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Augen + Laser = gute Idee?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@eike 2010

Warum in Istanbul? Ist es da so viel günstiger? Was hat es da gekostet?


Ein kollege von mir hat es letztes jahr in hamburg machen lassen und ist super zufrieden. (2100€ hat er bezahlt für beide augen)

Bin auch am überlegen es machen zu lassen

2100€ für beide Augen in DE ist wirklich günstig. Ich glaube auch due letzten 2 Jahre sind die Preise hierzulande etwas gefallen, das war ja vorher die reinste abzocke gewesen.

Ja habe es wegen dem Geld dort machen lassen, die ganze Geschichte hat mich mit Flug, Hotel, Shuttleservice und natürlich OP insgesamt 1300€ - 1400€ gekostet. War vom Service her 1a, mit Dolmetscher welcher sie ganze zeit dabei war etc. Bin am 25. in Frankfurt los und habe am 28. schon wieder deutschen Boden betreten :)
 
Habe die Augen letztes Jahr im Oktober lasern lassen, ist also gut 5 1/2 Monate her. Bei mir kam die Femto-Lasik (Excimer Laser) zum Einsatz. Vor dem Eingriff hatte ich eine Kurzsichtigkeit von -3,2 auf dem linken und -2,5 auf dem rechten Auge.

Nach fast einem halben Jahr kann ich sagen, dass sich der Eingriff unheimlich gelohnt hat. Hab mich mit der Brille nicht mehr richtig wohl gefühlt und Kontaktlinsen als sehr unangenehm und störend empfunden. Das einzige, auf das ich heute noch immer angewiesen bin, sind konservierungsmittelfreie Augentropfen. Die sind wichtig, um das Auge gerade bei langen Arbeiten am PC oder beim Spielen vorm TV ausreichend feucht zu halten und begünstigen auch die Heilung insgesamt. Man darf nicht vergessen, dass durch den Eingriff Nerven zerstört werden, die mit der Tränenregulierung in Verbindung stehn. Und die brauchen halt ihre Heilungszeit (durchaus Jahre). Aber ganz klar: An das Tropfen gewöhnt man sich schnell, wird als sehr angenehm fürs Auge empfunden und ist daher das kleinste Problem. Die Vorteile durch die uneingeschränkte Sicht ohne Brille überwiegen alles.

Die Laserbehandlung selbst wurde in DE gemacht und kostete mich für beide Augen zusammen 2.000, da ich von einem Verwandten hingebracht wurde, der zuvor bereits einige andere Laserwillige an den Arzt vermittelt hat. Dadurch der "Freundschaftspreis". Es gab keine Tabletten oder ähnliches, nur eine lokale Betäubung für die Augen in Form von Tropfen. Ehrlich gesagt empfand ich den Eingriff selbst (der keine 15 Minuten dauerte für beide Augen) als ziemlich unangenehm. Man bekommt eine Art Saugnapf auf das jeweilige Auge gestülpt, permanent Tropfen verabreicht und muss durch diesen Sudel hindurch dann konzentriert einen roten Punkt in der Ferne fixieren, damit der Laser seine Arbeit machen kann. Es ist unangenehm keine Frage, aber man weiß ja wofür mans macht. Es lohnt sich in jedem Fall!

Nachts sehe ich natürlich nicht so klar und scharf wie tagsüber, aber von Monat zu Monat werden die Halo-Effekte besser (mittlerweile fast weg). Abends, wenn die Augen müde sind, lässt die Sehkraft leicht nach. Das wird aber auch bei ungelaserten Leuten nicht viel anders sein. Das linke Auge (knapp 90 %)wurde bewusst nicht ganz so scharf gelasert wie das rechte (110%), damit ich beim Lesen aus der Nähe keine Probleme bekomme.

Also alles in allem gibt's von mir ne klare Empfehlung pro Lasik.
 
abgesehen davon, dass man im allgemeinen so eine geschichte nicht im internet recherchieren sollte, sondern im gespräch mit dem arzt UND einem optiker erörtern sollte (um wirklich 2 seiten der medaille kennen zu lernen) kann ich dir diesen link empfehlen...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...-fuer-eine-lasik-nicht-geeignet-a-589822.html

dr. berke war mein dozent im fach "augenkunde + physiologie" und ein ganz klarer gegner jeglicher lasik OPs...

man sollte in jedem fall berücksichtigen, dass dies eine kosmetische op ist, wo auch mal was schief gehen kann... ob du den natürlichen UV schutz des auges auf diese art verdampfen magst ist deine sache... echte langzeitstudien gibt es auf jeden fall noch nicht...
 
