Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Amokläufe - Wieso, weshalb, warum?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alter, o.0 wir sprechen hier über _Gesetze_ und die Sinnhaftigkeit von Änderungen eben jener. Was bitteschön, neben der jur. Betrachtungsweise könnte da relevant sein?
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Alter, o.0 wir sprechen hier über _Gesetze_ und die Sinnhaftigkeit von Änderungen eben jener. Was bitteschön, neben der jur. Betrachtungsweise könnte da relevant sein?

Aber die kannst du doch nicht diskutieren, indem du Definitionen aus Gesetzen zitierst. :lol:
 
Die Definition steht nicht im Gesetz. Sonst hätte ich doch von einer Legaldefinition gesprochen :?
Ich werde morgen früh direkt ein Fax gen Karlsruhe abschicken und den Senaten mitteilen das sie zukünftig nicht mehr auf Bewährtes zurückgreifen dürfen. Ein PKW ist fortan als Waffe zu qualifizieren.

Außer Kraft:
st.Rspr.: Der Bergriff der Waffe ist im technischen Sinne zu verstehen und erfasst Gegenstände i. S. d. § 1 WaffG, also in erster Linie Hieb-, Stoß- und Schusswaffen.
Ebenfalls nicht mehr brauchbar: Der Begriff des Werkzeugs; vorm. Fischer, 224, 9ff.
 
Ich bin auch ein Waffengegner keine Frage, aber ich denke wenn wir hier über die Ausmaße diskutieren was an Schaden angerichten werden könnte mit der und der Waffe, da können wir Teilweise froh sein dass die Amokläufer selber nicht so denken, denn dann würden sie "einfach" ne Tonne Rattengift in die Kläranlage schütten.
Wenn das einmal passiert dann ist die Diskussionbasis eine ganz andere.

Ausserdem in Amerika hat anscheind jeder 3te Haushalt eine Waffe und auf die Bevölkerung gesehen gibt es auch nicht mehr oder brutalere Amokläufe als anderswo oder?

Als Täter wird doch alles als Waffe gewertet, ob das nun eine Bratpfanne ein Briefbeschwerer, eine Flasche oder ein Messer ist. Die frage ist dann gefährliche Körperverletzung oder versuchter Mord, Notwehr/Motive, egal ob Bratpfanne oder Messer.

Es wäre nun sehr kompliziert das Waffengesetzt auf alles zu beziehen das auch mal als Waffe benutzt werden kann, das macht des Umfangs wegen keinen sinn.
 
Wenn man den Sportschützen verbietet, ihre Waffen zu Hause zu lagern ok... aber wo geht es weiter? Was ist mit den 10.000en von Jagdpächtern? Lagern die ihre Waffen auf der nächsten Polizeidienststelle? Was denkt Ihr, wie oft die wegen Wildunfällen schnell raus müssen, um das Tier von seinen Leiden zu erlösen?

was ist mit den 10.000en von Polizisten, die an verschiedenen Dienstorten ihren Dienst verrichten müssen?
 
Der Bulle sowieso und der Jäger auch irgendwo, erfüllen aber hoheitliche Aufgaben. Das kann man beim Freizeitspaß rumballern nicht gerade herleiten. Das ist der relevante Unterschied.
 
Nein, aber das die Personen bewaffnet sind ist mit Sicherheit ein größerer gesellschaftlicher Konsens als bei Karl-Arsch von neben an.

Privat braucht der Bulle die Waffe auch nicht. Wenn er im Dienst ist muss er nicht zu Hause rumgammeln.
 
Nehmen Polizisten denn -außerhalb von Tatort und SOKO- ihre Waffen mit nach Hause? Afaik lassen sie doch in der Dienstelle, oder? Und es geht hier ja auch um eine Risikominimierung, ganz ausschließen läßt sich das ohnehin nicht.
 
Jeder Polizist kann auf Antrag seine Waffe zu Hause lagern, wenn er einen Nachweis über einen entsprechenden Tresor liefert (DIN-Zertifikat). Bei vielen ist dies auch notwendig, da sie an verschiedenen Dienstorten eingesetzt sind, oder sie aus der Bereitschaft heraus verschiedene Dienststellen anfahren müssen, oder sie regelmäßig auf Dienstreise müssen und dabei ihre waffe mitführen müssen.

Slurms Mc Kenzie schrieb:
Nein, aber das die Personen bewaffnet sind ist mit Sicherheit ein größerer gesellschaftlicher Konsens als bei Karl-Arsch von neben an.

Ein Jäger darf zwei (?) Kurzwaffen besitzen. Angeblich, um damit angeschossenes Wild zu erlegen. Kein Jäger macht das mit einer Kurzwaffe, trotzdem haben sie Militär- und Polizeipistolen zu Hause. Gerade in diesen Kreisen gibt es eine ganze Menge "Nerds", von denen man sich nicht wirklich wünscht, dass sie bis an die Zähne bewaffnet sind.

