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Ausländer und Integration?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Doch, das ist ein Problem vieler Junger Ausländer. Das ist das Ghetto in den Köpfen, das sie erstmal abreissen müssen.
 
Nein, das ist Humbug. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt und daraus bricht kaum jemand aus. Nur sind die meisten 'Produkte' gesellschaftlich akzeptiert. Ich könnte genau so gut fordern, dass Akademiker weiter rechts wählen und Studenten mehr R'n'B hören sollten. Das sind auch Optionen, die auch von dieser Schicht gerne blockiert werden.
 
Schnoddel schrieb:
Urgs schrieb:
Ja. Und darüber hinaus sollten sie aufhören, bestimmten Klischees zu entsprechen und sich vom Gruppenzwang "ausländischer" Freunde lösen. Ich freue mich über jeden "Ausländer", der sich gegen alle Klischees stemmt und die Möglichkeit dieser Gesellschaft nutzt, sich selbst zu definieren, sich selbst kennenzulernen und nach seinen wirklichen Bedürfnissen zu leben. Ich will Türken, die Hip Hop hassen und auf Metal oder Britpop stehen und das auch zeigen. Ich will Araber, die für Gleichberechtigung demonstrieren und den Einkauf nachhause schleppen. Ich will Schwarzköppe, die den Kanakenslang verachten und ganz bewusst auf eine vernünftige Aussprache achten und ihre deutschen Mitschülern Nachhilfe geben. Ich will selbstbewusste junge "Ausländer", die sich nicht mit dem Bild zufriedengeben, das sie momentan abgeben und die sich mit ganzer Kraft, Humor und Kreativität daran machen, dieses Bild zu ändern. Ich will, dass diese Menschen sich endlich selbst befreien!

Eine Musikrichtung zu hassen ist natürlich wünschenswert. :dhoch:

bewusste übertreibung als mittel eine nachricht/meinung zu verstärken ist dir nicht nicht bekannt, oder?

@urgs
guter post!
 
Urgs schrieb:
Ja. Und darüber hinaus sollten sie aufhören, bestimmten Klischees zu entsprechen und sich vom Gruppenzwang "ausländischer" Freunde lösen. Ich freue mich über jeden "Ausländer", der sich gegen alle Klischees stemmt und die Möglichkeit dieser Gesellschaft nutzt, sich selbst zu definieren, sich selbst kennenzulernen und nach seinen wirklichen Bedürfnissen zu leben. Ich will Türken, die Hip Hop hassen und auf Metal oder Britpop stehen und das auch zeigen. Ich will Araber, die für Gleichberechtigung demonstrieren und den Einkauf nachhause schleppen. Ich will Schwarzköppe, die den Kanakenslang verachten und ganz bewusst auf eine vernünftige Aussprache achten und ihre deutschen Mitschülern Nachhilfe geben. Ich will selbstbewusste junge "Ausländer", die sich nicht mit dem Bild zufriedengeben, das sie momentan abgeben und die sich mit ganzer Kraft, Humor und Kreativität daran machen, dieses Bild zu ändern. Ich will, dass diese Menschen sich endlich selbst befreien!

Das von mir und ich hätte die Nazi-Keule vor Augen (Evin schläft wohl gerade).
Guter Post und vollkommen meine Meinung :dhoch:
Ich will einfach ein gewisses Interesse und einen nötigen Respekt der Leute für das Land, in dem sie leben. Das ihnen die Meinungs- und andere Freiheit gewährt, das ihnen in nahezu allen Lebenslagen unter die Arme greift, das ihnen alle Chancen gibt und alle Optionen offen läßt (wenn sie denn ihren Arsch bewegen würden). Und der Respekt beginnt damit, die Sprache zu lernen und die vorherrschende Leitkultur (kann man wieder drüber diskutieren) zu achten und respektieren (sie müssen sie nicht zu 100% annehmen, das verlange ich nicht).

