Finde, es spielt sich sehr geschmeidig. Liegt an verschiedenen Gameplay Änderungen/Neuerungen. U.a. dem freien Klettern. Glatte Wand? Felsige Klippe? Kein Problem, es kann bestiegen werden - nicht ganz so frei wie in Zelda, aber es geht in die Richtung. Weshalb man auch seltener an Objekten/Wänden hängen bleibt als in den Vorgängern.
Dann das freiere Missionsdesign. Zielpersonen bewegen sich nun frei in der Welt umher und sind jederzeit erreichbar. Ganz nach eigenem Gusto. Es sind keine abgesteckten Missionsgebiete mehr, sondern, ähnlich wie in The Witcher, nehme ich einfach Quests an und erledige die dann wann ich möchte. Manchmal haue ich dem Ziel auch gemütlich im Vorbeigehen die versteckte Klinge in die Rippen.
Da spielt auch das Kampfsystem bzw. die Möglichkeit des offensiven Vorgehens rein. Vorbei ist das Zwang-Schleichen, das bei Nichtgelingen entweder zur Desynchronisation oder dem elendigen Verteidigungskampf (warte, warte, drücke X, tot, warte, warte, drücke X, tot) führte. Nein, diesmal entscheide ich. Dank freier Missionsgestaltung wann, aber auch wie ich vorgehe. Keine Lust auf Schleichen? Dann packe ich eben die Doppelklingen aus und springe vom nächsten Dach gleich mitten ins Zielgebiet. Läuft und macht die ganze Spielmechanik zugänglicher.
Auch so was wie der Tag- und Nachtwechsel gefallen, weil sie diesmal wirklich Auswirkungen haben (bei Nacht schlafen etwa die meisten Wachen), welche ich mir selbst zurechtlegen kann.
Ist insgesamt einfach "offener" und das steht der Reihe gut. Genau so wie die offensiven Fights, denen ich nicht mehr aus dem Weg gehe, sondern auf die ich mich schon fast freue. Die Story-Sache, mit den Ursprüngen der Assassinen finde ich als Fan der Franchise ebenfalls ganz nett.
Und weils so schön ist, jage ich auch noch ein paar Screens hinterher.