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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

die japaner sind echt sowas von zum ...

erst völlige fehleinschätzung der situation und nicht weil sie zu blöd dafür sind, nein weil sie ihr volk und die welt einfach nur verarschen wollen und nach einem monat kommen sie so langsam mit den ersten stückchen wahrheit an. aber wirklich nur in kleinsten stücken.
natürlich war die situation nur am anfang so schlimm, danach gings dann wieder. deshalb hat man ja jetzt auch erst die sicherheitszone erweitert weil ja jetzt alles so viel besser ist wie zuvor.

:wand:
 
rancid schrieb:
hier im forum hiess es doch auch, die brennstäbe würden nach ein paar tagen so abkühlen, dass es gar nich so schlimm werden kann... dass der wind die ganzen teilchen aufs meer hinausweht und damit hat sichs....

Nein, hier wurde gesagt dass die Nachzerfallswärme recht schnell abnimmt und sich die Brennstäbe leichter kühlen lassen. WENN man sie kühlt.

und ich wüsste jetzt keine nachricht, die sich im nachhinein als überzogen oder falsch herausgestellt hat.

Was (leider) nur pures "Glück" ist. Die Medien haben ihr Schreckensszenario an die Wand gemalt, und das ist leider jetzt scheinbar eingetreten. Was teilweise heftig kritisiert wurde war die unseriöse Berichterstattung, ohne Grundlage. Das Hervorheben von Problemen, das verschweigen von (zwischenzeitlich) positiven Entwicklungen. Das aus dem Kontext Reißen von Meldungen...

PS: Wenn die Meldungen und Darstellungen der Medien als nicht überzogen oder falsch gewesen wären, dann hätten wir das aktuelle Szenario nicht erst einen Monat später, sondern bereits am dritten Tag gehabt.
 
ich beziehe mich ncht auf deinen verlinkten bericht. das war noch davor... aber ich will das jetzt echt nicht alles nochma durchstöbern...
gut, die nachrichten waren sehr selektiv. das is richtig.. aber positive news wurden hier -wenn ich mich recht erinnere- auch mit hoffnung aufgenommen.
 
ASH schrieb:
Z.B. War die Wahrnung vor der Schweinegrippe Impfung KEINE Panikmache, wie sich herausstellte gab es weniger Tote als
in vergleichbaren Winter durch "normale" Grippen. Nur die Befürworter die "Horde" redet immer von Panikmache, wo
bitte schön ist den diese Panik ???

Von den Medien wurde eine Panikstimmung aufgebaut und man wollte versuchen den Leuten einzureden, daß jeder, der sich nicht impfen läßt, eigentlich schon so gut wie tot sei.
 
Ich habe ehrlich gesagt hier auch keine Panikmache erlebt. Auch nicht in unseren Medien.

IMO war die konfuse Lage das grösste Problem für eine fundierte Berichterstattung. Im Sekundentakt kamen unterschiedlichste und widersprüchliche Meldungen seitens Tepco, der japanischen Regierung, der japanischen Atombehörde und der IAEA. Wer sollte da noch durchblicken? Aber soll man gerade bei einem schweren Atomunfall erstmal abwarten, was denn jetzt tatsächlich Sache ist, vor allem, wenn das keiner genau weiss?

Ich meine, es ist ein Atomunfall, der schwerste seit Tschernobyl. Natürlich ist "die Welt" besorgt, natürlich will "die Welt" wissen, was da gerade passiert. Vielleicht konsumiere ich nur die falschen Medien, aber von unseriöser Berichterstattung habe ich nicht viel mitbekommen.
 
selbst die deutschen scheinbaren "panik" medien haben die lage aus schlechter info heraus viel zu gut dargestellt. da war immer die rede vom kampf gegen den supergau obwohl der schon längst stattgefunden hat.
 
Evin schrieb:
Was (leider) nur pures "Glück" ist. Die Medien haben ihr Schreckensszenario an die Wand gemalt, und das ist leider jetzt scheinbar eingetreten. Was teilweise heftig kritisiert wurde war die unseriöse Berichterstattung, ohne Grundlage. Das Hervorheben von Problemen, das verschweigen von (zwischenzeitlich) positiven Entwicklungen. Das aus dem Kontext Reißen von Meldungen...

PS: Wenn die Meldungen und Darstellungen der Medien als nicht überzogen oder falsch gewesen wären, dann hätten wir das aktuelle Szenario nicht erst einen Monat später, sondern bereits am dritten Tag gehabt.