Nochmal: Wir reden hier nur über bestimmte Ethnien (und auch deren religiösem Background !). Von Vietnamesen, Spaniern, Griechen, Japanern, Dänen, Holländern usw. reden wir nicht :deal:
 
Klar. So, wie Deutsche gegen Nazis demonstrieren (zu Recht übrigens), so wünsche ich mir Demonstrationszüge und offene Distanzierungen zu islamistischem Terror oder radikal-islamischen Strömungen (Salafisten z.B.) seitens der gemäßigten Muslime in Deutschland.

Da werde ich aber noch lange warten müssen.
 
Topf07 schrieb:
Urgs schrieb:
Ja. Und darüber hinaus sollten sie aufhören, bestimmten Klischees zu entsprechen und sich vom Gruppenzwang "ausländischer" Freunde lösen. Ich freue mich über jeden "Ausländer", der sich gegen alle Klischees stemmt und die Möglichkeit dieser Gesellschaft nutzt, sich selbst zu definieren, sich selbst kennenzulernen und nach seinen wirklichen Bedürfnissen zu leben. Ich will Türken, die Hip Hop hassen und auf Metal oder Britpop stehen und das auch zeigen. Ich will Araber, die für Gleichberechtigung demonstrieren und den Einkauf nachhause schleppen. Ich will Schwarzköppe, die den Kanakenslang verachten und ganz bewusst auf eine vernünftige Aussprache achten und ihre deutschen Mitschülern Nachhilfe geben. Ich will selbstbewusste junge "Ausländer", die sich nicht mit dem Bild zufriedengeben, das sie momentan abgeben und die sich mit ganzer Kraft, Humor und Kreativität daran machen, dieses Bild zu ändern. Ich will, dass diese Menschen sich endlich selbst befreien!

+1 Meine Rede ! :)

Dito! Urgs trifft genau ins schwarze.
Besonders der Teil hat mir gefallen: "Ich will Türken, die Hip Hop hassen und auf Metal oder Britpop stehen und das auch zeigen."
Das gibts aber,wenn auch selten,bereits jetzt schon.Auf Konzerten/Festivals begenet man immer mehr integrierten Mitbürgern.Und auch bandmässig tut sich was.Zum Beispiel hat dieses Jahr aufm Eisenwahn eine türkische Death Metal Band die Bude zerfetzt. :dhoch:

Der bekannteste ist dann ja wohl der Sänger von Necrophagist.
 
Aber ihr und euer Hip Hop hassen.........es würde ja schon reichen wenn es statt Massiv, Killa Hakan und Konsorten Eins Zwo oder Blumentopf heisst......
 
Mantis schrieb:
Aber ihr und euer Hip Hop hassen.........es würde ja schon reichen wenn es statt Massiv, Killa Hakan und Konsorten Eins Zwo oder Blumentopf heisst......

Geht doch nicht darum, Hiphop zu bashen. Sondern darum, dass ein paar eben anders sind und nicht dem stereotypen Türken entsprechen. Ein Türke, der gerne mal keine schwarze Lederjacke trägt und entweder ne Bushido- oder ne Tuntenfrisur hat. Kann Urgs einfach nur zustimmen und geb ihm dafür auch nen fetten Daumen hoch.
Allerdings würds mir (wie dir) auch schon reichen, wenn ein paar einfach nur wirklich die Kunstform Hiphop verehren würden, statt die Streetattitude raushängen zu lassen. Hab dafür nämlich Null Respekt. Null :kaffee:
 
Jiders schrieb:
Mantis schrieb:
Aber ihr und euer Hip Hop hassen.........es würde ja schon reichen wenn es statt Massiv, Killa Hakan und Konsorten Eins Zwo oder Blumentopf heisst......

