Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Ich denke nicht, daß es eine Volumenentscheidung war, auf AKWs zu setzen.

Sicher nicht, sie wollten sicht halt einfach nicht arm zahlen und Rio Tinto und BHP Billition die Goldbarren rüberschieben und gleichzeitig noch mit allen anderen Staaten der Region darum konkurrieren und den Preis so noch höher treiben. Etwas, was ihnen mittlerweile aber wohl auch im Nuklearbeich droht, je mehr China & Co. auf eigene AKW's setzen.
 
wenn momentan nur ca. 30% der stromversorgung in deutschland aus akws kommt, sehe ich es dann richtig, dass es wohl gar nicht sooo ein großer schritt wäre die meiler abzuschalten und komplett davon wegzukommen? in den medien wird es ja meistens so hingestellt, dass wir ohne atomkraftwerke im dunkeln säßen..
 
Naja, als die Japaner auf Atomkraft gesetzt haben, war der erste Erdölpreisschock noch in weiter Ferne. Sie haben sich einfach von der allgemeinen Technikgläubigkeit anstecken lassen, genauso wie Deutschland und viele Andere auch. "Die Energiequelle der Zukunft" und so ein Mist. Leider setzen sie auch weiter darauf, genauso wie wir auch, nachdem Merkelina den Stromkonzernen nachgegeben hat. Das ist hier schon ein Risiko, geschweige denn davon, solche Teile in eine tektonische Verwerfungszone zu bauen. Ein voraussehbarer Fehler, wie man jetzt sieht.
 
Natürlich kann man die weg machen z.B. Brunsbüttel (wahrscheinlich auch die anderen beiden im Norden) kann man ausschalten, weil in den Niederlanden ein neues gebaut wird, von dem wir auch unseren Strom bekommen werden.

Ach eine "lustige" Sache wie genial die Franzosen ihre Kraftwerke platziert haben (soviel auch zum Thema, es muss am Meer liegen, wie das japanische jetzt):

%7B341F3437-0059-4E5F-A32B-3CF16D2744E0%7DPicture.jpg
 
Trossinger schrieb:
wenn momentan nur ca. 30% der stromversorgung in deutschland aus akws kommt, sehe ich es dann richtig, dass es wohl gar nicht sooo ein großer schritt wäre die meiler abzuschalten und komplett davon wegzukommen? in den medien wird es ja meistens so hingestellt, dass wir ohne atomkraftwerke im dunkeln säßen..

Das wäre mit einer gewissen Übergangszeit überhaupt kein Problem. Die dunklen Höhlenzeiten werden nur immer gerne von den Stromkonzernen propagiert, die ihre Gewinne sinken sehen.
 
Anubis schrieb:
Natürlich kann man die weg machen z.B. Brunsbüttel (wahrscheinlich auch die anderen beiden im Norden) kann man ausschalten, weil in den Niederlanden ein neues gebaut wird, von dem wir auch unseren Strom bekommen werden.

Ach eine "lustige" Sache wie genial die Franzosen ihre Kraftwerke platziert haben (soviel auch zum Thema, es muss am Meer liegen, wie das japanische jetzt):

%7B341F3437-0059-4E5F-A32B-3CF16D2744E0%7DPicture.jpg

Am Meer oder an größeren Flüssen, und von Letzteren haben die Japaner nicht so viele. Jedenfalls keine, mit geeigneten Flächen.
 
Am Meer oder Fluss;-)

Die USA haben z.B. 8 Milliarden $ für zwei neue AKWs abgesegnet und begründen die Entscheidung auch u.a. mit reduzierung von CO².
Geben aber auch zu das es Nachteile gibt, wie die Endlagerung.
 
xbox360besitzer schrieb:
Wir reden hier von einer Million Euro Gewinn pro Tag:shock:

Aber auch nur weil wir alle so dämlich sind das mitzumachen. Wäre es nicht logisch das nach diesem mittlerweile dritten Gau die Preise für Atomstrom sinken müssten? Wir belohnen die Jungs auch noch für die Verstrahlung unseres Lebensraumes. Wir sind so schlau. :D
 
Anubis schrieb:
Natürlich kann man die weg machen z.B. Brunsbüttel (wahrscheinlich auch die anderen beiden im Norden) kann man ausschalten, weil in den Niederlanden ein neues gebaut wird, von dem wir auch unseren Strom bekommen werden.

Das ist natürlich der perfekte Weg, man gibt die eigenen, über die man die Kontrolle hat, ab, und holt sich das gleiche dann von irgendjemand anderem :grins:.
 
Zumindest theoretisch. Tatsächlich würde nicht ein einziges deutsches AKW nach dem aktuellen Atomrecht nochmal genehmigt werden. Die laufen Alle (!) auf alten Genehmigungen. Und seitdem man bei dm Atom"kompromiß" nicht nur das Klagerecht der Bürger gestrichen hat, sondern auch die Modernisierungsmaßnahmen auf 500 Mios gedeckelt hat, habe ich da so meine Zweifel diesbezüglich.
 
Cale schrieb:
Trossinger schrieb:
wenn momentan nur ca. 30% der stromversorgung in deutschland aus akws kommt, sehe ich es dann richtig, dass es wohl gar nicht sooo ein großer schritt wäre die meiler abzuschalten und komplett davon wegzukommen? in den medien wird es ja meistens so hingestellt, dass wir ohne atomkraftwerke im dunkeln säßen..

Das wäre mit einer gewissen Übergangszeit überhaupt kein Problem. Die dunklen Höhlenzeiten werden nur immer gerne von den Stromkonzernen propagiert, die ihre Gewinne sinken sehen.

Das war mit dem beschlossenen Ausstieg auch pinrizpiell möglich. Ist ja nicht so, dass man morgen alles abschalten wollte. Der große Unterschied zur jetzigen Situation ist einfach, dass man sich bei dem Szenario, indem man verbindlich aussteigt Gedanken über Lösungen machen müsste.
Jetzt muss man das erstmal wieder nicht tun. Es hätte ja niemand am Stichtag die AKW abgeschaltet, wenn die Hälfte der Republik im dunkeln gesessen hätte... Jetzt hat man alles schön nochmal gestundet...
 
Ich weiß garnicht mehr was ich glauben soll. Imo gibt es verdammt wenig Informationen für das Ausmaß dieser Katastrophe. Bin erstaunt, sind die Japaner echt so Stolz und kratzen lieber ab, anstatt mal echte Informationspolitik zu betreiben? Oder hat sich die Lage inzwischen entspannt? Hab die letzten Stunden recht wenig mitbekommen
 
Zurück
Oben