Wie definiert man denn kosmetisch? In meinen Augen (pun intended) ist das eigentlich kein kosmetischer Eingriff, weil ich ohne Brille und schlicht und ergreifend völlig aufgeschmissen bin. Es geht ja nicht darum, dass ich deswegen netter anzusehen bin, sondern verfolgt eine klare Funktion, nämlich die Wiederherstellung der Sehkraft.
 
ironisch, erzählst was von 2 seiten und entpuppst dich dann als gegner aufgrund von doktor xyz :lachweg:
jetzt ist er vermutlich so schlau wie vorher.

hat mit ironie nix zu tun... und den smilie kannst dir sonst wo hin stecken. anscheinend hast dir den beitrag nicht richtig durchgelesen...
er trägt sich mit dem gedanken die op machen zu lassen, ist sich aber nicht sicher... ICH bin klar dagegen... und die einzige aussage die ich getroffen habe, war, dass er sich beide seiten anhören soll. der praktizierende arzt wird wohl pro op sein, weil der damit seine brötchen verdient. da werden mögliche risiken mal ganz schnell abgehandelt, bzw. runtergespielt. wenn er mit nem optiker spricht, oder biologen whatever, wird er wohl ganz andere ansichten bekommen... natürlich ist er dann so schlau wie vorher, aber er ist zumindest informiert was passieren kann ...

und ja, ich weiß wovon ich rede ... ich hab bei dr. xyz 5 semester studiert, weiß also wovon ich rede.
 
Wie definiert man denn kosmetisch? In meinen Augen (pun intended) ist das eigentlich kein kosmetischer Eingriff, weil ich ohne Brille und schlicht und ergreifend völlig aufgeschmissen bin. Es geht ja nicht darum, dass ich deswegen netter anzusehen bin, sondern verfolgt eine klare Funktion, nämlich die Wiederherstellung der Sehkraft.
ich definiere das (für mich) so: du kannst mit brille prima sehen, also ist eine op nicht zwingend notwendig... du erkaufst dir die sehkraft (vorausgesetzt, dass alles glattläuft) damit, dass du den natürlichen UV schutz des auges (bzw. der Hornhaut) faktisch verdampfen lässt.
 
Finde ich von der Definition aber arg fragwürdig. Und prima sehen ist auch so ne Sache, selbst mit Brille. Für mich ist das schon eine Einschränkung, mit der ich meinen Lebtag mit umgehen musste. Das schränkt mich durchaus ein und kosmetische Eingriffe sind für mich halt Operation, die keinerlei Funktionalität verfolgen. Fettreduktion, Brustvergrößerung, Hautstraffung, Nasenkorrektur oder ähnliches.

Mein Schwippschwager, ist Augenarzt und hat auch selber schon etliche Operationen dieser Art durchgeführt, hat mir in meinem Fall auch eher davon abgeraten. Von daher bin ich da ohnehin sehr zwiegespalten. Finde nur, dass man es eben nicht als kosmetische Operation bezeichnen sollte. Eingeschränkte Sehkraft ist ab einem bestimmten Punkt definitiv eine Behinderung, schränkt aber irgendwie schon ein, auch wenn man mechanische Mittel hat, mit denen man sie in den Griff kriegen kann. Aber nimm mir mal die Brille ab und stell mich in die Stadt. Da hätte ich keinen Spaß dran :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es gibt deutlich mehr positive als negative Erfahrungen mit der Lasik, sowohl bei mir selbst, als auch in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis. Ich kenne einige, die den Eingriff machen ließen, keiner hat es auch nach mehreren Jahren bislang bereut. Der Spiegel Bericht geht auf einige der möglichen Nebenwirkungen und Risiken ein (die es nunmal bei jeder OP gibt und natürlich ist das Thema Auge ein sehr sensibles) aber mMn tut der Autor gerade so, als ob Hornhautschäden eine unweigerliche Konsequenz des Eingriffs wären. Dem ist definitiv nicht so. Leicht getrübtes Sehen ist auch mir bekannt, die dafür verantwortlichen Narben heilen aber mit der Zeit ab.

Keine OP wird in Deutschland häufiger durchgeführt. Es gibt auf beiden Seiten (Ärzte/Patienten) also ausreichend Erfahrungswerte.
 
Es gibt deutlich mehr positive als negative Erfahrungen mit der Lasik, sowohl bei mir selbst, als auch in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis. Ich kenne einige, die den Eingriff machen ließen, keiner hat es auch nach mehreren Jahren bislang bereut. Der Spiegel Bericht geht auf einige der möglichen Nebenwirkungen und Risiken ein (die es nunmal bei jeder OP gibt und natürlich ist das Thema Auge ein sehr sensibles) aber mMn tut der Autor gerade so, als ob Hornhautschäden eine unweigerliche Konsequenz des Eingriffs wären. Dem ist definitiv nicht so. Leicht getrübtes Sehen ist auch mir bekannt, die dafür verantwortlichen Narben heilen aber mit der Zeit ab.

Keine OP wird in Deutschland häufiger durchgeführt. Es gibt auf beiden Seiten (Ärzte/Patienten) also ausreichend Erfahrungswerte.

Nun ja, da steht jetzt dein Wort gegen das eines Augen-Physiologen.
 
Wenn ich und die Lasik-operierten aus meinem Umfeld nunmal auf Dauer keine größeren Einschränkungen feststellen dann ist es eben nicht so, dass jeder Eingriff mit einer (dauerhaften) Hornhautschädigung einher geht oder aber wir alle haben solche Schäden und merken nur deren Auswirkungen nicht.

