herr Executive-Sir, das gefällt mir nicht. Hören Sie auf, Michael Bay Geld zu geben! Geben Sie es lieber für Koks und Nutten aus! Und schicken Sie mir von beidem ein wenig zu! Dann kommen wir auch wieder ins Geschäft.
 
:lol:

Gutes Review...Sind (leider) wirklich ziemliche Müll Filme weill einfach zu kindisch und möchtegern-witzig.

Und die Fox is eh die überhypteste Frau ever, dabei kann die irgendwie garnix..Und 1000 andere sehen dazu besser aus.
 
Acidinjector schrieb:
:lol:

Gutes Review...Sind (leider) wirklich ziemliche Müll Filme weill einfach zu kindisch und möchtegern-witzig.

Und die Fox is eh die überhypteste Frau ever, dabei kann die irgendwie garnix..Und 1000 andere sehen dazu besser aus.

zeig mir die 1000 anderen die besser aussehn :sabber:
 
Lieber Bart, wer scheinbar eine Oper erwartet wird mit einem Grindcore-Konzert nicht zufrieden sein. Es geht hier nicht um Dialoge, Charaktäre, Handlung, ausgefeielte Locations, Sinn und Unsinn oder gar um einen Hauch von Anspruch. Es geht um fette Roboter, die sich die Fresse einkloppen. Und wer das wusste hat genau das bekommen. Lebüff aka Sam WischiWaschi und die Fickschlampe sind doch nur im Film, damit man ihn promoten kann. Die ganzen Nerds fahren auf die Tussi ab und der Typ erzählt wie großartig und toll alles war. Die sind doch nicht im Film, weil es dem Film hilft.
 
Lieber Bart,

endlich sehen wir mal was genauso.

Ich hab mich damals im Kino zu Tode fremdgeschämt. Mir war es richtig unangenehm im Saal zu sitzen, mir diesen Werbefilm für die Army anzuschauen und die Guidos zu beobachten wie sie bei jeder Explosion klatschen oder sich gar ein High Five zuwerfen.

Wenn ich jemals die Chance krieg Michael Bay zu treffen gratuliere ich ihm erst zu The Rock und tret ihm anschließend stundenlang mit Springern ins Gemächt für die anale Vergewaltigung des Transformers-Franchises.
 
Habe viel gelacht, während ich das Review gelesen habe :lol:

Ich stimme mit dem Fazit zu: Beleidigend.

Zur Komplettierung noch das Ca-3-Stunden-Spoony-&-Bruder-Transformers2-Review:
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