Will damit nur sagen, dass so eine Gesetzesänderung auch sehr schnell ein politischer Schnellschuss werden kann, ohne dabei ihren Zweck zu erfüllen (siehe Führungsverbot von Einhandmessern).
 
Schnellschuss? Die Schuldrechtsmodernisierung 02 warn Schnellschuss, aber das wird nun wirklich seit Jahren ausführlich diskutiert.

Immer diese schwarz-weiß Argumentation. Wie wäre es mal mit links-mitte-rechts?
einen rationalen oder legitimen Grund für Schusswaffen in Privathaushalten haben wir immer noch nicht genannt. Bleibt also stehen: "Weil es halt so ist darf das auch nicht geändert werden."
 
Natürlich wäre sie das. Der Fall von gestern Abend hätte so nicht stattfinden können. q.e.d.
 
Auch das stimmt. Aber wenn dann nächstes Jahr ein Polizistenkind Amok läuft, geht eine neue Diskussion über Gesetzesänderungen, Videospiele und was weiß ich was los.
Und wenn das erste mal das Vereinsheim eines Schützenvereins leer geräumt wird, wird man feststellen, dass auch das neue Gesetz wieder Lücken hat. Oder das Ordnungsamt hat Schuld, weil es nicht richtig kontrolliert hat.
 
Bullitt schrieb:
Jeder Polizist kann auf Antrag seine Waffe zu Hause lagern, wenn er einen Nachweis über einen entsprechenden Tresor liefert (DIN-Zertifikat). Bei vielen ist dies auch notwendig, da sie an verschiedenen Dienstorten eingesetzt sind, oder sie aus der Bereitschaft heraus verschiedene Dienststellen anfahren müssen, oder sie regelmäßig auf Dienstreise müssen und dabei ihre waffe mitführen müssen.

Ah OK. Weißt Du, wie viele das ungefähr betrifft?
 
Ich hatte das hier schon erwähnt.
Ist eine Schusswaffe nicht das kleinsten von allen Übel bei derart Terrorakten?
Wenn es keine Schusswafen gäbe würde man diese Leute nicht "dazu zwingen" Sprengsätze oder ähnliches zu baun?

Man kann natürlich über den Sinn und Unsinn von Waffen ganz allgemein reden, aber im Zusammenhang mit Amokläufen denke ich macht es wenig sinn.

Im Fall mit dem 14 jährigen ists schon sehr Kritisch,
aber man kann auch nicht 100% sagen, wenn diese eine Tat verhindert worden wäre, ob da nicht eine andere Tat (meinetwegen auch 10 Jahre später) hätte stattgefunden. Natürlich ist das eine spekulation, aber nochmal ich denke man muss Ausgrenzung entgegenwirken um solche traurigen Geschehnisse zu verhindern, Waffengesetzte werden da nicht viel helfen.

14 Jahre klingt erschreckend, die Story war sogar für mich zu dumm/hart und zu unverständlich, da kann ich einen Amoklauf eines Psycho voller Nazi-idieologien besser wegstecken.
 
Ich halte es für Besorgnis erregend wie sehr generell die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen (und Kindern!) zunimmt. Amokläufe sind dabei nur die Spitze des Eisbergs (quasi die ganz verkorksten Induviduen). Ich bin neulich beim Joggen dazu gekommen, wie zwei Mädels einem anderen mit blanken Fäusten die Nase blutig gehauen haben. Die waren höchstens 10 oder 11 Jahre alt. Es hat auch nicht gereicht, einen Brüller loszulassen. Selbst als ich dazwischen gegangen bin, hat die eine Göre noch nach mir getreten. Zu meiner zeit hätte es das nicht gegeben.
 
Ich würde das erstmal so als Gerücht der Medien hinstellen.
Das ist eine Sache der Betrachtung. Ich denke jedenfalls nicht das Jugendliche Brutaler geworden sind als zB in den 90gern.

Ich würde sogar 1 zu 2 darauf wetten das Statistik das Gegenteil "beweist"

Das Alter geht zwar zurück, aber gleichzeitig auch die Gewalt. Sprich weniger gewalt aber im Früherem alter, ähnliches gilt für Drogen, ich denke die zahlen sind eher rückläufig,
das einzig besorgniseregende ist eben das es sich teilweise wirklich um 8-11 Jährige handelt die dann schon das Rauchen/Trinken anfangen.


Ich weis nicht warum die Medien das Bild des "bösen Jugendlichen" so sehr prägen, und extrem hardcore usk 21 Bilder in 20 Uhr Nachrichten Zeigen wie alte Opis getreten werden, fast wie Folterung im Krieg.

Muss man die Bilder denn wirklich zeigen?
Wenn man so harte Bilder zeigt und anscheiend im TV jegliche Moral verloren hat wundert es mich schon das in Deutschland die Hinrichtung von Saddam Hussein (wie im Mittelalter) nicht live im TV übertragen wurde wie in den USA...
 
Zurück
Oben