Mir gehts hier auch nicht darum, im Recht zu sein oder irgendwas zu beweisen. Ich schildere nur meine persönlichen Erfahrungen zum Thema Lasik, da der Threadersteller danach gefragt hat.
 
Es gibt deutlich mehr positive als negative Erfahrungen mit der Lasik, sowohl bei mir selbst, als auch in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis. Ich kenne einige, die den Eingriff machen ließen, keiner hat es auch nach mehreren Jahren bislang bereut. Der Spiegel Bericht geht auf einige der möglichen Nebenwirkungen und Risiken ein (die es nunmal bei jeder OP gibt und natürlich ist das Thema Auge ein sehr sensibles) aber mMn tut der Autor gerade so, als ob Hornhautschäden eine unweigerliche Konsequenz des Eingriffs wären. Dem ist definitiv nicht so. Leicht getrübtes Sehen ist auch mir bekannt, die dafür verantwortlichen Narben heilen aber mit der Zeit ab.

Keine OP wird in Deutschland häufiger durchgeführt. Es gibt auf beiden Seiten (Ärzte/Patienten) also ausreichend Erfahrungswerte.
über positive oder negative erfahrungen möchte ich gar nicht diskutieren... auch nicht über erfahrungswerte (die sind rein subjektiv)... ich sprach von langzeitstudien... und die gibt es noch nicht, weil das verfahren viel zu jung ist um daraus abzuleiten, was nach 50 jahren mit der netzhaut passiert wenn da die UV strahlung ungehemmt draufballert... um nur eine mögliche gefahr anzuschneiden...

so ganz nebenbei ist der autor dr. der physik und biologie und hat so einige bücher veröffentlicht... http://www.hfak.de/kollegium/dr-andreas-berke.html

glaub mir, der weiß wovon er redet. ebenso wie ich :D

@Cthulhu ... ich wollte mit dem ausdruck "kosmetisch" schon ein wenig provozieren. aber im kern trifft es das, weil der großteil der lasik patienten die op aus kosmetischen gründen machen lassen ("brille sieht scheiße an mir aus")

wenn die gläserstärken zu hoch sind (so 4dpt aufwärts) lohnt sich das eh nicht, da das zu verdampfende material nicht genügend substanz hat um die komplette fehlsichtigkeit auszugleichen... da kommt nur noch das argument, dass die gläser eben nicht mehr so dick werden ... und dann wären wir wieder bei kosmetik...

ich weiß, das ist korinthenkackerei, daher werd ich niemanden verdammen nur weil er das machen lässt oder zufrieden damit ist. die risiken allerdings sollte man nicht auf die leichte schulter nehmen...
 
Das "Brille-Scheiße"-Argument kommt doch nur von Leuten, die erst kürzlich an Fehlsichtigkeit leiden. Jeder, der seit seiner Kindheit eine Brille trägt, wird das nicht aus diesem stupiden Grund machen, sondern weil er sich dadurch erhofft, ein großes Stück Lebensqualität zurückzuerhalten. Wie gesagt, mein Bruder hat es machen lassen und ist sehr angetan, weil es ihm viel mehr Freiheiten beim Sport und der Arbeit gibt; auch allgemein war es für ihn einfach befreiend. Darf ich fragen, ob du Brillenträger bist?
 
ja, ich bin brillenträger. und in dem alter wo man eine gleitsichtbrille trägt... spätestens jetzt würde ich wieder brille tragen müssen. aber ich bin auch damit groß geworden, und optiker bin ich dazu. daher schrieb ich ja auch, man soll sich 2 seiten anhören und dann für sich entscheiden. klar ist: der arzt verdient am lasik patienten, ich am brillenkunden... irgendwann kommt der also eh zurück.

ich kann die argumentation sehr gut verstehen... sport, arbeit, da kann ne brille hinderlich sein. das mag im idealfall dann mit der op 15 jahre gutgehen. wenn aber dann ende 60 sich die netzhaut unter umständen (wie gesagt, langzeitstudien gibt es nicht, wohl aber studien über die schädlichkeit von UV strahlen) in wohlgefallen auflöst wird gejammert, dass man das ja so nicht wusste...
 
Wie gesagt, ich spreche mich nicht gegen deine Argumente aus. Mich stört schlicht der kosmetische Aspekt, den du ja, nach eigenem bekunden, absichtlich provokativ formuliert hast.
 
aber ich bin auch damit groß geworden, und optiker bin ich dazu.

Sei mir nicht böse, aber jetzt versteh ich auch deine leidenschaftliche Argumentiererei.
Dass du dann negativen wissenschaftlichen Abhandlungen mehr Beachtung widmest als positiven persönlichen Erfahrungen ist nicht verwunderlich, aber auch nicht schlimm.

Keine Frage, Risiken bestehen. Immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem von diesem Laser-Zeugs ist, man weiß halt net was in 20, 30 od. 40 Jahren ist.
Vielleicht sind bis dahin alle Leute die das machen haben lassen, blind.
Sehen ist für mich das wichtigste. Werde deshalb niemals was an den Augen rumoperien lassen. Außer natürlich wenn es gesundheitlich absolut notwendig ist.
 
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