Geht doch nicht darum, Hiphop zu bashen. Sondern darum, dass ein paar eben anders sind und nicht dem stereotypen Türken entsprechen. Ein Türke, der gerne mal keine schwarze Lederjacke trägt und entweder ne Bushido- oder ne Tuntenfrisur hat. Kann Urgs einfach nur zustimmen und geb ihm dafür auch nen fetten Daumen hoch.
Allerdings würds mir (wie dir) auch schon reichen, wenn ein paar einfach nur wirklich die Kunstform Hiphop verehren würden, statt die Streetattitude raushängen zu lassen. Hab dafür nämlich Null Respekt. Null :kaffee:

So is doch auch genau meine Meinung, aber das kommt halt so undifferenziert rüber, wenn es heißt, Hip Hop hassen.

Vielfältigkeit anstatt einer Masse an Stereotypen. Wir wollen endlich türkische Emos :grins:
 
Mantis schrieb:
Jiders schrieb:
Mantis schrieb:
Aber ihr und euer Hip Hop hassen.........es würde ja schon reichen wenn es statt Massiv, Killa Hakan und Konsorten Eins Zwo oder Blumentopf heisst......

Geht doch nicht darum, Hiphop zu bashen. Sondern darum, dass ein paar eben anders sind und nicht dem stereotypen Türken entsprechen. Ein Türke, der gerne mal keine schwarze Lederjacke trägt und entweder ne Bushido- oder ne Tuntenfrisur hat. Kann Urgs einfach nur zustimmen und geb ihm dafür auch nen fetten Daumen hoch.
Allerdings würds mir (wie dir) auch schon reichen, wenn ein paar einfach nur wirklich die Kunstform Hiphop verehren würden, statt die Streetattitude raushängen zu lassen. Hab dafür nämlich Null Respekt. Null :kaffee:

So is doch auch genau meine Meinung, aber das kommt halt so undifferenziert rüber, wenn es heißt, Hip Hop hassen.

Vielfältigkeit anstatt einer Masse an Stereotypen. Wir wollen endlich türkische Emos :grins:

Sympathisch ist einfach, wenn man mal anders is. N Jura Prof, der in seiner Freizeit rapt, ein Türke, der gerne Jazz hört, ein Hetero, der Bollywood-Filme liebt. Find ich alles super. Urgs gings um die Stereotypen und wie öde die sind. So kann man sich ja einigen :deal:
 
ChriZ schrieb:
Einer meiner Professoren hört Motörhead und hat ne Lemmy Figur im Büro. Sowas lob ich mir :D

Mein Dekan ebenso: Hat aufm Uniball und auf den Fachbereichspartys immer den DJ gemacht und war auf meiner damaligen ersti party zu 50 Cent mit’m Mic immer am mitrappen und spätestens bei „my money and my mind“ war’s um mich geschehen. :D
 
Mantis schrieb:
ChriZ schrieb:
Einer meiner Professoren hört Motörhead und hat ne Lemmy Figur im Büro. Sowas lob ich mir :D

Mein Dekan ebenso: Hat aufm Uniball und auf den Fachbereichspartys immer den DJ gemacht und war auf meiner damaligen ersti party zu 50 Cent mit’m Mic immer am mitrappen und spätestens bei „my money and my mind“ war’s um mich geschehen. :D
Sowas find ich klasse. Bei mir steigert das sogar immer den Respekt gegenüber Professoren, da es sie unglaublich menschlich macht. Ich hab dadurch einfach immer ein ganz anderes Bild, das das Lernen beeinflusst. Denn was der kann, kann ich auch ;)
 
Wombi schrieb:
Wo er Recht hat... :kaffee:

Hallo Abraham. :) Ist natürlich reiner Zufall dass deine Partnerin seit du gekickt wurdest viel öfter postet... :grins:

Wo du und Bazong in Urgs' Aussage irgendwas "Nazi-Keulen" würdiges herauslesen könnt zeigt doch nur wie weitab vom Schuss ihr doch eigentlich seid. ;)
 
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