Iro schrieb:
Find ich nicht, es ist doch echt völlig normal, dass man eine Waffe neben seinen Bett lagert, falls Einbrecher kommen, ich bezweifle auch das der Vater auch nur daran gedacht hat, dass sein Sohn sowas tun würde. Das ist halt blöd gelaufen, der Mann ist genauso ein Opfer wie alle anderen.
Meinst du das ernst?
Wer ne Waffe nicht in einem Safe lagert (plus 160 Schuss Munition), der hat einen an der Waffel, und zwar eindeutig.
Der lebt im Schwabenland und nicht im New Yorker Ghetto oder im paraguayanischen Urwald, wo man eine Waffe im Schlafzimmer benötigen würde...
Aber klar, es ist ja völlig normal, Waffen im Schlafzimmer zu haben

Ich hab mir grad gestern ne Panzerabwehrrakete nebens Bett gestellt, falls die Russen einrücken
Ich denke auch nicht, dass der Vater an sowas gedacht haben könnte, aber trotzdem. Sowas macht man nicht. Und wenn der Sohn auch nur ambulant in Behandlung wegen Depressionen war, dann MUSS man daran denken, dass depressive Personen leicht labil werden können. Die Sorge, dass sich sein Sohn mal in den Kopf ballert, wenn er down ist, hätte er haben müssen, wenn er weiß, dass er psychische Probleme hat.
Für mich ist der Vater ganz klar mitschuldig und sollte wegen fahrlässiger Tötung vors Gericht gezerrt werden (diesen Vorwurf überprüft übrigens auch grade die Staatsanwaltschaft), wenn das ausscheidet aber auf jeden Fall wegen schweren Verstoßes gegen unser Waffenrecht.