Nö, die Grundlage waren Messwerte die von Wissenschaftlern analysiert wurden und dann zu den Schlüssen geführt
haben die heute bestätigt wurden. :kaffee:
 
ASH schrieb:
Nö, die Grundlage waren Messwerte die von Wissenschaftlern analysiert wurden und dann zu den Schlüssen geführt
haben die heute bestätigt wurden. :kaffee:

Nö, es war blindes Rumgerate von sogenannten Wissenschaftlern und Experten, die mehrer Tausend Kilometer entfernt waren und ihre Infos ebenfalls aus den Medien bekamen. :kaffee:
 
die pösen pösen deutschen experten hätten ja gar keine ferndiagnosen erstellen müssen, wenn die scheiß japanische regierung und die scheiß atomfirma tepco von sich aus mit den fakten rausgerückt wären.

aber sollte nen experte, der hier die paar informationen aus japan total anders interpretiert als die japanische regierung, seine klappe halten und sagen "in ein paar monaten wissen wir mehr, die wissen schon was die da machen"?
 
Ich habe es vor x Seiten schon mal geschrieben, aber hier nochmals: Ich finde Japans Regierung mehr als schwach. Was für ein schlechtes Krisenmanagement..! Zumindest was die Kraftwerkskatastrophe angeht (alles andere kann ich nicht beurteilen).
Tepco hätte sofort nach wenigen Tagen verstaatlicht gehört, vor allem nachdem klar war, dass der Konzern mit der Situation nicht umgehen kann, ja sogar absichtlich verharmlost. Einen solchen Ernstfall kann nur der Staat lösen und dann bitte auch Fakten auf den Tisch. Als japanischer Staatsbürger wurde ich mir verarscht vorkommen!
 
Das ist aber in der japanischen Mentalität, bzw. Tradition begründet. Die Strukturen sind in Nippon noch viel verkrusteter als sie es hier je waren. Im Normalfall kann man damit leben, im Krisenfall ist sowas fatal. Hier ist ein schöner Artikel aus der ZEIT dazu.
 
scheiss auf strahlung und immer wieder neue nachbeben, an die zukunft muss man denken. :vogel:

http://www.radio-utopie.de/2011/04/12/tokio-bewerbung-fur-olympische-spiele-im-jahr-2020/
 
Cale schrieb:
Das ist aber in der japanischen Mentalität, bzw. Tradition begründet. Die Strukturen sind in Nippon noch viel verkrusteter als sie es hier je waren. Im Normalfall kann man damit leben, im Krisenfall ist sowas fatal. Hier ist ein schöner Artikel aus der ZEIT dazu.
Oh Mann :fp:
Auch traute sich offenbar niemand, Premierminister Kan von einem Inspektionsflug per Hubschrauber über Fukushima am Morgen nach dem Beben abzuhalten. Dann hätte man früher radioaktiven Dampf aus den schmelzenden Reaktoren ablassen können. Die verlorene Zeit war später nicht wiedergutzumachen. »Der Zeitverlust ganz zu Beginn reduzierte die Handlungsoptionen, um die Krise zu begrenzen«, räumt ein regierungsnaher japanischer Atomexperte ein.
 
pil schrieb:
Warum auch Panik schieben wenn die Kernstäbe keine Kühlung mehr haben. Wird schon. Keine Panik, typisch Deutsch, sind nur Brennstäbe die man nicht kühlen kann, das sind Japaner, die bauen sonst Roboter die sogar scheißen können, die können alles, keine Panik, ist nur ein Atomkraftwerk ohne Kühlung, es ist auch nur das Dach in die Luft geflogen, alles ganz normal, keine Panik, alles ist ok, die haben das im Griff, nein, bloß keine Panik, alles ganz normal, Panik, bloß nicht, hier doch nicht, sind weit genug entfernt, keine Panik, 1 von 5 Kraftwerken kühlt noch. Man hast du keine Ahnung, Panikmache, bist halt ein Wutbrürger, ein Problembürger du Paniksau! Und erst trecht keine voreilige Panik, nur weil Brennstäbe keine Kühlung mehr haben, oh man bist du panik.

Wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die Gegend zu rennen ist natürlich viel besser. ;) Siehe z.B. Sondernsendungen, die sich um die Frage drehten, ob man Japaner, die nach Deutschland reisen, in Quarantäne stecken soll. Oder ob man den Spargel dieses Jahr unbedenkt essen darf.
 
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